1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Frauenfeindliche Arbeitgeber?

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Martadada, 17. Mai 2006.

?

Frauen-/Kinderfeindliche Arbeitgeber?

  1. Ja, ich habe meinen Job gekündigt, weil ich Kinder habe.

    0 Stimme(n)
    0,0%
  2. MÄNNER: Nein, meinem Arbeitgeber ist es egal, ob ich Kinder habe.

    1 Stimme(n)
    16,7%
  3. FRAUEN: Nein, meinem Arbeitgeber ist es egal, ob ich Kinder habe.

    2 Stimme(n)
    33,3%
  4. Ich stehe meinen "Mann", der Druck prallt an mir ab.

    2 Stimme(n)
    33,3%
  5. Mein Arbeitgeber räumt mir "Sonderrechte" ein aufgrund meiner erzieherischen Verantwortung.

    0 Stimme(n)
    0,0%
  6. Ich stehe im Job oft unter unter Druck wegen meiner Kinder.

    1 Stimme(n)
    16,7%
  1. Martadada

    Martadada Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2005
    Beiträge:
    943
    Werbung:
    Fangen wir mal bei mir an:

    Meine Chefin hat einmal gesagt, dass sie nie wieder Frauen mit Kindern einstellen möchte (ich hab übrigens ein Kind).

    Gerade lese ich hier im Forum von einer Frau, die aufgrund ihres Kinderwunsches gemobbt wurde und dann von sich aus kündigte.

    Und ich glaube, dass diese "Krankheit" eben durch lautlose Kündigungen, Mobbing unter den Teppich gekehrt wird.

    Wie sind eure Erfahrungen?

    Grüsse
    Marta:zauberer1
     
  2. Joseph

    Joseph Mitglied

    Registriert seit:
    19. April 2006
    Beiträge:
    110
    Ort:
    München
    Daß nicht jeder immer das tut, was er sagt, schon gar nicht, wenn er es im Zorn gesagt hat ;)

    Meine Erfahrungen mit Frauen mit Kindern sind auch eher negativ, ich käme aber nie auf die Idee, das zu verallgemeinern.
    Letztendlich zählt ja, ob jemand gute Arbeit leistest und ein Gewinn für die Firma ist.

    Hängt aber auch davon ab, ob zu der Frau und dem Kind auch noch ein Mann gehört oder ob wir von Alleinerziehenden sprechen.

    Oder vielleicht sogar von Geschiedenen ?
    Ich hab z.B. mitbekommen, daß es in kleinen Dörfern auf dem Land immer noch anrüchig ist, geschieden zu sein. Egal ob Mann oder Frau, mit Kind oder ohne.

    Gruß.
     
  3. Shanna1

    Shanna1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. März 2005
    Beiträge:
    1.527
    Ort:
    Graz
    Ich kenne es eher so, daß Frauen im "gebärfähigen Alter" ohne abgeschlossene Familienplanung von Arbeitgebern/Personalchefs immer seeehr misstrauisch beäugt werden, weil sie ja in Karenz gehen könnten.
    Und das kann sehr wohl ein "Karrierehindernis"/Einstellungshindernis sein.

    Aus Arbeitgebersicht könnte ich das allerdings verstehen. Wenn man eine "Schlüsselposition" besetzt, ein gutes Gehalt bezahlt und die Einschulungszeit ziemlich lang ist, dann ist es v. a. für kleinere Betriebe eine mittlere Katastrophe, wenn frau nun schwanger wird, in Karenz geht und innerhalb von wenigen Monaten ein Ersatz gefunden und eingeschult werden muss.

    Aus Arbeitnehmer(innen)sicht finde ich es allerdings schlicht und einfach besch....

    "Frauen mit Kindern" sind ja auch irgendwie problematisch für den Arbeitgeber, vor allem, wenn das Kind erkrankt.

    LG Shanna
     
  4. Martadada

    Martadada Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2005
    Beiträge:
    943
    Für mich war Arbeit einmal wie Urlaub.

    Seit ich diese neue Chefin habe, ist es leider nicht mehr so. So wird die Arbeit für mich immer mehr zur Last. Diese Frau hat Vorurteile und ist eifersüchtig, weil sie keine Kinder hat. Das passt zwar weniger zu diesem Thema...aber wenn mans genauer ansieht, triffts das Thema doch.

    Was ist das für eine Gesellschaft, die die Frauen in ihre Küchen verbannen will? Ich finde das diskriminierend und rückständig. Ich finde, Arbeitgeber sind verpflichtet, sich den Umständen anzupassen. Und ich habe das Gefühl, dass sich in der Hinsicht zurzeit einiges tut.

    lg
    Marta
     
  5. skysue

    skysue Mitglied

    Registriert seit:
    7. Mai 2004
    Beiträge:
    87
    Ort:
    Oberösterreich
    ..... ähmmmm ..... so, meinst du? ...... aber warum sollten sie, wo es schon viel mehr bewusst kinderlose Frauen am Arbeitsmarkt gibt ....

    Und ja, auch ich habe ein Kind und einen Fulltime-Job, den morgen schon 100 andere haben möchten .....

    so long, Skysue
     
  6. voice

    voice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2005
    Beiträge:
    3.015
    Ort:
    Munich
    Werbung:
    Mhh ich bin ein Mann in einem Arneitsverhältnis und mein Chef mag Kinder bzw. findet es gut das ich eines habe. Hat auch Verständnis dafür wenn ich mal zuhause bleiben muß weil er krank ist.

    Was kreuze ich nun an in der Umfrage ?? Fehlt mir irgendwie, oder check ich´s nicht :confused:

    LG
    Voice
     
  7. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
    jawohl! ich wollte grade anmerken, dass es wohl eher..familienunfreundlich..heissen müsste...denn wer sagt, dass zwingend die frau daheim bleibt, wenn das kind krank ist ? FAMILIE bedeutet ja eltern und kind...und das ist nicht die frau allein :stickout2 oder wie wärs mal mit alleinerziegendem vater ? der sollte in dem fall genau so wenige nachteile haben, wie es für mütter wünschenswert ist....

    was wären also betrieblich anerkannte alternativen ? die menschheit aus betriebswirtschaftlichen gründen aussterben lassen ? :stickout2 :clown: :party02:
     
  8. Urajup

    Urajup Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. November 2004
    Beiträge:
    22.274
    Ort:
    Achtern Diek
    Hi,

    also mein Arbeitgeber ködert zur Zeit Neu-Mütter mit Abfindungen, wenn die ihr Arbeitsverhältnis bei uns aufgeben.
    Noch Fragen?



    Urajup
     
  9. Sitanka

    Sitanka Guest

    ja da kann ich euch einiges darüber erzählen.

    da ich beim ams als beraterin arbeite, sehe ich sehr wohl was am arbeitsmarkt vor sich geht und wie die frauen diesbezüglich wenn sie kinder haben behandelt werden. aber nicht nur vom arbeitgeber, sondern auch vom arbeitsamt selbst.

    die meisten frauen, besonders alleinerzieherinnen, haben es total schwer im arbeitsmarkt zu bestehen. der erste satz der meist von den arbeitgebern kommt ist: "was tun sie, wenn ihre kinder mal krank sind"............tja was soll man auf diese frage noch antworten, denn wenn man das falsche sagt, bist du schon weg. aber egal ob verheiratet, geschieden, alleinerzieherin, wenn du als frau mit kind arbeiten gehen möchtest, hast du es schwer, weil es immer noch genug frauen gibt die keine kinder haben und auch arbeit suchen. die steht den chefs zur verfügung wie ihnen beliebt, bei frauen mit kindern ist es nicht so, die haben sich an kindergarten und schulöffnungszeiten zu halten.

    beim arbeitsamt verhält es sich wieder anders. wenn dort eine frau hinkommt und sich arbeitsuchend meldet, dann bekommt sie schon mal gewisse anweisungen. wenn die frau sagt, sie möchte nur teilzeit arbeiten gehn, so ist ihr das für ein paar monate gestattet. wenn sie innerhalb dieser zeit immer noch keine stelle hat, muss sie alles annehmen, auch ganztagsjobs, egal ob sie will oder nicht. ich habe ein paar akademikerinnen bei mir in beratung, die von ihren ams betreuern eine putzstelle annehmen müssen und wenn sie das nicht tun, dann ist für 6 wochen das geld gestrichen und das wie es oft ist, als alleinerzieherin.

    erschwert kommt dann noch hinzu, dass viele mütter ihre kinderbetreuung zwar geregelt haben, aber sie dann weil sie nicht mehr teilzeit arbeiten gehen dürfen, eine andere betreuungseinrichtung zusätzlich brauchen, zum beispiel ein hort, der sehr viel geld kostet (da sprech ich aus eigener erfahrung). wenn die frau dann eine putzstelle annimmt, die meist nicht besonders bezahlt werden und die frau muss ihr kind dann noch in einen hort schicken, dann ist das meiste geld das sie verdient ohnehin wieder weg, sehr sinnvoll.

    ansonsten wenn die frau nicht spurt, dann wird sie vom arbeitsamt einfach abgemeldet und hat keinerlei anspruch mehr. dann ist sie ein fall für das sozialamt, was dann leider oft nicht ausbleibt.

    das ist der arbeitsmarkt situation für frauen in österreich, sieht rosig aus mädls gell??

    oh, ich habe da ja noch was vergessen zum dazu sagen. es gibt ja auch frauen, die gleich nach der karenzzeit wieder arbeiten gehen wollen. die karenzzeit dauert in österreich 2 1/2 jahre. das blöde ist aber, dass kindergärten erst kinder ab 3 jahren aufgenommen werden. in der stadt gibt es kindergrippen, wo das kein problem ist, aber am land gibt es keine möglichkeit die kinder bis zum dritten lebensjahr zu betreuen, es sei denn privat, durch oma (sofern man sie hat) oder au-pair mädchen (sofern man sich diese leisten kann). wenn das alles nicht gegeben ist (bei mir war es nicht so als alleinerzieherin), hat diese frau von der karenz auszeit also vom lebensalter des kindes von 2 1/2 - 3 Jahre keinen anspruch auf arbeitslosengeld, weil sie dem arbeitsmarkt nicht zur verfügung steht, obwohl sie ja nichts dafür können, weil die situation eben so ist.

    so und jetzt die frage, ist unser staat und unsere wirtschaft frauenfeindlich oder nicht?
     
  10. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    15.743
    Ort:
    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    Werbung:
    Ich würde es eher familienfeindlich nennen, denn einem alleinerziehenden Vater geht es genauso. Ich kenne persönlich 2 Männer deren Frauen nicht mehr für die Kinder da sind.

    Ich gehe vollzeit arbeiten und habe 2 Kinder. Zur Zeit ist meine Jüngste krank. Es ist jedesmal ein Grauen, nicht, dass ich Ärger auf Arbeit bekäme, nein, ich selbst mache mir Stress, weil ich pflichtbewusst bin. Die Arbeit ist da, die ist auch noch da wenn ich wiederkomme, nur die Zeit dazu fehlt. Zum Glück kam meine Mutter für ein paar Stunden. Mein Partner geht mittags aus dem Haus und ich komme so gegen 16.30h, die Zeit dazwischen deckt meine Mutter ab und zu ab. So dass ich insgesamt nur 3 Tage auf Arbeit fehle.

    Es ist ein Spagat zwischen den Stühlen. Ganz ehrlich, ich habe ein schlechtes Gewissen meinen Kindern gegenüber, weil sie mich brauchen und der Arbeit gegenüber, weil ich nicht immer 100%ig verfügbar bin.:(
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen