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frankenstein lässt grüssen

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von qwer, 4. Oktober 2005.

  1. qwer

    qwer Neues Mitglied

    Registriert seit:
    3. Oktober 2005
    Beiträge:
    5
    Ort:
    Nordpol
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    hallo!

    vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen. ich träume im letzten jahr vermehrt von monstern und morden etc. dabei hat mich einer der träume sehr bewegt und auch heftige angst ausgelöst. nun gut:

    es beginnt damit, dass ich mich auf ner reise mit ner gruppe befinde. wir bewegen uns auf sand, sandfarbenes gestein um uns, aber trotzdem ziemlich hell. gute stimmung bis wir zu einem eisengitter kommen, das in einem loch an der gesteinwand angebracht ist. da ändert sich meine stimmung, jene meiner begleiterin, die kusine meines ex, nicht. sie ist gespannt und hat nen freudigen ausdruck im gesicht. irgendjemand sagt uns, dass sie hinter den gittern wohnen, abgeschirmt vom rest. meine begleiterin fordert mich auf, ein buntes tuch von mir beim gitter zu hinterlassen, sie lächelt mich an, ich habe ein seltsames gefühl dabei. ich lasse das tuch dort und sehe die umrisse einer gestalt hinter den gittern...

    cut

    ich befinde mich auf der flucht vor dieser gestalt. ich weiß nun wie sie aussieht: männlich, sehr groß, frankenstein-ähnlich, also viele narben, grobe nähte im gesich, schrauben an den gelenken, in ner kleidung aus jute oder so, ebenfalls sandfarben. ich entschliesse mich weit weg zu gehen in der hoffnung, dass ich nicht gefunden werde und zwar in eine sehr kalte umgebung mit viel schnee und eis und ein kleines flaches haus, das ebenfalls davon bedeckt ist (wirkt irgendwie wie die forschungsstationen in der antarktis). es geht eine weile gut, ich werde nicht gefunden und lebe dort alleine bis mich ein mulmiges gefühl befällt: ich sehe die umrisse der gestalt wie sie sich durch das schneetreiben auf das haus zubewegt, langsam, so als ob ihr das wetter dort kein problem bereitet, zielstrebig auf das haus zu. ich fliehe wiederum zu meinen eltern...

    cut

    keine ahnung wie, aber dieses ungetüm befindet sich auf einem tisch. mein vater und ich arbeiten wie wild daran, die schrauben dieses mannes zu öffnen. es fliesst viel blut, wir arbeiten mit den händen, wie wild, denn wir haben nur 15 minuten zeit. wenn wir es in dieser zeit schaffen, dann bin ich erlöst. mein vater sieht müde und verzweifelt aus, traurig. ich habe angst, bin ebenfalls verzweifelt und schreie, dass wir schneller arbeiten müssen. die zeit neigt sich dem ende zu, doch es sind zu viele schrauben übrig. ich bekomme noch mehr angst, beginne zu weinen und hetze weiter...

    cut

    wieder auf der flucht. mir kommt der gedanke, dass wenn ich das tuch zurückhole, dann hat dies alles ein ende. warum ich es nicht gemacht habe, weiß ich heute nicht mehr. nehme an die angst war zu groß, da dort noch mehr davon lauern oder so. jedenfalls hatte ich bis hierin die meinung, dass dieses ungetüm nur hinter mir her ist, jetzt bekomme ich angst, dass ich durch die aktion mit meinem vater diesen menschen (?) auch auf meine familie gehetzt habe. ich laufe in ein krankenhaus, versuche hilfe zu finden. es sind viele menschen dort. mir kommt es wie im chaos vor, obwohl sich alle ganz gesittet benehmen. die menschen reagieren sehr ruhig auf meine gehetzten worte, bitten mich in eine andere abteilung. ich steige in den lift. es befinden sich zwei sehr schöne frauen darin, die mich herablassend anlächeln. es steigt ein schöner mann zu. er weckt vertrauen in mir, lächelt mich an. ich fühle mich das erste mal in diesem raum ruhig und erzähle ihm in ruhe mein anliegen, bitte um hilfe, denke, hilfe gefunden zu haben. dann sieht der mann die zwei frauen an, sie sehen vielwissend zurück und alle drei beginnen zu lachen. in mir steigt die angst wieder hoch. ich fühle mich gefangen im lift mit drei verbesserten zombies. sie sind überall.

    dann bin ich aufgewacht, sehr nass. mein herz hat schon lang nicht mehr so schnell geschlagen. ich wollt am liebsten nicht mehr einschlafen. was mir noch aufgefallen ist, dass ich direkt nach dem aufwachen gedacht habe, vielleicht bin ich vor dem falschen geflüchtet, vielleicht wollte er mir helfen gegen die verbesserten?

    nun ja, ich habe versucht aus diesem traum ne bedeutung für mich zu ziehen, aber es klappt nicht so ganz, verwerfe alles sehr schnell wieder. vielleicht kann mir ja jemand von euch weiterhelfen oder neue anstösse liefern??? vielleicht bekomm ich somit monster aller art bald aus meinem nachtleben....

    :danke:

    qwer
     
  2. Unterwegs

    Unterwegs Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. September 2005
    Beiträge:
    1.206
    Ort:
    zu Hause, zu Hause, zu Hause!
    Ich fang mal an, bestimmt fällt den anderen noch mehr ein:

    Du bewgst dich zu Anfang auf einem unsicheren Boden. Die anderen Personen sind Teile von dir selbst. Es geht um ein psychisches Ereignis, dass du weggeschlossen hast. Das muss nichts Tragisches sein, es kann sich auch um deine Fantasie oder einen Lebenstraum handeln, aber es kann auch ein reales Erlebnis sein.

    Solange du das weschließt (Antarktis) fühlst du dich sicher und auch deine Eltern geben dir Schutz.

    Aber auch wenn du Angst hast, du willst an das Geheimnis lösen, dein Vater hilft dir dabei. Blut kann Leidenschaft und Leben ausdrücken, aber auch Verletzung und Enttäuschung, genauso kann es auf die Mutter verweisen. Vielleicht suchst du mal in der Richtung.

    Im Krankenhaus solltest du eigentlich Hilfe bekommen, denkst du im wirklichen Leben. Aber im Fahrstuhl bist du ziemlich eingeschränkt: du hast irgendwo in deiner Seele eine Hemmung, ein Minderwertigkeitsgefühl. Die drei Personen sind auch Teile von dir, die zwar schön aussehen, aber noch nicht mit dir kommunizieren.

    Hm, ein Tuch ist ein Schutz, eine Verhüllung, die du jetzt vermisst.
    Lg Alice
     
  3. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2005
    Beiträge:
    2.139
    Ort:
    Ganznah
    Hallo qwer


    zitiere:

    Vergittertes Loch in der Gesteinswand...
    Meine begleiterin fordert mich auf, ein buntes tuch von mir beim gitter zu hinterlassen, sie lächelt mich an, ich habe ein seltsames gefühl dabei. ich lasse das tuch dort und sehe die umrisse einer gestalt hinter den gittern...

    .........................

    Die Gesteinswand die du im Traum siehst könnte ein Problem sein welches du schon lange mit dir rumschleppst.

    Du hast eine Ahnung (vergittertes Loch) das ein Fenster zum Erkennen darstellt, Das Bunte Tuch sind die Masken des Egos dieses Fenster zu verkleiden. Du lässt das Tuch dort, verhüllst das Fenster nicht. So bekommst du einen Blick auf deine Wahrheit, die dir Angst macht (Umrisse einer Gestalt).
    Die Angst verfolgt dich (Monster).
    Solange du diese Angst ganz tief in deinem Bewußtsein versenken kannst und eine Schicht aus Eis (Antaktis) darüberlegst und du selbst nicht darüber nachdenkst geht es dir gut.

    Dieses teil dir dein Unterbewußtsein so mit. Zitiere:
    ...ich entschliesse mich weit weg zu gehen in der hoffnung, dass ich nicht gefunden werde und zwar in eine sehr kalte umgebung mit viel schnee und eis und ein kleines flaches haus, das ebenfalls davon bedeckt ist (wirkt irgendwie wie die forschungsstationen in der antarktis). es geht eine weile gut, ich werde nicht gefunden und lebe dort alleine bis mich ein mulmiges gefühl befällt: ich sehe die umrisse der gestalt wie sie sich durch das schneetreiben auf das haus zubewegt, langsam, so als ob ihr das wetter dort kein problem bereitet, zielstrebig auf das haus zu. ich fliehe wiederum zu meinen eltern...
    ..............................

    Doch du bemerkst das du vor deinen Ängsten nicht fliehen kannst und sie dich
    einholen. Du fliehst zu deinen Eltern da es ein über Generationen-Konflikt sein könnte.


    Zitiere:
    keine ahnung wie, aber dieses ungetüm befindet sich auf einem tisch. mein vater und ich arbeiten wie wild daran, die schrauben dieses mannes zu öffnen. es fliesst viel blut, wir arbeiten mit den händen, wie wild, denn wir haben nur 15 minuten zeit. wenn wir es in dieser zeit schaffen, dann bin ich erlöst. mein vater sieht müde und verzweifelt aus, traurig. ich habe angst, bin ebenfalls verzweifelt und schreie, dass wir schneller arbeiten müssen. die zeit neigt sich dem ende zu, doch es sind zu viele schrauben übrig. ich bekomme noch mehr angst, beginne zu weinen und hetze weiter...
    .....................................
    Ich sehe hier das Monster, das zusammengeflickte mit Schrauben als unverarbeitetes Konfliktknäull , das du mit deinen Vater zusammen lösen möchtest. Dein Vater sieht müde und verzweifelt aus. Er kennt das Monster
    und ist traurig da er nicht gegen ankommt.
    .................................................

    Die Begegnung im Lift.
    Der Lift steht als Weg,Vergangenes zu bewältigen, im "Krankenhaus",steht für deine im Unterbewußtsein gespeicherten Verletzungen zu heilen.
    Die Personen im Lift stehen für deine weiblichen und mänlichen Anteile also Intuition und Logik. Dieses im Gespräch mit dir selbst versuchst du zu
    lösen was dich ängstigt. Es gelingt dir nicht du lachst dich selbst aus.
    Mit dem Lift nach oben könnte aber auch die Bedeutung : noch tiefer in die Vergangenheit, zurück zu den Ahnen, bedeuten.

    Das wäre meine Version einer Deutung deines Traumes.

    Alles Liebe
    alles Gute
    von Ute
     
  4. qwer

    qwer Neues Mitglied

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    Beiträge:
    5
    Ort:
    Nordpol
    hallo!

    erst einmal danke für eure hilfe!! :kiss3:
    :danke:
    irgendwie haben eure antworten echt heftige reaktionen bei mir ausgelöst.

    Zitat:
    Solange du diese Angst ganz tief in deinem Bewußtsein versenken kannst und eine Schicht aus Eis (Antaktis) darüberlegst und du selbst nicht darüber nachdenkst geht es dir gut.

    und

    Zitat:
    Solange du das weschließt (Antarktis) fühlst du dich sicher und auch deine Eltern geben dir Schutz.


    Ja, nur weiß ich nicht wirklich was mir genau Angst macht. Die Angst kommt im Traum als Monster vor, welches mir keinen Hinweis auf den möglichen Grund der Angst gibt. Ich seh einfach keinen Zusammenhang. Woher kommt sie? Weswegen ist sie da?

    Zitat:
    Blut kann Leidenschaft und Leben ausdrücken, aber auch Verletzung und Enttäuschung, genauso kann es auf die Mutter verweisen. Vielleicht suchst du mal in der Richtung.

    Dazu ist mir noch eingefallen, dass meine Mutter im Traum im Hintergrund vorgekommen ist. Sie war verzweifelt, konnte aber nichts machen. Ich glaub, ich war eher wütend auf sie. Hätte sie geholfen, wären wir vielleicht fertig geworden.

    Zitat:
    Die drei Personen sind auch Teile von dir, die zwar schön aussehen, aber noch nicht mit dir kommunizieren.

    Ich versuche doch im Traum mit einem zu kommunizieren. Da dies der Mann war, also mit meiner rationalen Seite. An die Frauen wende ich mich erst nachdem oder indem ich mich an ihn wende. Jedoch will keiner mit mir kommunizieren?

    Zitat:
    Der Lift steht als Weg,Vergangenes zu bewältigen, im "Krankenhaus",steht für deine im Unterbewußtsein gespeicherten Verletzungen zu heilen.
    Die Personen im Lift stehen für deine weiblichen und mänlichen Anteile also Intuition und Logik. Dieses im Gespräch mit dir selbst versuchst du zu
    lösen was dich ängstigt. Es gelingt dir nicht du lachst dich selbst aus.

    ich lach mich aus! Ich komm nicht weiter... qwer
     
  5. Unterwegs

    Unterwegs Sehr aktives Mitglied

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    Langsam, langsam (smile). Du setzt dich ja ganz schön unter Druck. Streiten da zwei Seelen in deiner Brust?

    Lieber qwer, die Ursachen deiner Angst können wir nicht finden, wir können dir nur sagen, welche Symbole in deinen Träumen zu finden sind, aber keine Lösungen anbieten.

    Als Tipp: ich würde - keine Ahnung ob es zutrifft - bei meinen Lebensträumen mal anfangen. Wo möchtest du in 5 oder 10 Jahren sein. Stehen Wünsche und Träume im Einklang mit deinen Möglichkeiten? Erwarten deine Eltern anders von dir als du von dir selbst?
     
  6. qwer

    qwer Neues Mitglied

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    hallo, unterwegs!

    und danke für deine antwort! :danke:
    wollte nicht so schroff antworten, aber beim lesen eurer beiträge war in mir so einiges los. und das ich angeblich zwei streitende seelen habe, wurde mir auch schon öfters gesagt - und ich glaub mittlerweile es stimmt.:schaukel:

    Ich weiß, dass ich die lösung selber finden muss, setze mich selbst auch damit unter druck. ich suche nach erklärungen, finde sie aber nicht. ansonsten wären meine träume ja wahrscheinlich monsterfrei.

    lebensträume? mmh, von meinen elterlichen vorstellungen habe ich mich so ziemlich lösen können. weiß auch gar nicht mehr, was für ein leben sie sich für mich vorgestellt haben. meine eigenen vorstellungen sind sehr diffus zur zeit, da ich mich am ende meines studiums befinde und alles so ziemlich offen ist. ich hab mir meinen traum von einem studium erfüllt, meinen traum von ausland, habe geliebt, gelitten, gelacht, geweint. meine träume, die ich bis dato, erfüllen habe können, haben sich erfüllt. die zukunft hab ich bis jetzt sehr offen gelassen. irgendeine arbeit werd ich schon bekommen - glaube nicht, dass sich meine träume hier von meinen möglichkeiten einschränken lassen. beim rest bin ich mir einfach nicht sicher, war ich mir noch nie sicher - da waren die zwei seelen am streiten...

    werde noch ne innere-einkehr-runde einlegen....

    danke noch mal....:kiss3:
    lg
    qwer (weibchen)
     
  7. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

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    Hallo qwer

    das sind nur Lösungshinweise ob das für dich zutrifft weißt nur du selbst allein.

    Ich sehe auch etwas gutes in deinen Traum. Das ist der Wille in dir, dich deinen Ängsten zu stellen. Das Leben wird dir immer wieder dazu Lösungen anbieten.


    L. G. Ute
     
  8. Unterwegs

    Unterwegs Sehr aktives Mitglied

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    Wie Matrixx gesagt hat, qwer.

    Du hast den Willen (das zeigt auch die Vaterfigur) und hast auch den Enschluss schon gefasst. Aber du weißt halt noch nicht, wohin dein Weg dich führen wird.

    Sei stolz auf das, was du erreicht hast!
     
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