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Fragen zu Voodoo

Dieses Thema im Forum "Magie" wurde erstellt von Fjalladis, 11. Mai 2005.

  1. Fjalladis

    Fjalladis Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Mai 2005
    Beiträge:
    4
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    Hallo!

    Sind hier Menschen, die sich schon länger aktiv mit Voodoo beschäftigen, vielleicht sogar PriesterInnen dieser Religion bzw. ihren verschiedenen Ausprägungen in den einzelnen Ländern?

    Nun zu meiner eigentlichen Frage. Mir wurde mal gesagt, Voodoo könne man nicht "freifliegend" betreiben wie die Hexerei/Magie. Es bedürfe langer Ausbildung bzw. einer Einweihung.

    Da ich aber ein eigensinniger Mensch bin, habe ich mich dem faszinierenden Gebiet Voodoo und den Loas angenähert wie dem Gebiet der Magie: Bücher gelesen, die Loas versucht zu "erfühlen" und mich praktisch mit ihnen beschäftigt. Mittlerweile gibt es in meiner Wohnung kleine, improvisierte Altäre für jede einzelne der "sieben afrikanischen Mächte", die beopfert werden, und ich habe sogar schon ein Ritual zu Damballah in freier Natur gemacht.

    Bin ich deswegen größenwahnsinnig?
    Laufe ich Gefahr, von gefährlichen Loas "besessen" zu werden?
    Begehe ich ein Sakrileg, weil ich Dinge ausübe, die eigentlich einem Priester/-in vorbehalten sein sollten?
    Ich glaube nicht.

    Als Europäerin und von meinem Naturell her eher Einzelgängerin ist der von mir gewählte Weg zu der ursprünglich afrikanischen Religion der einzige, der mir offen steht, und ich fühle mich gut dabei. Ich bin grundsätzlich dafür, dass Religionen für jeden ernsthaft Interessierten leicht zugänglich sein sollten. Wenn es eine Art elitäre Priesterschaft gibt, die sich für die Gläubigen als unabkömmliche "Mittler" zum Göttlichen oder zu den Göttern darstellen, ist mir das nicht so sympathisch. Ich finde, ein solches Vorgehen dient nur der Machtsteigerung und dem Machterhalt der Priesterschaft.

    Aus dem Hexenglauben bzw. der Beschäftigung mit anderen, zum Teil sehr alten Religionen, habe ich gelernt, dass der Zugang zum Göttlichen bzw. den Göttern mir leicht fällt und der vertraute und direkte Umgang mit Göttern (ohne den "Umweg" über eine Priesterschaft oder Glaubensgemeinschaft) die Essenz meiner Religiosität ist.

    Warum sollte das beim Voodoo anders sein? ;-)

    Auf eure Meinung dazu bin ich gespannt!

    LG, Fjalladis
     
  2. SepherEen

    SepherEen Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2004
    Beiträge:
    299
    Ort:
    Karlsruhe
    sorry für die unverständliche Antwort, aber vielleicht hilft dir Meditieren eher weiter als Voodoo-Puppen zu zerstechen ;>


    Du bist das was DU willst. Wenn du meinst, größenw. zu sein, dann bist du es. Wenn nicht, dann nicht.

    Schonmal andere Wege gegangen? Warum glaubst du das dies der einzige ist? Weil du keinen anderen gehen willst?



    Ich selbst halte nicht viel von einer Religion welche Tiere opfert, selbst wenn rituelle Opfer in der modernen Welt immernoch ein besserer Tod für die Tiere wäre, als das abschlachten in einer großen fabrik, um die einzelteile in Folie schweißen zu lassen.



    Grüße, sepher
     
  3. Fjalladis

    Fjalladis Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Mai 2005
    Beiträge:
    4
    LG, Fjalladis

    P.S.: Ich denke, es wäre an der Zeit, dass sich in unseren Dialog professionelle Voodookenner oder Praktizierende einschalten. Um den Wissensstand zu erhöhen ;-).
     
  4. Lucia

    Lucia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Oktober 2004
    Beiträge:
    18.674
    Ort:
    Berlin
    sepherl, du enttäuscht mich.


    denke ich nicht unbedingt, das die hier vorzufinden sind, ehrlich gesagt.

    vielleicht hilft es dir ja, wenn du eine priesterin von einer dem voodoo verwandten religion befragst.

    mfg
    lucia

    p.s.
    du erwähnst neimark ... ist sein orisha-buch die grundlage bei dir?
    das hab ich mir mal vor ein paar jahren zugelegt, nachdem sich in trommeltrancen mehrfach eine göttin gemeldet hatte - mittlerweile seh ich das buch aber eher für "zivilisierte" einsteiger als interessant.
     
  5. Miro

    Miro Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. August 2004
    Beiträge:
    24
    Ort:
    Berlin
    Hi Fjalladis,

    es ist kein Verbrechen sich ohne Priester an ein Geistwesen zu wenden. Im Gegenteil. Was soll falsch daran sein ein Ritual für einen Loa abzuhalten?

    Trotzdem, wird es auch von den Loas nicht so ohne weiteres gerne gesehen, wenn man einfach so drauf los saust.
    Es ist generell von Vorteil, wenn man sich den Kontakt zu einem oder mehreren Loas von einem Priester herstellen läßt. Man nennt das dann "Übergabe". Das hat aber auch einfach prakmatische Gründe.
    Wenn ein Loa sich wirklich für dich interessiert, dann wirst du nicht nur schöne Sachen in der Spiritualität erleben. Er wird dir dann dein ganzes Leben umkrempeln, wie es für dich am Besten ist (nur ist das schwer auch so zu erkennen) und er wird dich auch mit deinen eigenen Schattenseiten konfontrieren. Und dies ist oft sehr schmerzlich. Da hilft dir dann auch kein Buch. Und alleine, ohne Ansprechpartner, der dir dann hier und da eine Hilfestellung gibt, kommt man da nur sehr schwer durch. Vielmehr dauert es dann einfach sehr lange - oft viele Jahre.

    Leute, die einmal zumindest mit einem Priester eine Meditation oder einfach nur eine Konsultation abgehalten haben, sagen alle das Gleiche: "Als wäre ein Schalter umgelegt worden" oder "dadurch wäre jetzt erst der Karren ins Rollen gebracht worden". Also, muß da schon was dran sein, dass der Kontakt besser doch von einem Priester hergestellt werden sollte.

    Deine "Abneigung" gegen Gemeinschaften finde ich sogar sehr gut. Denn solche Gemeinschaften haben ja auch immer eigene Ziele, die deinen Zielen als Individuum oft widersprechen können. Sowas würde ich auch niemanden empfehlen, sich deshalb irgendeiner Gemeinschaft anzuschließen - aber das hat ja auch nichts damit zu tun, sich den Kontakt von einem Priester herstellen zu lassen und dann auch mal mitzubekommen, welcher Loa dir überhaupt nahesteht, und wie du persönlich ihn am Besten ehren kannst.

    Bücher sind ja auch sehr interessant, um Anhaltspunkte zu bekommen. Aber jedes Buch ist nur die Sicht eines einzelnen Menschen zur Spiritualität. Und diese Sicht muß noch lange nicht die Sicht sein, der du nachgehen solltest. Zumal irgendwelche Anleitungen sowieso viel zu pauschal sind.

    @SepherEen
    Tieropfer gibt es weltweit. Selbst orthodoxe Christen machen jährlich Feste mit Schaf- und Stieropferungen. Das ist in vielen Erdteilen einfach Tradition.
    Aber Tieropfer in Europa sind längst überholt - auch im Voodoo.

    Liebe Grüße,
    Miro
     
  6. Palo

    Palo Guest

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    Hallo,

    das Buch von Neimark find ich gar nicht so schlecht, es hat mir seinerzeit einen ersten guten Einblick verschafft. Es wurde mir sogar von einem Babalao empfohlen.

    Auch mir wurde damals gesagt, ohne Initiation würde es keinen Kontakt zu den Orishas geben und bekam dann direkt einen Preis von 5000 Euros genannt und fand es auch irgendwie unlogisch, erst soviel Geld ausgeben zu müssen.
    Mittlerweile habe ich gelernt, dass man als Westeuropaer erstmal ziemlich belächelt wird, wenn man sich näher damit beschäftigen möchte. Ist halt so.

    Allerdings wäre ich auch nicht auf die Idee gekommen, mich an irgendwelche Geistwesen zu wenden, die ich nicht kenne oder Rituale abzuhalten, ohne wirklich zu wissen, was ich da womit tue und wie.
    Deshalb kann ich mich nur anschließen sich einen Priester(in) zu suchen, sich die Geistwesen wenigstens vorstellen zu lassen und dann zu lernen.
    Und wenn du dann den Kontakt zu ihnen hast, ist das ein so unbeschreibliches Gefühl, das sich nicht in Worte fassen lässt.

    LG
    Palo
     
  7. Lighti

    Lighti Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2004
    Beiträge:
    11
    Hallo,

    ich kenne einen Voodoopriester in Nigeria persönlich und möchte endlich einmal sagen, dass Voodoo nicht mit "Puppenzerstechen" oder unsinnigen Opferritualen zu tun hat. Voodoo ist weder schwarze noch weiße Magie sondern arbeitet mit den Geistwesen bzw. dem eigenen Geist.
    Mein Voodooman hat mir nach einer Zeremonie Dinge erzählt, die er nie wissen konnte und hat mich so überzeugt. Er verlangt von seinen Kunden natürlich auch Geld, jedoch meist erst nachdem er ein Ritual ausgeführt hat und es erfolgreich war.
    Im Gegensatz zu all den Menschen, die sich hier Hexen etc. schimpfen profitiert er nicht von den Zahlungen, die Spirits würden es ihm nämlich nicht erlauben. Er lebt von Spenden. Das Geld braucht er für die Zutaten, für die er teilweise tagelang durch Afrika fährt. Ich war während des ganzen Rituals immer in Kontakt mit ihm, er hat mich angerufen...
    Über Tieropfer kann man sich streiten, im Vergleich jedoch zu dem, was wir Deutschen tagtäglich unseren Tieren im Schlachthof antun, ist ein feierliches Opfer dort doch wohl kaum der Rede wert.
    Ich werde seinen Namen nicht verraten, da es sonst wieder heißen würde, jemand macht Werbung...

    Grüße und Wissen
     
    magikan gefällt das.
  8. whiterabbit

    whiterabbit Guest

    ich war in einem afrikanischen dorf... ein schwarzer erzählte mir alles sei im grunde für gott. "schwarze" (ein gedankenmodell) magie für gott ist im grunde nicht böse wie es uns die kirche weismachen will - dieses schuldgefühl sperrt einen ein.
    der afrikaner sagte mir auch - die voodooisten kennen kein gut und böse - deshalb sind sie auch so flexibel.
     
  9. Miro

    Miro Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. August 2004
    Beiträge:
    24
    Ort:
    Berlin
    Hi,



    Das kann jetzt schnell mißverstanden werden. In den voodoistischen Religionen betrachtet man Geistwesen, die auch sehr negative Dinge tun, nicht als böse. Sie tun, wofür sie existieren.

    Aber das gilt nicht für uns Menschen. Wir werden da schon an unsere Taten gemessen. Wenn wir die Macht der Geistwesen mißbrauchen ist das durchaus für uns "böse".
    Also, nicht die Geistwesen sind gut oder böse, sondern die Dinge wofür wir Menschen die Macht von diesem oder jenem Geistwesen nutzen, entscheidet über Gut und Böse. Danach kann es also durchaus "Gut" sein jemanden mal an die Ohren zu ziehen und es kann danach ebenso "Böse" sein jemanden Liebe zu schicken, der sie nicht haben will und soll.
    Gut und Böse mißt sich eben an den Taten, nicht an den Geistwesen. Das ist der Unterschied zwischen christlichen und voodoistischen Religionen.
     
  10. magikan

    magikan Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juli 2005
    Beiträge:
    1
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    Hallo,

    ich befinde mich zur Zeit in einer schwierigen Lebenssituation, es läuft einfach vieles schief.
    Wäre euch sehr dankbar wenn ihr mir kompetente Tips in Sachen Voodoo geben könntet.
    Wichtig ist mir vorallem der Kontakt zu einem Voodoopriester, da ich davon überzeugt bin, nur so wirklich erfolgreich meine Probleme bewältigen zu können.

    Lighti,

    Du kennst einen Voodoopriester persönlich, kannst Du mir mehr erzählen?
    Wie lief das Ritual ab, was hat es bewirkt...

    :danke:
     
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