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Fragehoroskop - stundenhoroskop

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Minepa, 15. Juni 2005.

  1. Minepa

    Minepa Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juli 2004
    Beiträge:
    47
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    Hallo an alle Experten der Astrologie ;-))

    Ich habe da mal eine Frage zum Thema Fragehoroskop - stundenhoroskop.
    Wie funktioniert das eigentlich?
    Vor ein paar Wochen habe ich ein Fragehorskop stellen lassen
    bei einer Astrlogien, dafür habe ich ihr mein und sein Geb. datum
    gegeben, meine Frage war, wird er sich wieder bei mir melden.
    Als Antwort bekam ich ein klares ja, es wird nur noch etwas
    dauern, aber er wird wieder auf mich zukommen.
    Nun habe ich ein stundenhoroskop stellen lassen diesmal aber bei
    jemand anderem, sie wollte nicht mal ein Geburtsdatum haben.
    Ihre Antwort war ein ganz klares nein, er wird sich nicht mehr
    bei mir melden. erstere ist aber immernoch überzeeugt das er sich
    meldet. was stimmt jetzt?

    Danke für eure Hilfe!
    LG, minepa
     
  2. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.971
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Liebe Minepa, :)

    Sorry, aber da hat keine von Beiden recht, da so etwas der unteren Schublade von "Vulgärastrologie" entspricht! Man kann solche Ereignisse nicht astrologisch im Voraus erkennen, höchstens die Tendenz - und solche gehört psychologisch so interpretiert, dass du dir selbst ein Bild darüber machst.

    Mit lieben Grüßen!

    Arnold
     
  3. Tintenfisch

    Tintenfisch Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Mai 2005
    Beiträge:
    775
    Hallo Minepa,

    in der Stundenastrologie gilt, dass man die gleiche Frage nicht zweimal innerhalb eines kurzen Zeitraums stellen darf. Die 2. Anfrage kannst du vergessen. Dass sie deine Geburtsdaten nicht haben wollte liegt daran, dass die Astrologin für das Horoskop den Zeitpunkt gewählt hat, an dem ihr deine frage bekannt wurde.

    Ansonsten ist Stundenastrologie nicht unumstritten. Vor allem ist es problematisch, wenn viele widersprüchliche Faktoren drin vorkommen.

    Gruß
    Tintenfisch
     
  4. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    die qualität der antworten hat immer auch mit der qualität der fragestellung zu tun... und ich meine, ein astrologe, der nicht nur einen schnellen wahrsager-euro kassieren will, würde zunächst mal die fragestellung abklären und nachschauen, worum es denn wirklich geht ... um die rahmenbedingungen deines beziehungsverhaltens, minepa, zum beispiel, um die herausforderungen, die sich mit beziehungen und dem lösen von beziehungen verbinden, um hörigkeiten und abhängigkeiten, was auch immer --- und er würde es ablehnen, ein horoskop eines dritten auszuwerten, wenn von diesem keine ausdrückliche zustimmung vorliegt.

    prognosen wie "er kommt wieder" oder "er kommt nicht wieder" widersprechen ganz klar z.b. dem berufsgelöbnis des deutschen astrologenverbandes - aber es ist freilich niemand daran gebunden, die richtlinien seriöser astrologie zu beherzigen.

    alles liebe, jake
     
  5. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo,

    seit langer Zeit beschäftige ich mich wieder mit Studenastrologie, hatte sie auch schon über Bord geworfen, weil ich einmal etwas mit solch einem Horoskop gerne aus der Welt geschafft hätte, ohne in der Realität dem Leben ins Auge zu schauen.

    Es gibt unterschiedlichste Meinungen zu Stundenastrologie und ich bin froh, dass mir gute Stundenastrologen schon helfen konnten. Gerade erst letztes Jahr hatte ich aus lauter Verzweiflung um Hilfe gebeten und habe sie auch bekommen. Der Antwort glaubte ich zwar nicht recht ganz und trotzdem ist es genau so gekommen, wie derjenige mit "prophezeit" hatte.

    Dieses Gespräch hätte mir überhaupt nichts gebracht, wenn es darum gegangen wäre, warum und weshalb es so lief und nicht anders (ich meine jetzt die Hintergründe). Es hat mir aber insofern geholfen, dass ich mir von da an selbst Gedanken machte, ob ich konstruktiv etwas selbst beitragen könnte bzw. meine Gedanken, warum es hakte, zu verändern. Und ich wurde ruhiger und war wieder bei mir selbst angelangt.

    Ich habe mich lange Zeit gegen Vorhersage gewehrt und bin mittlerweile darauf gekommen, dass es durchaus berechtigt ist, sich ihrer zu bedienen. Ist es doch gerade das, was mich auch zur Astrologie gebracht hat: Zeit im voraus berechnen um mich darauf einstellen zu können.

    Mit Vulgärastrologie hat das meiner Meinung nach nichts zu tun. Denn es ist genauso schwer, eine richtige Prognose abzugeben, wie den Charakter richtig zu beschreiben. Hier liegt die Kunst in der steten Übung. Ein Stundenhoroskop hat klare Richtlinien, die es einzuhalten gilt.

    Liebe Grüße pluto
     
  6. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
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    gretchenfrage, pluto: wenn dich jemand fragt, ob der davongegangene lover zurückkommt... würdest du eine prognose auf ja oder nein abgeben?

    alles liebe, jake
     
  7. pluto

    pluto Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    5.652
    Ort:
    dort, wo es schön ist
    Hallo jake,

    diese Fragestellung hatte ich schon und habe mit meinem Wissen vom Familienstellen her geantwortet, was nicht so gut ankam. Ich frage dann auch erstmal nach den Gründen, warum und weshalb es soweit gekommen ist und versuche ein unastrologisches Gespräch zu führen. Wenn das alles nicht hilft, befrage ich das I Ging und kein Stundenhoroskop.

    Dann nehme ich mir das Radix vor und versuche das Partnerbild des Kunden zu beschreiben. Wenn das alles nichts nützt, muss ich mich dann wohl dem Stundenhoroskop widmen, aber ich verstehe zu wenig um eine Antwort daraus zu erkennen.

    Ich hasse solche Fragen, weil sie das Thema verfehlen. Oder solche wie: Liebt er mich oder die andere. Es ist schon so wie du weiter oben geschrieben: es gibt sinnvolle und überflüssige Fragen. Aber das ist halt das, was im Fernsehen den Kunden gezeigt wird, dass eine solche Fragestellung beantwortbar wäre.

    Meine Frage ging in eine ganz andere Richtung und ich habe schon oft gemerkt, dass manche Astrologen mir zu bestimmten Themen nicht richtig helfen konnten, weil ich konkrete Antworten wollte. Dann kam: vielleicht, es könnte sein oder schlimmstenfalls ich weiß es nicht.

    Wenn ich jetzt übersehe, was ich vorhin geschrieben habe und jetzt, passt es eigentlich nicht zusammen und trotzdem sind beide Meinungen für mich richtig.

    Liebe Grüße pluto :daisy:
     
  8. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    danke, pluto, deine antwort erleichtert... hätt mich auch gewundert :) ja, so gehe ich auch damit um, wenn jemand mit einem solchen anliegen kommt ... sofern sie/er sich darauf einlässt. allerdings ziehe ich dann einen entschiedenen strich, wenn trotzdem auf einer klaren ereignisprognosse insistiert wird. da versucht dann jemand, sein leben(sglück) an anderen festzumachen und aus der eigenen verantwortung zu treten... das unterstütze ich nicht.

    was die unklaren antworten betrifft ... "könnte sein" ... "macht geneigt zu" ... und dergleichen mehr: also zum einen geb ich unter uns klosterschüler/innen unumwunden zu, dass ich freilich auch immer wieder neugierig bin, was denn die astrologie so über kommendes aussagen könnte ... aber ich bin über die qualität des orakels von delphi noch nicht hinausgekommen, das dem themistokles (?) auf die frage nach dem ausgang der seeschlacht von salamis (?) antwortete, er werde eine große flotte zerstören. die prognose der pythia stimmte, bloß: es war zu seinem pech die eigene flotte...

    fruchtbar wird es für mich, wenn ich die qualität der kommenden zeit auf ihre herausforderungen hin abklopfe, auf potenziale - manchmal auch ganz meditativ ... und da wandelt sich dann der fokus von dem, was geschehen könnte, hin zu dem, was ich er-leben könnte (im sinne von "zum leben erwecken"). vom passiven zum aktiven, vom zitternden zum lösenden... :)

    alles liebe, jake
     
  9. Tintenfisch

    Tintenfisch Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Mai 2005
    Beiträge:
    775
    Hallo!

    Es ist immerhin eine der ältesten astrologischen Methoden und erlebt in den letzten Jahren eine Renaissance. Deren Kunst würde ich nicht einfach so über Bord werfen. Erik van Slooten schreibt im aktuellen Meridian auch einen Aufsatz, in dem er davor warnt.

    Ich bin zwar nicht Pluto, möchte meinen Senf dazu aber nicht verhehlen: so schmerzfrei bin ich nicht, dass ich gegen Geld oder überhaupt für jemand anderen solche Fragen bearbeiten würde. Für mich selbst tue ich es öfter. Aber auch, weil mich die klassischen Techniken interessieren und ich einfach neugierig bin und wissen möchte, ob es funktioniert. das Problem, das ich bei professioneller Stundenastrologie noch hätte, wäre, was sage ich einem Klienten, der zahlt, wenn das horoskop Deutungseinschränkungen hat und eigentlich nicht interpretierbar ist?


    Zu astrologischen Prognosen im allgemeinen. Das was von Astrologen häufig als solche verkauft wird, ist eigentlich eine Prophezeiung. Dass man sowas unterbindet, wenn man seriös Astrologie betreiben will ist richtig. aber gehaltvolle Prognosen haben immer mehrere Szenarien, Prognosebedingungen und sind auch inhaltlich erläutert. sowas habe ich bis jetzt kaum in der Astrologie gesehen (vielleicht ist mir da auch etwas entgangen). Außerdem kommt es auch darauf an, wie genau man die Vorhersage haben möchte. wenn jupi am DC steht kann man, wenn man alle Bedeutungen, Ereignisse, Gefühle etc., die damit verbunden sein könnte aufzählen wollte, bestimmt Hunderte von Entsprechungen finden. Die Wahrscheinlichkeit, dabei daneben zu liegen grenzt an Sicherheit. aber wenn man etwas Erfahrung mit dem eigenen Leben hat, oder ein Gefühl für die Teilperson Jupiter in sich oder wie sie sich generell zeigen kann, dann kann man ungefähr schon ausmachen, was der Transit bringen wird. Leider reicht diese ungefähre Antwort vielen Menschen offensichtlich nicht. Jedenfalls vielen, die zu Astrolgen gehen.

    Lieben Gruß
    Tintenfisch
     
  10. Minepa

    Minepa Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juli 2004
    Beiträge:
    47
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    Hallo!
    Danke für die vielen Antworten, aber bisher bin ich immernoch nicht schlauer.
    Das erste das ich habe machen lassen war im Mai und das zweite war jetzt. Ist der ABstand zu kurz gewählt gewesen? Dachte es hat nur eine gültigkeit von 6 bis 8 Wochen und welches ist denn jetzt das richtigere? Das mit den Daten oder das ohne auf den Zeitpunkt der Frage bezogene?

    Achje ich bin ich echt verzweifelt.....
     
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