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Frage zu Trismegistos und seiner Tafel...

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von fuchs63, 17. Januar 2007.

  1. fuchs63

    fuchs63 Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2005
    Beiträge:
    151
    Ort:
    im Land der Engel
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    Hallo ihr lieben Leute...


    ich hätte mal eine Frage, zugegeben eine ziemlich tiefgehende... beim Stöbern in meinen Büchern bin ich neulich mal wieder auf den Text der smaragdenen Tafel des Hermes Trismegistos gestoßen, zusammen mit einer Art Zusammenfassung dessen was man daraus lesen kann.

    Das Problem: drei Viertel dieser Zusammenfassung kann ich nicht einmal andeutungsweise im Text wiederfinden. Aber vier Augen sehen mehr als zwei, und so möchte ich es mit einer Art virtuellem Brainstorming versuchen. Vielleicht sieht jemand hier tatsächlich etwas das ich nicht sehe (und umgekehrt), und wäre dann noch so nett sich hier darüber auszulassen...

    Der Text stammt aus : Hans Dieter-Leuenberger - Das ist Esoterik, 3. Auflage 1985 (ISBN 3 7626 0621 8), S. 61ff.

    1) Wahr, wahr ohne Zweifel, sicher und zuverlässig
    2) Siehe, das oberste kommt vom untersten, und das unterste vom obersten
    Ein Werk der Wunder von einem Einzigen
    3) Wie die Dinge alle von diesem Grundstoff durch ein einziges Verfahren entstanden sind
    4) Sein Vater ist die Sonne, seine Mutter der Mond;
    der Wind hat ihn in seinem Bauch getragen, die Erde hat ihn ernährt
    5) Er ist der Vater der Zauberwerke, der Behüter der Wunder,
    vollkommen an Kräften, der Beleber der Lichter
    6) Ein Feuer, das zu Erde wird
    7) Nimm hinweg die Erde von dem Feuer, das Feine vom Groben... mit Vorsicht und Kunst
    8) Und in ihm ist die Kraft der obersten und des untersten.
    So wirst Du zum Herrscher über das oberste und das unterste
    Weil mit Dir ist das Licht der Lichter, darum flieht vor Dir die Finsternis
    9) Mit der Kraft der Kräfte wirst Du jegliches feine Ding bewältigen
    wirst Du in jegliches grobe Ding eindringen
    10) Gemäß der Entstehung der großen Welt entsteht die kleine Welt, und das ist mein Ruhm
    11) Das ist die Entstehung der kleinen Welt, und danach verfahren die Gelehrten
    12) Und darum bin ich Hermes der Dreifache genannt worden


    Leuenberger schreibt kommentierend dazu:

    (Beginn Zitat)
    Der Text der Tafel -als Gesetz des Kosmos- will Einsicht verschaffen in die größeren Zusammenhänge, und damit den Weg zur Erkenntnis freilegen. Wer den Text der smaragdenen Tafel begriffen hat, der hat auch das Universum begriffen. Er wird dadurch in den Stand versetzt diesem Wissen entsprechend zu handeln und sein Leben aus dieser Erkenntnis heraus zu gestalten und als Teil der großen kosmischen Ordnung zu leben. Die hermetischen Gesetze ... können in vier Grundprinzipien zusammengefasst werden:

    1) Alles was auf einer oberen Ebene geschieht, findet seine Entsprechung in den unteren Ebe-nen... alles was auf einer unteren Ebene vorhanden ist, ist ein Abbild dessen was auf den oberen Ebenen ist und wirk. Kurz: wie oben, so unten.
    2) Alles in der Welt ist polar... alles ist in zwei Polen vorhanden, die zueinander in einem Spannungsverhältnis stehen und sich widersprechen
    3) Zwischen diesen Polen herrscht ein gegenseitiger Kraftfluß, der etwas Neues, ein Drittes entstehen läßt, welches wiederum mit den beiden Polen eine neue Einheit bildet
    4) Alles im Kosmos läuft zyklisch und rhythmisch ab, und unterliegt dem Gesetz der Balance und Ausgewogenheit. Jeder Aktivität entspricht eine Phase der Ruhe (Herzschlag, Atem etc...), und alles geschieht in einer ganz bestimmten Harmonie, damit es überhaupt funkti-onieren kann
    (Ende Zitat)


    Bis auf das erste, und andeutungsweise das zweite Prinzip konnte ich bis dato -wie gesagt- auch beim besten Willen nichts dergleichen aus dem Text der Tafel herauslesen... und das zweite Prinzip 'sah' ich auch nur deshalb weil ich aktiv danach suchte... von selbst wäre ich also nie auf die Idee gekommen das als eine Aussage des Textes zu verkaufen.

    Leuenberger schreibt auch ziemlich regelmässig von dieser kosmischen Ordnung... allerdings ohne ein einziges Mal zu erwähnen wie die aussieht, oder was genau er damit eigentlich meint.

    Daher gleich noch diese Frage dazu: sind damit diese vier Grundprinzipien gemeint oder wovon redet der Gute da?



    Vielleicht sieht manch einer hier ja mehr...
    vielen Dank



    Fuchs
     
  2. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2004
    Beiträge:
    3.703
    Ort:
    Köln Höhenhaus
    Ich kenne den Text in der Form: "Das was unten ist, ist wie das was oben ist - Fähig die Wunder des einen zu Wirken".

    Bedeutet nichts anderes als das alles zu einem Ziel führt. Auch die unangenehmen Seiten des Lebens...
     
  3. anam

    anam Mitglied

    Registriert seit:
    8. Januar 2006
    Beiträge:
    90
    2) Siehe, das oberste kommt vom untersten, und das unterste vom obersten
    der gegenseitige Kraftfluss

    Und in ihm ist die Kraft der obersten und des untersten.
    Das Dritte, welches das Oberste und Unterste vereint.
    So wirst Du zum Herrscher über das oberste und das unterste
    Die Einheit, die entsteht,
    Weil mit Dir ist das Licht der Lichter, darum flieht vor Dir die Finsternis

    Siehe, das oberste kommt vom untersten, und das unterste vom obersten
    Beinhaltet die Balance und Ausgewogenheit

    10) Gemäß der Entstehung der großen Welt entsteht die kleine Welt, und das ist mein Ruhm
    In diesem Satz steckt schon zyklisch und rhytmisch ( gemäß... entsteht)
    Das Wort Entstehung ist durch Siehe, das oberste kommt vom untersten, und das unterste vom obersten der Gegenpol zur Ruhe, da Entstehung immer Bewegung beinhaltet.


    Beim genaueren Hinsehen stecken in der Tafel die Entstehung des Universums, der Erde, des Menschen und auch seine Zukunft...

    Leuenberger und sein Buch kenne ich nicht, kann leider nichts dazu sagen, was er unter "kosmischer ordnung" versteht.

    Alles Liebe,
    anam
     
  4. fuchs63

    fuchs63 Mitglied

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    N'ahmt ihr beiden...


    Tja... genau das ist es ja. Hingesehen hab ich da über die Jahre hinweg immer mal wieder, nur gesehen hab ich nicht viel :dontknow:... jedenfalls nicht viel mehr als das weitbekannte 'wie oben so unten', also das Prinzip der Synchronizität auf dem unter anderem Astrologie und Tarot beruhen.

    Hans-Dieter Leuenbergers Buch ist ein Abriss darüber was Esoterik eigentlich ist, er gibt erst einen überlick über die geschichte (wie kam esoterisches Wissen überhaupt bis in die moderne Zeit - welche Schulen gab es und was waren ihre Lehren in aller Knappheit), und geht dann kurz auf die einzelnen Spielarten der westlichen modernen Esoterik ein. Locker in zwei Abenden durchzulesen, interessant und fundiert gemacht wie mir schien.

    Er hat auch ein dreibändiges Werk zum Tarot geschrieben das (soweit ich bisher gesehen habe) die Sache sehr gut erklärt.

    Ob der Mann noch lebt weiss ich nicht, die Bücher die ich habe sind über 20 Jahre alt... und um sie zu schreiben bedurfte es mit Sicherheit langjähriger Arbeit.

    Tja... wer noch was weiss, möge bitte schreiben. Anams Hinweise sind durchaus einen Hingucker wert.


    LG


    Fuchs
     
  5. fuchs63

    fuchs63 Mitglied

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    im Land der Engel
    Hi Foris,


    das hier ist mir heute in den Sinn gekommen, als ich vom Dreiecks-Prinzip in der Astrologie gelesen habe. Das sagt eigentlich nur aus, daß aus der Verbindung zweier Gegenpole etwas drittes entsteht, das zusammen mit den beiden Erzeugern eine Einheit bildet, Eigenschaften der beiden in sich hat und gleichzeitig etwas Eigenständiges ist.

    Das ist das Dreiecksprinzip in anderen Worten. Ein Kind hat Wesenszüge und Anlagen beider Eltern, und ist dennoch etwas eigenständiges.

    In 4) Hier ist m. E. von den vier Elementen die Rede: Feuer (Sonne), Wasser (Mond), Wind (Luft) und Erde. Feuer und Wasser sind die beiden Ur-Gegenpole (Vater und Mutter), aus deren Vereinigung sich zunächst ein Kind (Luft) hervorgeht... es hat in der Tat von beiden Eltern etwas.

    Als eigenständige Einheit ist es aber selbst polar, so daß aus der Verbidung von Vater und Mutter nicht nur ein Kind, sondern ein Kind und sozusagen dessen Gegenteil entstehen.

    Es gibt also einen Grundstoff in unserem Universum, der durch die vier Elemente hindurch alles erzeugt was in unserem Universum ist. Ich habe schon irgendwo gelesen daß jede Verbindung sowohl feinstoffliches (Luft)- als auch ein grobstoffliches Ergebnis (Erde) hervorruft.

    Damit ist vermutlich die schrittweise Verdichtung der Energie gemeint... sehr schön zu studieren am Baum des Lebens. Rein geistiges wird am Ende in der 10zum grobstofflich faßbaren Ergebnis.


    das war's für den Moment- wollte es nur gesagt haben. Jetzt muß mir noch noch was in ähnliches mit den Rhythmen passieren... an dieser Stelle kann ich den Ausführungen hier noch nicht wirklich folgen.


    Fuchs
     
  6. fuchs63

    fuchs63 Mitglied

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    So...

    meine Suche hat mal wieder etwas zutage gebracht, und das wollte ich dem Forum nicht vorenthalten. Einige Verwirrung löst sich nämlich in Wohlgefallen auf, wenn man das Kybalion kennt. Das ist eine weitere der hermetischen Schriften, in der so einiges erläuterndes gesagt und geschrieben wird.

    Wers lesen will kann es sich laden, es sind ca. 220kB. Einfach hier klicken.


    Viel Spaß


    Fuchs
     
  7. murmelchen

    murmelchen Mitglied

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    Für alle Lesemuffel gibts auch eine CD !!!!

    Doreen Virue hat auf ihrer Cd " Wie oben , so unten" Die 7 Gesetze des Lebens
    eine neue Bearbeitung des hermetischen Klassikers geliefert.
    ( mit Meditaionen )

    Koha Verlag

    Hoffe diese Empfehlung ist an dieser Stelle kein Forumsvergehen , falls doch : Tschuldigung !

    :liebe1:
    murmelchen
     
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