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Frage: warum MUSS es Selbstmördern im Jenseits schlecht gehen?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Desputia, 17. März 2009.

  1. Desputia

    Desputia Guest

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    Hola zusammen! :)

    Mehrfach habe ich nun schon gelesen, dass es Selbstmödern im Jenseits schlecht geht, oder: schlecht gehen muss!

    Meine Frage nun:

    WARUM? :confused:
     
  2. Einfach Mensch

    Einfach Mensch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2007
    Beiträge:
    8.643
    Ort:
    Oberschwaben, genau über dem Mittelpunkt der Erde

    Eine Seele entscheidet selbst, wo und wann sie inkarniert.
    Das ist der freie Wille.
    Und genauso kann sie entscheiden, wann sie die Inkarnation beendet.
    Wieder das Primat des freien Willens.
    Es gibt also spirituell keinen Grund, warum Freitod irgendwelche Folgen haben sollte.
    Okay, es kann durch die Umstände des Freitods zu einer seelischen Verletzung kommen. Die dann wieder geheilt werden will. Aber meist findet die seelische Verletzung bereits vorher statt. Und der Freitod ist nur noch der Ausdruck des entstandenen Leidens.

    Naja, und der Glaube, dass es, spirituell, einem Selbstmörder schlecht ergeht?
    Ist ein nie richtig verstandener Freier Wille. Wie es halt unter Menschen so üblich ist. Denn, mit dem Freitod entzieht man sich jeglicher menschlichen Einflussnahme. Und das wird von den menschlichen Autoritäten nicht gern gesehen. Also baut man die Drohkulisse göttlicher Strafen auf.

    :)

    crossfire

    PS: Das mit den seelischen Verletzungen galt bis 2006 in der alten Schöpfung. Gibt es heute auch nicht mehr.



     
  3. Desputia

    Desputia Guest

    Hola crossfire,

    danke das Du Dich dazu äußerst!

    Mir ging es in erster Linie um die, die wahre "Horrorgeschichten" erzählen in Punkto Selbstmord.
    Warum Rituale abhalten, warum den freien Willen letzten Endes so runterziehen, warum an "Gott" so zweifeln?

    Ich frage mich deshalb:

    wie kommen die da drauf, woher nehmen die ihr Wissen? :confused:
     
  4. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2004
    Beiträge:
    3.703
    Ort:
    Köln Höhenhaus
    Einer Seele geht es im Leben nach dem Leben schlecht weil ... Selbstmord in unserer Gesellschaft ein Tabu ist. Weil es, in unserer christlich motivierten Grundmoralität, ein Eingriff in das Leben an sich darstellt. Etwas das eigentlich nur Gott darf.

    Dieses eingreifen ins Leben - was ja nur Gott darf - ist auch der Grund warum Blutopfer in christlichen Zeremonien immer als etwas satanisches dargestellt werden. Wenn du dich in anderen Kulturen (Voodoo beispielsweise) umsiehst, dann sind Blutopfer keineswegs Praktiken die in bösen Zeremonien eingesetzt werden...
     
  5. Einfach Mensch

    Einfach Mensch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2007
    Beiträge:
    8.643
    Ort:
    Oberschwaben, genau über dem Mittelpunkt der Erde

    Hola Desputia,

    du darfst dabei nicht aus dem Auge verlieren, dass solche Sachen von verletzten Seelen erfunden werden.
    Die oft eine große Schuldkomponente in sich aufgebaut haben. Und da ist die schlimmste Strafe doch gerade recht. Deshalb die Idee des Fegefeuers und der Hölle.

    :)

    crossfire
     
  6. Desputia

    Desputia Guest

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    Lächel, ich weiß! Nur sollte bald mal Schluss mit dem Feuerchen sein und kapiert werden, das es nicht so IST wie allgemein gepredigt wird.

    Wenn ich da an mich selber denke, vor 7 Jahren:

    damals sagte mir ein medium meinem Kind ginge es sehr, sehr schlecht, weil er ja schließlich Selbstmord begangen habe. Er wäre auf einer Ebene wo NUR Selbstmörder hinkämen - alles grau und düster!

    Ich musste damals lachen, denn das konnte ich beim besten Willen nicht fühlen. Was aber ist mit Hinterbliebenen, die den Schmu glauben?
     
  7. bluebody

    bluebody Guest

    Im - das was wir als "Jenseits" bezeichnen - geht es niemandem schlecht - im eigentlichem Sinne.
    Es ist die Rede von einer Art "Lichtrückschau" in der man alles, was man erlebt noch mal betrachtet , um so die nächste Inkarnation bestimmen zu können.

    Da geht es Selbstmördern nicht anders, als Mördern oder Opfern ect.- also allen!

    Ein Selbstmörder hat aber ja meistens einen besonderen Grund, sich umzubringen - er tut es ja nur selten aus Langeweile....und selbst die würde es zu betrachten gelten....:D
    Dieser besagte Grund ist etwas, was der Selbstmörder seines Erachtens unmöglich in diesem Leben lösen konnte.
    Daher heißt es, daß ein Selbstmörder möglichst schnell wieder die Gelegenheit bekommt, genau diese Sache, die ihn beim letzten Mal scheitern ließ , meistern zu können.
    Daher wird er sich relativ schnell für eine neue Inkarnation entscheiden, denn bei niemandem, anders kommt es so klar hervor, daß da etwas ist, was nicht gemeistert werden konnte....
    Wenn der Selbstmörder das vorher wüßte, daß er sich so schnell, wie kein anderer wieder dazu entschließen wird, wieder zu kommen - würde sich manch einer evtl. wohl doch nicht umbringen.....- aber wer weiß das schon? :D

    Ansonsten sehe ich das genauso, wie crossfire :)

    LG blue
     
  8. bluebody

    bluebody Guest

    Solch ein Medium gehört in die Psychiatrie - um mal so richtig beurteilend zu werden!!!!!! :rolleyes::D;)


    Ja - was ist mit denen? Genau das gleiche, wie mit denen, die andere Gruselgeschichten glauben, die die Kirche oder sonstwer erzählt...
    Hoch lebe der Aberglauben...
     
  9. Alissa80

    Alissa80 Guest

    Hallo Desputia,

    Im Jenseits gilt: Geist erschafft die Materie. Wenn die Seele den Körper verlässt, dann nimmt sie alle Erinnerungen und Erfahrungen - all das was man Bewusstsein nennt - mit.

    Wenn jemand sich selbst tötet, dann ist davon auszugehen, dass es diesem Menschen sehr schlecht geht. Selbstmord ist eine Verzweiflungstat und dieses Bewusstsein bleibt auch nach dem Tod erhalten. Der Tod ändert nichts. Warum soll es meiner Seele plötzlich besser gehen, nur weil sie keinen Körper mehr hat????... das seelische bleibt ja erhalten. Auch nach dem körperlichen Tod ist die Seele noch genauso verzweifelt wie davor.

    Geist erschafft die Materie und im Jenseits reicht ein Gedanke, um mir mein Umfeld zu erschaffen.

    Liebe Grüße
    Alissa
     
  10. Einfach Mensch

    Einfach Mensch Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2007
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    8.643
    Ort:
    Oberschwaben, genau über dem Mittelpunkt der Erde
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    Naja, an dem Medium sieht man mal wieder, dass verletzte Seele keine Hilfe sind. Zumindest nicht, wenn es um Spiritualität geht.
    Wenn das immer eingehalten würde, wären die Eso-Anzeigen-Blätter allerdings ziemlich leer. :D
    Ansonsten bemühe ich mich seit ein paar Jahren die Gegendarstellung zu machen. Aber, sie trifft nicht die Erwartungen. Und wird deshalb möglichst ignoriert. Aber, das wächst sich in den nächsten zwei Generationen aus.

    :)

    crossfire

     
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