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Frage an die Schreiberlinge unter euch

Dieses Thema im Forum "Kreativität & Spiritualität" wurde erstellt von Jelenka, 16. November 2012.

  1. Butterfly1960

    Butterfly1960 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. März 2010
    Beiträge:
    9.273
    Ort:
    Osnabrück-Deutschland
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    Es war eine Geschichte mit vielen Metaphern, aber vielleicht habe ich auch wirklich nicht die richtigen Verlage gehabt...oder es war noch nicht die richtige Zeit....wer weiß:)
     
  2. Anevay

    Anevay Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. September 2012
    Beiträge:
    33.857
    Hi Butterfly,

    bevor Du es falsch verstehst, mit "gut genug" meine ich kommerzeill so gut wie möglich verwertbar. Und da kann es wirklich angehen, das im Umfeld die Leute schwer begeistert sind, aber Verlage meinen, es ist grad nicht der passende Trend, der dann mit deinem Buch bedient wird.

    Also keineswegs aufgeben oder wirklich im Selbstverlag arbeiten. :umarmen:

    LG
    Any
     
  3. ginseng

    ginseng Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2012
    Beiträge:
    1.273
    Literatur ist ein großes Wort. Versuche zuerst einen Text zu schreiben, bevor du ein Stück Literatur verfassen möchtest.
     
  4. naglegt

    naglegt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. September 2012
    Beiträge:
    2.896
    In der Regel dauert es ein paar Jahre bis Du das gelernt hast.
    Es gibt Studiengänge,Schulen --- Fernlehrgänge würde ich nicht machen.
    Da erübrigen sich Deine Fragen. Es ist eine erlernbare Kunst.
    Ich mach mich da auch grad ran.
     
  5. Jelenka

    Jelenka Guest

    Registriert seit:
    3. November 2012
    Beiträge:
    79
    Ich schreibe doch schon längst, seit ein paar Jahren, anfangs war ich auch in einer Autorengruppe, die es aber leider nicht mehr gibt. Allerdings habe ich bisher ausschließlich Kurzgeschichten geschrieben und jetzt soll es ein Roman werden.

    Die Geschichte liegt etwas zurück und ist keine persönliche Aufarbeitung, ich habe vor etwa einem halben Jahr mal einen Drehbuchautor getroffen, der meinte, den Stoff darf man nicht ungenutzt lassen. Das ist es auch, was mich zum Schreiben motiviert, die Geschichte ist einfach der Hammer. Ich bin sogar am Überlegen, der betreffenden Person bestimmte, sie betreffende, Textstellen zu zeigen, aber ich fürchte, das kommt nicht gut an. Und dann kann ich mich erst recht auf einen eventuellen Rechtsstreit einstellen. Mir ist die Person sogar sehr ans Herz gewachsen, weshalb es mir fern liegt, sie in irgendeiner Weise zu verunglimpfen. Bisher habe ich persönliches Material immer nur in sehr verfremdeter Form einbezogen, aber hier geht das eben nicht. Genausowenig möchte ich natürlich, dass jemand mich erkennt, denn ich schreibe aus meiner Perspektive und das wäre dann schon sehr exhibitionistisch, ein unverhüllter Blick in meine Seele. Vielleicht kann ich die betreffende Person doch noch mehr verfremden, als ich es mir bisher vorstellen kann.
    Im Nachhinein nützen mir keine Änderungen, dann ist die Geschichte schon geschrieben und ich wahrscheinlich nicht mehr zu elementaren Änderungen bereit. Deshalb wollte ich mich lieber im Vorfeld erkundigen.
     
  6. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    7.741
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    Erstens; wie schon gesagt, die Literatur entsteht nicht (allein) durch die Geschichte. Die Form, der Stil, die Sprache - all das wirkt mit. Du hast unendlich viele Möglichkeiten, dich künstlerisch zu entfalten. Ich hab früher sehr gern Geschichten geschrieben - einmal hab ich eine Szene, in der mein Protagonist nichts getan hat als im Badezimmer eine Cigarette zu rauchen über mehr als 2 A4-Seiten gezogen. Dabei hab ich alle Umstände - das Gefühl der Cigarette in der Hand, der grelle Funken des Feuerzeuges, der in der Dunkelheit ein Nachbild auf der Netzhaut hinterlässt, das Knistern des verbrennenden Tabaks, herabfallende Asche, die auf die Hose fällt und beim Versuch, sie zu entfernen, noch mehr verschmiert, der Rauch, der sich im bei jedem Zug stärker und schwächer werdenden Schein der glimmenden Cigarette zeigt und welche belebten Formen er bildet - und natürlich alles, was sich dabei im Kopf abspielt, psychologisch und physiologisch, mit vielen Metaphern und Vergleichen beschrieben. Das war an dieser Stelle des Buches wichtig, um die psychische Situation des Protagonisten zu illustrieren.

    Ein anderer, nüchternerer Autor hätte einfach geschrieben "davor gönnte sich Adam noch eine Cigarette im Badezimmer" und die Sache wäre beendet gewesen. Die "Geschichte" war die gleiche (Person raucht Cigarette in Badezimmer), doch man könnte 100 völlig verschiedene Versionen davon schreiben, je nachdem, was man damit ausdrücken möchte - durch die Verwendung verschiedener Metaphern bzw. Vergleiche (konkret/abstrakt, positive/negative Assoziation, Wortspiele, Humor, etc). Also keine Sorge; eine echte Geschichte engt dich nicht ein; sie macht es vielleicht sogar leichter, weil du dich nicht mehr um die Story kümmern brauchst und dich somit ganz dem Stil deiner Geschichte widmen kannst.



    Bzgl. ob als Fiktion oder nicht; das kommt darauf an, was für ein Publikum du ansprechen willst. Bestehst du darauf, dass es auf wahren Begebenheiten basiert, ziehst du damit ein völlig anderes Publikum an. Prinzipiell rate ich dir: wenn die Geschichte schon stimmt, dann schreib das ruhig auch hin. Die Leute nehmen das ernster und lesen es mit ganz anderen Augen, weil sie ganz andere Erwartungen haben. Aber ich kenn deine Geschichte nicht, deswegen kann der Rat auch falsch sein.
     
  7. Jelenka

    Jelenka Guest

    Registriert seit:
    3. November 2012
    Beiträge:
    79
    Hallo Tarbagan,

    vielen Dank für deinen anregenden Beitrag!
    Ich habe ein wenig nachgedacht darüber und insgesamt hat sich langsam bei mir einiges geordnet, ich habe nun ein grobes Konzept.

    Viele Grüße, Jelenka
     
  8. kona

    kona Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2010
    Beiträge:
    5.329
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    liebe jelenka!

    ich finds spitze, dass du schon eine geschichte hast. wenn ich eine geschichte hätte, würd ich sehr gerne schreiben, ich liebe formulieren, proportionieren, spannungsbögen etc.
    hab nur keine message...

    drum: ist doch schön, hast du schon eine! :)

    grüsse!

    api
     
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