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Frage an die Gläubigen

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Night-bird, 18. Oktober 2012.

  1. Night-bird

    Night-bird Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2011
    Beiträge:
    4.985
    Ort:
    Jenseits von Eden
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    Im vierten Makkabäer Buch „Das Martyrium der Sieben Brüder“. (S.117) Werden 7 junge Hebräer vom Herrscher aufs grausamste gefoltert, weil sie sich weigern Unreines zu essen.

    Frage an die Gläubigen oder auch an ungläubige Vegetarier, welche kein Schweinefleisch oder sonstiges unreines Essen, würdet Ihr auch lieber grausam Sterben, anstatt den Glauben oder die Grundsätze aufzugeben?
    Auszug aus dem Link

    http://alfs.mine.nu/public/ebooks/die_apokryphen_-_verborgene_bücher_der_bibel.pdf

    So schleppten denn auf sein Geheiß die Geißler den Ältesten von ihnen herbei, zerrissen sein Gewand und banden ihm die Hände und Arme auf beiden Seiten mit Riemen fest.
    12 A1s sie sich aber an ihm müde gegeißelt hatten, ohne doch etwas auszurichten, warfen sie ihn auf das Rad. 13 Um dieses wurde der edelgeborene Jüngling gespannt,
    so daß seine Glieder sich ausrenkten. 14 Als so seine sämtlichen Glieder gebrochen waren, brach er in die Anklage aus…Zerschneidet meine Glieder, verbrennet mein Fleisch
    in einzelnen Stücken, verrenkt meine Gelenke! 18 Bei allen diesen Foltern will ich euch zeigen, daß einzig die Söhne der Hebräer im Kampfe für die Tugend unbesiegbar sind.
    19 Während er noch so redete, machten sie unter ihm ein Feuer an und spannten unter fortwährendem Anfachen das Rad immer mehr an.
    20 Überall wurde da das Rad mit Blut befleckt, die aufgehäuften glühenden Kohlen verlöschten durch das viele herabtröpfelnde Blutwasser,
    und die Fleischstücke fuhren umher um die Aschen-Enden der Maschine. 21
    Aber trotzdem ihm bereits das Knochengerüst überall zu schmelzen begann, seufzte der hochgemute und abramäische Jüngling
    nicht. 22 Vielmehr, als wäre ihm im Feuer durch Verwandlung Unzerstörbarkeit verliehen worden, ertrug er voll Adel die Foltern:

    23 Folgt meinem Beispiele, Brüder, so rief er, desertiert nicht aus meiner Kämpferschar, schwört nicht ab, sondern beweist, daß auch im wackeren
    Mut ein Bruderbund zwischen euch und mir besteht. Kämpft einen hehren und edlen Kampf um die Frömmigkeit, 24 durch den die gerechte,
    von unseren Vätern verehrte Vorsehung unserem Volke gnädig sein und den verruchten Tyrannen bestrafen wird! 25 Als der
    hochehrwürdige Jüngling dies gesagt hatte, hauchte er seine Seele aus.

    26 Doch während sich noch alle über seine Seelenstärke verwunderten, schleppten die Speerträger schon den Zweitältesten heran, legten sich
    die eisernen Hände an und schlossen ihn mit den spitzen Krallen an die Maschinen und die Schwinge an. 27 Als sie aber vor der Folterung
    auf die Frage, ob er essen wolle, die Antwort von Adel vernommen hatten, 28 krallten ihm die Pantherbestien in der ganzen Gegend von den
    Nackensehnen bis zum Kinn die eisernen Hände ins Fleisch, zogen an und rissen ihm die Kopfhaut ab. Er jedoch ertrug voll Stärke diesen
    Schmerz und sprach: 29 Wie süß ist doch, in jeder Form, der um der Frömmigkeit unserer Väter willen erlittene Tod! Usw. usf.

    1 Als er dann den Ruhmestod standhaft ertragen hatte, wurde der Dritte herangeschleppt, von vielen inständig ermahnt, doch zu essen und
    sich so zu retten. 2 Er aber schrie auf: Wisset ihr denn eigentlich gar nicht, daß mich derselbe Vater erzeugt hat, wie die Getöteten, daß mich
    dieselbe Mutter geboren hat, daß ich auf dem Grunde derselben Lehrsätze erzogen bin? 3 Ich schwöre ihn nicht ab, den adelsverwandten
    Bruderbund! 4 Wenn ihr gegen diese Macht ein Strafmittel habt, nur heran damit, aber nur an meinen Körper! Meine Seele werdet ihr, selbst
    wenn ihr diese Absicht hättet, nicht antasten! 5 Jene aber, erbittert über den Freimut des Mannes, renkten ihm mit Gliederverrenkmaschinen

    Hände und Füße aus, hoben die einzelnen Glieder aus den Gelenken 6 und zerbrachen ihm Finger, Arme, Schenkel und Ellenbogen. 7 Da sie
    aber in keiner Weise sein Leben zu ersticken vermochten, zerrten sie ihm die ganze Haut mitsamt den äußersten Fingerspitzen herunter,
    skalpierten ihn nach Skythenart und legten ihn dann sofort auf das Rad. 8 Um dieses herumgebunden, sah er, während ihm vom Wirbel an
    die einzelnen Glieder zerstückelt wurden, wie sein Fleisch zerfetzt wurde, und an seinen Eingeweiden die Blutstropfen herabrannen. 9 Da, im
    Augenblicke des Todes sprach er. 10 Wir, du schmutzigster der Tyrannen, wir erdulden solches um der gottgefälligen Zucht und Tugend
    willen; 11 du aber wirst um der Gottlosigkeit und Blutschuld willen unaufhörliche Martern erdulden!

    Die anderen 4 Brüder wurden noch grausamer gefoltert, aber Sie blieben ihrem Glauben treu. :eek:

    LG
     
  2. PanThau

    PanThau Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Dezember 2008
    Beiträge:
    1.166
    Meiner Erfahrung nach, und ich spreche von Erfahrung, sind wir Menschen die einzigen die Werten. Soll heissen, Gott teilt nicht in Gut oder Schlecht ein, das machen nur wir Menschen, bzw der menschliche Verstand.

    Dementsprechend kann diese Vorgabe bezügl. rein oder unrein nur von einem Menschen kommen, und hat mit Gott genausoviel zu tun wie der meiste Rest aller Religionen: nicht sehr viel.
     
  3. Farid

    Farid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. September 2011
    Beiträge:
    4.215
    Ort:
    Berlin
    Der Apostel Matthäus 15, 11. 17 -19 schreibt:

    11. Jesus sagte: Nicht was durch den Mund hinein kommt, verunreinigt den Menschen; sondern was aus dem Mund herausgeht, das verunreinigt den Menschen.

    17. Denn alles, was in den Mund kommt, geht in den Magen und nimmt seinen natürlichen Ausweg.

    18. Was hingegen durch den Mund herausgeht, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen

    19. Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Hurerei, Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung usw.

    -------------------------------------

    Es darf euch also niemand mehr über Speise oder Trank, oder in Hinsicht der Feiertage, Neumonde oder Sabbate verdammen. (Kol. 2, 16)

    --------------------------

    Denn das Reich Gottes besteht nicht im Essen und Trinken, sondern in Gerechtigkeit, in Friede und Freude im heiligen Geiste. (Röm. 14, 17)
     
  4. Farid

    Farid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. September 2011
    Beiträge:
    4.215
    Ort:
    Berlin
    Ich denke, da hat Johannes der Täufer eine große Rolle gespielt, der er ja bekanntlich z.B. auch Heuschrecken gegessen haben soll.
    Ich denke, dass Johannes auf Jesus Lebenart sehr viel Einfluss genommen hat und Jesus ihn stark verehrt hat.
    Johannes führte ein sehr einfaches, naturbezogenes Leben.
     
  5. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.732
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    Um Schweinefleisch nicht zu essen gibt es gute Gründe: Schweinefleich fördert zum Beispiel Arthrose - und wer es nicht glaubt: soll im Internet nachlesen. Ich denke, Schweinefleich hat noch andere gesundheitliche Belange. Kein Schwein zu Essen muss keine relliöse Gründe haben.




    Shimon A.
     
  6. Tany

    Tany Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Juni 2012
    Beiträge:
    17.465
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    Ergänzend: im Koran (der ungefähren Ünersetzung) steht dazu folgendes:

    Verboten hat Er euch nur (den Genuss von) natürlich Verendetem, Blut, Schweinefleisch und dem, worüber etwas anderes als Allah angerufen worden ist. Wenn aber jemand (dazu) gezwungen ist, ohne (es) zu begehren und ohne das Maß zu überschreiten, so trifft ihn keine Schuld; wahrlich, Allah ist Allverzeihend, Barmherzig. (Koran 2,173)
     
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