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Florian, die Elfe Tatü und das Krullemuck

Dieses Thema im Forum "Angebote" wurde erstellt von ChrisTina, 18. März 2007.

  1. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
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    4.988
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    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
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    Gabriela Patrizia Taschner
    liest aus ihrem Buch

    „Florian, die Elfe Tatü und das Krullemuck“

    978-3-9502233-8-5
    14,8 x 21, ca. 250 Seiten, Hardcover, farbig illustriert
    € 14,90

    am Samstag, den 24.3.2007
    um 15:30
    “Leipzig liest“ Halle 2, Stand 210



    Gabriela P. Taschner: „Krullemuck-Fieber“ auf der Buchmesse Leipzig

    Die Münchner Autorin, deren Buch "Florian, die Elfe Tatü und das Krullemuck" im März 2007 erscheint, hat es sich als Ziel gesetzt, Kindern - und auch Erwachsenen - das Träumen und die positive Fantasie wieder näher zu bringen. Wichtig ist ihr auch, das Entstehen von Vorurteilen bei Kindern zu verhindern und Kinder behutsam in ihrem Selbstvertrauen zu stärken.

    Viel Interessantes dazu findet man auch auf der Homepage von Gabriela Taschner: www.das-krullemuck.de. Das "traumhaft-verträumte" Kinderbuch, das auch den Eltern das Vorlesen und damit das Eintauchen in die Welt ihrer Kinder wieder angenehm und schmackhaft machen soll, wird auf der Leipziger Buchmesse - vom 22. bis 25. März 2007 - der Öffentlichkeit vorgestellt.

    Als neue Autorin wurde Gabriela Taschner auch bereits ausgewählt, am Lesefest „Leipzig liest“, das jährlich im Zuge der Leipziger Buchmesse stattfindet, teilzunehmen. Weiter geht’s dann gleich am 25. März 2007 um 15.00 Uhr am Stand von www.suchbuch.de, Halle 4, Stand B410. Weitere Daten können über die Homepage des Verlages www.edition.zaunreiter.at jederzeit eingesehen werden.

    „Kinder sind in unserer Welt das Wichtigste und Schönste. Ohne aufgeschlossene und selbstbewusste Kinder ist es um unsere Zukunft ziemlich düster bestellt. Vor allem sollten wir endlich wieder lernen, sie frühzeitig als Persönlichkeiten ernster zu nehmen! Kinder sind schon irgendwie kleine Engel, es ist unsere Aufgabe ihnen die Flügel zu geben, nicht sie ihnen zu stutzen!“

    Es ist das erklärte Anliegen der Autorin, den Kindern so lange wie irgend möglich, ihre Unvoreingenommenheit zu erhalten. Darauf arbeitet sie in ihren Büchern behutsam hin.

    "Wir sind es, die ihnen die Vorurteile mit auf den Lebensweg geben. Das sollten wir uns ab und an ins Gedächtnis rufen!"

    Zeit zum Träumen!! Das „Krullemuck-Fieber“ wird kommen! ...lassen auch Sie sich wieder Flügel wachsen, gemeinsam mit Ihren Kindern!
     
  2. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

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    Leseproben

    Das Krullemuck

    „Wwas ... wwer bist du?“, flüsterte Florian noch immer unfähig sich zu bewegen.

    „Ich,“ sagte das Wesen stolz, „Ich bin ein Krullemuck“.

    Florian begann langsam wieder normal zu atmen. „Du bist ein ... was??“

    „Ein Krullemuck,“ erklärte das braune Kerlchen. „Ich bin ein Hüter der Fantasie!“

    Florian war noch immer total durch den Wind. „Ein Hüter der Fantasie ... was ist denn das??“

    „O weh,“ das kleine Wesen ließ sich auf seinen dicken Po plumpsen, „da muss ich ja wohl ganz vorne anfangen.“

    „Ähh, ja, ich kapier gerade gar nichts. Du siehst ein bisschen aus wie mein Teddy, du kannst laufen und sprechen ... äh ... du lebst ja richtig,“ stotterte Florian.

    „Na das will ich aber schwer hoffen! Natürlich kann ich sprechen, wie soll ich sonst all den kleinen Kindern erklären, was ich ihnen beibringen muss?“ Das Krullemuck zog sich mühsam seinen Rucksack aus und legte ihn vorsichtig neben sich ins Gras.

    Florian spürte seine Beine wieder und setzte sich auf. Er setzte sich so, dass er zwischen dem Krullemuck und Mamas Blick saß. Das Krullemuck grinste: „Keine Bange, deine Mama ist beschäftigt, die bemerkt mich nicht. Erwachsene können mich eigentlich gar nicht mehr sehen, wenn ich’s mir recht überlege. Denn um mich sehen zu können, braucht man Fantasie. Und die haben auf dieser Erde wohl nur noch die Kinder.“

    Florian warf einen ängstlichen Blick in Richtung seiner Mama. Aber die buddelte eifrig in den Beeten herum und setzte kleine Pflänzchen in Reihen ein. Es sollte wohl grüner Salat werden ... oder wie Mama es auch gerne nannte: „Das teuerste Schneckenfutter der Welt!“

    Er drehte sich wieder zu seinem neuen Gefährten und erwartete schon, dass dieser verschwunden sein würde, doch er saß noch immer am selben Platz und kaute vergnügt an einem Gänseblümchenstängel herum.

    „Was ... was machst du jetzt wirklich und wie kommst du hierher und was willst du von mir und ...“.

    „Moooment mal“, unterbrach ihn das kleine Krullemuck. „Das sind jetzt ein klitzekleines bisschen viele Fragen auf einmal. Lass mich mal der Reihe nach antworten, in Ordnung?“

    Florian nickte heftig und blickte sein kugeliges Gegenüber erwartungsvoll an.
    „Nun denn“, fing dieses an zu erzählen, „nun denn, das alles hat vor vielen Jahren begonnen. Vor langer Zeit, da war die Welt voll mit Fantasie. Es gab Geschichten von Einhörnern und Drachen, von Feen und Elfen, von Hexen und Zauberern.

    Die Menschen saßen in kalten Winternächten am warmen Kaminfeuer beisammen und erzählten sich die alten Überlieferungen. Kinder wuchsen in der Natur auf. Sie wussten, wie die Tiere aussahen und wie man mit ihnen spielte, sie haben in den Wäldern Zwerge gesehen und in den Bäumen Elfen.

    Wenn die Kinder damals genau hinsahen, dann konnten sie zwischen den dichten Bäumen des Waldes die Einhörner sehen, wie sie zu den Seen gingen, um zu trinken. Sie kannten die Blumen und die Kräuter, die Pilze und Beeren. Sie lebten in und mit der Natur und konnten mit ihr umgehen.

    Was aber fast noch wichtiger war, die Kinder hörten all die Geschichten über ferne Länder, über Kinder in anderen Teilen der Erde. Sie wussten, wie diese lebten. Lernten aus den Erzählungen deren Art zu leben kennen.

    Damals reisten die Kinder in ihren Träumen und Gedanken durch die ganze Welt. Sie waren neugierig auf andere, sie wollten sehen und kennen, sie wollten fühlen und schmecken. Die Kinder träumten viel und sie malten sich in ihren Träumen aus, wie wohl Kinder im fernen Afrika leben würden, oder Indianerkinder, oder die Kinder der Eskimos.“

    „Ja, aber dazu muss ich doch nur den Fernseher anmachen,“ unterbrach Florian den Redefluss des Krullemuck, „im Fernsehen kann ich das doch alles sehen!“

    Das Krullemuck verdrehte die Augen und hob die dicken Patschhändchen zum Himmel.

    „Ja aber das ist doch genau das Problem“, brummte es ärgerlich. „Verstehst du das nicht? Wenn man alles im Fernsehen „serviert“ bekommt, wozu brauchst du dann noch Fantasie? Denk doch mal nach, wann hast du zum letzten Mal einen Zwerg gesehen, na ... nananana, wann?“ Der Kleine wippte entnervt mit den Füßchen.

    ........

    Mary

    Hinter den leicht milchigen Scheiben konnte Florian vier Menschen erkennen. Ein kleineres Kind, ungefähr so groß wie er, eine junge Frau, ein Mann und eine deutlich ältere Frau.

    Die junge Frau und der Mann sahen eigentlich ganz normal aus. Sie trugen Jeans und der Mann hatte dazu ein blaues Hemd an, die Frau ein buntes, das etwas länger war und fast bis zur Mitte der Oberschenkel reichte. Die Frau hatte schwarze Haare, die hinten zu einem Zopf geflochten waren und bis zur Hälfte des Rückens reichten.

    Der Mann hatte auch schwarze Haare, sie waren aber bei weitem nicht so lang, wie Florian sich das so gedacht hatte. Er hatte die Haare mit einem schwarzen Band zusammengebunden, keine Federn, nix. Florian war enttäuscht. Immerhin erspähte er bei genauerem Hinsehen – was wegen der komischen Scheiben nicht so leicht war – dass der Mann ein dickes Silberarmband trug und auch an seinem Ohr ein glänzender Ohrring baumelte. Genauer konnte man es leider nicht sehen.

    Die ältere Frau hatte ein langes Kleid an. Vielleicht war das ja wenigstens aus Leder – Florian hatte noch Hoffnung! Ansonsten hatte sie ihre langen weißen Haare zu zwei Zöpfen geflochten, die ihr bis zu den Hüften reichten. Um den Hals konnte Florian viele Ketten erkennen und an den Fingern trug sie ebenfalls silberne Ringe.

    Das Kind war offenbar ein Mädchen, denn es trug ein halblanges buntes Kleid, darunter allerdings Jeans. Florian gefiel die Kombination. Die Füße steckten in modernen Turnschuhen und an den Armen hatte das Mädchen zahlreiche Kettchen.

    Sie alle saßen um einen großen runden Tisch und aßen etwas, das aussah wie grüne Bohnen und irgendein Fleisch. Der Raum war von vielen Kerzen und einem Gaslicht erhellt. Das kannte Florian von einer Hütte in den Bergen von Tirol, dort wurde auch mit Gas beleuchtet.

    „Üäh, Bohnen!“, brummelte Florian. „Grün!“ So wie er es aussprach hatte man das Gefühl, dass das „Grün“ mit mindestens fünf ü geschrieben würde.

    „Ach, nicht so der Gemüsefan?“, grinste Tatü.

    „Nö, lieber Nudeln, aber da fast alles!“, antwortete Florian ehrlich.

    Dem Kind im Raum erging es wohl ähnlich. Während alle anderen schon fertig waren, war ihr Teller noch halb voll. Endlich erhoben sich alle und die junge Frau – wohl die Mutter – nahm auch der Kleinen den Teller weg. Den Blick der Mutter kannte Florian nur zu gut. Das war der: „Wofür-kocheich-hier-eigentlich?- Blick“. Die Kleine stand auf und kuschelte sich an die ältere Frau. Diese erhob sich, sprach kurz mit dem Mann, dann nahm sie das Kind an der Hand und die beiden kamen hinaus auf die Veranda.

    „Danke Großmutter, ich konnte echt nichts mehr essen!“ Der treuherzige Blick ihrer Enkelin entlockte der alten Frau ein Lachen.

    „Kein Wunder, bei den ganzen Beeren, die du vorhin unten am See gegessen hast! So viel haben wir früher als Kinder am ganzen Tag gegessen!“ Die alte Frau setzte sich auf die Holzbank, direkt neben das unsichtbare Krullemuck.

    ..........

    Oberon

    „Oberon“, hauchte Tatü in Florians Ohr und hätte er die kleine Elfe nicht aufgefangen, sie wäre ihm glatt heruntergepurzelt. Vorsichtig hielt er das schwer atmende Elfenmädchen in seiner kleinen Hand und versuchte neugierig auch einen Blick auf den sagenumwobenen Oberon zu erhaschen.

    Er musste nicht lange warten. Offenbar hatte sich das Pferd des Elfenkönigs wegen der eng und aufgeregt um es herumflirrenden Elfen aufgebäumt und so stoben die Elfen in Windeseile davon, um den mächtigen Hufen zu entkommen. Der Blick auf den großen Mann auf einem pechschwarzen Pferd war jetzt für Florian frei. Er sah, wie der Elfenkönig sein Pferd beruhigte und dabei laut lachte.

    „Er kommt herunter, er kommt zu uns!“, rief das Krullemuck. Tatü, die sich gerade wieder in Florians Hand aufgerappelt hatte, sackte bei dieser Nachricht mit einem schwachen Stöhnen wieder in sich zusammen. Florian hielt seine Hand mit dem kleinen Häufchen Elfe darin vor sein Gesicht.

    „Ohnmächtig“, stellte er fachmännisch fest und zeigte sie dem Krullemuck. Die beiden sahen sich an und zuckten gleichzeitig die Schultern.

    „Die wird schon wieder!“, grinste das Krullemuck. „Schau dir lieber dieses Schauspiel an!!“ Er zeigte nach oben und Florian konzentrierte sich wieder auf den Einzug des Elfenkönigs.

    Er hatte inzwischen die Hälfte der Treppe hinter sich gebracht. Es hatte etwas triumphales, wie sein riesiges schwarzes Pferd langsam und mit stolz erhobenem Kopf die breite Steintreppe herunter kam.

    Je näher er kam, desto besser konnte Florian ihn sehen. Er schien groß zu sein, sehr groß sogar. Zuerst hatte Florian gedacht, der Elfenkönig würde einen schwarzen Umhang mit Kapuze tragen, doch nun konnte er sehen, dass es lange, dichte schwarze Haare waren, die wie ein Wasserfall über Schultern und Rücken des Mannes herabfielen. An seinen hohen, ebenfalls schwarzen Stiefeln glänzten große silberne Knöpfe, ebenso an seiner schwarzen Hose. Er hatte eine lange schwarze Jacke an, die viel von seinem Körper verdeckte. Sein Sattel lag auf einer schwarz weißen Decke auf dem Pferderücken.

    Das Pferd selbst war rabenschwarz, enorm groß und sein Fell glänzte im Schein der Fackeln wie polierter Marmor. Seine Mähne war genauso lang und schwarz wie das Haar seines Reiters und fiel fast bis auf den Boden. Wild und unbändig sah es aus, wenn es, gezügelt von Oberon, seinen Kopf ab und an hob und den Blick auf die funkelnden Augen freigab.

    In angemessener Entfernung folgten die Elfen und Feen ihrem Herrscher über die Treppe nach unten.

    Oberon war nun unten angelangt. Er saß noch immer auf dem Pferd und sah daher umso beeindruckender aus. Florian wagte fast nicht, sich zu bewegen. In seiner Hand hielt er noch immer – vorsichtig wie ein rohes Ei – das kleine Elfenmädchen, das langsam begann, sich wieder zu bewegen.

    Das Krullemuck hatte sich auf eine Holzbank verzogen, die direkt hinter Florian stand und beobachtete amüsiert die folgende Szene.

    Der Elfenkönig lenkte sein Pferd nahe zu Florian. Diesem blieb fast das Herz stehen, als das große Tier neben ihm anhielt und eine tiefe Stimme von oben meinte: „Na, da bist du ja!“

    Die Stimme des Elfenkönigs klang tief und warm und ihr Klang veranlasste Florian, den Kopf ganz hoch zu heben und Oberon endlich richtig anzusehen.

    Oberon hatte seinen rechten Arm lässig auf den silbernen Knauf seines Sattels gestützt, die linke Hand in der er noch immer die Zügel hielt ruhte auf seinem Oberschenkel. Seine dichten schwarzen Haare fielen ihm tatsächlich wie ein Vorhang schräg über sein Gesicht und das obwohl ein Teil der Haare von einem Lederband gehalten wurde, an dessen Ende je zwei große Federn hingen. An seinen Ohren konnte Florian große silberne Ringe blitzen sehen und auch an einem dieser Ringe hing eine große Feder. Sein Gesicht war schlank und von recht heller Farbe.

    Als Florian das erste Mal in seine Augen sah, glaubte er in einen grünen Bergsee zu schauen. Diese großen grünen Augen, überschattet von langen, schwarzen Wimpern sahen neugierig auf Florian herunter. Oberon blickte ernst und fragend in die Augen seines kleinen Gegenübers. Florian dachte, dass das der schönste Mann war, den er jemals gesehen hatte ... abgesehen von Papa, natürlich.

    Dann sprang Oberon von seinem Pferd, warf die Zügel über den Kopf des herrlichen Tieres und tätschelte ihm den Hals. „Auf Diabolo, erhol dich, mein Guter!“

    Das große Pferd schnaubte laut und schüttelte seine lange Mähne. Dann steckte er seine Nüstern in den Zwischenraum von Oberons Hals und seinem langen Haar. Diabolo schnaubte noch einmal zärtlich in die Haare seines Herrn, was dieser mit einem lauten Lachen erwiderte und trabte zu einem großen Wiesenstück und begann zu grasen.

    Oberon drehte sich zu Florian und beugte sich ein wenig nach unten. Der Elfenkönig roch nach Wald und frischer Wiese.

    „Ich bin Oberon, ich freue mich dich kennen zu lernen, kleiner Florian!“ Der Elfenkönig streckte Florian die Hand hin, die in schwarzen Lederhandschuhen mit silbernen Verzierungen steckten. „O Verzeihung, wie unhöflich!“ Oberon zog rasch den rechten Handschuh aus und streckte Florian wieder die Hand hin. Dieser hob lediglich bedauernd die Hände und zeigte dem Elfenkönig das kleine Elfchen, das gerade in diesem Augenblick die Augen aufschlug.

    „Oh, wen haben wir denn da?“, schmunzelte Oberon und beugte sich noch ein wenig tiefer, um das Häufchen Elfe genauer betrachten zu können.

    Tatü riss die Augen auf. Ihre Bäckchen begannen zu glühen als ob man eine Lampe eingeschaltet hätte. „Ha ...Hallo, Oberon!“, hauchte sie.

    „Tatü, was in aller Welt ist denn mit dir passiert?“ Oberon konnte nur mühsam ein Lachen unterdrücken und versuchte ernst zu bleiben.

    „Dein Auftritt hat sie umgehauen!“, kicherte an Stelle der kleinen Elfe das Krullemuck. Tatüs Kopf fuhr herum und sie fauchte den kleinen Kerl an: “Halt sofort die Klappe, sofort du unkoordinierter Fellhaufen!“

    Das Krullemuck schaute sie nur sehr unschuldig an und hob mit großen, genauso unschuldigen Augen die Hände.

    „Ah, du bist ja wieder die Alte, frech wie immer!“ Oberon erhob sich beruhigt. Dann nahm er vorsichtig die Elfe aus Florians Hand und setzte sie zart auf dem Ast eines Bäumchens neben sich ab.

    „Schau mal, sie glänzt wie ne rote Christbaumkugel!“, lästerte das Krullemuck.

    „Ruhe jetzt!“ Oberons ernster Blick genügte, um die beiden Streithähne zum Schweigen zu bringen. „Vertragt euch doch lieber. Was soll denn unser Gast denken?“

    „Komm!“ Damit streckte er Florian seine Hand hin. Dieser ergriff – als ob das die normalste Sache der Welt wäre – die Hand des Elfenkönigs und der führte ihn zu einer schönen Feuerstelle am Rand des Höhlengrundes.
     
  3. ChrisTina

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  4. Alexus

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    Schöööööööööön, DANKE für die Info :liebe1:
     
  5. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

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    Ich find den ja total süüüüüüsssssss

    Und im Herbst kommt dann der Drache Bavarikus

    Wir hatten schon überlegt, Krullemucks als Spielzeug machen zu lassen, hat (noch) nicht wirklich geklappt - aber unsere Katzis heissen schon seit geraumer Zeit nur mehr Krulle, wenn sie besonders schmuselig rumkugeln in der Gegend :) Wir sind seit Monaten absolut Krullemuck-geschädigt.
     
  6. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

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    Nachdem Gaby heute ihre Lesung auf der Leipziger Buchmesse hatte, wurde sie auch gleich von der Süddeutschen Zeitung interviewt - und alle unsere Vertriebspartner sind bereits im Krulle-Fieber ;-)
     

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