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Ferguson

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von Shimon1938, 19. August 2014.

  1. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.741
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
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    "Sechs Kugeln, die ein Polizist in den körper und Kopf eines unbewaffneten und mit erhobenen Händen vor ihm stenden Teenagers gejagt hat, haben Ferguson in das zentrum der Usa katapultiert. Nach tagelangen friedlichen Demonstrationen und Gedenkveranstaltungen für Michael Brown, nach immer neuen Polizeiprovokationen mit Worten und mit militärischen Taten und nach dem die Plünderungen nicht aufhören wollen, soll jetzt die Nationalgarde in den kleinen Ort für Ruhe sorgen. Das Militär. Der Kriegt ist damit ofiziell in Missuri angekommen.
    Die erste Verantwortliche für diese Situation ist die lokale polizei. Sie hat sich mit Kriergswaffen aus Beständen des Pentagon ausgestattet.Sie hat fast ausschließlich weisse Beamte in der mehrheitlich schwarzen stad eingesetzt. Und sie hat sich wie ein Besatzungsarmee aufgeführt. Jeder schwarze Mann in Ferguson kann von Erniedrigungen und Angst im Umgang mit der Polizei berichten.
    Anschließend haben die Polizeichefs ihre ganze Energie darauf verwendet, das ganze zu vertuschen. Sie haben Demonstranten wie Kriminelle behandelt und ins Visier ihrer krigswaffen genommen..."

    ..."All das ist wie aus dem Lehrbuch zur Eskalation eines Konfliktes."

    taz.die tageszeitung. Auch unter: www.taz.de


    shimon
     
  2. Moliere

    Moliere Mitglied

    Registriert seit:
    10. September 2011
    Beiträge:
    580
    Solange die Justiz in Amerika immer noch Vorbehalte gegenüber der schwarzen Bevölkerung hat, werden solche Dinge immer wieder passieren. Ich kann mich noch ganz gut an die Gangsta-Rap Situation erinnern.
     
  3. Hören denn die Konflikte Weltweit gar nicht auf?:confused:
     
  4. Siriuskind

    Siriuskind Moderatorin und Alien in geheimer Mission Mitarbeiter

    Registriert seit:
    23. Oktober 2009
    Beiträge:
    31.223
    Ort:
    Niedersachsen


    So schnell wohl leider nicht. Das ist schon sehr bedrückend und vor allem auch empörend!
     
  5. ralrene

    ralrene Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juli 2011
    Beiträge:
    18.557
    Ort:
    Insel Sylt
    Es ist unglaublich,
    & das nur, weil er den Gehweg nicht benutzt hat?

    Ich hoffe sehr, daß der Polizist bestraft wird.
     
  6. Siriuskind

    Siriuskind Moderatorin und Alien in geheimer Mission Mitarbeiter

    Registriert seit:
    23. Oktober 2009
    Beiträge:
    31.223
    Ort:
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    Sieht nicht so aus, wenn da jetzt schon die Nationalgarde aufmarschiert und ein Präsident, der selber Afroamerikaner ist, immer noch nicht gegen den Rassismus und die Diskriminierung im eigenen Land vorgehen kann. Aber das liegt wohl auch am Senat, der viel Einfluss hat.
     
  7. ralrene

    ralrene Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juli 2011
    Beiträge:
    18.557
    Ort:
    Insel Sylt
    Mal sehen was noch wird.
    Momentan herrscht dort jedenfalls der Ausnahmezustand, habs gerade im TV gesehen.
     
  8. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Saarland
    Soweit ich weiß sieht es tatsächlich so aus, als ob es mindestens Totschlag war. Dafür scheint es auch unabhängige Zeugen zu geben (neben der Aussage des Freundes).
    Selbst wenn es für den Polizisten schwer gewesen wäre den großen jungen Mann zu überwältigen, so darf er natürlich nicht auf eine unbewaffnete flüchtende Person aus einiger Entfernung schießen. Es stellt sich ja sogar die Frage ob es überhaupt eine versuchte Verhaftung war, auch wenn das Opfer und dessen Freund vorher einen Raub begangen haben. Strafmildernd könnte sein, falls das Opfer zuvor tatsächlich versucht hat dem Polizisten die Waffe zu entreißen. Allerdings gab es danach eine neue Situation, in der sich der Polizist nicht mehr in akuter Gefahr befand.

    Insofern ist das eine andere Situation als bei Trayvon Martin ( ich hatte ja einen Thread aufgemacht), obwohl die Reaktionen in der Bevölkerung da ähnlich waren.

    Ob es sogar etwas mit Rassismus zu tun hatte, oder ob der Beamte "nur" durchgedreht ist nachdem das spätere Opfer an seine Waffe wollte (immerhin muss ja auch gesagt werden, dass der Tote zuvor einen Raub beging), lässt sich noch nicht sagen.

    Jedenfalls lässt sich eine derartige Eskalation der Lage in der Stadt auch allein dadurch nicht erklären oder rechtfertigen. Es handelt sich immer noch um nur einen Täter (Polizist), der durchaus noch zur Verantwortung gezogen werden kann, und keinen nachwirkenden Blankoscheck bekommen hat. Da muss es insgesamt größere Probleme geben, und das hat sich jetzt an diesem Fall entzündet.

    LG PsiSnake
     
  9. Moliere

    Moliere Mitglied

    Registriert seit:
    10. September 2011
    Beiträge:
    580
    Ich würde hier ein wenig Rassismus unterstellen. Wenn es ein Weisser gewesen wäre hätte er ihm nicht hinterhergeschossen, warscheinlich wäre er ihm nicht einmal nachgelaufen, auf der anderen Seite wäre es ein Weisser gewesen, und er hätte ihn erschossen, wäre er sofort in Haft gekommen. Die Polizisten dort reagieren oft sehr überzogen. Als Tourist wird man das warscheinlich nicht so mitbekommen.
     
  10. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    16.224
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    Saarland
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    Zitat:Ich würde hier ein wenig Rassismus unterstellen. Wenn es ein Weisser gewesen wäre hätte er ihm nicht hinterhergeschossen, warscheinlich wäre er ihm nicht einmal nachgelaufen, auf der anderen Seite wäre es ein Weisser gewesen, und er hätte ihn erschossen, wäre er sofort in Haft gekommen. Die Polizisten dort reagieren oft sehr überzogen. Als Tourist wird man das warscheinlich nicht so mitbekommen.

    Es ist möglich, dass Rassismus eine (oder sogar die) Rolle gespielt hat, aber das muss erst einmal ermittelt werden. Sicher scheint nur, soweit würde ich den unabhängigen Zeugen glauben (wie glaubwürdig sein Freund ist, der am Raub beteiligt war ist natürlich fraglich), dass der Polizist auf einen fliehenden unbewaffneten jungen, aber sehr kräftigen Mann geschossen hat. Relevant wird sein, ob es eine versuchte Verhaftung wegen des Raubes war (ansonsten hätte der Polizist die Konfrontation ja widerrechtlich gesucht, was dann für ein rassistisches Motiv sprechen könnte) und ob das spätere Opfer an die Waffe des Polizisten wollte (dadurch würde dann schon eine affektuelle Ausnahmesituation entstehen). Sollte allerdings der Polizist direkt (und ohne Grund) zum Schuss angesetzt haben, wäre der Versuch an die Waffe zu kommen wiederum Notwehr gewesen.

    Im schlimmsten Fall ist es ein Mord mit rassistischen Motiven, im für den Polizisten besten Fall hat er "nur" aufgrund einer zuvor durchaus lebensbedrohlichen Situation überreagiert. Geht von dem hier... http://de.wikipedia.org/wiki/Notwehr#Extensiver_Notwehrexzess
    bis zum Mord. Wobei er als Polizist schon so ausgebildet sein sollte, dass ein solcher Exzess nicht geschieht.

    Klar ist nur, dass es eine Anklage geben muss. Man sollte aber erst einmal rational bleiben. Wir können bei einem Straftäter, der vorher einen Raub beging auch nicht per se davon ausgehen, dass er den Polizisten zuvor nicht angegriffen hat.

    LG PsiSnake
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. August 2014

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