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Feige Kirchenaustritte

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Reise, 25. Januar 2005.

  1. Reise

    Reise Mitglied

    Registriert seit:
    2. Januar 2005
    Beiträge:
    44
    Ort:
    Mühlviertel
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    Hallo Leute!

    In Österreich ist es grade sehr modern, sich vom Glauben an die kath. Kirche abzumelden. Scheinbar geht das so wie die Mitgliedschaft im Schachclub. Ist ja auch jedermanns Sache. Viele "Gläubige" können die "unkeuschen" Vorgänge in der Kirche nicht ertragen. Es sei jetzt dahin gestellt, wie unkeusch schwule Prister sind oder wir furchtbar das Treiben zwischen Prister und Pfarrersköchinen sind. Ich möchte aber auch ausdrücklich sagen, das alles was mit Kinderpornografie und sexuellen Übergriffen auf Minderjärige zu tun hat, absolut zu verurteilen sind.

    Was mich aber an der ganzen Austrittswelle so nachdenklich stimmt, ist das persönliche Motiv der Menschen. Ich meine, selbst wenn es zu schlimmen Vorfällen in der Kirche gekommen ist, kann ich doch nicht meinen Glauben deswegen einfach so abmelden. Das wäre ja, als würde ich mein Auto verschrotten, weil die Zünkerzen zu wechseln sind. Auch wenn man, wovon ich überzeugt bin, auch ohne Kirchensteuer ganz gut Gläubig sein kann, so finde ich es schon sehr feige, die momentanen Anlaßfälle als Grund zum Austritt herzunehmen. Der Kirchenbeitrag ist für mich eine grundsätzliche Frage. Entweder leiste ich ihn, weil es mir Wert ist, meinen Glauben durch finazielle Leistungen zu untermauern oder eben nicht.

    Sehe ich diese Vorgänge etwa falsch?

    Wie ist eure Meinung dazu?

    Liebe Grüße,
    Reise
     
  2. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Ja.

    Was hat Glaube denn mit Kirche zu tun?
     
  3. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
    Ich denke, dass ja...

    Meinereine ist vor über 25 Jahren aus der Kirche ausgetreten und das lag eben am Glauben, besser gesagt, am Nicht-Glauben an das, was die Kirche zu glauben "vorschreibt".

    Und auch heute noch sage ich, dass das eine gute Entscheidung war, die mein Verhältnis zu Gott positiv beeinflusste. Ehrlich gehts einfach leichter...

    Gruß von RitaMaria
     
  4. Ramona144000

    Ramona144000 Mitglied

    Registriert seit:
    24. Dezember 2004
    Beiträge:
    657
    Ort:
    München
    Ich finde, man sollte seine innere Haltung und Einstellung auch nach außen spiegeln, also daß man selbst im Denken und Tun eine Einheit ist.

    Wenn jetzt ein Mensch seinen Glauben "verloren" hat, weil er sich die Kirche zum Vorbild nimmt und deren Werke nicht glauben kann, die jegliche Spiritualität verleugnet, außer die Heiligenbücher, und die Kirche mit Gott indentifiziert, also Gott ist die Kirche und an einen solchen Gott glaube ich nicht, dann finde ich es ehrlicher, wenn er austritt, wenn das seine innere Haltung ist, als wenn er in der Kirche bleibt, weil er schon immer bei der Kirche war oder denkt, andere Leute könnten schlecht über ihn denken.

    Wenn jedoch ein Mensch an die Worte Gottes in der Bibel glaubt und nicht den Werken der Kirche, der wird wahrscheinlich nicht austreten wegen der Kirche, auch wenn er mit ihrem Handeln nicht einverstanden ist, sondern, daß die Worte Gottes erhalten und weitergegeben werden und dafür die Kirchensteuer zahlen, für seine "Nachkommen".

    Friede sei mit dir.

    Ramona
     
  5. Goldklang)))

    Goldklang))) Guest

    Also, ich bin ja eigentlich noch nicht von der Kirche ausgetreten, da ich nicht zu feige, sondern zu faul dafür war.
    Aber ich muss mich jetzt mal wirklich bei der Nase nehmen.... :escape:
     
  6. Allegra83

    Allegra83 Mitglied

    Registriert seit:
    11. Dezember 2004
    Beiträge:
    464
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    *gg* ja, so gehts mir auch. Aber ich hab demnächst eine Woche Urlaub, da werd ich das in Angriff nehmen.

    Ich weiß auch nicht, wozu ich dir Institution Kirche brauche, um an Gott zu glauben. Ich glaube an Gott, aber auf keinen Fall so, wie die kath. Kirche ihn uns predigt.
    Ich denke nicht, dass man überhaupt eine Institution braucht, um zu glauben oder zu beten, das kann ich auch alleine tun, überall, wo ich gerade bin. Ich brauche keinen sog. Pfarrer, der mir predigt, was ich glauben soll und was nicht. Die katholische Kirche ist sooo engstirnig und falsch, daher möchte ich dieser Gemeinschaft nicht mehr angehören.

    Diese ganzen Verbote und Zwänge. Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber diese dummer Streitfrage, ob Kondome erlaubt sind, ob Abtreibung "sündig" ist usw. Wer will das entscheiden? Der Papst? Oder der Pfarrer unserer Dorfgemeinschaft? Kann man denn nicht über Wichtigeres nachdenken? Mich ärgert diese doppelte Moral, mich ärgern die schlimmen Dinge, die sich ereignen und dann einfach unter den Tisch gekehrt werden. Was ist denn passiert mit dem Typen, die diese kleinen Jungen missbraucht hat?
    Ist er angeklagt worden? Kam er ins Gefängnis? Nein, er wurde in ein abgelegenes Kloster verbannt, wo er friedlich lebte und dann starb. Wo ist da bitte die Gerechtigkeit?

    LG Allegra :kiss3:
     
  7. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2004
    Beiträge:
    7.604
    Ort:
    Niemandsland / Neutrale Zone
    Gott ist an nichts gebunden und je mehr wir diese Bindungen und Zwänge aufgeben, um so näher kommen wir Gott :)

    :kiss4: :blume:
     
  8. romy_hexe

    romy_hexe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. September 2003
    Beiträge:
    1.368
    Ort:
    Plauen/Sachsen
    Ich frag mich auch gerade, was Kirche und Kirchenbeitrag mit Gott und Glaube zu tun hat. Ich frag mich auch, wieviele der Kinder in der Kirche sind und es nie aus freien Stücken wollten. All die treten halt aus, die die sich nicht mit der Kirche und deren Dogmen und veralteten Strukturen identifizieren können. Wieviele Kinder haben ein "Trauma" aus ihrer Kindheit, weil sie in die Kirche gezwungen wurden. Und im Elternhaus geprügelt wurden, weil sie nicht gegangen sind. Kann ich verstehen, daß man auch in solchen Fällen sich von der Kirche abwendet, denn in diesen Fällen wird nur Scheinheiligkeit gelebt. Und was hat das dann mit Glaube zu tun???

    Egal. Ich glaub es ist ne Sache des Einzelnen und zum Glück war ich noch nie in einer Kirche und die ganze Vereinsmeierei geht mir auch gewaltig gegen den Strich.

    Alles Liebe
    Romy
     
  9. Kangiska

    Kangiska Guest

    Hallo,

    Auch ich bin der Meinung, dass jemand der einen Glauben vertritt, nicht die Insitution Kirche vertreten muss. Ich sehe solche Austritte also keineswegs für feige.

    Ganz im Gegenteil, wenn die Kirche ausreichend ihrer Schäfchen verloren hat, fängt sie vielleicht endlich an, den Fehler dort zu suchen, wo er auch zu finden ist: Bei sich selbst!

    Bright blessings


    Kangiska
     
  10. Niemand

    Niemand Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. November 2004
    Beiträge:
    7.604
    Ort:
    Niemandsland / Neutrale Zone
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    Stimmt. Das ist wie im richtigen Leben, denn Jemand der nix kapiert oder wie im Fall der Kirche mit Gewalt nix kapieren will, wird irgendwann ganz von selbst auflaufen :D
     

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