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faydit's wortgemalt (Mitten in der Fremde)

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Faydit, 14. Mai 2014.

  1. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
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    Esoterisches gebäht
    (natürlich auch für den Weltfrieden…)


    Ich selbst, der ich bin
    der maximale mir
    vorstellbare Event Horizon
    meiner Singularität (gibt ja nur mich),
    geheiligt werde mein
    hochschwingend feinstoffliches,
    egoloses Ego.

    Mein Reichtum komme.

    Mein Wille geschehe,
    wie schon in früheren Leben,
    so auch in diesem
    (und allfälligen zukünftigen - falls doch noch nötig...).

    Meine tägliches veganes Schnitzel will ich sofort.
    Und Schuld habe ich ohnehin keine (und nie nicht gehabt),
    aber ich vergebe allen Nichtesoterikern
    (so ferne sie sich von mir bekehren lassen).

    Lass mich jeder möglichen Versuchung erliegen,
    sie nachhaltig folgenfrei, schmerzlos und
    karmaneutral erleben und auskosten,
    und erlöse mich von bösen realitätsfixierten Kritikern.

    Denn mein sind die Euros (und die Dollars und die Bitcoins)
    und die Macht der manipulierten und manipulativen
    Heuchelei, und der bedingungslose
    Liebeswahn in Ewigkeit.

    Amen!
    (Entschuldigung! Was ist denn nur in mich gefahren? Om natürlich!)



    Hinweis des Esoterikministeriums: Jede Ähnlichkeiten oder Parallelen zu historischen Überlieferungen sowie mit allfälligen (Parallel)Realitäten, Lebewesen, Personen in Boxen-, Boden-, Freiland- oder SmartPhone-Haltung wären rein zufälliger Natur und sind natürlich in keiner Weise beabsichtigt, zumal diverse zu Grunde liegende Quantenwahrscheinlichkeitsräume Derartiges ohnehin eigentlich gar nicht erst zulassen würden.
     
  2. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
    Manchmal schreibt man Dinge, um etwas besser zu verstehen, verabeiten zu können, Erfahrungen zum Beispiel. Manchmal schreibt man Dinge, in der Hoffnung darauf, dass sie irgendwann vielleicht einmal so oder ähnlich eintreten mögen. Und manchmal - eher selten - treten Dinge ein die man sich nicht einmal in seinen kühnsten Träumen hätte vorstellen können. Außer vielleicht in denen, die man wegen Aussichtslosigkeit und der Unmöglichkeit ihrer realen Umsetzung längst wieder ad acta gelegt hat. Wären das dann eigentlich Wunder?



    das eine thema

    ich liebe dich sagt die eine und meint
    eigentlich viel eher ich brauche dich
    ich liebe dich sagt eine andere und meint
    funktioniere so wie ich es will
    damit ich dich überhaupt erst lieben kann
    ich liebe dich sagt eine weitere und läuft vor lauter liebe
    und vor sich selbst ganz einfach davon
    ich liebe dich nicht sagt noch jemand aber wenn du
    mich betrunken machst finde ich dich vielleicht nett genug
    um mit dir zu schlafen

    eine liebt dich ganz einfach und sagt es dir
    irgendwann
    nicht um diese liebe erwidert zu bekommen
    sondern weil es eben ihre eigene wahrheit ist
    die genau so endlich auch in worte gefasst
    raus will auch wenn sie vor der reaktion darauf
    durchaus angst hat

    die wahrheit hat oft angst vor lügen
    ebenso wie davor enttäuscht
    verletzt zu werden
    und doch entkommt sie sich selbst nicht
    kann möchte einfach nur sie selber sein
    wahr sein
    möchte vertrauen
    trotz der angst
    liebe, die zitternd fragt
    so ganz hilflos
    so ganz nackt
    so ganz schutzlos
    offen
    verletzbar
    echt

    wonach man sich am meisten sehnt
    davor fürchtet man sich oft auch am meisten
    sagte ihm ein guter freund einmal

    ich habe deine liebe gefürchtet sagt er
    weil ich nicht wusste ob ich so viel davon
    überhaupt ertragen kann
    oder gar erwidern

    hör auf zu kämpfen sagte die stimme
    vor langer zeit einmal zu ihm
    der mann lächelt der schlimmste kampf
    ist wohl immer der gegen sich selbst

    angst ist eine unglaubliche kraft manchmal
    vermag sie vor lauter wahrheit sogar
    ein nein in ein ja zu verwandeln
    liebe wird aus mut gemacht sang einmal jemand
    mut vielleicht aus angst

    inmitten all des wirbelns ein leerer raum
    in dem es keine angst mehr gibt und
    ein schlüssel dazu von dem jeder der beiden
    eine hälfte hat

    ich habe dich immer geliebt sagt er
    ich weiß sagt gott und
    lächelt einfach - in deiner gestalt




    Für mein "Wunder!"
     
  3. Rudyline

    Rudyline Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. November 2007
    Beiträge:
    308
    Ort:
    D - Hessen


    :D cool
     
  4. maiila

    maiila Guest

    Schön gefühlvoll wie eh und je :kiss4:
     
  5. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
    verquere Konditionierung

    "Schlag mich!"

    "Hab ich doch schon!"

    "Nee, das war gefühlvoll, das tat so schön weh..."



    Ich fürchte, ich verstehe Menschen immer noch nicht...
     
  6. maiila

    maiila Guest

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    du hast mich doch nicht geschlagen o. verletzt...
    aber wenn du meinst... : ))
     
  7. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
    Um so schlimmer, dann war's wohl nicht zynisch und sarkastisch genug formuliert. Bin wohl diesbezüglich etwas aus der Übung.

    Meine Antwort war aber auch nicht nur an dich adressiert. Schließlich scheint diese Schmerzumkehr ja durchaus ein generell übliches Prinzip der Esoterik zu sein, zumindest drängt sich mir in diesem Forum doch immer wieder der Verdacht auf.

    Ist mir dennoch schleierhaft wie jemand gerade diesen Text als gefühlvoll deuten kann. Beim anderen würde ich's ja verstehen. Man lernt nie aus...
     
  8. maiila

    maiila Guest

    Weil deine Gefühle darin spürbar werden.....die sind präsent in dir...du drückst sie aus...und DAS berührt (mich)
     
  9. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
    Das ist was anderes.

    Gefühlvoll würde ich's persönlich trotzdem nicht nennen, zumindest nicht sowas, aber ok. Weil's dabei nicht wirklich um Gefühle geht oder gehen sollte.

    Stell dir mal folgendes vor, auch wenn das jetzt noch etwas weiter weg führt: Ein Kabarettist hat unglaublichen Erfolg, jede Pointe ein Lacher, und dennoch ist er unzufrieden. Weil genau diejenigen, die er meint, auf die seine Kritik abgezielt hätte, genau diejenigen sind, die am lautesten lachen, alles aber überhaupt nicht auf sich selbst beziehen, sondern immer nur auf alle anderen.

    Ist der Kabarettist nun tatsächlich erfolgreich oder eigentlich ein Versager? Und wie geht's ihm damit selbst, innerlich? Mit sozusagen Applaus aus den falschen Gründen, von den verkehrten Leuten? Der äußere Erfolg ist da, aber der substanzielle, die eigentliche Absicht der Kommunikation hat gar nicht funktioniert.

    Warum nehmen sich - anscheinend - erfolgreiche Stars das Leben, oder zerstören sich selbst auf irgendeine Art, halten den Schmarrn, die Illusion, in der sie selbst gefangen sind, nicht mehr aus?

    Genau wegen dieser Schere, gegenläufigen Bewegung. Es ist nicht das, worum es ihnen eigentlich irgendwann einmal ging. Und das hat sich so verselbständigt, dass es sie selbst instrumentiert hat, die ursprüngliche, gute Absicht wird zum Gefängnis, zur eigenen Hölle, samt allen Annehmlichkeiten, aber auch samt dem Preis dafür.

    Ich habe sowas - in kleinem Rahmen natürlich - auch schon erlebt, und habe dann einiges einfach so nicht mehr weitergemacht, beendet, abgebrochen. Was trotzdem auch frustrierend war, eben wieder auf andere Art.

    Und ich denke, das hat mich an deinem "gefühlvoll" gestört. Die Erinnerung an so etwas, wie eine Art Echo, das eben trotzdem hochkommt. Ist dann zwar nicht nur, aber zumindest auch wie eine Art Déjà-vu, und die erste Reaktion auf so etwas ist dann, "Nee, nicht schon wieder..."

    So wie du's jetzt erklärt hast, ok, damit kann ich leben. Danke!
     
  10. maiila

    maiila Guest

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    Du beschreibst wie du die Welt siehst...auf, finde ich, durchaus berührende und gelungene Weise.
    'WEN' du damit 'WIE' triffst, liegt doch nicht mehr in deinen Händen, ist nicht mehr deine Aufgabe. Es geht hier doch um Selbst-Ausdruck,....oder?

    Wenn es um mehr geht, und du jemanden treffen willst, der sich nicht getroffen ist...ist Ent-täuschung schon vorprogrammiert, klar. Denn hier bist du nicht mehr in deiner eigenen Sache;...sondern in Sache des anderen.

    Glaubst du wirklich, es sei deine Aufgabe, andere zu ändern? Leidest du wirklich so sehr unter den anderen.....unter deinen eigenen Vorstellungen darüber, wie sie sind? Wenn ja, tut mir das ehrlich leid, denn ich weiß wie schmerzhaft sowas ist.
     

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