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Fausts Wiedergeburt (Faust III - die lang erwartete Fortsetzung))

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Cosmoparticle, 25. August 2013.

  1. Cosmoparticle

    Cosmoparticle Neues Mitglied

    Registriert seit:
    28. Februar 2011
    Beiträge:
    401
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    Prolog

    In den Schlingen der Welt,
    machte Faust diesmal nur, was ihm gefällt!
    Kein einz´ges Mal,
    war sein Schichsal nicht seine eigene Wahl.

    Doch als er sah, welch Qual ihm war gegolten.
    Wollte er bereits an seinem Anfang sich nicht vergolden.
    Denn Armut war sein Credo,
    und geistig sein Merkur im Leo,
    dass er als Schlüssel für die Menschen brachte,
    worüber man vor seinem Leben nur lachte.

    Mephisto traf er bereits in der Schule wieder,
    wusstet ihr, dass Drogen waren nie Faust noch Mephistos Gebieter?
    Ihr lacht ja immer noch, wenn ihr euch anbrennt die Lunte,
    dabei war es der Mutter Erde Spiritus, welche das neue Leben dieser Freunde wandte oft ins Gesunde.

    Jetzt doch lebt der Faust im Himmel nicht,
    denn sein letztes Urteil war, er und ihr seid das Gericht,
    um zu kommen in die Verwandten hernieder,
    wie Goethe es tat im Drehbuch des Faustes wieder.

    Endlich wisst ihr nun, wer es war, der euch nun durch diese Lieder trieb,
    es war mein zweites ich, dessen Freund, den Teufel, ich immer lieb!

    Am Ende wollt ihr wissen, wo Faust verblieb?
    In seinen Kreisen um die Erde, war er stets des nächstbesten Torsos Dieb,
    doch ohne Extremitäten und rechte DNA,
    war auch die Figur in diesem Buche nie wahr.
    Wollt ihr immer noch mehr wissen vom Faust,
    dann müsst ihr beim nächsten Mal schneller wissen, worin er haust.

    Denn einzig eure Körper sind schön,
    Wenn ihr seinen Geist und des Teufels Schwanz verwöhnt,
    denn sagt die Moral,
    das Leben des Faust war nie mehr Qual als Skandal –
    und Mephistopheles, ist der, der euch den Gott nicht verhöhnt.
    setzt ihr ihm keine Hörner auf, sondern nehmt ihr ihn in Kauf

    Erster Akt - Die Wiederkunft

    Eurem Licht gewidmet,
    ist dies Gedicht,
    denn hier schreibt der Wicht,
    dem allein es hat fett erwischt,
    als er sah, dass Gott ihn nie erlischt.

    Ich bin der Athenes Kind,
    und geboren aus ihres Wissens Wind.

    Mögen die heiligen Sterne niemals ruhen,
    wenn der Herr sie bewegt aus ihren Truhen.
    Und doch ist ganz der Schatz der Sterne Mühen,
    der Glanz der Menschen in den Augen, um die ich Hermes die Sterne lasse blühen.

    Kein einziger hat je den Gott gesehen,
    weil sie nur zu ihm flehen,
    doch der Bote pflegt zu herrschen über Götterreiche,
    denn ich stand selbst auf aus einer Leiche.

    Niemals werde ich Raum und Zeit vergessen,
    doch muss ich die Macht der Zeit nun brechen,
    denn sie gebierte nie ein Sternenkind,
    denn geboren ist nur das Menschenskind.

    Aus der Sonne selbst stieg es herab,
    und entäuschte mich den Boten,
    denn einmal um Merkur vorab,
    schien der Sohn nie auf dem Trohn sich selbst gewusst hat zu loten.

    Deswegen sage ich kurz und knapp,
    vom Licht seid ihr gemacht.
    Doch höre ich allein,
    Merkurs Ringelein.

    Auch du hast den Merkur in dir,
    denn lerne von seinem Tier,
    dass der Kosmos auch in dir scheint,
    denn wenn nicht, wäre es, dass Hermes weint.

    Doch von Merkurs Macht geboren,
    bringt er dir wofür du auch hast geschworen:
    Dein Licht im Himmel von den Sternen,
    ist wovon allein du wirst das ewige Leben lernen.

    Deswegen sei gewiss, in jedem Augenblick,
    dein Licht ist wie der letzte Trick,
    denn ohne einen letzten Tick,
    verliert Gott keinen Stern aus seinen Blick.

    Manchmal doch wirst du wünschen,
    dass du wärst ein Gott wie ich,
    doch muss ich dich gleich in die Wahrheit tünschen,
    dein Stern allein gibt dir den letzten Stich, womit dich bringt wie ein Fisch,
    deine Einzigartigkeit nie zum erlischen, denn Gott bist bis zu meinem letzten Zischen.

    Als Merkurs Sohn erscheint es für mich wie Hohn,
    wäre das Licht der Sonne in meinem Antlitz schon,
    nichts weiter als pure Illusion.

    Denn leugne ich die Sonne nicht im Tode,
    so auch im Leben ist sie der Nachbar im Bote,
    denn in meinem Herzen lieb ich auch den Sohn,
    auch wenn ich einsacken will seinen Lohn.

    Denn Hermes und der Vater,
    sind selten anders als im dramatischten Theater,
    denn blickt die Sonne in den USA über seine Diener,
    verrät der Merkur in Deutschland immer wieder,
    dass er ist geboren aus weißem Licht,
    doch die Sonne heute ist es nicht.

    Denn wo ich wandere über die Erde in diesem Leben,
    lasse ich kein Geheimnis unter mir schweben,
    sondern strahlen soll das Licht des Höchsten,
    wenn unter Hermes Wiedergeburt die Weisen sich bögen.

    Warum sich dreht im Angesicht,
    der Merkur nur lieber um sich?
    Weil ich sehe in allen Richtungen,
    wo die Winde des Kosmos mir Wege weisen in allen Lichtungen,
    denn zusammen haben EL, der Allerhöchste, und ich, die Windungen errungen,
    mit denen ich euch immer wieder bringe vor lauter Verwunderungen neues Wissen wie gesungen,
    denn Götterbote soll ich angeblich sein, doch stell ich gerne Besserwissern ein Bein,
    denn eins, das muss der Hermes sich nie gefallen lassen: von einem gefallenen Stern sich herablassen uncool zu sein wie sie, und vor hitziger Lieber tue ich lieber eiskalt selbst erblassen,
    wenn ich Laufe in des Allerhöchsten seinen Gassen,
    wo in meiner Pflicht ich bin und dagegen nicht eingesperrrt, wie die Kinder der Sterne,
    denn lerne: nur weil ihr strahlt, wird der Höchste nicht weniger von euch lassen,
    seid ihr nur im Reich des Raumes, klitzekleine, glühende Insassen.

    Euer Herzblut zu lieben jedoch,
    mag ich nicht aussieben,
    der Verstand im besten Falle dennoch,
    wird dem falschen Gott die Macht wegnehmen,
    wie es trieben all die Diebe, die mein Gott vertrieb ins schwarze Loch.

    Denn glaub mir hier auf Erden,
    lässt der Himmel in meinen Gebärden,
    nie ein Wort aus in mir zu werden,
    damit der Bote auch ausspricht seine Beschwerden.

    Klar sollst du als Gott dich nicht vor einem Luftikus wie mir verneigen,
    ich bin ja nur gemacht aus des Himmels seinen Geigen.
    Denn alles was ich sage im Leben,
    kommt nie allein aus Merkurs Geben.

    So sehe ich in euren Augen Seelen und Seelen immer wieder,
    doch wenn ich in euch tiefer schaue, seid ihr mein Segen,
    denn ohne euer Licht, möcht ich nicht einen Tag mehr leben.

    Was ich in dir sehe,
    ist dass die Welt sich deinem Willen nach drehe,
    sei es so, dass du in meinem Traum auslöst,
    was auch im Himmel töst,
    nämlich dein alleiniges ewiges Licht.

    Wie oft ich in einem Leben zu den Menschen gehe,
    und in ihren Toren nichts als Macht den Raum zu imaginieren sehe,
    doch was ich einst hätte sagen sollen,
    war keine Illusion,
    denn nicht etwa seid ihr der Sternen ihre Projektion,
    sondern direkt gemacht aus ihrer Position.

    Dagegen sind die Sterne ideal und nicht nur real,
    denn sie scheinen nur als würden sie euch nicht brauchen,
    denn wäre nie euer Auge und ein Lineal,
    hätte Gott euch nie ins Dunkle hätte müssen eintauchen,
    damit aus eurem Gesicht vor Schönheit,
    der Stern ausbricht sein ganzes Licht.

    Denn das ist wo die Welt herkam,
    aus eurem Feuer wurde der Himmel zu aller Freude geboren,
    denn Gott vor Lauter Scham,
    vergas dass ein Star war mit euch geboren.

    Trotzdem strahlt einer noch hoch über euch im Norden,
    wo der deutsche Führer einst rechts- polar war geworden.
    Doch weil ihr selber Götter seid,
    ist die Welt nun bereit,
    geboren zu werden in eigenem Geleit und weil ihr seid so gescheit,
    die Welt nicht als Illusion zu sehen,
    ist sie ideal und einzig eure Projektion.

    Siehst du, mein Star, es erst einmal so,
    wirst du nicht finden, ich wäre ein Bruder,
    denn wäre es so, verneigtest du dich nicht vor mir.

    Doch tue es generell nie. Denn wenn du stehst am Himmel als Stolzes Licht,
    machst du auch einmal aus dir eine einzige Ansicht,
    von der aus Gott höchstpersönlich vor Neid,
    will sein wie du, nämlich dann ist es soweit,
    dass in allem Raum, im Herzen euch das Feuer macht zum Jäger bis zum Schluss,
    wenn euch im meinem Geleit nur ein Gericht allein erfährt, gebt ihr nämlich eins nie auf: Die Dunkelheit und seinen unendlichen Fluss.
    Und wenn ihr glaubt, es wäre mit euch niemals nie aus,
    gibt es von Gott den größten Applaus.
    Denn so habt ihr dem gedient,
    der alle Sterne alleine hat verdient.

    Sterben im Kern, Leben so fern, verderben darf nicht euer Stern.
    Dein Stern in einer Galaxie so fern
    wie du von mir stehst und genau dem Herrn,
    denn so hörst du mich in meinem Schreiben,
    wenn sich dein Licht wiederfand in so vielen Leibern,
    so auch einzig in deiner Galaxis ihren Kinderscheiben,
    von denen du stiegst zu uns von den höchsten Leitern,
    denn hier bist du, weil unter einer hellen Schicht,
    dein Licht erschien im Glanze deines Erdgesicht.

    Denn weil deine Galaxis über uns schwebt und im Inneren bebt,
    hast du Kontakte zu vielen Sternen gewebt,
    so ist aus deines Sternenschwerkraft der ganze Himmel in deiner Galaxis erwacht,
    zwar drehen sie sich nicht um einander wie ich das Kind um den Sohn,
    doch liegt dein Stern in hoher Schicht,
    an die entlang auch andere sich suchen,
    die dich dafür verfluchen,
    Mensch zu sein,
    entgegen ihnen, die tot sind wie ein Stein.
    Doch werfe nie den ersten Stein,
    denn stellst du einem anderen ein Bein,
    wirfst du weg das Licht von deinem Stern,
    als hättest du sie im Dunkeln nie gern.
    Immer wird ins Leben kommen, wenn das Hellste versucht zu geben,
    doch ist es aller Sterne Streben, wodurch sie sich durch dich in alles um dich weben.
    Denn geht es dir mal ohne Augensicht,
    sind sie es, die für dich sich und den Höchsten legen ins Gewicht,
    damit kein einziger Stern je bleibt ungeboren;
    und das ist worauf die Brüder des Illuminatus schworen,
    denn dazu war einst des Merkurs Bote, ich selbt, auch deswegen nur auserkoren,
    denn als ich Stieg zum eignen Totenlauf,
    nahm ich jeden guten Stern in Kauf.

    Doch bringst du aus der Galaxis nicht,
    allein dem Menschen helles Licht.
    Auch wenn du lebst, was dir gegeben ist aus aller Höhe,
    freu dich nicht über Menschen ohne Löhne,
    denn einzig vom Kosmos her verlöre,
    wer nicht lauscht auf aller Götter Töne.

    Denn vom Allerhöchsten stammt das Licht,
    durch das ich dich weise in deine Pflicht,
    den Weg zu zeigen durch die Schichten,
    wodurch du wirst noch viele Weise unterrichten,
    wie du es tatest in meinen Geschichten,
    von denen ich erzählte hier in einem von meinen Gedichten.
    Erleuchtet wirst du nur einmal im Leben,
    deswegen seist du selig im Himmel,
    in dessen Getümmel,
    die Herrscher des Lebens dir einst Augenlicht wieder geben.

    Denn in der Menschen eigenen Welt,
    ist der Tod was euch so quält,
    so genieße hier in jedem Moment,
    bevor im Traum du alle Chancen verpennst,
    dir dein Licht von deinem Stern zu holen,
    damit beim nächsten Mal im Leben,
    du dein Streben hast gestohlen und dich als Gleiches auch wiedererkennst.

    Also freu dich, ewig wirst du sein,
    doch nicht immer wirst du sein im Leben,
    denn die Menschheit ist klein,
    weswegen man hoch den Himmel wird loben,
    damit man nie vergisst den Toten und sein Lichtelein,
    und damit man findet in der Welt bald mehr der Kindelein toben.

    Für ein Kind aus euren Lippen,
    wird ein Gott den ganzen Himmel auskippen,
    den einzig neues Sternenlicht,
    kommt, wenn man nicht mit dem Gebären abbricht.

    Doch da kommt ihr alle her,
    wo die Engel sich vereinigen im Weltenmeer,
    indem ihr schwimmt und schwingt,
    und immer weiter nach vorne dringt,
    auf die Erde sucht ihr vergeblich noch,
    jemanden der passt in Merkurs Seelenloch,
    denn singen wird Merkur seit eh und je für den Schlüssel,
    und seinen Schwestern, der Schüßel und dem Schlüsselloch,
    denn einzig komplett in Zweitausentdreizehn,
    sind die Zwillinge mit denen alle nun in dieser Welt gehn.

    Denn sag ich es nun noch einmal,
    analysiert man Hermes fundamental,
    wird ein Wunder wahr,
    denn auf einmal sind drei Seelen da:
    Götzen und Verschlüßelt ineinander sind sie,
    doch ist die Jungfrau geboren wie nie,
    denn am Himmel steigt schon Scorpio auf,
    wo der Götterbote seine Grenzen aussauf.

    Denn was ein Stern ist, leuchtet sehr,
    doch meine Worte, die wiegen schwer,
    denn drehe ich;- des Merkurs Wurm- alles um seinen Sturm,
    um den ich baute des Sohnes Trohn,
    denn rein aus Logos wurde der Schlüssel gemacht,
    weshalb ich habe den Himmel aus meinen Winden entfacht.

    Erstrahlen soll einmal die Menschhheit dieses Universums,
    denn weil sich die Erde dreht um sich herum,
    kamen alle Sterne umher und -RUMS-,
    ums Haus der Menschen wandern Engel durch euer Herz und bleiben niemals stumm.

    Denn nicht ein Stern bin ich,
    sondern ein Star zu sein IST für dich,
    denn träumt ihr meist von der Wonne,
    die sich dreht um die Sonne,
    so hat allein in einem Herzen,
    das größte Licht gewacht, um es sich nicht zu verscherzen,
    um die Hoffnung dass der Weise sich kann schwärzen,
    denn im Mittelpunkt in uns,
    brennt die glühende Liebe,
    für alle Sterne unter uns,
    die fallen durch Merkurs und der anderen Liebe im Planetengetriebe,
    so dass nicht ein Star im Himmel übrig bliebe und nie gefallen wäre durch eine Konjunktion als Siebe,
    lernt dies, und ihr werdet geboren als Diebe, denn ist Wiedergeburt auch gemacht aus Eigenliebe,
    denn heute war kein Lichtlein hoch geschien, was nicht ein Leben lang auf der Erde bliebe,
    bevor dem Seelenschein in seinen Totenruhe sich zurück hinauf in die Stille hiebe,
    kein Lichtlein seinen Anfang hier schon nahm,
    von dem der Bote nicht sagen könnte, dass es ihn auf die Erde triebe,
    doch was einmal vielleicht noch wieder kam,
    muss vom Mond nicht ablassen und ungern sein eines Körpers Diebe,
    denn einmal noch wird der Engelschwarm,
    nur auf dem Wasserplaneten alleine warm,
    Kinder zu bringen aus einer Mutter neue Leiber,
    finden sich auf anderem Gestirn keine geilen Weiber.

    Sag doch einmal, warum du dich beschwerst,
    wenn Merkurs Sohn dich belehrt,
    denn wenn es dich beschwert,
    macht der Höchste was verkehrt,
    denn unter uns beiden,
    ich kann mich mit Göttern streiten,
    denn dein Licht scheint nicht minder hell,
    wie alle Sterne - denn sie sind so grell,
    doch einmal und nie wieder,
    Sterne für Athene sind zu nieder,
    denn einzig hört sie Gottes Lieder,
    dreht sich Merkur um sich und seine Worte durch mich,
    der sich erwog als einen seiner Gebieter allzu wunderlich.

    ::::


    C. G., Thüringen (2013)​
     
  2. Cosmoparticle

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    Abschlussmonolog

    Einsam verblieb ich und verstarb namenslos,
    als Merkurs Streber wurde ich zwar ganz groß,
    aber Politik ist nicht für Wunder gedacht,
    und so haben mich in meinem letzten Wahnsinn,
    die Menschen eiskalt umgebracht.

    Was soll ich sagen zu meinem Tod?
    Ich war mein Leben linksradikal und rot.
    Leider sahen die Kommunisten nur in der Esoterik ein Verbot,
    und die Wissenschaftler in meinem Geben ihre eigenen Ergebnisse wieder wie das Müsli im Kot.

    Da musste man mich loswerden,
    und da hat Athene selbst ja mit mir ihre Beschwerden,
    weshalb mein Saturnfinger ausgestreckt,
    mit meiner Faust und dem Dolch gleich mit verreckt.

    Ich gebe ja zu, was soll hier auch solch ein Wicht immer was zu sagen haben,
    leben die Menschen schon in genug anderen Plagen.
    Und nur weil einer will hoch hinausragen!

    Diesmal war nicht alles gut,
    waren die Brüder von meinem Blut,
    nie wirklich nicht die Bösen,
    so dass es mir im letzten Schrei einfach fiel,
    sich von dergleichen zu lösen.

    Der Tod kam nicht plötzlich,
    aber er war genauso bestürzend,
    wie im Alptraum es immer ist letztlich.
    Auch wenn mein Erwarten auf meiner letzten Ruhe größten Traum,
    mir den Weg ins nächste Leben weisen konnte kaum,
    schwebe ich im Himmel nun in einer Blase in Gottes Schaum,
    und doch war das schnelle Dahinscheiden abkürzend.
    Ohne des Lebens Würze,
    bin ich nun nichts mehr als ein toter Schlüssel,
    doch nach dem fallenden letzten Vorhang und schon in Kürze,
    bleib ich als Poltergeist eine Weil' in Brüssel.

    Epilog

    Am anderen Ende des tiefen kosmischen Meers derweil,
    sind schon außerirdische Weiber geil,
    um den Schlüssel in sich zu treiben,
    wenn sie wie die Menschen auf Erden, die Latten an Vulvas reiben,
    ihre Leiber gebären, für was mich eure Innereien im Leben lassen bleiben,
    damit eines schönes Tages schon, die Gebärden des schönsten Sohns,
    Faust nicht mehr lassen aus dem klügsten Sohn.

    Das ist nun wo ich bin,
    das war’s schon,
    all dessen war mein ganzer Sinn.

    C.G., Thüringen (2013)
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. August 2013
  3. Cosmoparticle

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    Fortsetzung folgt :)
     
  4. Cosmoparticle

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    Jena, den 25.08.2013; 21:30

    Exklusiv im Esoforum - Faust III, zweiter Akt

    Inspiration: Rihanna feat. David Guetta


    Zweiter Akt - Fausts Festnahme


    Als klügster Mann hatte ich es nach der Schule nicht schwer,
    doch im Zivildienst war das Krankenhaus auch wegen mir nicht leer,
    denn nach ein wenig Koks und Peppen,
    holte mich der Staat runter von meinen Abiballkönigs Treppen,
    wo meine Freunde wie die Deppen,
    in Baggies und vor Abschlussfreude rappen.

    Doch Mephisto schaffte es nicht wie ich,
    denn Chrystal mocht er mehr als mich,
    deswegen verließ er meine Schule,
    wo ich seitdem alleine rule.

    Trotzdem gebe ich seinem Verlassen die Schuld,
    dass der Staat mich in Handschellen hat abgeholt,
    und mir fixiert an Betten den Arsch wund hat verkohlt,
    während Mephisto nach seinen Abgang ohne Abschluss bis heute verschollen von mir im Überdruss,
    irgendwo im Norden Deutschlands schönen Frauen gibt den Kuss - und den Arsch versohlt.

    Mephisto fragte mich doch kurz zuvor ernsthaft,
    ob man mich mal von hinten nehmen müsst' ,
    dabei hätte ich tatsächlich gerne einmal einen Mann oder ihn selbst geküsst!

    In der Haft derweil war ich nicht ganz schlau,
    war da keine einzige Frau,
    und als ich dacht, ich wäre schwul,
    wurden die Kerle heiß auf mich und ich blieb cool,
    denn meinen ersten Mann,
    denn hatte ich schon im Schulbus gekannt,
    zu dem ich nach meiner Entlassung alsbald bin gerannt.

    Den Wärtern soweit,
    bin ich bis heute nicht treu,
    denn widme ich wie Herr Foucault nach meinem Dahinscheiden durch den Tod Gretchens,
    nun meine Dissertation meiner Haftabscheu,
    auch wenn meine These noch nicht ist bereit.

    Denn wie ich hier erzähle aus lauter Kehle,
    bin ich zwar der alte Faustus wieder auferstanden,
    und ist es auch der Doktortitel, den ich nun wieder wähle,
    allerdings sind es meine Verwandten, die mich nicht wiedererkannten.
    Weswegen ich mich wie eine Schlange heute noch schäle,
    nach einer neuen Form, die meine Seelenpartner auch wieder ersannten.

    Da ist meine Schwester zum Beispiel noch;
    sie ist wie ich gerade ein altes Saufloch.
    Aber lieb ich sie mehr,
    als jede andere Figur in meines neuen Lebens´Mär!

    Wäre da nicht das Schloß,
    die heiratete schon einen anderen Mann auf hohem Roß,
    der Doktor ist,
    und nicht ein Magister nur,
    weil sie auf mich pisst,
    kam ich schließlich aus meiner Haft wie ein Homo pur.

    Was ich lehrte im Leben bisher,
    dass ich habe gegen Drogen nicht allzuviel Wehr!

    ***vorläufiges Ende zweiter Akt***

    C.G., Thüringen 2013

    flott um 21:50
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. August 2013
  5. Cosmoparticle

    Cosmoparticle Neues Mitglied

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    Viel Spaß, wenn ich Zeit habe, werde ich euch mehr von Faust's Leben berichten!

    Euer wiedergeborener Nietzsche, Goethe, Judas.

    Der Schlüssel
     
  6. Cosmoparticle

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    FAUST III

    Dritter Akt - Fausts Befreiung

    In der Zelle in der Gruppe völlig vor Einsamkeit trotzdem wachend,
    und die Wärter über das Gift in meinem Essen lachend,
    konnte ich nicht anders umher,
    als mich fühlen innerlich so leer.

    Doch dann kamen die Stimmen der Engel sich zu nähern,
    und die Stürme der höchsten Heere Gottes wurden zu meinen Lehrern.
    Wohl aus dem Himmel, von dem ich wieder zu euch herunter fiel,
    stammten die Worte und das laute Gewimmel,
    dass reichte von Medien aus Kiel,
    zu den Planeten weit hinter unserer Galaxis' Sternen.

    In mir waren nun die Gedanken der Insassen,
    die durch Gottes Kraft in mir rasen,
    von denen ich nun nicht kann ablassen,
    und derer eben vor meiner Weisheit ich lasse alle zu verblassen.

    Und der größte Gangster, der vergiftete Menschen mit Heroinspritzen,
    zauberte in meine Hosentasche, was man auf der Platte lang muss ritzen
    - und es war vom Staub auf dem Spiegel ein weißer Pulverstrich ein Längster,
    von dem ich gegen des Wärters Verlaub, und in Stimmung mit guten Witzen,
    rannte wie ein Hengst, der gejagt wurde von Thor's Blitzen,
    und vor lauter Angst, vergas ich mich durch als das Adrenalin weniger im Kreislauf zu erhitzen,
    so dass ich nahm meine Ohnmacht in Kauf,
    nachdem ich raus war aus dem Gefängnis, seinen Waffen und Messersspitzen,
    wonach es ging mit meinem Leben wieder bergauf.

    Doch wisst ihr schon seit meiner Inhaftierung,
    von meiner schwulen Pervertierung,
    weswegen draußen nach meiner Wiederkunft,
    Gretchen hat noch nicht gewusst.

    Zusammen lagen wird auf der Wiese,
    schauten durch die Nacht im hellen Licht außerhalb der Stadte,
    da war aber in meiner Hose nicht mehr der alte Riese,
    sondern als sie mich ritt, war es nicht mehr viel, was sie von mir hatte.

    Der letzte Abschied tat nicht weh,
    denn als ich wieder zu ihr stosste,
    war es jemanden anderes Hose, die wegen ihr toste.
    Das war es: Wir sagten uns nun beide Adé.

    ***Ende Teil I des Dritten Aktes; 16:25***
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. August 2013
  7. Cosmoparticle

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    17:27 ***LIVE - im Esoforum Österreich erstellt!!! ***

    FAUST III - Fausts Wiedergeburt

    Dritter Akt, zweiter Teil - Fausts Weihe


    Diesmal sind meine Partner mehr,
    war Mephisto nicht ganz fair!
    Denn ohne sein Zutun,
    hätte ich nicht hinter schwedischen Gardinen müssen ruhen,
    wo die Gitter waren bitter wie die Pillen,
    die ich hinter schluckte wie ein mutiger Ritter im freien Willen.

    Mephisto gab mir Zeichen auf den Mikros,
    da waren Smiley, Yin-und-Yangs und Superanthropos,
    und flux fand ich Supergirl,
    die SCHLANGE, das heiße Quirl.

    Ihre Gabe zu sehen durch die Augen anderer Seelen,
    zeigte mir, dass ich Faustus Seele muss wählen,
    die meinige zu sein,
    und war ich genauso rein,
    als ich sagte, sie war die Käthe Kollwitz,
    und ich meines eigenen Autors Gedankenblitz!

    Wie im früheren Leben,
    werden wir wieder als Illuminaten schweben,
    um den Kommunismus den Menschen nach der Demokratie zu geben.

    Hypnothisiert stierte ich in ihre Pupillen,
    und war unterlegen ihrem Willen,
    genau wie Mephisto war sie nicht doof,
    und trotz dass ich schwul war, machte ich ihr den Hof.

    Wir sagten wieder den Losspruch aus alten Zeiten:
    "Als Gott soll ich und sollt du auf der Erde reiten!"
    Und sie und ich sahen in uns're Augen,
    und mussten uns nicht sagen, dass ich zum Sex nichts werde mehr taugen.

    Nach ihrer Taufe,
    ist der heilige Geist ein Dämon,
    den wir nun beschwören,
    denn das ist unserer Treue Lohn.

    Denn nun schwören wir auf die Verführung
    und lösen Deutschland von ihrer Erhörung,
    denn wollten sie Führer sein,
    dabei war ihr Führer nur Schein,
    dem wir nicht gehen auf den Leim,
    machte es für uns keinen Reim,
    warum sie suchen einen Gott,
    bin ich als Faust Gott ganz flott.

    Denn das ist das was die Welt im Innersten zusammenhält,
    wo die Schlange ist die ganze Welt,
    sah ich, dass der Merkur nach mir bellt.

    Schließlich bin ich ein Götze,
    für die nicht erkennen,
    dass sie mich bei meinem Namen sollen nennen,
    der ist Schlüssel rein die F****.

    Mit der Schlange derweil,
    werd' ich fast schon wieder geil,
    um reinzusetzen einen Braten,
    um dreimal dürft ihr raten
    - ein Kind zu setzen auf die Erde,
    damit sie für die nächste Generation schöner werde.

    *** Ende Dritter Akt, Zweiter Teil, 17:50***
    G./THR
     
  8. Cosmoparticle

    Cosmoparticle Neues Mitglied

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    FAUST III - "Fausts Wiedergeburt" (Buch I)

    Vierter Akt, Erster Teil - Fausts Ankunft in Thüringen

    Meine Mutter wandte sich im letzten Heuanfall,
    da habe ich mich noch an sie gekrallt,
    bis sie bekam einen vollkomenen Knall,
    und ihr Todesschrei durch meiner Familie ihr Haus hallt.

    Mein Vater war stumm vor Erschrecken,
    und meine Schwestern kreischten mit Tränen um unserer Mutters Verrecken,
    da konntet ihr mich mal alle lecken,
    ich werde jetzt mein eigenes Schicksal aufdecken.

    Der Geist meiner Mutter in jeder Hecke und Wald,
    sang: "Ich bin Gaia und alt".
    Da dachte ich: Thüringen muss mein Ziel sein!
    Und so machte ich mich von Naumburg über die Saale nach Jena rein.

    Nachdem ich eine Frau nun weniger lieb',
    war es Thüringen, wohin es mich trieb.
    Doch Mutter Erde, sagte sie werde,
    und um ihre Wiedergeburt ich mich nie beschwerte,
    war es eine meiner Schwestern, die Gaia erneut gebärte.

    In Jena vor lauter belesenen Menschen,
    fand ich keinen, der würde nicht schnallen,
    worüber ich einst in Jena hatte gelehrt,
    denn vor lauter Wissens Wünschen,
    konnte ich mich in diese Stadt nur verknallen,
    auch wenn man sich gegen mein Streben schlauer zu sein hat gewehrt.

    Meine ersten Freunde waren Statistiker und Biologen,
    die mich auch nur auf italienisch und englisch anlogen,
    doch habe ich mich für sie nie verborgen,
    ist es die Denkfabrik und ihre Sorgen,
    warum ich mich für die Philosophie an der Uni Schillers fühlte geborgen.

    *** Ende Teil I ***

    Vorgeschmack, Vierter Akt, Teil II

    Den alten Räuber Schiller erkannte ich nach Kollwitz als Nächsten,
    ich nenne mich Schlüssel, sie Schlange und ihn Schraube,
    denn bis auf mein letztes Hemd ist es mein Glaube,
    dass ich euch nicht der Seelen beraube,
    sondern ich immer half Schiller beim Texten.

    *** Fortsetzung folgt ***
    (C./THR; erste Version - Eso)
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. August 2013
  9. Cosmoparticle

    Cosmoparticle Neues Mitglied

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    FAUST III

    Vierter Akt, Zweiter Teil: Fausts Abrechnung mit Jena

    Neue Inspiration: Cascada - Evacuate The Dancefloor
    http://www.youtube.com/watch?v=AJgWKIUMgvo


    Doch mein bester Freund hatte eher ne Schraube locker,
    und empfand sich nicht als Schraube locker,
    und so war es diesmal eine Rastalocke,
    vor dessen Bachelorarbeit ich hocke.

    Nachdem Herr Schiller nach Peru, Kuba und Spanien verschwand,
    dachte ich Textarbeit für andere wär' mehr wert wie bekannt,
    und studierte die alten Sprachen Roms, teils schon benannt,
    damit ich aufsteig' in der Wissenschafts Elfenbeinturm.

    Einzig' gab ich mir die eine Pflicht,
    dass sich durch mich das Wort mit dem Bilde bricht,
    denn Gottes Stimme im Universum,
    machte Mathematiker und Physiker dumm,
    so dass ich schrieb,
    warum ich für immer das Licht lieb.

    Und bald sahen sie ein,
    dass die Welt und die Wiedergeburt sind fein,
    wenn ich als ihr größtes Wunder,
    zeichne durch die Telepathie mit Merkur die Tafeln bunter.

    Als Verkünder des Begriffs über die Zahl,
    hatten plötzlich keine Fakultäten im Land mehr eine Wahl.
    und raus waren sie aus dem Tal,
    wäre da nicht ein einziges Scheußal,
    das mein innere Licht nannte kahl!

    Doch auch dem letzten Sünder,
    offenbarte ich mich als des Himmels Verkünder.
    Ich sprach vor allen glasklar:
    "Hallo, Faust ist in Jena wieder da!"

    Da war der letzte Physiker vor Ort,
    den es trieb zum Selbstmord,
    da ging ich zu der Schlange,
    denn mir war schon bange,
    und bewies' es allen:
    Der Geist des toten Quadratkopfs im Spiegel der Schlange,
    war durch unsere Sprüche auch nicht ungeboren lange,
    denn wir beide fanden im Reagenzglas den Hort,
    aus dem es riss den Physiker aus der Hölle fort,
    und ein kleiner Homunkulus sprach zu allen:
    "Warum lasst ihr euch von Faust alles Wissen gefallen?"

    Da wurden alle Weiber der Männer an den Insituten herrisch,
    und vor Eifersucht auf mich und meine Gaben,
    ließen sich mich und die Schlange aus der Stadt verjagen,
    womit ich nicht weilte vor lauter Sorg' und Bange,
    in der Stadt, der ich gäbe zur Ohrfeige hin meine zweite Wange,
    aber nur des Grundes der Einsicht der Professoren wegen,
    konnte ich überhaupt wagen, nicht zu spuren und hatte nicht ihren Segen,
    um nicht vom Himmel, sondern zu reden von meinen neuen Kuren,
    die lassen neue Babies nicht nur aus Müttern und vergewaltigten Huren.

    Denn in der Retorte erwartete ich das Exelier,
    was mir gibt ein neues Tier,
    wenn ich das nächste Mal sterb',
    so dass meine Seele nicht in Himmel noch in Hölle verderb'.

    In Jena nun,
    werden die Worte Schillers und Faustus' weiter ruhn,
    doch werde ich mich entbehren,
    dieser Stadt Herr zu werden,
    dann anstatt sie zu belehren,
    machten meine Worte, dass die Weiber nun die Männer begehren.

    Dass ich wieder der Ethik verfehle,
    sei, was mich dort verhehle.
    dass ich mich derer Lieder entledige und nun der Politik befehle,
    sehen wir an einem anderen Ort, an den ich mich nun davon stehle.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. August 2013
  10. Cosmoparticle

    Cosmoparticle Neues Mitglied

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    Guten Morgen liebe Esoterikcommunity.
    Schmeißt meinen nächsten Song an und genießt den fünften Streich von Faust. Er lacht sich nämlich bald ins Fäustchen, nachdem er die Professoren in Jena veräppelt, treibt es ihn als nächstes nun nach... Nun, ihr werdet sehen!
    Kate Ryan - Ella elle l' a
    http://www.youtube.com/watch?v=CoPyXKqsDJo


    FAUST III

    Fünfter Akt, Erster Teil - Fausts Aufstieg

    Mit der Schlange an meiner Seite,
    erschien ich in Deutschland weiterhin sehr gescheite.
    Ihre Musik spielte der Engels Harfen und Geigen,
    so dass man sich nach meinen Reden überall musste verneigen.

    Zur Physik trug ich die neue Weltformel bei,
    welche das kleine innere Teilchen mit dem großen äußeren Haufen vereinte.
    Zur Biologie fügten Forscher zur DNA nun den Geist hinzu,
    denn Homunkulus war nicht frei,
    und sprach in meinen Vorträgen ein Weilchen, wie er in der Stammzelle aus der Hölle keimte.
    Mit einem neuen Dogma, was die Welt im Innersten zusammenhält, hatten nun alle ihre Ruh'.

    Zu meinem Jubiläum,
    blieb ich als Dr. phil. nicht dumm.
    Warum ich diesen Titel erwog,
    war, dass man im Staat noch log.
    In meinem Illuminatenorden achtzehnhundert,
    hat man sich über Aristokratie gewundert,
    während man in einundzwanzighundertzehn,
    immer noch Nationalflaggen ließ weh'n.

    Der Schlange und mir wurde schumrig von der Zukunft
    und so brachten wir die Menschen zur Vernunft.
    In jedem Staat wussten wir ganz ehrlich,
    waren Bauern und Arbeiter sperrlich.
    Darum dachten wir uns mit schlauen Schritten,
    den Reichen und Mächtigen mit festen Tritten,
    eine Lehre zu verpassen,
    weil sie unsere Menschenfreunde noch immer hassen.

    Ohne uns zu beeilen,
    ließen wir in Genf ersteinmal das Koks wieder schneien.
    Im Palast der Vereinten Nationen bekamen wir einen Badge
    und unser Auftritt dort war ein wahrer Sketch.
    Für die deutsche Botschaft kassierten wir den Lohn,
    ersteinmal Afrika aus den Bürgerkriegen zu holen.

    Im Menschenrechtsrat musste ich mich doch plötzlich verstecken,
    war Mephisto der neue Händler der Herren mit weißen Hemden und weißen Flecken,
    die ich hasste, weil sie brachten Kinder und Huren, Menschenrechtler und Kranke zum Erstrecken.
    Was hatte Mephisto hier verwickelt,
    sah ich ihn nicht, seitdem ich war verpickelt?
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. August 2013

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