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Familiengeheimnis - karmische Reise (J.Hall)

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Ena7, 22. Januar 2006.

  1. Ena7

    Ena7 Mitglied

    Registriert seit:
    14. September 2005
    Beiträge:
    140
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    Liebes Forum,

    habe soeben das Buch "Die karmische Reise" von Judy Hall gelesen und eine interessante Entdeckung gemacht.

    Sie schreibt, daß jemand mit Neptun am MC offen für "Besessenheit" oder zumindest beeindruckbar wäre durch eine körperlose "verlorene" Seele. Bei mir steht der MC auf 5°51 Skorpion und Neptun "R" auf 8°46 Skorpion in Opposition zur Venus auf 13°31 Stier.

    In meiner Familie gibt es einen Großonkel (Bruder meiner Oma), von dem ich überhaupt nichts wusste. Leider leben meine Eltern und Großeltern nicht mehr, ich kann also niemanden danach fragen. Bei der Familienforschung habe ich herausgefunden, daß dieser Onkel im Konzentrationslager Sachsenhausen 1941 ums Leben kam. Dieser Onkel hat seinen Mond direkt auf meinem MC stehen (5°21 Skorpion) und seine Sonne steht direkt auf meiner Venus (13°40 Stier). Lt. Todesurkunde (die ich mir aus Oranienburg besorgt habe) ist die genaue Todeszeit 08.07.1941; 8:45 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt steht der MC auf 12°45 Stier in Konjunktion mit Lilith, die gradgenau 13°31 Stier auf meiner Venus steht.

    Ich habe das Gefühl, daß ich dieses Geheimnis ausbuddeln müsste. In der Familienaufstellung heißt es doch auch immer, daß ein Geheimnis in der Familie unterschwellig wirken würde. Hoffentlich gibt es im hiesigen Staatsarchiv noch Unterlagen über ihn.

    Die anderen Ahnen habe ich natürlich auch nachgesehen. Dann gibt es noch meine Oma, die ihren Mond und ihren Uranus auf 8°39 Skorpion (also direkt auf meinem Neptun) hat. Ist schon komisch, ich hatte nämlich immer das Gefühl, mit ihr verbunden zu sein. Auch hatte ich immer das Gefühl, daß ich ihre ganze Trauer und Ängste geerbt hätte. Sie hat ihren Mann früh verloren und zwei Söhne im Krieg. Viele ihrer Geschwister sind auch als Kinder verstorben. Und nun habe ich auch noch das Geheimnis ihres Bruders entdeckt.

    Vielleicht hat der eine oder andere von Euch auch schon komische Erfahrungen gemacht.

    Liebe Grüße
    Ena :winken2:
     
    Iakchus gefällt das.
  2. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.971
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Liebe Ena, :)

    Das Buch habe ich auch schon gelesen und ich kann solchen Beobachtungen auch zustimmen. Meiner Erfahrung nach findet man bei entsprechender Fragestellung im Radix die Hinweise primär über Uranus, Neptun und Pluto. Liz Green setzt bevorzugt Familiengeheimnisse ins 12. Haus, aber sicher findet man in allen Wasserhäusern entsprechende Hinweise. Doch diese sind natürlich relativ dürftig, man braucht schon wie du gewisse Anhaltspunkte und am besten wären natürlich die Radixe der Ahnen.

    Der Neptun im Skorpion kann sicher so gesehen werden, dass man die Schatten und Geheimnisse dieses tiefstgehendsten Zeichens am höchsten Punkt - MC - ins Licht hebt. Dein Neptun ist ebenso in einem dominanten Lebenslerndreieck zusammen mit Jupiter und Merkur eingebunden. Also drei Liebes- und Kontaktplaneten mit entsprechender Sensitivität. Das Dreieck beginnt bei Neptun mit einem Quadrat ( rot - Anspannung, Energie, Konfklikt, Reibung, Begeisterung ) zu Jupiter. Dieser bildet ein Quincunx zu deinem Merkur ( Zweifel, Hoffnung, lange Denkprozesse, schließlich Gewissheit ) und dieser steht noch im Trigon zu Neptun ( Abspeicherung und Verwertung der gemachten Erfahrungen ).

    Neptun steht auch für den Märthyrrer, für Opfer und Hilflosigkeit auf materieller Ebene. Der Skorpion wird von Pluto beherrscht und als dieser im Krebs ( dieser steht auch für die Rassen ) stand, begann das grausame Regime der Nazis ihren Lauf zu nehmen. Dieses Dreieck bringt starke Empfindungen mit sich, Neptun steht auch für den Weltschmerz, aber auch für die Erlösung.

    1944 wollte man meiner Mutter wegen ihrer Herkunft ans Leder. Aber sie konnte sich im letzten Moment von einem Onkel einen "Arischen Nachweis" besorgen. Zudem hatte sie als Krankenschwester bei einem Bombenangriff sieben Offiziere im Krankenhaus gerettet, indem sie alle aus dem zerstörten Gebäude trug. Dafür wurde sie ausgezeichnet und zwei Wochen später kam die Aufforderung zum "Arischen Nachweis".

    Mit Neptun am MC findet man sicher seine persönliche Berufung, indem man seine Geheimnisse zu klären versucht. Natürlich wäre ebenso der Heiler, Künstler oder romantische Schriftsteller angesagt.

    Alles liebe!

    Arnold
     
  3. Merula

    Merula Mitglied

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    154
    Der Neptun am MC im Skorpion - aufdecken von (Familien-)geheimnissen.
    Lieber Arnold, dazu die Frage: wie geht man nun vor, wenn der Neptun am IC (gradgenau) , auch im Skorpion steht und man über Ahnenforschung nicht weiter kommt? Wenn man etwas zwar weiss, es aber nicht beweisen kann?
     
  4. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. September 2003
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    Kassel
    Hallo Merula :)

    ich habe Neptun genau auf dem IC im Skorpion. "Herangekommen" bin ich über eine körperorientierte Therapie.

    Über die gedankliche Auseinandersetzung; auch mittels Ahnenforschung; bin ich nicht weitergekommen. Ich musste es richtig "fühlen". Seither muss ich nichts mehr beweisen. Denn jetzt "weiß" ich, woher ich komme. Dieses Erleben lässt sich aber verbal kaum beschreiben.

    Lieben Gruß
    Rita
     
  5. Merula

    Merula Mitglied

    Registriert seit:
    30. November 2005
    Beiträge:
    154
    Liebe Rita,
    das ist ein hilfreicher Hinweis, ich danke Dir. An wen wendet man sich wegen einer solchen Therapie? Ich habe immer Angst vor unseriösen Therapeuten, habe auch ziemlich Scheu vor Rückführungen, ect.:escape:
     
  6. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

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    6. September 2003
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    Kassel
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    Hallo Merula, :)

    ich bin jetzt noch auf der Arbeit, aber ich suche dir von zu Hause aus das Verzeichnis des Verbandes heraus, dem meine Therapeutin angehört.

    Ich habe übrigens sehr gute Erfahrungen mit den Beratungsstellen der Diakonie und der Caritas gemacht. Überhaupt mit Sozialarbeitern mit therapeutischer Zusatzausbildung.

    Lieben Gruß
    Rita
     
  7. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.971
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Liebe Merula,

    Die Rita hat es mit wenigen Worten wieder mal auf den Punkt gebracht mit Neptun im vierten Haus. Es geht um das Fühlen schlechthin, um das "in sich hineinhören" und so etwas braucht Aufmerksamkeit und vor allem Zeit. Es muss nicht gleich unbedingt Rückführung sein, sondern man soll es durchaus ein wenig selbst in die Hand nehmen. Man kann sich ja selbst ein wenig mit Aufmerksamkeit "mit den Haaren aus dem Sumpf ziehen", indem man sich ehrlich seinen Gefühlen zuwendet, sie zulässt. Mit Neptun im vierten Haus kann man sich entweder einer romantischen Kindheit erinnern, aber ebenso kann das Bild verschwommen und "unverwurzelt" sein. Man fühlt sich regelrecht "heimatlos" und genau hier beginnt die Suche.

    Dazu ist es auch wichtig auf seinen Mond zu achten, da dieser den Empfindungen Neptuns täuschend ähnlich sein kann. Aber es geht hier auch um die eigenen persönlichen, also mondhaften Wünsche und um die All-Liebe Neptuns. Liebe ist nicht Mitleid und gerade im kardinalen Kreuz der Häuser eins, vier, sieben und zehn wird Liebe nicht selten mit Leistung verwechselt.

    Aber Neptun trägt tief in sich ein Gefühl von echter Heimat, echter Verbunden- und Zugehörigkeit...er ist eben "das zwischen den Dingen schwebende Geheimnis" und trägt ebenso das Prinzip der Erlösung und Befreiung in sich. Ist dein Mond mit Neptun im Aspekt?

    Alles liebe!

    Arnold
     
  8. Ena7

    Ena7 Mitglied

    Registriert seit:
    14. September 2005
    Beiträge:
    140
    Lieber Arnold,

    das ist ja schön, daß ich von Dir eine Antwort bekommen habe. Ich habe nämlich lange überlegt, ob die Angelegenheit ins API-Forum paßt. Aber solche Sachen sind ja eher ereignisorientiert. Bei API habe ich lediglich festgestellt, daß im MKH-Vergleich sein Mondknoten auf meinem Mars steht. (Da ich kein API-Programm besitze, drucke ich die Horoskope bei Astro.com aus und halte sie übereinander ins Licht, um den Vergleich zu machen).



    seine Daten sind: 04.05.1890, 6:30 Uhr in Dülmen geboren;
    08.07.1941, 8:45 Uhr in Sachsenhausen gestorben

    Ich habe es per Synastrie mit Placidus-Häusern verglichen: Mein Uranus steht ja in der Knospe MK/Mars/Uranus im Löwen im 8. Haus; auf dieser Knospe steht sein Löwe-Saturn aus dem 4. Haus (beides Wasser-Häuser).

    Mein Neptun steht gradgenau im Quadrat zu seinem MC mit Jupiter im Wassermann. Außerdem bildet mein MC ein gradgenaues Quincunx zu seinem Pluto, der zusammen mit Neptun, Venus und Merkur in Zwilling im 12. Wasserhaus stehen (12. Haus = die geschlossenen Anstalten!).

    Mein Jungfrau-Pluto im 8.Haus bildet zu diesem Stellium ein Quadrat und ein gradgenaues Sextil zu seinem Skorpion-Mond im 6. Haus.


    Wir haben im API-Forum ja meine sogenannte "Kotz-Phobie" besprochen. In diesem Zusammenhang fand ich es auch noch einmal interessant, weil die Standesbeamte in Oranienburg mir erzählte, daß er eines natürlichen Todes gestorben sei und nicht an einer Hinrichtung. Aus den Berichten weiß ich, daß damals viele Häftlinge an nicht behandeltem Typhus verstorben sind. In seinem Todeshoroskop steht die Lilith am MC auf 13°31 Stier; genau auf meiner Venus. Da Lilith ja auch für Ängste steht, war meine Schlußfolgerung, daß meine Venus genau diese Ängste aufgesogen hat!


    Im Herbst 2004 habe ich mich mit seiner Geschichte beschäftigt. Ich wollte einiges herausbekommen. Dann hatte ich beim Einschlafen ein Bild vor mir, wie ein ausgemergelter Mann im Streifenanzug mir mit seiner Schippe drohte - also ließ ich die Sache erstmal ruhen. Aber nachdem ich dieses Buch von Judy Hall gelesen habe, stieß mich mein Neptun genau auf diesen Großonkel. Bin gespannt, wie es weitergeht, ob das Staatsarchiv mir Unterlagen darüber zukommen läßt. Ich denke, daß er in kriminelle Machenschaften verwickelt war. Hier im Stadtarchiv erhielt ich den Hinweis, daß er von 1913 bis 1916 inhaftiert war. Und nach Sachsenhausen kamen Leute, sogenannte "Arbeitsscheue" und sogenannte "Berufs-, Gewohnheits- und Sittlichkeitsverbrecher". Wie gesagt, in meiner Familie wurde nie über diesen Großonkel gesprochen.

    Alles Liebe
    Ena :winken5:
     
  9. GreenTara

    GreenTara Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    4.788
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    Kassel
    Hallo Merula :)

    hier der Link zum Verzeichnis geprüfter systemischer Therapeuten in Deutschland: http://www.dgsf.org/

    Über "Systemische Adressen" findest du auch jemanden in deiner Nähe.

    Wie Arnold noch mal unterstrich: Es geht um ein ganz tiefes Fühlen, um das Durchdringen des neptunischen "Wattebausches", der sich gern um die wirklich tiefen Empfindungen legt. Ich habe keine Rückführung gemacht, und doch war ich emotional am Beginn meines Lebens. Was ich fühlte, war grundlegende Ungeborgenheit. Das ist mein Ursprung, mein Boden, das ist meine Wurzel. So verrückt es klingt, das ist die Quelle meiner Kraft.

    Als ich in meiner Herkunftsfamilie herumforschte, entdeckte ich, dass ich vieles aus kindlicher Liebe tat. Ich war sehr, sehr krank, und ich war krank, um die Aufmerksamkeit meiner Eltern auf mich zu lenken. Ich habe befürchtet, dass sie sich sonst vielleicht streiten und daraufhin trennen. Bei meinen Geschwistern war es sehr ähnlich, auch sie haben durch Krankheiten / Probleme die Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

    Und ich bin darauf gekommen, dass meine Eltern selbst noch sehr, sehr bedürftig und kindlich waren, als ich geboren wurde. Sie waren eigentlich verlorene Kinder, die versuchten, als körperlich Erwachsene alles gut und richtig zu machen. Sie haben mir gewiß nicht schaden wollen.

    Als ich dann in die Klinik ging, wurde deutlich, über wieviele Generationen sich zwei Krankheitsbilder durch beide Zweige meiner Herkunftsfamilie zogen. Dadurch, dass ich begann, zu meiner Erkrankung zu stehen, wurde das "Geheimnis" gelüftet. Seither ist im System Familie sehr viel in Bewegung.

    Lieben Gruß
    Rita
     
  10. Merula

    Merula Mitglied

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    Liebe Green Tara,
    ich danke Dir sehr für Deine eingehende Antwort. Mein ganz konkretes Problem ist allerdings, dass ich bis heute immer wieder über den wahren Sachverhalt, wer mein leiblicher Vater ist, getäuscht werde. Mittlerweile ist es zu meinem dringendsten Wunsch geworden, dieses Geheimnis endlich zu lüften.Ich habe zwar viele Hinweise, stehe aber vor einer Mauer des Schweigens und der Ablehnung. Mit Sonne in zehn im Stier möchte ich mich gerne fest verwurzeln, wie aber, wenn man nur einen Zweig der Familie kennt!
    Vielleicht traue ich mich jetzt einmal wirklich zum Therapeuten!


    Lieber Arnold,
    auch Dir ganz lieben Dank für Deine Antwort. Auf Deine Frage, ob mein Mond mit Neptun im Aspekt steht:
    Der Mond steht auf 26 Grad Waage, Mondknoten auf 0.5 Grad Skorpion,Neptun auf 3 Grad Skorpion, am IC. Sonne auf 10 Grad im Stier, im zehnten Haus. Ich habe das fixe Kreuz in AC/DC, MC/IC.
    Meine Vermutungen bezüglich der Vaterfrage fühlen sich vollkommen richtig an, aber der Stier wills genau wissen, weil er sich in dieser Ungewissheit total unwohl fühlt. Er möchte - sozusagen - 'seine Wiese und seine Wurzeln'. Kann schon sein, dass ich mich darauf zu sehr fixiere, freilich bin ich durchaus in der Lage, produktiv und positiv am Leben teil zu nehmen, doch dann kommt Neptun und packt mich wieder , und es wird dann immer schlimm, nicht zu wissen, wo die Wurzeln sind.

    Aber ich denke doch, dass Grenn Taras Hinweis bezüglich systemische Therapie hilfreich sein kann! Zumindest, um diesen Schmerz vielleicht lindern zu können!

    Nochmals lieben Dank Euch !:liebe1:
     
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