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Familienaufstellung

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Sanne, 3. Dezember 2003.

  1. Sanne

    Sanne Guest

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    Hallo,
    ich suche einige Infos zu Familienaufstellung. Habe über drei Ecken Kontakt zu einer "Aufstellerin" die, wie sich im Gespräch herausstellte, aber nur eine 1 zu 1 Aufstellung macht. Sprich: Sie und Ich...Geht das überhaupt, habe versucht mich im Internet schlau zu machen, lese da aber immer wieder nur über Gruppenaufstellungen.
    Bin noch neu im Thema...
    Sie meinte das wäre sogar gut, da ich dann selbst die Gefühle der entsprechenden Leute hätte.
    Wer hat Erfahrung mit dieser Form der AUfstellung?
    Danke Sanne
     
  2. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    hi sanne!

    infos zu aufstellungen in hülle und fülle, links und dergl. mehr findest du im familienaufstellungs-thread in diesem forum - bitte lies mal dort nach und erwarte nicht, dass wir das alles für jede frage von neuem schreiben :)

    zur konkreten frage: diese 1:1-form der aufstellung gibt es auch, es gibt aufstellungen, bei denen die positionen im system mit klötzchen markiert sind (table top sozusagen), andere stellen sie mit schuhen oder kissen... aber ich kenne es eigentlich nur als eine art notbehelf, wenn eine aufstellung mit lebendigen repräsentanten überhaupt nicht oder nicht rechtzeitig machbar erscheint (was aber auch immer eine frage der einschätzung und der "wucht" des wollens ist) oder wenn es sich im zuge einer anderen form von beratung oder begleitung gerade als illustratives element ergibt. wesentliche elemente der aufstellungsarbeit verlieren jedenfalls bei 1:1 ihren charakter - zum beispiel das potenzial der repräsentanten, ihren ort selbst zu verändern, impulsen zu folgen... auch die meisten lösungsrituale (rückgabe, größenunterschiede...) sind 1:1 nur "halbert" zu machen.

    der unvergleichliche vorteil einer aufstellung in der gruppe ist, dass die gruppe und die repräsentanten ein "wissendes feld" bilden, das ein system mit hoher stimmigkeit und relevanz abbildet. und in einer solchen aufstellung steht auch für dich eine repräsentantin während des größten teils der aufstellung - du erlebst es sozusagen von außen, und was im feld an prozessen und entwicklung von lösungswegen geschieht, ist nicht durch deine voreingenommenheit gefärbt. nimm das bitte nicht negativ: diese voreingenommenheit ist ganz natürlich, weil sich selbst ja niemand "objektiv" sehen kann. andere auch kaum, aber das führt jetzt zu weit :)

    es geht auch gar nicht darum, dass du die gefühle all der anderen positionen wahr nimmst... da würde wohl eine ziemliche verwirrung entstehen. es geht darum, dass das system in eine lösende ordnung umgeordnet wird, wo es vorher, etwa durch ausblenden von wichtigen teilen, durch das übernehmen von lasten, die du nicht zu tragen hast etc. in unordnung war... also nicht die gefühle und handlungsmotive der anderen sind entscheidend, sondern deine eigenen. es geht nicht so sehr darum, die anderen zu verstehen, sondern dich selber neu zu positionieren.

    lies bert hellinger, matthias varga von kibéd, insa sparrer, wenn du mehr über hintergründe und methoden erfahren möchtest. und: es haben sich inzwischen so viele formen von aufstellungsarbeit entwickelt, dass es kaum noch möglich ist zu entscheiden, was "richtig" ist. für dich passen wird es dort, wo du dich gut aufgehoben fühlst. wenn du entwicklung suchst, wirst du dafür die förderliche umgebung finden. wenn du neugier befriedigen willst, gibt es auch dafür angebote. wenn du derzeit eher bestätigung brauchst... auch das kannst du haben. es ist ja nur eine station auf deinem weg...

    alles liebe, jake
     
  3. Chrisi

    Chrisi Mitglied

    Registriert seit:
    6. Dezember 2003
    Beiträge:
    37
    Ort:
    Schleswig-Holstein
    Hallo Sanne und Jake,
    ich hoffe das ich jetzt nicht gleich mit meinem ersten Beitrag in diesem Forum jemanden auf die Füße trette, aber ich bin überhaupt nicht Jakes Meinung, das Einzelaufstellung einem nicht so viel bringen können wie Gruppenaufstellungen.

    Eine sehr gute Therapeutin, bei der ich selbst regelmäßig Termine habe, arbeitet mit beiden Aufstellungsformen. Da sie sehr viel Erfahrung hat und in ihrer Entwicklung sehr weit ist, soweit ich das beurteilen kann, sind auch Einzelaufstellungen bei ihr unglaublich hilfreich. Ich habe schon an Gruppenaufstellungen teilgenommen, die mitten in der Lösung steckenblieben, weil der Aufsteller die Gruppe nicht richtig leiten konnte.
    Durch meine Erfahrungen denke ich sagen zu können, es kommt einfach sehr viel auf den Aufsteller an und weniger auf die Aufstellungsform.

    Wenn du Sanne das Gefühl hast and den oder die richtige Aufstellerin gekommen zu sein, würde ich es einfach ausprobieren.

    Ich wäre über jede Antwort auf meinen Post gespannt, auch wenn ihr meine Meinung vielleicht nicht teilen könnt.

    Alles Liebe und Gute für euch
    Chrisi
     
  4. Seven

    Seven Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2002
    Beiträge:
    332
    hallo chrisi,

    deine erfahrungswerte habe auch ich gemacht. den unterschied den ich sehe ist, dass bei aufstellungen mit personen ein weitaus höheres energiefeld entsteht und wirkungen stärker und schneller auszumachen sind. der aufsteller muss natürlich dem energiefeld und der arbeit darin gewachsen sein.

    alles liebe
    SEven
     
  5. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    hi ihr lieben!

    keine angst, meine füße sind stabil, und mental bin ich keine mimose :)

    es ist natürlich überhaupt keine frage, dass eine gelungene quasi-aufstellung mit einem guten (beg)leiter im vergleich zu einer misslungenen aufstellung mit einem unqualifizierten (beg)leiter im großen teilnehmerfeld ganz klar punktet. bloß: das heißt, nicht einmal äpfel mit birnen zu vergleichen, sondern äpfel mit verfaultem fallobst. ich weiß schon, dass durch die inflation der aufstellerei viele sich bemüßigt fühlen, diese scheinbar einfache methode grob fahrlässig anzuwenden, und dann stehen sie drin in einer aufstellung, die sich als etwas haariger herausstellt, und wissen nicht mehr weiter... was für den betroffenen klienten dann eine äußerst unangenehme situation bringen kann.

    vergleichend kannst du aber nur davon ausgehen, dass die (beg)leiter die eine und/oder die andere methode wirklich anzuwenden wissen. und da gibt es dann eben doch markante qualitative unterschiede (qualitativ ist hier nicht wertend gemeint!!!). ich hab's ja zu beschrieben versucht, und seven bestätigt es: in einer gruppen-aufstellung ist das "wissende feld" einfach kraftvoller, facettenreicher, das lösungspotenzial (und auch das potenzial, sich von einer unvermuteten lösung überraschen zu lassen, die vorgefasste hypothesen womöglich ... ich würde sogar sagen: hoffentlich ... über den haufen wirft, ist signifikant größer).

    die "einzelaufstellung" kann im einzelfall äußerst hilfreich sein, aber sie ist halt methodisch und vom "wie es sich anfühlt" her etwas völlig anderes.

    und dass es egal wäre, ob diese oder jene form: klar. du kannst ja auch etwas völlig anderes versuchen, von der klassischen psychotherapie bis zum karmischen fußnägelfeilen... das angebot ist unermesslich, und im prinzip kann dir niemand garantieren, ob du nicht gerade dort optimal vorankommst, wo ein anderer nur den kopf schütteln würde.

    so treffen wir uns in der empfehlung: folge deinem vertrauen, sanne... und egal, für welchen schritt du dich entscheidest, es ist eh nicht der letzte auf deinem weg :)

    alles liebe, jake
     
  6. Seven

    Seven Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2002
    Beiträge:
    332
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    hi lieber Jake!

    genau so ist es. finde deine wortwahl inflation der aufsteller sehr treffend *Schmunzel*.

    alles liebe
    SEven


    hi liebe Sanne!

    ich denke, egal welche form von behandlung du wählst, solltest du folgende fragen mit dem/der therapeutIN abklären:
    (ich halte das hier mal sehr allgemein - diese fragen sollte man stellen bei Heilern, Therapeuten und Ärzten)

    welche ausbildung hat er/sie?
    welche fähigkeiten..
    was kann er mir anbieten?
    wie lange praktiziert er/sie schon?
    wieviele menschen hat er/sie behandelt?
    welche erfolge hatte er/sie bei ihnen?
    welchen erfolg erwartet er/sie bei mir?
    welche art von information kann/will gegeben werden?

    fragen zur behandlung:
    was sind die einzelnen schritte der behandlung?
    welchen erfolg hat aller voraussicht nach die behandlung?
    welche nebenwirkungen hat sie?
    wenn nebenwirkungen auftreten - wie können sie gemindert werden?
    was sind die kosten?
    was muss der Behandler tun, um diese behandlung ganz durchzuführen?
    was werde ich selbst dabei fühlen?
    wie lange wird es dauern?

    hauptsächlich bei ärzten:
    wie lange dauert die rekonvaleszenz nach abschluss der behandlung?
    inwieweit wird diese zeit durch heilarbeit verkürzt?
    welche art von hilfe brauche ich zuhause - wielange?
    brauche ich bettruhe?
    durch welche massnahmen kann ich meinem körper helfen die giftstoffe die durch medikamente entstanden wieder auszuscheiden (reinigungsdiät, kräuter, homöopathie, vitamine, heilarbeit)?

    letztlich sollte man sich selbst fragen:
    bin ich gut informiert worden
    ist der therapeut kompetent und vertrauenswürdig.
    habe ich selbst vertrauen in die fähigkeiten des therapeuten.
    ist es mir angenehm mit diesem therapeuten zu arbeiten und fühle ich mich sicher und gut aufgehoben bei ihm/ihr.

    jeder trägt die verantwortung für sich selbst und sollte sich gewissenhaft informieren und dann entscheiden.

    alles liebe für deinen weg
    SEven
     
  7. Chrisi

    Chrisi Mitglied

    Registriert seit:
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    Schleswig-Holstein
    Hallo Seven
    das interessante an meiner „verkorksten“ Aufstellung war, das sie von einem langjährigen Psychotherapeuten durchgeführt wurde, der schon einige Erfahrung mit Aufstellungen hat, einen recht guten Ruf in unserer Gegend und der seine Ausbildung bei Hellinger selbst durchgeführt hat.
    Trotz alledem bekommt dieser Mann keinerlei Informationen bzw. er nimmt sie nicht an. Er sieht durchaus wenn jemand in der Familie fehlt oder wenn irgendwo große Disharmonien bestehen, aber dann geht er nach Schema F vor „Wenn A eingetreten ist muß B getan werden“. Er lässt sich nicht führen und gibt seine Vermutungen als absolute Wahrheiten aus und kennt nur seine gelernten Lösungssätze.
    In meinem Fall sah er das jemand fehlte, wusste das mein Vater seinen eigenen Vater nie kennen gelernt hatte, also musste die fehlende Person der wirkliche Vater meines Vaters sein und nicht der Mann den meine Oma geheiratet hatte.
    Er hat damit viel Verwirrung in meine Familie gebracht, wie ihr euch wohl denken könnt, bis endlich herauskam, das mein Vater eine Schwester hatte die im Säuglingsalter gestorben ist.

    Hier hätten mich also auch deine Fragen nicht weitergebracht. Die Frau bei der ich jetzt bin ist „nur“ Reikimeisterin und hat eine energetische Ausbildung, aber sie bekommt die nötigen Informationen und konnte schon sehr vielen Menschen helfen.
    Im Endeffekt muss man sich wohl einfach darauf verlassen, das man an den Therapeuten oder an die Hilfe kommt die man selbst braucht, Irgendwelche Regeln um im Voraus zu wissen wer der Richtige ist gibt es im esoterischen Bereich glaube ich noch weniger wie bei Ärzten.

    Ich wünsche euch sowohl beim Treffen eurer Helfer, wie auch eurer Hifesuchenden, das ihr verstehen könnt warum ihr gerade die Person im Moment braucht.

    Alles Liebe für euch alle
    Chrisi
     
  8. Seven

    Seven Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    332
    hallo chrisi,

    absolute sicherheit gibt es nicht.

    viele trauen sich nicht oder kommen gar nicht auf die idee zu fragen. wenn sie jemanden für eine andere arbeit anstellen würden, hätten sie keine hemmnisse zu fragen. ich kenne auch menschen die noch immer ärzte als "götter in weiss" betrachten. durch diese fragen wird niemand aufrechter beleidigt, im gegenteil, man zeigt das es einem wichtig ist, die bestmögliche hilfe zubekommen. man gibt dem therapeuten auch gelegenheit, deutlich zu machen, welche hilfe er anbieten kann.
    ich persönlich arbeite nicht, wenn ich nicht vorher abgeklärt habe, was ich anbieten kann, und womit ich erfahrung habe.

    das problem was ich sehe ist, dass im "esoterischen" Bereich mit dem guten glauben der menschen viel kohle gemacht wird. und dadurch hat das wort "esoterik" schon sehr viel schaden genommen.

    wünsch dir alles liebe
    SEven
     
  9. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    chrisi, eine ausbildung bei hellinger selbst ... nun ja, er hat vielleicht die eine oder andere aufstellung mit hellinger besucht, und manche davon hatten lehrtrainingsacharakter... aber ausbildung im engeren sinn hat hellinger meines wissens nie gemacht, und wer sich damit brüstet, schwindelt wohl ein wenig. außerdem ist hellinger ja auch keine garantie, dass nun nix mehr passieren kann... es gibt inzwsichen auch generationen von aufstellerInnen, die nach hellinger an der methode gearbeitet und sie weiterentwickelt haben.

    gerade psychotherapeuten haben oft probleme mit dem "umschalten", weil sie dazu neigen, von vorgefassten meinungen und diagnosen auszugehen... aber selbst bei deinem beispiel hat offenbar die aufstellung selbst dafür gesorgt, dass es zu einer lösung gekommen ist, oder hab ich dich da falsch verstanden? im übrigen ist es ein legitimes verfahren, bei unklaren positionen verschiedene annahmen auszuprobieren, und es stellt sich schon heraus, welche "kraft hat" und die richtige ist.

    für eine esoterische methode halte ich die aufstellungsarbeit nicht... ich weiß schon, dass viele gerade wegen der kraft, die von diesem "wissenden feld" ausgeht, dazu neigen, das ins esoterische zu verlagern. ich denke, damit wird der esoterik nix gutes getan und der aufstellungsarbeit schon gar nicht. vor allem dann, wenn der aufstellungs(beg)leiter seine arbeit von "höheren eingebungen" etc. leiten lässt statt von dem, was in der aufstellung sichtbar wird, wird die bedeutung des "wissenden feldes" schnell vernachlässigt und es wird auf staffage für die inszenierung eines bildes benutzt, das jemand vor dem inneren auge haben mag ... und da ist der schritt dann nur noch ein geringer, gleich auf das feld zu verzichten und nur die vision zu vermitteln. alles legitim für die, denen es hilft... nur ist es halt schon recht weit weg von dem, was als "familienaufstellung" oder "systemische strukturaufstellung" in einem klar definierten kontext und nach bewährten regeln stattfindet.

    nochmal ganz klar: selbstverständlich hat alles seinen platz... ich hab nur bauchweh, wenn auf einmal alles aufstellung ist, nur weil es gerade in ist...

    gratuliere dir, chrisi, dass du eine begleiterin gefunden hast, die dir gut tut... und als reiki-meisterin ist sie ja nicht gerade unausgebildet :) du hast gesucht und hast gefunden... meinst du, da war irgendeine station auf deinem weg überflüssig?

    alles liebe, jake
     
  10. Chrisi

    Chrisi Mitglied

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    Schleswig-Holstein
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    Hallo Ihr Lieben,
    gerade mit deinem Beitrag Seven gehe ich absolut konform. Ich muss natürlich abklären was mir der Therapeut geben kann. Mundpropaganda ist da oft eine sehr nützliche Hilfestellung, denn wenn bereits viele andere mit einem Arzt, Therapeuten oder Esoteriker schlechte Erfahrungen gemacht haben, dann muss ich diese nicht auch noch wiederholen. ;-)

    Das viele Menschen nur das „schnelle und leichte Geld“ im Kopf haben oder sich einfach selbst total überschätzen ist leider auch wahr und Esoteriker sind da eben keine Ausnahme. Schwarze Schafe gibt es leider überall. Garantien gibt dir keiner und man trifft sowieso auf den „Helfer“ für den man gerade offen ist, oder den man in dem besonderen Moment braucht.

    Damit habe ich glaube ich auch schon die Frage von Jake beantwortet, ob ich glaube, das eine Station auf meinem Weg überflüssig war. Definitiv NEIN! Jeder hat seinen eigenen Weg und zu glauben man hätte eine Patentlösung für alle Menschen ist nicht nur gefährlich sondern auch ignorant den anderen Heilmethoden und Wegen gegenüber. Für einen sind Aufstellungen wichtig, der andere braucht in seiner Situation eher Kinesiologie, Akkupunktur, Reiki, Meditaionen, Chi Gong oder was es sonst noch alles gibt. Während der eine vom Kopf her abholt werden muss braucht jemand anderes vielleicht eher eine Energiebehandlung, in welcher Form auch immer, wie du sagst es hat alles seinen Platz. Was schon wieder für eine sehr klare Strukturierung bei dir spricht. Aber das Leben ist eben fliesend und da verändert alles immer wieder seinen „Platz“. Es lebe die Chaostheorie *grins*

    Leider kommt bei dir Jake zimlich klar heraus, das du deine Art der Aufstellungsarbeit für die einzig richtige hältst. Ich kann mir gut vorstellen, das es für dich und viele deiner Klienten die richtige Art ist mit dem was man „wissendes Feld“ nennt zu arbeiten. Dabei ist nur zu bedenken, dass selbst Hellinger sich weiter entwickelt und dabei auch immer mal wieder Abstand zu alten Theorien nimmt. Stillstand ist Rückschritt. Auch bei deiner Art der Arbeit ist der Schritt nur noch ein geringer auf das wissende Feld zu verzichten und gleich seine eigenen Eindrücke und Bilder bei der Aufstellung mit einfliesen zu lassen und sich nicht mehr von dem Feld und dem Bild das entstehen will führen zu lassen. Wer einen Kontext und Regeln braucht um sich sicher zu fühlen, der wird sich diesen Regeln dann eben auch beugen müssen.

    Aber wie gesagt, für jeden ist sein persönlicher Weg eben der einzige und auch richtige und ich möchte hier niemanden von irgendetwas abbringen oder überzeugen. Ich finde es nur wichtig auch mal über den Tellerrand hinauszublicken, weil man sonst vielleicht irgendwann denkt, dass der Tellerrand schon der Horizont ist.

    Von ganzem Herzen euch allen alles Liebe und Gute
    Chrisi
     
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