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Familienaufstellung - DIE lösung?

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Selana, 16. Dezember 2006.

  1. Selana

    Selana Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Oktober 2004
    Beiträge:
    13
    Ort:
    Mühlviertel/Linz
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    vieles kann man über familienaufstellung lesen und erzählt bekommen.
    einige meiner bekannten haben eine aufstellung gemacht. sie waren im großen und ganzen begeistert. einigen hat es in ihrem weiteren leben geholfen, und einige wurden angeregt, ihre situation zu überdenken.

    nun meine frage; ist eine familienaufstellung wirklich DIE lösung?

    eine lösung, wenn man mit der mutter keine gute beziehung pflegt?

    eine lösung, wenn die eigenen beziehungen sich als schwierig herausstellen
    und immer wieder dieselben "fehler" auftreten?

    eine lösung, das leben in einem anderen licht zu sehen?

    eine lösung, sich selber zu finden und klarheit darüber zu bekommen, wo man
    im leben steht?

    ich habe mich schon sehr interessiert und war schon oft nahe daran, eine aufstellung zu machen. immer habe ich im letzten moment die entscheidung zurückgezogen, denn möglicherweise kommen bei einer aufstellung fragen und probleme zutage, die ich bisher wohlbehütet ganz tief in mir vergraben habe und ich eigentlich nicht damit konfrontiert werden möchte....... und doch ist das interesse einer aufstellung immer noch vorhanden.

    ist eine aufstellung nun wirklich eine lösung, oder nur eine weitere auseinandersetzung "alter" probleme?

    mfg. Selana
     
  2. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Wo genau ziehst du die grenze?
     
  3. Selana

    Selana Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Oktober 2004
    Beiträge:
    13
    Ort:
    Mühlviertel/Linz
    das kann ich eben nicht sagen. eine grenze ziehen? kann man das?
     
  4. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Weiß ich nicht - war deine Aussage, bzw. deine Frage, auf die du eine Antwort haben möchtest - von daher hab ich nachgefragt, wo für dich die Grenze ist zwischen
    Anders gefragt - was verstehst du unter *Auseinandersetzung alter Probleme*?
    Oder noch anders gefragt - wenn die Aufstellung für dich DIE Lösung wäre, was wäre dann anders wie es jetzt ist?
     
  5. Harry55

    Harry55 Mitglied

    Registriert seit:
    18. August 2004
    Beiträge:
    300
    Ort:
    Nähe Graz / Österreich
    Hallo Selena

    Eine Familienaufstellung kann die Lösung für ein wichtiges ( wirkendes ) Problem sein.
    Das Problem kann neu oder "alt" sein, das spielt keine Rolle.
    Achtung : Als Stellvertreter bei FA's mitwirken kann Ihre Lebensansichten ändern :)

    Lies mal nach bei Qualitätsmerkmale und Tips - Familienaufstellung
    http://www.esoterikforum.at/threads/47906, vielleicht ist da ein passender Hinweis für dich dabei.

    Alles Liebe
    Harry
     
  6. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    Hallo Selena,

    Eine Familienaufstellung ist nicht DIE Lösung - sondern eine (nach meiner Erfahrung sehr gute) Möglichkeit neben anderen, Beziehungen und auch das persönliche Befinden zu verbessern. Wie Du im Forum nachlesen kannst, können manche Menschen sie sehr gut nützen - andere können nichts damit anfangen. Die Garantie, die Du möglicherweise erhoffst, kann Dir niemand geben. (Du kannst ja in Deinem Beruf als Hebamme auch niemandem garantieren, dass eine Geburt gelingen wird.)

    Vor allem : eine Aufstellung ist nicht selbst die Lösung - es hängt vom Teilnehmer ab, ob er sie nützt, etwas zu lösen und zu verbessern. Wenn man will, kann man auch eine Aufstellung dazu nützen, um sich das Leben schwieriger zu machen und anstatt etwas zu lösen noch ein paar Punkte zu sammeln, über die man nachdenken kann.

    Was nicht sinnvoll ist : eine Aufstellung von vornherein einzugrenzen. Darauf will ich mich einlassen und darauf nicht. Entweder bin ich bereit, mich ALLEM zu stellen, was kommt - oder ich lasse es besser.

    Solange man nicht klar ist, ob man überhaupt will, geschieht auch nicht die notwendige innere Sammlung und Vorbereitung. Ist wie bei einer Reise : zuerst entscheidet man sich, dass man fährt - erst dann hat man Kopf und Herz für die Reisevorbereitungen frei.

    Aus Sicht eines Seminarleiters : solange Du Dir nicht sicher bist, mach es lieber nicht. Ein Seminarteilnehmer, der die ganze Zeit überlegt "mach ich's - oder lieber doch nicht" kann die Seminargruppe ganz schön belasten und ablenken. Viele Aufstellungsleiter werden wahrscheinlich bei so einer Unentschlossenheit gar nicht aufstellen.

    Vielleicht ist ein wichtiges Thema bei Dir : Wie kann ich mich mit ganzem Herzen für (oder gegen) etwas entscheiden und aus dem unverbindlichen vielleicht-ja / vielleicht-nein Nebel heraustreten.

    Ein Gedanke noch : Wenn man viel überlegt, was passieren könnte, wenn ich etwas tue, vergißt man gerne, was alles passieren kann, wenn man nichts tut und alles in Schwebe läßt. (Auch : was dadurch nicht entstehen kann, was man gerne erleben würde).

    Da fällt mir gerade das "I Ging" ein - als Hilfe für Menschen, die sich schwer mit Entscheidungen tun. Oder auch die Schulung der eigenen Intuition - denn das dürfte die Wurzel Deiner Frage sein - dass Du nicht intuitiv spürst, ob es für Dich passt oder nicht.

    Liebe Grüße, Reinhard

    I Ging : http://www.amazon.de/I-Ging-Das-Buc...ef=sr_1_4/303-5588517-6910637?ie=UTF8&s=books

    PS.: Du kannst ja auch mal als Gast (ohne eigene Aufstellung) an einem Seminar oder einer Abendveranstaltung teilnehmen - dann erkennst Du leichter, ob es Dich anspricht oder nicht.
     
  7. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    möchtest du denn eine lösung? und welchen preis würde sie dich womöglich kosten?

    alles liebe,
    jake
     
  8. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Gute Fragen, Jake !

    (Das geht jetzt nicht zu Dir Selena, da ich Dich ja nicht kenne - sondern grundsätzlich.)

    Die meisten Probleme haben ja durchaus ihre (meist versteckten) Vorteile und Arrangements, auf die man (unbewußt oder halb-bewußt) nicht verzichten will.

    Die tatsächliche Sorge in der Frage "Bringt eine Aufstellung eine Lösung ?" kann genau die entgegengesetzte sein zu der, die bewußt geäussert wird. Nämlich die Angst davor, dass tatsächlich eine Lösung eintrtitt.

    Viele Probleme sind ja paradoxerweise bereits sehr kunstvolle Lösungsarrangements (sogar Krebserkrankungen !).

    Die Frage "Aufstellung und Lösung" verführt zur reflexhaften Antwort : ja natürlich helfen (qualifizierte durchgeführte) Aufstellungen zur Lösung - und der Fragesteller geht erstaunlicherweise einen Schritt zurück und reagiert skeptisch.

    De facto kann die Frage "Hilft eine Aufstellung zur Lösung" genau das Gegenteil bedeuten : "Ich suche Gründe, den Weg der Lösung NICHT zu gehen."

    Als Student sah ich bei einem Therapeuten den Spruch hängen : "Es gibt 999 Gründe, nichts zu ändern. Und nur einen Grund, etwas zu ändern : die nackte Verzweiflung."

    Liebe Grüße, Reinhard
     
  9. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Kurz zusammengefasst :

    Solange man fragt, ist man für die Lösung noch nicht bereit.

    Wenn man für die Lösung bereit ist, erkennt man auch den Weg, der zu ihr führt. (Sei es eine Aufstellung, sei es etwas / jemand Anderes).

    Liebe Grüße, Reinhard
     
  10. Selana

    Selana Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Oktober 2004
    Beiträge:
    13
    Ort:
    Mühlviertel/Linz
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    Zitat von Walter R:

    Solange man fragt, ist man für die Lösung noch nicht bereit.

    Wenn man für die Lösung bereit ist, erkennt man auch den Weg, der zu ihr führt. (Sei es eine Aufstellung, sei es etwas / jemand Anderes).



    so wird es wohl sein.

    natürlich nagt eine neugierde, ein suchen nach auswegen/lösungen in mir, aber wie hier steht: solange man fragt, ist man für die lösung noch nicht bereit.

    was mich aber ein bisschen irritiert ist, das ich doch sehr oft an eine aufstellung denke. und doch ahne ich, was dabei herauskommen kann.
    da ich mein leben endlich sozusagen im griff habe und alles gut ist, kommen doch diese gefühle der nicht verarbeiteten situationen zu tage.
    daher meine frage ob eine aufstellung die lösung ist oder ob ich noch warten soll - dank eurer beiträge werde ich noch warten.

    mlg. Selana
     
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