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familie - was ist das für euch?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von feee, 22. April 2007.

  1. feee

    feee Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juli 2005
    Beiträge:
    179
    Ort:
    Wien
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    hallo, guten morgen!

    zur zeit schüttelt es mich so richtig in allen lebensbereichen durch - was aber das dumme ist, es sind probleme die schon jahre da sind, ich arbeite daran, kann sie aber nicht verändern. ein solches thema ist familie.

    ich will euch jetzt nicht mit meiner familiengeschichte langweilen, aber es würde mich interessieren, wie ihr zu euerer familie steht. seid ihr eine glückliche familie, seid ihr eine weniger glückliche familie, seid ihr eine zerüttete familie - und wie geht ihr damit um? was bedeutet familie für euch?

    schönen sonntag
    feee
     
  2. wolky

    wolky Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2005
    Beiträge:
    4.149
    Familie ist für mich:
    * mein Rückhalt
    * meine Festung
    * mein Zuhause
    * mein Anker
    Ich habe das grosse Glück in einer intakten Familie gross geworden zu sein, mit ihren kleinen Problemen ;). Es war nicht immer leicht und es gab auch sehr heftige Zeiten, aber gsd immer alles im Rahmen.
    lg wolky
     
  3. feee

    feee Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juli 2005
    Beiträge:
    179
    Ort:
    Wien
    hallo wolky!

    das ist schön zu hören.
    darf ich fragen wie groß deine familie ist?

    lg feee
     
  4. SandyEngel

    SandyEngel Guest


    Hallo Feee!

    tja.....die liebe familie.....ein unerschöpfliches thema :D

    als ich jetzt deine zeilen las, kam mir so manches zu bewusstsein

    also bei mir wars (ists) folgendermaßen:

    meine herkunftsfamilie gabs nur in fragmenten (vater kenn ich nicht), bin grossteils im heim aufgewachsen...fühlte mich sozusagen immer etwas entwurzelt


    dann gründete ich eine eigene familie mit ehemann, 3 kindern und allem drum und dran.
    natürlich war nicht immer alles eitel wonne, aber ich war sehr bestrebt, meinen kindern das warme nest zu geben, welches ich eigentlich niee hatte...und es war mir auch gelungen. meine kinder sprechen noch heute von ihrer schönen kindheit, das macht mich sehr glücklich

    tja, was soll ich sagen....plötzlich starb mein mann und dann auch noch eines meiner kinder....und wieder ist alles futsch..

    ich fühle mich immer wieder so, als wenn mir jemand meine wurzeln abschneidet
    wahrscheinlich muss ich in diesem leben lernen, mein eigener baum zu werden...keine ahnung :confused:

    lg
    Sandy
     
  5. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
    Beiträge:
    11.864
    Ort:
    An der Nordsee
    Liebe Feee,

    Familie besteht für mich aus zwei Teilen. Es gibt meine Elternfamilie, die ich mir nicht aussuchen konnte, auf deren Funktionieren ich auch so gut wie keinen Einfluss hatte und meine eigene Familie, in der ich die Elternfunktion habe.

    Im Rahmen eines anderen Ablösungsprozesses habe ich vor gut einem Jahr einen der letzten Schritte aus meiner Herkunftsfamilie heraus gemacht, bzw. ich habe den Kontakt zu meiner Mutter kpl. abgebrochen (mein Vater ist seit vielen Jahren tot). Eine unangenehme Vorgeschichte, die sich über Jahrzehnte hinzog und die ich jetzt hier nicht wiedergeben will.

    Ich möchte nur noch Menschen (Familie) um mich herum haben, mit denen ich in Harmonie leben kann, was natürlich nicht heißt, dass Probleme unter den Tisch gekehrt, Auseinandersetzungen vermieden werden.

    Meine Familie besteht aus: Meiner Schwester und ihrer Jetzt-Familie, meinen Kindern mit ihrem jeweiligen Anhang und meinen Freunden, die es wirklich gut mit mir meinen und mich so nehmen wie ich bin.
    Und in dieser „meiner Familie“ sind wir eine glückliche Familie. Wir lieben uns, stützen uns, sprechen alles offen aus und sind immer für einander da.

    Jetzt könnte man natürlich sagen, dass das alles ziemlich zerrüttet ist, weil es so gar nicht den gängigen Familienstrukturen entspricht, aber so empfinde ich das nicht.

    Liebe Grüße
    Ruhepol[​IMG]
     
  6. feee

    feee Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juli 2005
    Beiträge:
    179
    Ort:
    Wien
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    lieber ruhepol!

    ich finde das hört sich alles andere als zerüttet an - es hört sich sehr liebevoll für mich an.

    du schreibst, du hast den kontakt zu deiner mutter ganz abgebrochen. geht das denn so einfach? bleibt nicht der wunsch auch kind zu sein? kann man so einen schnitt einfach machen und vergessen? ist nicht ständige angst da, ob es ihr auch denn gut geht?
    ich frage das, weil ich mich gerade in einer ähnlichen situation befinde. ich liebe meine mutter, aber so wie es ist, gehts nicht mehr weiter. bis jetzt hab ich halt immer mitgespielt, aber jetzt nicht mehr. ich habe ihr schon vor länger zeit angeboten, gemeinsam eine therapie zu machen, an unserer beziehung zu arbeiten, aber das verweigert sie totel, sie will "heile familie" spielen.

    gut, du schreibst du hast selbst eine "neue" familie mit mann und kind, das fehlt mir natürlich, ich denke, dies ist ein anderer, schöner, ausgangspunkt.

    ganz liebe grüße und danke für deine antwort
    feee
     
  7. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. März 2007
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    11.864
    Ort:
    An der Nordsee
    Liebe Feee,

    nein, so einfach geht das nicht. Auch dieses rigorose Abnabeln hat etliche Jahre gedauert. Es gab immer wieder Zeiten, in denen kein Kontakt war, aber nun ist er wirklich beendet. Nein, ich hab nicht mehr den Wunsch ihr Kind zu sein, Mutter ist für mich etwas anderes. Und ich fühle mich auch zu nichts mehr verpflichtet, was mich in den letzten Jahren doch noch an dieser Verbindung hat festhalten lassen.

    Es tut auch nicht weh und, wie gesagt, ein anderer Ablösungsprozess, der außerordentlich schmerzhaft war, hat mir diesen Weg gezeigt. Ich hab gemerkt, dass das was ich da spüre schon lange da ist, dieses beschimpft/erniedrigt, abgelehnt und nicht geliebt werden, dass das nicht nur Empfindungen sind, die mit diesem Menschen zusammenhängen, sondern mit meiner Kindheit, vor allem mit meiner Mutter. Mir war klar, wenn ich das irgendwie verarbeiten will, dann muss ich ganz unten, bei meiner Mutter, anfangen. Es war dann leichter als ich gedacht hatte, ich habs ihr in einem freundlichen Ton gesagt, habe es wirklich so gefühlt und fühle es auch heute noch so.

    Es geht einfach nicht und das galt es zu akzeptieren. Ich bin zu nichts verpflichtet, es geht ihr finanziell sehr gut, sie hat sich in ein Luxus-Altenstift eingemietet, das auch für den Notfall über eine Pflegeabteilung verfügt und somit muss ich mir keinen Kopf um ihre Versorgung machen. Übrigens hat niemand mehr aus unserer Familie Kontakt zu ihr.

    Du schreibst, dass deine Mutter heile Welt „spielen“ will. Das ist der Todesstoß für jede Beziehung, das Spielen. Ich denke mal, sie hats nicht anders gelernt, vielleicht hat man sich bei ihr zu Hause schon gerne was vorgemacht. Wir sind heute offener, geben zu, wenn unser Leben nicht so läuft wie wirs uns mal vorgestellt haben, aber sie kann das vielleicht nicht.

    Das soll keine Entschuldigung sein, nur eine evtl. Erklärung.

    Liebe Grüße
    Ruhepol[​IMG]
     
  8. shanti

    shanti Mitglied

    Registriert seit:
    3. März 2006
    Beiträge:
    230
    Familie ist für mich das was ich mir nicht aussuchen konnte.

    Aber egal wie ich sie empfinde, oder empfunden habe, damals oder heute, verneige ich mich vor meiner Mutter, weil sie mir das Leben geschenkt hat.

    shanti
     
  9. feee

    feee Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juli 2005
    Beiträge:
    179
    Ort:
    Wien
    @ Shanti

    ich weiß nicht so recht - das ist auch eine große frage. sind wir machtlos, von einem zufall einfach in diese familie geworfen worden oder haben wir uns diese familie ausgesucht, weil wir hier etwas ganz spezielles lernen können oder jemanden anderen bei seinem lernen behilflich sein können??

    @ Ruhepol

    ja, natürlich war es früher anders. auch ist jede mutter auch gleichzeitig kind und durch ihre kindheit und das leben geprägt und beeinflußt. trotzdem denke ich, kann sich jeder weiterentwickeln der will. meine mutter hat nicht mal ein suizid meinerseits wachgerüttelt - nur noch immer mehr verstärkt in ihrem "alles verdrängen und nichts ist so". ich komme eben immer mehr drauf, das andere mütter anders sind und ich mir so etwas auch wünschen würde, aber gleichzeitig komme ich auch immer mehr drauf, das ich das nicht bekommen werde. ja, so ist es nun mal. aber wie du sagst, es dauert lange, bei mir hat es auch sehr lange gedauert bis zu diesem punkt jetzt.

    lg feee
     
  10. Ruhepol

    Ruhepol Sehr aktives Mitglied

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    Wenn man davon ausgeht, dass hinter jeder Begegnung eine Aufgabe steht, dann muss es auch möglich sein, diese Aufgabe irgendwann erfüllt zu haben.
    Wenn deine Mutter ein solcher Verdränger ist, dann ist es ganz klar, dass dein Suizid-Versuch sie nicht aufgerüttelt hat. Wenn sie wirklich hinschauen würde, müsste sie sich evtl. selbst infrage stellen und das will sie vielleicht nicht.

    Du hast recht, jeder der will kann sich weiterentwickeln, er muss nur die Notwendigkeit dafür sehen und das ist der Knackpunkt. SIE SELBST muss das Gefühl haben, dass etwas nicht stimmt in euerer Beziehung und dass es auch andere Wege für ein Miteinander gibt. Ihr das zu sagen oder vorzuhalten nutzt da gar nichts.

    Deine Geschichte fühlt sich für mich schon so an, als ob es eine total kaputte Mutter-Kind-Beziehung ist und vielleicht wirst du einfach noch ein paar Jahre brauchen um einen für dich friedenbringenden Schritt zu tun. Sowas macht auch immer nur Sinn, wenn man wirklich dahinter steht, wenn man es selbst so will.

    Den Kontakt abbrechen, damit der andere wach wird, ist auch wieder nur Spiel und kann, wenn überhaupt, nur kurzfristig funktionieren.

    Alles Liebe für dich
    Ruhepol[​IMG]
     
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