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Familie aufstellen

Dieses Thema im Forum "Familienaufstellung" wurde erstellt von Johnbara, 14. März 2014.

  1. Johnbara

    Johnbara Guest

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    kann mir jemand helfen bei meiner Aufstellung. Ich glaube vieles laeuft da falsch. Meine Frau hat einen Berater bzw. Viele Berater nur wir mann und Frau verstehen uns immer weniger. Ich habe Eindruck dass unsere Kinder zu mindest meine Tochter unter diesen Umstaenden leidet. Meine Frau zeigt mir eigentlich nur die boese Seite. Ihr Horoskop sogar oder wie ich sie von Anfang kenne sagt dass sie eine nette, gefuehlvolle und liebevolle Person ist wie die Schuetzen eben so sind. Meine Tochter wirkt verträumt und ständig in eigener Welt eingetaucht. Wirkt chaotisch und leicht depressiv obwohl sie als Jungfrau penibel genau und lustig sein sollte. Es ist sehr schwer mit meiner Tochter die 3 1/2 Jahre alt ist ehrlich und offen mit ihr zu reden. Ich mache mir deswegen Sorgen, weil so wie ich das von mir kenne, sind die Kinder offen und ehrlich und bei ihr ist das eben nur ab und zu vorhanden. Da denke ich auch an meine Frau die oft verkrampft und entnervt rueber kommt und ab und zu eher selten liebsevoll. Sie wirkt innerlich nicht ausgeglichen und immer mehr ausgebrannt, gefuehllos. Dialog mit ihr, ist meistens eine Konversation wer recht hat und besser ist nur jetzt schwindet sogar der nette umgangston. Ich versuche sie zu unterstuetzen und entlasten, aber meistens handelt es sich um ordnung und alltagssachen ohne jeglichen tiefgang oder spass miteinander. Habt ihr vielleicht vorschlaege wie wir die situation meistern koennen.
     
  2. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    5.190
    Viele Köche verderben den Brei.
    Wie wärs mit ner Paar-Therapie?
     
  3. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Das hier ist keine Familienaufstellung, die läuft anders ab :)

    Frag sie doch einfach, was sie braucht oder gerne hätte.
    Kinder sind anstrengend, das Leben mit Kindern und Job (?) ist noch anstrengender.
    Wie läuft euer Tag ab?
     
  4. Johnbara

    Johnbara Guest

    Schon klar, aber kleine Vorbereitung. Deswegen ist das alles belastend Kinder, Arbeit und dann noch die Welt retten. Gott sei dank, hat meine Frau Erziehungsurlaub und bleibt mit den Kids alleine und ich gehe ab 14:00 bis 21:00 Uhr arbeiten. :jump1:
     
  5. Johnbara

    Johnbara Guest

    Das ist eine Gratwanderung, da meine Frau mag Leute um sich haben und es auch gut so ist, aber es fällt uns einfach der Tiefgang und Spaß nur zu zweit. Die Therapie werden wir wahrscheinlich machen. Ich hoffe dass so langsam die Mauer zwischen uns bröckelt und wir unsere kleine Familie, machen können. Wie gehts Euch mit Partnerschaft und Kinder oder anderen geliebten Menschen.:confused:
     
  6. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    5.190
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    Hallo Johnbara,

    als du von "mehreren Beratern" sprachst, dachte ich es wären "mehrere professionelle Berater", Missverständnis.
    Ich denk schon, dass eine Paar-Therapie sinnvoll ist, da sie ja auch gemeinsame Zeit und eine Auseinandersetzung mit der gemeinsamen Beziehung ist, was ja dem "Tiefgang und Spaß nur zu zweit" durchaus förderlich sein dürfte.

    Du fragst nach unseren Erfahrungen.
    Nun auch ich hatte selbst sehr viele Mauern um mich herum gebaut.
    Undurchdringliche.
    Und mich zugleich immer beschwert, dass mir niemand zuhört und niemand für mich da ist.
    Ich habe dann begonnen (zuerst mit Hilfe von außen) diese Mauern Stück für Stück abzubauen.
    Und je mehr ich meine Mauern abbaute, umso leichter wurde auch der Zugang zu den Anderen und deren Zugang zu mir.
    Und umso leichter wurde auch mein Leben allgemein.
    Es ist normal, dass man immer wieder mal in die "alten Muster" zurückfällt. So lange man bereit ist, selbst seinen Teil zum Gelingen beizutragen ist das aber nicht weiter schlimm.
    Und nun ist es so, dass ich sehr schön beobachten kann, wie meine Umgebung bei jeder weiteren Schicht Mauer, welche ich abtrage, ihrerseits bereit ist an den eigenen Mauern zu rütteln und zu arbeiten.
    Und das ist schön und gibt Auftrieb.
    Ich dränge sie aber nicht dazu, oder verlange es von ihnen, sondern versuche in erster Linie bei mir zu bleiben und mich um "meins" zu kümmern.
    Ich bitte sie manchmal, gewisse Dinge nochmal zu überdenken, frage sie wie es ihnen geht, erkläre ihnen wie es mir geht.
    Manchmal kommt es vor, dass Menschen trotz allem nicht bereit sind, diesen Weg mitzugehen. Dann ist dies meist ein Hinweis darauf, dass der "gemeinsame Weg" zu Ende ist.
    Das soll jetzt nicht bedeuten, dass ich dir/euch dies wünsche, nein.
    Ich wollt es nur auch angemerkt haben.
    Du sprachst ja auch von diesem "Freund" und auf den könnte das schon passen.
    Ich hatte auch eine ganz liebe Freundin über viele Jahre.
    Irgendwann ging es einfach nicht mehr.
    Wir gingen plötzlich zu verschiedene Wege.
    Ich bin trotzdem dankbar, für die schöne Zeit, die wir gemeinsam hatten.
    Man sollte dann halt auch innerlich Abschied nehmen, dankbar sein, für das was er einem "gelehrt" hat und seinen eigenen Weg weitergehen.
    Es werden neue Freunde kommen, die dem neuen Weg viel mehr entsprechen.

    Alles Liebe für dich und deine Familie! :)

    LG
    Stern
     
  7. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    5.190
    Weißt du, welche Geschichte mir dazu einfällt?
    Eine aus meinem eigenen Leben.
    Mein Mann und ich haben jahrelang eigentlich nur noch nebeneinander hergelebt. Mir gefielen die Umstände nicht unter denen er mich (meiner Ansicht nach) zu leben gezwungen hatte. In seinem Elternhaus mit seinen Eltern. Ich hab das viele Jahre lang einfach so hingenommen, wurde dabei zwar immer lethargischer, unglücklicher und depressiver, aber es war mir irgendwie auch schon alles egal.
    Was mir dann aber irgendwann nicht mehr egal war, war die Tatsache, dass ich irgendwann nur noch zwischen meiner Tochter und meinem Mann als Schiedsrichter fungierte. Die 2 begannen plötzlich einen Krieg miteinander, dass mir oft hören und sehen verging. Ich stellte mich immer dazwischen, versuchte die Wogen wieder zu glätten, die 2 wieder runterzubringen.
    Bis zum nächsten Mal...
    Irgendwann wurds mir zu bunt, ich hab meine Kids und meine 7 Sachen gepackt und bin zu meiner Ma abgehauen, hab mir ne eigene Bude gesucht und mein eigenes Leben begonnen.
    Faszinierenderweise war die Beziehung zwischen meiner Tochter und meinem Mann, sowie die zwischen mir und ihm auf einmal um einiges entspannter.
    Der Kampf, den die 2 gekämpft hatten, war lediglich der Kampf, vor dem ich mich scheute. Sie hat ihn für mich ausgetragen.
    Was mich heute im Nachhinein auch wenig verwundert, da ich dasselbe bereits "für" meinen Eltern getan habe.
    Aber komm da erstmal dahinter. :D

    2 Jahre später, bin ich wieder mit den Kids bei ihm eingezogen. Mittlerweile sind beide Schwiegereltern verstorben und ich kämpfe meine Kämpfe heute mit ihm selbst aus. Seitdem klappt das. :)

    Schau mal nicht (nur) bei deiner Frau. Schau mal bei dir selber, wann du irgendwie "nur die böse Seite zeigst" (für mich gibts "böse" in dem Sinn eigentlich nicht, weil alles einen Grund hat, den man nur finden muss)
    Oder wann du nur verträumt und in einer eigenen Welt eingetaucht bist?
    Wann bist du chaotisch und depressiv?
    Die anderen da draußen sind im Grunde immer nur mein Spiegel und wir sehen bei den anderen immer das was wir bei uns selber nicht anschauen wollen. Alles was wir nicht leben wollen/können, was wir uns nicht trauen, weil wir es als "negativ" "das geht doch nicht" "das darf man doch nicht" " so kann man doch nicht sein" bewerten, leben die Kids für uns aus.
    Sie tun es (unbewusst) weil sie uns über alles lieben.
    Sie würden alles für uns tun...
     
  8. Johnbara

    Johnbara Guest

    Danke, schoen zu lesen. Ich bin froh dass es erst mal per Zufall Euch gefunden habe. Ich habe schon sogar Therapie gemacht was kurzzeitig hilft, ist aber immer noch therapie und so spricht man auch dort. Fuer Freunde hat man nicht immer zeit und kann man an der Stelle nicht immer alles los werden. Jetzt hoffe ich langsam, froehlichere Threads zu erstellen. Habe bisschen schlechtes gewissen wegen meinen threads und hoffe dass es niemanden geschadet hat. Ich habe auch gemerkt dass auch meine family besser geht. Danke schoen.
     
  9. Johnbara

    Johnbara Guest

    Ich hoffe es kommt soweit nicht bei uns, und es schockiert mich was du erleben musstest. Wuensche die alles gute und werde dich mental unterstuetzen. Bei uns ist es so dass ich in meinem Beruf viel Freude erlebe und mit anderen Leuten viel spass habe nur zu hause ist es oft stressig, das wollte ich ausgleichen. Da sehe ich die gefahr irgendwann das nicht weiter mit zu machen. Schauen wir was dabei rauskommt.
     
  10. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    5.190
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    Wieso schockiert dich das?
    So ist das Leben.
    Ich möchte nicht eine Minute davon missen.
    Ich hab so viel daraus gelernt.
    Alles schön hier bei mir, darfst mir glauben. :)
    Ich mag das so.
    Auch "musste" ich nichts davon erleben, ich hab mir das selber so ausgesucht, um daran zu wachsen und daraus zu lernen.
    Zumindest seh ich das so. ;)

    Und wieso ein schlechtes Gewissen?
    Ist doch alles ok. :)

    Schön zu lesen, dass es bei euch bergauf geht. :)
     
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