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Falle der Vergebung

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von beatfreak, 14. November 2013.

  1. beatfreak

    beatfreak Mitglied

    Registriert seit:
    10. Juni 2009
    Beiträge:
    389
    Ort:
    Leipzig
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    Hallo, ich bin ein sehr liebevoller Mensch und habe immer wieder Vergebung gegenüber anderen Menschen praktiziert, mit liebevoller Hingabe. Doch hat mir das über Jahre nichts gebracht. Wenn man anderen vergibt dann übt man Selbstverleugnung über die schrecklichen Taten anderer und man kommt immer wieder in dieselben Erfahrungen weil das Fehlverhalten Anderer nicht richtig sichtbar ist, und unter dem Schleier der Liebe verborgen ist. Wenn man aufhört zu vergeben, dann kann der verborgene Schmerz hervorgeholt werden und zu Ende gefühlt werden. Klar jeder macht Fehler aber wenn die Mitmenschen ihre Fehler die sie gemacht haben und einen verletzt haben, nicht einsehen wollen, dann sage ich jetze einfach tschüß. Und gehe meinen Weg mit anderen Menschen die verständnisvoller sind.

    Ein sehr gute Seite wenn es um Selbstheilung geht.

    http://www.screamsfromchildhood.com/Vergebungs-falle.html
     
  2. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2012
    Beiträge:
    3.476
    Da musst du einfach mal dein Innenleben von deinen Handlungen trennen.

    Wer nicht vergibt fühlt sich auf Dauer nicht wirklich gut.
    Grenzen/Massstäbe setzen und gleichzeitig vergeben klingt wohl wie die bessere Lösung.

    Wenn du vergeben kannst, kannst du innerlich wirklich abschliessen und echte Neuanfänge finden.
    Nur wer nicht vergibt schleppt alten Groll ewig mit sich herum und das zieht gleiche Problematiken an.

    Erwartest du zuviel Perfektion von anderen oder von dir selber ?
    Da jeder mal Fehler macht ist es natürlicher sich selbst und anderen zu vergeben (ohne zum Fussabtreter zu werden)

    :)
     
  3. seidenraupe

    seidenraupe Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2011
    Beiträge:
    284
    Hmmm - ich hatte eine sehr, sehr üble Kindheit, von der 1. Lebenssekunde an (und vermutlich vorher auch) und habe diese inzwischen restlos vergeben.

    Allerdings erst NACHDEM ich die Gefühle, die Verzweiflung, die Misshandlungen, ect. verarbeitet hatte. Umgedreht ( ich übertünsche sie mit Vergebung ) kann es nicht klappen. All diese Gefühle müssen erst verarbeitet werden. Verdrängen lassen sie sich nicht.
     
  4. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2012
    Beiträge:
    3.476
    Da stimme ich dir auf jeden Fall zu.

    Denoch wird das mit der Vergebung oft sehr falsch verstanden.
    Man tut es nicht für andere, man tut es für sich selber um mit offenem Herzen weiter leben zu können.

    Dann ist es auch wichtig sich selbst vergeben zu können, das kann einem niemand anders abnehmen.
    :)
     
  5. Venja

    Venja Guest

    Vergebung ist auch falsch, denn es ist eine Negierung. Ich vergebe, heißt, ich gebe etwas Falsches.

    Im Grunde geht es um GEBEN. Ich gebe mich ganz hin an den Moment, ohne zu hinterfragen, zu zweifeln.
     
  6. seidenraupe

    seidenraupe Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2011
    Beiträge:
    284
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    Genau! Es ist auch wichtig, sich selbst vollständig vergeben zu können, dass man mitmachte. Sich in diesen Kampf hineinziehen ließ. Nur dann ist man - nach meiner Erfahrung, muss nicht bei anderen so sein - wieder vorbehaltslos offen für das Leben.

    Oder, um es mit Deinen Worten, liebe Venja, zu sagen: Sich dem Moment völlig hinzugeben.
     
  7. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2012
    Beiträge:
    3.476
    Vergebung ist für mich eine Bejahung (Liebe) des Lebens und der Menschen, falls man es schafft. Es ist nicht immer einfach diese innere Reinigung durchzuführen.

    Auf jeden Fall.:thumbup:
     
  8. Venja

    Venja Guest

    Es ist eine Verdrehung. Das Wort bedeutet nichts Positives.

    Im Grund muss man nichts vergeben, im allgemein gültigen umgedeuteten Verständnis, denn niemand hat Schuld!

    Es ist so geschen und jetzt kann ich alle Verdrehungen, wie ich sein sollte, loslassen. Jetzt gebe ICH MICH, so, wie ich wirklch bin. Ich vergebe mir nichts, ich gebe mich hin.
     
  9. chocolade

    chocolade Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2012
    Beiträge:
    3.476
    Hi Venja
    Du magst recht haben und doch weckt dieses nicht vergeben und vergessen wollen aus dem Anfangsthread so eine Assoziation von festgehaltenen negativen Gefühlen, die vielleicht mal zu Magengeschwüren führen können.

    Es mag im spirituellen Sinne nichts zu vergeben sein und doch im Alltag jede Menge.
    Alles von sich zu geben ohne jede Verdrehung heisst eben auch die dunklen Seiten zu geben und diese führen zu Konflikten und aufgetürmten Emotionen.

    All diese dunklen Dinge zu reinigen, und zwar auf regelmässiger Basis, führt zu innerem Frieden, Ausgeglichenheit, Harmonie.

    Es ist schön vergeben zu können und auch schön wenn einem vergeben wird.
    Sehr erleichternd.
    :)
     
  10. seidenraupe

    seidenraupe Mitglied

    Registriert seit:
    29. September 2011
    Beiträge:
    284
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    Liebe Venja, das ist der Punkt, der eintritt, wenn ...lächel...Vergebung walten durfte. Quasi das Endziel eines langen Weges.

    Sicher bist Du diesen Weg gegangen. Ich auch. Ich nannte es still für mich "vergeben." Und durch dieses Vergeben erkannte ich, dass es keine Schuld gibt. So, wie Du es beschreibst, fühlt es sich an.

    Es war ein langer, harter Weg dorthin. Vielleicht mit unterschiedlichen Definierungen gepflastert - doch das Ergebnis ist so, wie Du es beschreibst.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. November 2013
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