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Fälschlicherweise Militärdienst

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von fckw, 26. Mai 2005.

  1. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
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    So, jetzt ist es mal an der Zeit, euch um Rat bei einem Traum zu fragen, den ich immer wieder habe, aber irgendwie das Gefühl habe, die ganze Sache nicht richtig verstanden zu haben. Der Traum ist im Grundthema immer gleich und unterscheidet sich nur in verschiedenen Details.

    Im Traum befinde ich mich mit vielen anderen Soldaten im Militärdienst. Ich trage eine Uniform. Meist bereiten wir uns auf eine Übung oder einen Marsch vor. Der entscheidende Punkt ist aber: Ich gehöre dort gar nicht hin! Ich bin gar kein Soldat, ich gehöre eigentlich in den Zivildienst! Es ist alles ein Irrtum, und ich will diese Uniform gar nicht tragen, aber ich komme nie richtig dazu, das zu kommunizieren. Entweder laufen die Vorbereitungen für die Übungen derart weiter, dass ich buchstäblich mitgestossen und -gerissen werde. Ich kann mich gar nicht richtig kommunizieren, niemand hört hin. In manchen Träumen schleiche ich mich dann heimlich vom Militärgelände, habe aber ein schlechtes Gewissen, obwohl ich ja tatsächlich kein Soldat bin. Es gab auch schon Träume, in welchen in dann meinen Vorgesetzten mittels eines Briefs bewiesen habe, dass ich zum Zivildienst zugelassen bin, und durchaus kein Soldat bin, obwohl ich eine Uniform trage.

    Für die, die den Film "Hair" (die Verfilmung des Musicals) kennen: Ganz am Schluss wird dort eine scherzhaft gemeinte Verwechslung von zwei Personen ziemlich tragisch: Der verwechselte Zivilist wird mit andern Soldaten in ein Flugzeug geschleust und nach Vietnam geflogen. Irgendwie hat die Sache eine solche Dynamik, dass er dagegen gar nichts unternehmen kann. Ungefähr so fühlt sich die Sache auch bei mir an.

    Wenn es mir jeweils gelingt, entweder aus dem Militärgelände auszubüchsen oder zu beweisen, dass ich kein Soldat bin (der Vorgesetzte lässt mich dann jeweils nur zähneknirschend gehen, kann aber meinem Beweis nichts entgegensetzen), dann fühle ich mich unendlich erleichtert und frei. Eine grosse Last fällt von mir ab.

    Wer kann mir helfen, mehr Klarheit in diesem Traum zu finden?
     
  2. ElaMiNaTo

    ElaMiNaTo Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. April 2004
    Beiträge:
    4.582
    Ort:
    NRW
    Hi fckw,

    ich würde ganz einfach sagen, das Militärgelände und die Uniforum ist dein EGO, wenn du aus dem Militär aussteigst und/bzw aus der Uniform, hast du dein EGO verloren und du bist frei.....frei.....


    Das mitgerissen werden, ist das mitgerissen werden vom EGO, die Verlangen, die Bedürfnisse, die Begierden und so weiter....in wirklichkeit bist du ja auch nicht das EGO..nicht wahr ?

    Wenn das stimmt, was ich hier sage, kannst du den rest sowieso alleine interpretieren.

    LG ela
     
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  3. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    @Ela:
    Ach, auf diese Deutung wäre ich gar nicht gekommen! Es eröffnen sich aber interessante neue Perspektiven, muss ich mal durchdenken.
    (Ich habe immer angenommen, es handle sich um einen Konflikt mit der Umwelt oder Gesellschaft und deren Werte. Aber vielleicht stellt das Militär ja tatsächlich meine eigene Ich-Persönlichkeit dar, in welcher ich mich gefangen fühle.)
     
  4. Aleunam

    Aleunam Guest

    Hi Fckw,

    deine Aussage:

    In manchen Träumen schleiche ich mich dann heimlich vom Militärgelände, habe aber ein schlechtes Gewissen, obwohl ich ja tatsächlich kein Soldat bin.

    geht nicht konform mit deinem Schlussatz, in dem du ein entweder/oder zum Ausdruck bringst, wobei ich <ausbuechsen> mit <schleiche heimlich> gleichsetze. Dieses (ausbuechsen), wie du selbst bemerkt hast, "ruft" jedoch ein schlechtes Gewissen bei dir hervor.

    Schlussatz:
    Wenn es mir jeweils gelingt, entweder aus dem Militärgelände auszubüchsen oder zu beweisen, dass ich kein Soldat bin (der Vorgesetzte lässt mich dann jeweils nur zähneknirschend gehen, kann aber meinem Beweis nichts entgegensetzen), dann fühle ich mich unendlich erleichtert und frei. Eine grosse Last fällt von mir ab.

    Du weisst genau, was du nicht willst - Soldat sein - dennoch "landest" du beim Militärdienst. Es ist, wie du sagst, schwierig sich Gehör zu verschaffen weil niemand hin hört was du zu sagen hast. Schliesslich "hilft" dir dein schriftlicher "Beweis" (der von einer dritten Person ausgefertigt wurde, nachdem du dieser klar gemacht hast, dass du kein Soldat sein willst) dich aus der Situation zu "befreien".

    Deine "Logik" - niemand hört hin - ist also "fehlerhaft".


    LG
    Manuela

    P.S. Der "Zivilist" in Hair hat, nachdem in sein "Bettnachbar" angestubst hat, beim (zweiten) Aufrufen des Namens seines Freundes Claude Anwesend gerufen. Beim
     
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  5. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Hi Aleunam,

    Hm, danke für die Deutungen. Verstehe aber noch nicht ganz alles, was du schreibst.
    Vielleicht sollte ich präziser sein: Das Motiv, des wider meinem Willen Soldatseins, taucht in mehreren Träumen auf. In manchen schleiche ich mich einfach weg und fühle mich erleichtert. In anderen Träumen hingegen ist es mir auch schon gelungen zu beweisen (eben mittels eines schriftlichen Schreibens), dass ich kein Soldat bin. Im letzten Falle kann es dann auch für mich einen Triumph/Genugtuung über den Offizier bedeuten, dass er hier nichts tun kann. Aber auch in dieser Variante bin ich sehr erleichtert.

    Du hast aber recht. Im Falle, dass ich mich davonschleiche, habe ich gar nicht erst versucht, mir Gehör zu verschaffen. "Niemand hört hin", das ist hier also gar nicht richtig, weil ich ja den Versuch nicht unternommen habe, gehört zu werden. Daher also auch das schlechte Gewissen - und zwar vor mir selbst, denn gegenüber dem "Militär" habe ich ja tatsächlich keinen Grund für ein schlechtes Gewissen, es ist sogar mein gutes Recht, nicht dort zu sein.

    Im andern Fall beweise ich mittels des Briefs, das heisst, ich bin aktiv und verschaffe mir Gehör - und bin erfolgreich! Ich setze meine Interessen offen durch, und da ist ein Gefühl der Genugtuung.

    Der Brief ist mir aber nicht ganz klar. Warum muss er "von einer dritten Person angefertigt" sein? Warum genügt mein eigenes Wort hier nicht? Ich meine, der Offizier könnte ja auch mir glauben. Hmmm, habe ich da etwa zu wenig Vertrauen in mein eigenes Wort und Auftreten?

    (Ok, zum Film Hair, da haste den Film besser im Kopf als ich, ganz genau passt die Situation also doch nicht auf meinen Traum. :))

    Greetz fckw
     
  6. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2004
    Beiträge:
    12.942
    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
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    was, wenn du der vorgesetzte bist?

    edit:

    ich habe für mich die erfahrung gemacht,
    dass ich in solchen träumen mehr als eine figur bin.
     
  7. Sun22

    Sun22 Mitglied

    Registriert seit:
    23. September 2004
    Beiträge:
    281
    hallo fckw,

    könnte es sein, dass du gerade "gegen den strom schwimmst"? ich meine damit, dass du entscheidungen triffst, die deine umgebung nicht ganz nachvollziehen kann bzw. gegen das gehen was deine umgebung als "richtig" empfindet?
    millitär/uniform= alle machen das gleiche, sehen gleich aus, empfangen befehle etc.
    du aber fühlst, dass du das gar nicht machen möchtest, sondern was ganz anderes. eben keine uniform, nicht das gleiche wie alle anderen. da aber "gegen den strom schwimmen" nicht immer einfach ist und dafür ein gewisses mass an egoismus gebraucht wirst, hast du manchmal ein schlechtes gewissen deiner umgebung gegenüber. dein traum ist aber sehr intelligent: um die last der entscheidung etwas zu verteilen und dich nicht mit leeren händen da zu lassen "zaubert" dein unterbewusstsein ein brief herbei. du bist also nicht "schuld" daran, dass du momentan beim militär bist. eine (übergeordnete) stelle ist genau der gleichen meinung du. damit hast du einen beweiss.

    und jetzt mal ehrlich, wie weit liege ich daneben :rolleyes:?ich würde mich über ein feedback sehr freuen.

    liebe grüße
    sun22
     
  8. Aleunam

    Aleunam Guest

    Hi Fckw,

    Ok, zum Film Hair, da haste den Film besser im Kopf als ich, ganz genau passt die Situation also doch nicht auf meinen Traum.

    Mir ging es in meiner Aussage eigentlich mehr darum dir zu sagen, dass der Zivilist nicht verwechselt wurde. Auch deine Aussage: Irgendwie hat die Sache eine solche Dynamik, dass er dagegen gar nichts unternehmen kann sehe ich anders. Ich denke jedoch, dass > Ungefähr so fühlt sich die Sache auch bei mir an < deine Verwunderung, dich selbst in einer Situation wiederzufinden, von der du ganz genau weisst, dass sie nicht deiner Einstellung entspricht sehr gut beschreibt.

    >>Vielleicht sollte ich präziser sein: Das Motiv, des wider meinem Willen Soldatseins, taucht in mehreren Träumen auf.
    Du nanntest in deinem ersten Beitrag den "Irrtum" als den entscheidenden Punkt. Ich dagegen nenne, das sich immer wieder in dieser Situation wiederzufinden den Kernpunkt, denn wie schon erwähnt, du weisst, dass du fehl am Platze bist. Was du nicht weisst ist, warum es dennoch so ist.

    >>In manchen schleiche ich mich einfach weg und fühle mich erleichtert.

    Manchmal ist es also so, dass du erleichtert bist ohne dein "Verschwinden" zu rechtfertigen. In diesem Fall brauchst du keine Worte, keine schriftliche Erklärung mehr, dein Wissen genuegt dir (Meine Entscheidung ist "richtig").

    >>In anderen Träumen hingegen ist es mir auch schon gelungen zu beweisen (eben mittels eines schriftlichen Schreibens), dass ich kein Soldat bin. Im letzten Falle kann es dann auch für mich einen Triumph/Genugtuung über den Offizier bedeuten, dass er hier nichts tun kann. Aber auch in dieser Variante bin ich sehr erleichtert.

    Du hast nicht erwähnt, ob du zuerst mit dem Offizier redest und ihm danach den Brief ueberreichst oder ob du gleich zum Beweis greifst.
    Möglich sind (fuer mich) also beide Varianten, eigentlich drei.
    Die dritte wäre, dass du "frueher mal" mit ihm geredet hast, jedoch zu der Auffassung gekommen bist, dass dies "nichts bringt" und du dadurch gleich mit den harten Geschuetzen auffährst.
    Dem Offizier sind immer die Hände gebunden, denn in Wirklichkeit kann er dich nicht dazu zwingen Soldat zu sein, Es geht jedoch aus deiner Schilderung hervor, dass du den Kontakt aufnimmst. Dein Verhalten in der Gruppe hat also dem Offizier (genausowenig wie in der Szene in Hair) Anlass gegeben zu vermuten!, dass etwas nicht so sein sollte wie es ist.
    Diese "Auflösung" ist jedoch die einzige in der du nicht erwähnst (auf alle Fälle nicht in deinem Beitrag hier), dass du dich davonschleichst.

    >>Du hast aber recht. Im Falle, dass ich mich davonschleiche, habe ich gar nicht erst versucht, mir Gehör zu verschaffen. "Niemand hört hin", das ist hier also gar nicht richtig, weil ich ja den Versuch nicht unternommen habe, gehört zu werden. Daher also auch das schlechte Gewissen - und zwar vor mir selbst, denn gegenüber dem "Militär" habe ich ja tatsächlich keinen Grund für ein schlechtes Gewissen, es ist sogar mein gutes Recht, nicht dort zu sein.

    Ja richtig, du hast eigentlich keinen Grund ein schlechtes Gewissen zu haben, dennoch hast du es. Die Situation war bei deinem davonschleichen aus deiner Sicht also noch nicht bereinigt. Es herrschten fuer dich nicht 100 % klare Verhältnisse. Klar ist ja nur was du weisst. Das die anderen nicht genau deinen Beweggrund deines "Verschwindens" wissen könnten belastet dich, weil du es ja weder gesagt und schon garnicht mit "Beweisen" gestuetzt hast (Fahnenflucht). Ich denke du weisst, wie die Gedankenwelt funktioniert. Die Möglichkeit das andere durch dein Verhalten einen schlechten Eindruck von dir erhalten können ist immer gegeben und du wirst es nie verhindern können, denn es steht nicht in deiner Macht es zu beeinflussen.

    >>Im andern Fall beweise ich mittels des Briefs, das heisst, ich bin aktiv und verschaffe mir Gehör - und bin erfolgreich! Ich setze meine Interessen offen durch, und da ist ein Gefühl der Genugtuung.

    Wie schon erwähnt, du sagst nicht ob du dich vor der schriftlichen "Beweisfuehrung" gegenueber dem Offizier zu Wort gemeldet hast. Eine "hieb- und stichfeste" Beweisfuehrung ist das Aufzählen von Tatsachen, Fakten die genau begruendet werden können. Wird dies in schriftlicher Form festgehalten, ist es jederzeit abrufbereit und gilt dann als "Beweis", den auch ein Berufssoldat mit dem Rang eines Offiziers anerkennen muss, wenn auch zähneknischend.
    Erfolg verschafft dir Genugtuung. Das was du unter Erfolg verstehst unterliegt jedoch, da es sich ja hier um den Umgang mit Mensch(en) handelt, deinem persönlichen Kriterium. Du hast dir und dem Offizier deine schon vorher getroffene Wahl noch einmal nachdruecklich bestätigt. Sprich: Ich habe meine Entscheidung schon vorher getroffen und sie gilt, wie schwarz auf weiss gelesen werden, kann immer noch.

    >>Der Brief ist mir aber nicht ganz klar. Warum muss er "von einer dritten Person angefertigt" sein? Warum genügt mein eigenes Wort hier nicht? Ich meine, der Offizier könnte ja auch mir glauben. Hmmm, habe ich da etwa zu wenig Vertrauen in mein eigenes Wort und Auftreten?

    Er muss nicht von einer dritten Person angefertigt worden sein, aber das "Militär" ist durch Gesetze Dritter "geregelt" und wird durch den Offizier stellvertretend representiert. Wie schon oben erwähnt, der Offizier hatte ja bisher durch dein Auftreten keinen Anlass dich (genausowenig wie alle anderen) als fehl am Platze zu vermuten. Erst die durch das Gesetzt aufgestellte Norm wird durch seine Stellvertreter als Fehlverhalten interpretiert.
    Deine Aussage: Entweder laufen die Vorbereitungen für die Übungen derart weiter, dass ich buchstäblich mitgestossen und -gerissen werde.
    ist (fuer dich) eine Entschuldigung, dass du nicht (augenblicklich) reagierst. Du bist nicht Herr der Lage und gibst den Vorbereitungen fuer die Uebung die Schuld - Du hast jedoch kein oder erwähnt.


    Kennst du die Antwort auf die Frage:
    Warum bin ich hier?

    LG
    Manuela
     
  9. Aleunam

    Aleunam Guest

    Erst die durch das Gesetzt aufgestellte Norm wird es (durch seine Stellvertreter) möglich ein Verhalten als Fehlverhalten interpretiert.

    Manuela
     
  10. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
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    Vielen, vielen Dank, Manuela, ich glaube, ich habe den Traum und die sich daraus für mich ergebende Aufgabe endlich verstanden. Ich weiss jetzt, was es für mich zu tun gibt.
    Es ist seltsam mit solchen Dingen, eigentlich wüsste man innerlich ganz genau, wenn noch etwas unerledigt ist - und dennoch schafft man es, die Sache so lange zu verdrängen, bis sie einzig noch in den Träumen nach oben drückt, weil man sie einfach nicht wahrhaben wollte.
    :umarmen:
     

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