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"ewige" Trauer

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Ninja, 28. Februar 2005.

  1. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2004
    Beiträge:
    5.672
    Ort:
    Salzburg
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    Im April jährt sich der Todestag meines Großvaters zum 2. mal. Meine Oma geht noch immer täglich zum Friedhof ( meint sie besucht dort den Opa), kommt dementsprechend total "leer", traurig zurück, doch das läßt sie sich nicht nehmen, und sie hat sich in ein Schneckenhaus zurückgezogen, und meint nur ihr wäre so ein Schicksal passiert. Weiters meint sie, da sie nun 80 wird, für was soll sie noch leben?
    Kann man sie da noch raus holen, aus ihrer Welt, darf bzw. soll man das?
     
  2. Bijoux

    Bijoux Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2004
    Beiträge:
    2.383
    Ich weiss nicht, ob du deiner Oma wirklich helfen kannst!
    Sie ist ja schon so alt und wird bald selber gehen.
    Woran glaubt sie denn?
    Aber auch, wenn sie an den ewigen Fluss des Lebens glaubt, es ist doch so, ihr Lebenspartner, wahrscheinlich langjaehrig, ist nicht mehr an ihrer Seite.
    Ich habe auch oft Angst um meinen Freund, der sehr unvernuenftig lebt.
    Wie es mir ginge ohne ihn, daran will ich nicht mal denken!
    Sei lieb zur Oma, ich glaube, mehr kannst du nicht fuer sie tun...

    Bijoux
     
  3. Gwenna

    Gwenna Mitglied

    Registriert seit:
    27. Februar 2005
    Beiträge:
    184
    Ort:
    Wuppertal
    Hallo Ninja, :)

    ich kann mich Bijoux nur anschleißen. Sei einfach da für deine Oma und zeige ihr, das du ihre Trauer ernst nimmst und respketierst.
    Es ist "erst" 2 Jahre her und nicht "schon", daß dein Opa gestorben ist. Im Schnitt braucht die Seele so lange, um sich zu vergewissern, daß es wirklich wahr ist, das der andere nicht wieder kommt. Kummer und Einsamkeit sind jetzt auf dem Höhepunkt. Sie kann sich also dem Leben noch gar nicht wieder zuwenden.
    Vielleicht kannst du sie ja auch mal auf den Friedhof begleiten.

    Liebe Grüße
    Gwenna
     
  4. nicomix

    nicomix Mitglied

    Registriert seit:
    28. Februar 2005
    Beiträge:
    44
    Ort:
    Düsseldorf
    Hallo Ninja!

    Es ist sehr wichtig dass du die Gefühle deiner Oma respektierst, damit du ihr beweiesen kannst dass du ihre Trauer mitteilst.Deine Oma ist 80 und sie hat ihr Leben mit ihr Mann ,der jetzt nicht mehr ihr hand halten kann und ihr guten Morgen und guten Nacht sagen kann. Sie trauert ihn, deswegen du wurdest sie nur verletzen wenn du versuchen wurdest sie davon abzulenken. Verstehst du? Akzeptier deine Oma wie sie ist und geh mal mit ihr dein Opa besuchen , dass wird ihr mehr helfen, glaub es mir.
    Und Ninja ,so lange man noch eine liebe Oma in diesem Leben hat ,sollte sich man freuen. Liebe Grüsse, Nicoleta.
     
  5. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2004
    Beiträge:
    5.672
    Ort:
    Salzburg
    Sie weiß nicht an was sie glauben soll

    Das tue ich.


    Das tat ich anfangs als der Opa verstarb. Ich wohne in Salzburg und die Oma in Graz, da geht es das nicht so gut.

    Ich glaube mein Beitrag kam irgendwie durch die Kürze emotional gesehen nicht gut rüber. Ich möchte gerne was klar stellen. Ich wollte wissen ob man jemanden der fast zwei Jahre intensivst trauert und sogar Wut auf seinen verstorbenen Partner projeziert, weil er ihn verlassen hat, und meint, man darf dann selber keine Freude mehr empfinden, in dieser Welt lassen oder nicht? ( Wenn meine Oma in Gesellschaft mit gewissen Menschen ist, dann "vergißt" sie für Stunden ihr Schicksal, ist lustig , spricht man sie dann drauf an und meint sie sehe so gut aus, zieht sie sich sofort zurück, denn sie "darf" ja nicht Freude empfangen, meint sie) Ebenso ist bei allen anderen die Trauer um ihre Partner oder Lieben nicht so schlimm wie bei ihr ( ihr Statement).

    Ich habe bei Gott selbst genug um meinen Opa getrauert, der wie mein eigener Vater war, weil ich bei meinen Großeltern aufgewachsen bin. Aber, nun könnt Ihr mich gerne verurteilen, gehört nun mal der Tod genauso wie die Geburt zum Kreislauf des Lebens dazu. Ich empfinde es so, daß nach einer gewissen Zeit es wieder möglich sein sollte zu leben.
    Worüber ich mir selber jedoch nicht klar bin, soll ich wenn ich bei meiner Oma bin, sie trösten und sagen ja das Leben ist wirklich so ungerecht, unfair, vor allem zu ihr böse, und ja, der Opa hat sie absichtlich verlassen ( so wie sie eben spricht) oder soll ich dann sehr wohl sagen: nein, so war es nicht, das Leben ist schön usw.?




    In meiner Vorstellung liegt mein Opa nicht am Friedhof, ja dort liegt seine Urne, aber nicht er , mein Opa besucht mich regelmäßig in meine Träume und zeigt mir wie gut es ihm geht, dort wo er nun ist, gibt mir auch genügend Botschaften.
    Wenn ich in Graz bin, will meine Oma gar nicht zum Friedhof gehen. Da fahre ich dann immer bevor ich nach Salzburg fahre alleine dorthin.




    Danke für den Satz, nur, ich weiß nicht wie Du auf das kommst, kam mein Beitrag so rüber, als würde ich mich nicht an meiner Oma erfreuen? Falls ja, sorry, so ist es nicht. Schließlich wuchs ich ja bei ihr auf und ich weiß sehr wohl was man an seiner Oma hat, nur, deswegen werde ich wohl auch eine (kritische) Frage stellen dürfen, oder?

    Liebe Grüße :winken5:
     
  6. Gwenna

    Gwenna Mitglied

    Registriert seit:
    27. Februar 2005
    Beiträge:
    184
    Ort:
    Wuppertal
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    Hallo Ninja, :)

    beides, denke ich. Ich würde versuchen sie zu trösten, aber auch versuchen ihr zu erklären, wie ich das ganze sehe. Aber vielleicht nicht, indem du ihr sagst, das Leben ist schön. Denn so sieht sie es im Moment nicht.

    Durch deine Weltsicht bist du ja schon viel weiter im Trauerprozeß wie deine Oma. Jeder trauert in seinem Tempo und - wie ich in meiner ersten Antwort schon geschrieben habe - fängt man oft erst nach ca. 2 Jahren an, die Wahrheit zu akzeptieren.

    Vielleicht ist sie auch deshalb so wütend auf deinen Opa, weil sie Schuldgefühle hat, weil sie noch hier ist und das Leben vielleicht doch irgendwo noch schön findet.
    Aber das sind hier alles nur Spekulationen von mir. Hast du ihr mal erzählt, das dein Opa dir in deinen Träumen erscheint und dir hilft?

    Liebe Grüße
    Gwenna
     
  7. Maud

    Maud Guest


    Hay Ninja

    Versuche deine Oma zu überzeugen, das ihr Mann bei Ihr weilt.Den er hat sie nur stofflich verlassen, er ist bei ihr was da im Grab ligt ist nicht mehr ir mann Ich weß nur nicht in wie weit du das deiner oma nahe bringen kannst. Ob sie das in ihrem alter noch fassen kann. Und ob mann es ihr überhaubt zumuten kann, das musst du endscheiden,

    Alles liebe Maud
     
  8. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

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    Salzburg
    Ja, und ich erzähle ihr alles genau, weil er mir auch Dinge über sie erzählt. Dann fängt sie zu weinen an und dann wird sie böse, weil sie meint, er ist böse auf sie weil er ihr nicht im Traum erscheint, obwohl sie jeden Abend drum bittet.
     
  9. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2004
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    5.672
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    Salzburg
    Das ist eben sehr schwer. Ich habe ihr oft erklärt, daß im Grab nicht ihr Mann liegt, und daß er immer bei ihr ist, und daß er auch traurig ist, wenn sie so weint. Es ist, glaube ich , nicht nur ihr Alter, es kommen einfach viele andere Komponenten hier mit hinzu.
    Ich werde versuchen, ihr immer wieder mitzuteilen, daß es dem Opa gut geht wo er nun ist, ich kann ich leider nicht den Opa zurück geben und auch nicht ihren Schmerz wegnehmen, leider.
     
  10. Hexenmann

    Hexenmann Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    ich denke das man ihr die trauer nicht nehmen kann.man soll nicht vergessen wie lange deine oma und opa zusammen gelebt haben und da ist die trauer,was ich aus eigener erfahrung erlebt habe,sehr gross.aber ich denke trotzdem das die zeit wunden heilt.vergessen nicht.du kannst nur versuchen deine oma teilweise in dein leben mit einzubeziehen.gib ihr etwas von dem zurück was sie dir bestimmt auch gegeben hat,liebe und güte.das wird ihr bestimmt helfen.liebe grüsse vom Hexenmann
     
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