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Evolutionssimulation

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von PsiSnake, 14. November 2013.

  1. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
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    Saarland
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    Wer mag kann meine neueste Version der Modifikation (bin nicht der ursprüngliche Programmierer) einer Evolutionssimulation hier herunterladen:
    https://sourceforge.net/projects/biogenesiscolor/files/latest/download?source=navbar

    Simuliert werden Organismen, die aus farblichen Segmenten (Linien) bestehen.
    Jede Farbe steht für eine andere spezifische Funktion (erklärt in der Liesmich/Readme Datei).

    Wenn diese Organismen sich vermehren, dann kann es sein, dass die virtuelle DNA, welche die Struktur und Farbe der Organismen vollständig bestimmt, mutiert. Die Organismen, die am besten an ihre virtuelle Umwelt angepasst sind, haben die meisten Nachkommen, und das führt dazu, dass sich die Gesamtpopulation verändert, verschiedene Arten entstehen die verschiedene ökologische Nischen nutzen usw.

    Man muss nicht eingreifen (läuft alles von selbst). Man kann sich aber auch als Gentechniker beschäftigen und/oder Gott spielen. Letzterer ist jedoch nicht nötig hier ;)

    LG PsiSnake
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. November 2013
  2. unterwelt

    unterwelt Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.452
    Eigentlich ganz nett. Wirkt aber viel zu aufwendig. Da gefällt mir das "Spiel des Lebens" wegen seinem Minmalismus eigentlich besser. Naja es erscheint irgendwie durch die vielen künstlichen Funktionen zu sehr aufgebläht. Mit einfachen Regeln wäre es spannder. Hab selbst ja auch mal ein Spielerchen probiert, aber mit elektrischen Ladungen und Gravitation.
     
  3. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Saarland
    Es ist auf jeden Fall spannender, wenn es mehr Farben/Funktionen gibt. ;)
    Die Wirklichkeit ist ja auch komplex. Natürlich muss man sich mehr da hineinfinden, um zu verstehen was überhaupt passiert. Aber wenn man das raus hat, dann hat man eine Art Aquarium vor sich, dessen Lebensformen sich über die Zeit verändern und weiterentwickeln.
    Man muss da allerdings schon recht lange oder sehr lange warten. Nein, nur Stunden, nicht Jahrmillionen. :D

    Es ist aber wesentlich näher an der Realität was die Evolution von Organismen betrifft als Conways Spiel des Lebens.
     
  4. unterwelt

    unterwelt Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    1.452
    Nagut, so lange hab ich es mir auch nicht angesehen. Godgames sind in der Regel ja noch ein wenig komplizierter. :D Da passiert sicher noch Einiges. Die großen Dinge basieren aber eigentlich auch nur auf ganz einfachen Regeln. Dauert nur ne Weile, bis sich komplexere Funktionen von daraus entwickelt haben.
    Wenn du willst können wir ja mal versuchen ein eigenes Spiel zu machen. Das zu programmieren ist nicht wirklich schwer nur. Sogar in Farbe und Bunt.

    Insofern gibt es zumindest auch einen Konstrukteur, aber ob der allein Gott ist..
     
  5. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
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    Saarland
    Wenn man jetzt will kann man sagen, dass der ursprüngliche Entwickler Gott ist, ich bin so eine Art Hilfsgott, und der Spieler ist vor allem ein Gentechniker, der in die Welt eingreifen kann.

    Wichtig zu sagen ist aber, dass die Evolution selbst überhaupt nicht unter der Kontrolle des Entwicklers (oder Modders) ist und den Spieler braucht man ja nicht. Es sind wirklich nur Mutationen auf die dann die Selektion, vor allem über die Interaktion und Konkurrenz (um CO2) mit anderen Organismen wirkt. Und deshalb ist es nicht wie Spore zum Beispiel, wo eigentlich Kreationismus gelehrt wird :tomate: Es ist im Gegensatz zu Spore eine echte Evolutionssimulation.

    Ansonsten bin ich kein großer Programmierer (sind aber keine Bugs im Spiel, bin sorgfältig ;)) und solange ich noch Lust auf diese Simulation habe fange ich nichts neues an. Ich habe übrigens viel hinzugefügt und verändert (siehe README), das ist keine kleine Mod wobei ich das Grundgerüst allerdings nicht verändert habe.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. November 2013
  6. McCoy

    McCoy Sehr aktives Mitglied

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    Hallo


    Mir auch.


    Mag sein, aber ich finde, dass trotzdem, oder gerade weil das "Spiel des Lebens" viel einfacher aufgebaut ist, es das Prinzip Evolution viel anschaulicher macht. So können die verschiedensten Gebilde wie "Blinker" oder "Tümmler" usw. entstehen, obwohl das Konzept von solchen abgeschlossenen, mehrzelligen Strukturen, die sich selbst erhalten, im Programm bzw. im Regelwerk selbst gar nicht auftaucht. Nirgendwo gibt es dort einen Befehl, der eine "Zelle" von einem Feld auf ein anderes verschiebt, und trotzdem können sich "Gleiter" entwickeln, die sich durch die Spielwelt bewegen. "Biogenesis" ist mir zu sehr vom Ergebnis her gedacht.

    Mich würde mal interessieren was passiert, wenn man das "Spiel des Lebens" für einige Wochen auf einem Großrechner in einer Welt mit einer Kantenlänge von ein paar Milliarden Feldern laufen lässt. Ob sich da noch komplexere Strukturen ausbilden?


    Gruß
    McCoy
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. November 2013
  7. unterwelt

    unterwelt Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2009
    Beiträge:
    1.452
    Achso, verstehe. :D
    Naja Programmieren ist ja nur der eine Teil. Das andere irgendwie im Kopf oder auf Papier eine Zusammenhängende Struktur und ein Regelwerk zu entwickeln. Wer, was, wie, wo und warum.
    Was ich damals gemacht hatte war ziehmlich klotzig und alles hat sich irgendwann immer mehr verlangsam und stabilisiert. Mein Universum ist sozusagen eingefroren. Hab gestern nochmal drüber nachgedacht, wie und ob ich das auf andere Weise nochmal probiere.
     
  8. unterwelt

    unterwelt Neues Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2009
    Beiträge:
    1.452
    Ich denk mal, dass irgendwann vielleicht symbiotische Strukturen entstehen würden, also sowas wie Organismen. Hilft vielleicht nur ausprobieren.
     
  9. Legrasse

    Legrasse Mitglied

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    Beiträge:
    113
    Ort:
    Ruhrpott
    Der große Unterschied besteht darin, dass das Conways Spiel des Lebens deterministisch ist, alleine der Anfangszustand bestimmt das Ergebnis und es ist beliebig wiederholbar, es gibt keine Evolution im Sinne von Mutation und Selektion, allerdings gibt es bei hinreichend großem Spielfeld eine gewaltige Anzahl an verschiedenen Startwelten (2 hoch (Anzahl der Felder)).

    Ich habe vor längerem noch ein paar ähnliche Projekte gefunden:

    Blocky Creatures
    youtube.com/watch?v=60mqhhw0TJA
    was teils sehr bekannt wirkende Bewegungsabläufe entwickelt - aber auch total kuriose Ergebnisse... bei einem Experiment wurde auf die Höchstgeschwindigkeit optimiert und am Ende kam ein wurmartiges Etwas dabei heraus, was in einer peitschenartigen Bewegung sein Schwanzende einfach abriss und mit maximaler Geschwindigkeit durch die Gegend feuerte und damit natürlich weit schneller war als alles was schlängelte, rollte, robbte, krabbelte oder hüpfte.

    und Polyworld
    en.wikipedia.org/wiki/Polyworld
    Bei letzterem gab es eine lustige Anekdote, da haben die virtuellen Kreaturen einen Weg entwickelt einen Programmierfehler in ihrer Welt auszunutzen.
    Bei der Simmulation müssen sich die "Agenten" durch eine Welt bewegen um Futter(=Energie) zu finden (oder andere Agenten zu fressen) und leben und bewegen verbraucht diese Energie wiederum.
    Der Programmierfehler war nun das Fortpflanzung die Agenten anfänglich keine Energie gekostet hat, und einmal war das Ergebnis eine Spezies, die permanent eine riesen Orgie gefeiert hat und den entstehenden Nachwuchs als freie Energiequelle kannibalisiert hat. Ein paar sind immer entkommen und wenn sie groß genug waren, um nicht mehr gefressen zu werden, sind sie in den Schwarm zurückgekehrt um mit zu feiern.

    Wie war das doch bei Jurassic Park? "Das Leben findet immer einen Weg", scheint auch für virtuelles Leben zu gelten ;)
     
  10. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
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    16.223
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    Saarland
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    Zitat: Der große Unterschied besteht darin, dass das Conways Spiel des Lebens deterministisch ist, alleine der Anfangszustand bestimmt das Ergebnis und es ist beliebig wiederholbar, es gibt keine Evolution im Sinne von Mutation und Selektion

    Danke :D

    Es ist letztlich schon etwas gemein Biogenesis mit Conways game of life zu vergleichen und letzteres besser zu finden, selbst wenn ich nur ein Modder bin.

    Wie gesagt: Es ist aber wesentlich näher an der Realität was die Evolution von Organismen betrifft als Conways Spiel des Lebens.

    Es gibt in letzterem, genauso wie in Spore übrigens, noch nicht mal Evolution :tomate:.

    P.S: Polyworld geht glaube ich nicht auf Windows, und ich mag es lieber, wenn es kein festgelegtes Ziel (Fitnessfunktion) wie bei Blocky Creatures gibt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. November 2013

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