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Eva das Göttlich-Weibliche?

Dieses Thema im Forum "Kelten, Germanen, europäische Naturreligionen" wurde erstellt von Aurora_Chat, 12. Juni 2006.

  1. Aurora_Chat

    Aurora_Chat Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. September 2005
    Beiträge:
    20
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    vor ein paar tagen hat mir mein vater etwas sehr interessantes erzählt.
    jeder kennt die bedeutung des worts "sünde" in der bedeutung, die dir kirche uns aufgetischt hat. sie bezeichnet sünde als etwas schlechtes, böse... das, was eva begangen hatte, als sie den apfel genommen hat.
    doch die wirkliche bedeutung des wortes ist "trennung (von gott)".

    das hat mich nachdenklich gemacht...

    eva hat einen apfel (wenn man einen apfel teilt, entsteht ein pentagramm, das symbol für das göttlich-weibliche) von einer schlange (übrigens das symbol für weisheit) angenommen. dadurch gelang sie zur erkenntnis und war von diesem moment an nicht mehr eins mit gott. aber von diesem moment an war sie in der lage, leben zu schenken, indem sie mit adam schlief. wenn eva den apfel nicht genommen hätte, wären sie und adam die einzigen menschen geblieben. -> eva und alle anderen frauen sind deswegen nicht böse (wie es die kirche auslegt), sondern lebensspenderinnen. also eva = das göttlich weibliche, weil von ihr alles andere leben ausgeht.

    ich hab mal durchs internet geguckt und habe sehr ähnliche theorien gefunden. mir persönlich gefällt diese version.
     
  2. Himmelblau

    Himmelblau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2005
    Beiträge:
    3.455
    Ort:
    Niederösterreich
    Für mich stellt sich der Sündenfall so dar:
    http://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=643890&postcount=13

    Obwohl mit einem stimme ich mit dir überein, dies war der Schritt zur Menschwerdung.
    Da der Mensch durch die freie Entscheidung über die Sexualität, sich vom Tier zu unterscheiden begann.

    Trotzdem stellt sich mir die Sünde allgemein, als Machtmißbrauch dar.
    Deshalb auch der Spruch "wie Gott werden"
    Der Apfel, soll übrigens ursprünglich ein Granatapfel gewesen sein und wurde nur aus Unkenntnis in einem hier heimischen Apfel umgewandelt.

    LG
    v
    Olga
     
  3. Sitanka

    Sitanka Guest

    also mir gefällt die theorie auch sehr gut, sie hat was und um es ganz ehrlich zu sagen, so hab ich es noch nie gesehen.

    ich meine die bibel legt ohnehin alles so aus, wie sie möchte, denn wer das buch "gespräche mit gott" gelesen hat, der weiß auch, dass gott eva nie verboten hätte den apfel nicht zu nehmen, denn er hat sie als eigenständige menschen erschaffen, als ein ebenbild von ihnen, dass genauso mit fehlern behaftet ist wie er selbst. in dem buch sagt gott selbst, dass auch er nicht perfekt ist, aber das alles so ist wie es ist und das es auch gut so ist, denn wir sind menschen.
     
  4. Eulenspiegel

    Eulenspiegel Neues Mitglied

    Registriert seit:
    19. April 2006
    Beiträge:
    17
    Ich hoffe dass ihr euch im Klaren seid, dass die Schöpungsgeschichte in der Zeit der babylonischen Gefangenschaft enstanden ist, um den Israeliten zu zeigen woher die Menschen kommen und wer sie sind.
    Um die Geschichte irgendwie zu beruteilen muß man sie vor diesem Hintergrund sehen.
     
  5. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
    Ort:
    im Wald
    Ach es gibt so viele verschiedene Schöpfungsgeschichten in so vielen unterschiedlichen Kulturen... Da muss man sich wahrhaft nicht an die Bibelvariante klammern :)

    Siehe: http://www.esoterikforum.at/forum/showpost.php?p=576552&postcount=92

    Greetings
    Elli
    :zauberer1
     
  6. Sirusi

    Sirusi Mitglied

    Registriert seit:
    11. November 2005
    Beiträge:
    203
    Ort:
    Oberbayern
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    Wie wäre es mit Lilith, die göttlich -weibliche????

    ganz liebe Grüße
    Sirusi
     
  7. annara

    annara Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Februar 2005
    Beiträge:
    4.025
    Ort:
    in meinem herzen
    das göttlich-weibliche - ja
    und der apfel soll ein granatapfel gewesen sein
     
  8. *arianrhod*

    *arianrhod* Guest

    In der Genesis wurde alles Weibliche als "Böses" gezeigt. Apfel, Schlange, Feigenblatt waren Attribute der Großen Göttin.

    Das hatte Methode, sicherte den männlichen Herrschaftsanspruch. Ebenso, wie auch viele Göttinnen mal eben flugs in Dämonen umgewandelt wurden.

    Und wenn die Menschen immer noch ihre weiblichen Helfer anbeteten, wurden deren Namen schlicht der Maria als Beinamen verpaßt, z.B. Stella Maris für Isis oder Myrrha, eine Tempeljungfrau, die in einer Höhle bei Bethlehem den Adonis gebar.

    Die Geschichten waren alle schon mal da und wurden zweckgemäß umgewandelt. Nichts Neues unter der (männlichen) Sonne ;-)
     
  9. Harser

    Harser Mitglied

    Registriert seit:
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    637
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    Berlin
    Dazu fällt mir eine, dass im kabbalistischen Lebensbaum, die weibliche Säule, deren oberstes Sephiroth "Binah" (Mara, Urmutter) die "Säule der Grausamkeit" genannt wird, hingegen die männliche Säule, deren oberste Sephiroth "Chockmah" (Urvater) die "Säule der Barmherzigkeit" genannt wird.

    Das Männliche dort ist das ewig sprudelnde, selbstlose, nährende, barmherzige Quell der Kraft, wohingegen das Weibliche es "grausam" in eine Form presst.

    Im Chinesischen ist die Männlich/Weiblich-Dualität noch zentraler als in der kabbalistischen Mystik, und die Attribute etwas anders verteilt, da ist das Weibliche nährend, aber immer noch das kalte, formgebende, aber immerhin als "Brennstoff" wertgleich.

    Im Indischen ist die Dualität (Shakti/Shiva) weit weniger wichtig als die Trinität Brahma/Vishnu/Shiva. Das Weibliche trifft man hier oft in unterwürfiger, anbetender Rolle, als (untergeordnete) Gefährtin, z.B. Krishna/Radha.

    Sage mir, welche Eigenschaften dem Ur-Männlichen bzw. dem Ur-Weiblichen zugeordnet werden, und ich sage dir, was das für eine Kultur ist.
     
  10. Harser

    Harser Mitglied

    Registriert seit:
    12. Januar 2006
    Beiträge:
    637
    Ort:
    Berlin
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    Zweifellos stammt das Wort Sünde von der selben Wurzel wie sondern (trennen).

    Aber ich würde das nicht als Trennung von Gott interpretieren.

    Trennung von Gott, wie soll das gehen? Wir bleiben mit Gott verbunden, egal was wir tun. Gute Taten machen das Leben der Menschen untereinander und mit der Erde angenehmer, aber Gott hat damit nichts zu tun.

    Ich würde "Sünde" sehen als sonderndes Unterscheidungsvermögen, im Erkennen, im Tun. Es ist eine Lebensweise, eine Entwicklungslogik. Demgegenüber steht eine andere Lebensweise: das unterschiedslose Annehmen von allem was ist. Ich glaube, der gesunde Mensch muß beides können und in ausgewogener Form leben.
     

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