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euthanasie bei tieren

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von pukonym, 6. August 2004.

  1. pukonym

    pukonym Guest

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    euthanasie bei tieren, was haltet ihr davon? erlöst man die tiere von ihrem leiden, oder tötet man die tiere nur weil besitzer es nicht mehr ertragen kann, das leiden mitanzusehn? meine erfahrung ist, dass 90% der tierfreunde in aussichtslosen fällen zum tierarzt gehn, vor allem energetisch arbeitende menschen sehn das aber oft anders.. wär euch dankbar wenn ihr eure meinung posten könntet.. alles liebe, puk
     
  2. Ninja

    Ninja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2004
    Beiträge:
    5.672
    Ort:
    Salzburg
    Hallo:)

    Das ist ein sehr sensibles Thema. Ich mußte einmal die Entscheidung treffen und ich kann Dir sagen, das ging mir sehr unter die Haut. Ich hatte damals den Kater Maxi vom Tierheim geholt und wußte nicht daß er FIP hat. Er war erst sieben Wochen alt und ich pflegte ihn 14 Tage rund um die Uhr. Seine Lunge und Bauchraum waren voll mit Eiter, ich war bei der Tierärztin und sie punktierte 5ml reines Eiter ab. Dann fuhr ich mit ihm nach Hause und plötzlich wurde er ganz blass bei den Lippen, verlor Stuhl und erbrach. Sofort fuhr ich wieder zur Tierärztin, sie gab ihm eine Infusion doch sein Zustand wurde immer schlechter und wir sahen ihm an, daß er um sein Leben kämpfte. Sie sagte mir, daß es nun wirklich keine Chance mehr für ihn gäbe, ich sage Dir, da zu stehen und zu entscheiden, ich war sooo fertig, aber als ich ihn da so kämpfen und voller Schmerzen sah, wußte ich, ich darf ihn nicht so leiden lassen, er wäre ansonsten auch gestorben, nur eben mit Schmerzen und Krämpfen. Ich nahm Abschied von ihm und ging raus ohne Zuzusehen als er die erlösende Spritze bekam. Doch als ich heimkam dachte ich viel darüber nach ob es falsch war usw. Meine Tierärztin rief mich am nächsten Tag an, sie sezierte ihn und erklärte mir, es wäre hoffnungslos gewesen, sein ganzer Körper war voller Eiter. Das ist nun 2 Jahre her, und jetzt wo ich das gerade wieder geschrieben habe, kommen mir noch immer Tränen, weil ich so mitlitt mit diesem Tier und weil ich ihn so lieb hatte. Doch weiß ich nun im Nachhinein, daß das die beste Lösung gewesen war.

    Liebe Grüße
    Ninja
     
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  3. Alone

    Alone Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. Juli 2004
    Beiträge:
    26
    Hallo Ninja,

    du hast bestimmt das richtige getan. Ich habe auch ähnliches erlebt. Es ist nie leicht, entscheiden zu müssen, aber ich denke, man erkennt es schon, wenn es für ein tier am besten ist es zu erlösen. :umarmen:

    Liebe grüße

    Alone
     
  4. Hely0816

    Hely0816 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juni 2004
    Beiträge:
    18
    Ort:
    Sydney, Australien
    Hallo Puk

    Ja, das ist ein heikles Thema. Ich habe schon drei meiner Tiere euthanasieren lassen. Niemals, weil sie mir lästig waren oder ich in die Ferien wollte. Mein Hund war 15 Jahre alt und wurde die letzten Wochen von mir gepflegt. Ich traf die Entscheidung, als sie nicht mehr stehen konnte.
    Ich hielt sie fest in meinen Armen, bis sie den letzten Atemzug tat, streichelte sie und sprach zu ihr, bis es vorüber war mit ihrer Qual. Genauso war es mit meiner 18 jährigen Katze, sie konnte die letzte Woche nicht mehr essen, war sehr schwach und überall wo sie lag, war nachher ein Urinfleck. Das konnte ich, als tierliebender Mensch nicht mehr ertragen, sie wäre auch verhungert und verdurstet. Ich fand es aber wichtig, auch den letzten Schritt mit ihnen zu gehen, sie zu halten und zu streicheln. Der Tod kam ganz schnell, sie glitten behutsam in die andere Dimension. Erst bekamen die Tiere ein Beruhigungsmittel, ich konnte bei ihnen sein, sie lagen auf ihrem gewohnten Kissen und nicht auf dem kalten Tisch beim Tierarzt.
    Es wurden auch viele Tränen vergossen und ein kleines Ritual zum Abschied war mir ebenfalls wichtig, nach so vielen Jahren des Zusammenlebens. Ebenfalls waren meine Kinder daran beteiligt, es war auch für sie wichtig zu erleben, dass die Tiere einen Wert haben.
    Liebe Grüsse
    Hely
     
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  5. skaroo

    skaroo Guest

    Ich denke das ist dem Tier egal solange es geliebt wird (auch während der Tat und das ist die Kunst)
    Mfg
    Skaroo
     
  6. catpeople

    catpeople Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2004
    Beiträge:
    57
    Ort:
    Hummel-Hummel
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    Hallo pukonym,

    ich habe immer gehofft,dass ich mit dieser Frage im Alltag nie konfrontiert werde, weil ich Katzen habe. Ich habe mir immer gewünscht, dass meine Tiere nicht leiden müssen und irgendwann an Alterschwäche sterben und friedlich einschlafen.
    Mein roter Kater hatte leider von Anfang an ein leicht labile Gesundheit, die ich mit Naturheilmitteln und Tierarzt, wenn von Nöten gut im Griff hatte.
    Im Alter von 11 Jahren verschlechterte sich seine Gesundheit. Erst wurde er blind. Damit kam er selbst aber gut zurecht. Dann hatte er vermutlich einen Schlaganfall wonach er Schwierigkeiten hatte, seine Hinterbein zu koordinieren. Aber selbst da hatte er noch so einen starken Lebenswillen, das trotz allem den anderen noch die Wurst klaute.
    Bis zu einem Tag als er gegen Mittag sich auf dem Sofa im Kreis zu drehen, weil er sich offensichtlich nicht hinlegen mochte bzw. konnte und anfing zu wimmern. Da rief ich unsere Tierärztin an, die meinte seine Zeit wäre nun gekommen. So fuhren wir schweren Herzens in die Praxis mit ihm.
    Er bekam (wie üblich) zuerst eine Narkosespritze, auf die dann erst die Eutanesiespritze folgen sollte.
    Nachdem er die Narkosespritze bekommen hatte, während ich ihn im Arm hielt, merkte ich das sein Leben bereits zu ende war. Als nach einigen Minuten die Tierärtzin mit der Eutanesiespritze kam, sagte ich ihr, das die nicht mehr nötig wäre. Als sie dies mit dem Stetoskop geprüft hatte, bestätigte sie mir das.

    Dennoch hätte ich gern auf diese Entscheidung verzichtet, die letztendlich auch eher der Tierarzt trifft.

    Liebe Grüße
     
  7. Dawn

    Dawn Mitglied

    Registriert seit:
    5. April 2002
    Beiträge:
    387
    Ort:
    Niedersachsen
    Leider ist der Begriff sehr negativ besetzt, durch die Nazis, die damit Behinderte ermordet haben. Das hatte mit Euthanasie nichts zu tun.
    Euthanasie soll den Tod erleichtern, das heißt letztendlich: jemand, der sowieso schon im Sterben ist, soll die Schmerzen genommen werden und der Tod wird in Kauf genommen.
    Der Sterbenskranke soll nicht unnötig leiden, der Sterbevorgang wird beschleunigt.
    Das musste ich mit meinen beiden Katzen machen, was jedesmal für mich eine Qual war, denn ich hoffte bis zuletzt, dass sich ihr Zustand vielleicht doch noch bessern würde. Aber es war so aussichtslos und sie mussten sich so quälen mit Schmerzen, dass dieser Tod für sie eine Erlösung war. Sie sind auch so friedlich und sanft eingeschlafen, dass ich froh war, das so entschieden zu haben.

    Meine Oma wurde, als ihre Schmerzen auch mit Morphium nicht mehr auszuhalten waren, von ihrem Arzt mit einer Überdosis gespritzt. Das war 1955, als noch niemand danach fragte oder davon wußte. Für sie war es jedenfalls eine Erlösung.

    Euthanasie, richtig angewendet, wünsche ich auch für mich, sollte ich in die Situation kommen und unwürdig sterben müssen. Dafür habe ich ein Patiententestament gemacht. Und wehe dem Arzt, der das ignorieren sollte, den werde ich als bösen Geist heimsuchen :geist:

    Gruß Dawn
     
  8. Daniela

    Daniela Guest

    Hey pukonym.....das ist gerade mein Thema......

    meine Katze geht dem Endspurt entgegen...sie leidet.
    Ich gehe heute zum Tierarzt. Ich bin mir so unschlüssig, ich würde sie nicht meinetwegen erlösen, sondern Ihretwegen.....ich schätze mal dass sie nicht sehr gerne leidet. Aber vielleicht kann man ja noch etwas tu, ich weiss es noch nicht.
    Jetzt erzähl mal pukonym, wie sehen das energetisch arbeitetende Menschen.
     
  9. catpeople

    catpeople Mitglied

    Registriert seit:
    3. Januar 2004
    Beiträge:
    57
    Ort:
    Hummel-Hummel
    Hallo Placebo,

    ich wünsche dir viel Kraft auf diesem schweren Weg und alles Gute für deine Katze.

    Energetisch feinfühlige Menschen wie ich wissen manchmal (ob wir wollen oder nicht)wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Wenn man selbst betroffen ist ist dies jedoch schwieriger.

    Meiner Freundin deren alte kranke Katze seit Tagen nichts mehr gefressen hatte, konnte der Lebenswille mit Hilfe der Bach-Blüten wieder hergestellt werden.

    Dem Hund meines Onkels konnte mit Naturheilkundemitteln im letzten Jahr ebenfalls das Leben gerettet werden, nachdem er alles sogar das Trinkwasser tagelang erbrochen hatte und die Spritzen vom Tierarzt gar nichts genützt hatten und er bereits 10kg abgenommen hatte.

    Doch als jemand Hilfe zu den Bach-Blüten wollte, damit sich seine beiden Katzen besser vertragen. Sagte ich am Telefon, dass sie nächste woche noch mal anrufen sollte. Nach dem Telefonat sagte ich meinem Mann, das ich das Gefühl hätte, das der Kater das Wochenende nicht überlebt, obwohl er Gesund war. Leider hatte ich recht. Der Kater mußte an diesem Wochende eingeschläfert werden. Darüber hatte ich mit der Besitzerin jedoch nicht gesprochen und darauf verzichtet Energie in Form von Geld und Bach-Blüten) zu verschwenden (ich hoffe das der letzte Satz richtig verstanden wird! - es hat nicht sollen sein).
    Außerdem wissen energetisch arbeitende Menschen (ich kann da jedoch nicht für pukonym sprechen), dass auch die Seele des Tieres nicht verloren geht, wenn es stirbt oder eingeschläfert wird.

    Liebe Grüße
    :katze3:
     
  10. Daniela

    Daniela Guest

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    die Entscheidung wurde uns abgenommen....wir fuhren vor 2 Stunden zum Tierarzt und bei kurzem Stopp bei der Ampel sah ich sie noch atmen. Angekommen beim Tierarzt war sie schon eingeschlafen...meine Süsse....ich bin traurig aber das ist mir unwichtig...ich hoffe so sehr dass es meiner Süssen jetzt gut geht.
     
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