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Esoterik und Politik

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von andastre, 18. Dezember 2006.

  1. andastre

    andastre Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2006
    Beiträge:
    178
    Ort:
    wien
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    hallo leute,

    ich habe gerade eine eigentümliche erfahrung gemacht. ich war früher politisch tätig, habe dabei recht arge dinge erlebt (bin aber mir selbst treu geblieben, egal um welchen preis) und maile gerade ganz vernünftiges und verständiges mit einem der damaligen strippenzieher hin und her. der skrupellos war und über den es noch eine menge zu sagen gibt (der jetzt gerade wieder, fragt nicht wie, eines seiner ziele erreicht hat).

    ich sage da schon klar, wie ich es empfunden habe, und was sein verhalten (und das anderer, ähnlich gepolter) bewirkt hat. wobei ich auch sehe, dass zwei dazu gehören, dh auch leute, die sich nach dem wind richten (was ich nie war, aber diese machten es mir eben auch schwer). er scheint ganz beeindruckt zu sein, dass ich nicht rumjammere, wie arg es war und ihm alle schuld gebe, sondern alles analysiere und von mir selbst abstrahiere (ohne ihm berechtigte vorwürfe zu ersparen).

    bei mir spielt da schon eine rolle, dass ich weiss, dass alles seinen sinn hat (und für mich wohl auch alles so kam, wie es kommen sollte) und dass ich ganz sicher niemanden ein leben lang für das verantwortlich mache, was er einmal getan hat. dh ich sehe schon, dass jeder für seine entscheidungen verantwortlich ist, aber ich kann niemanden für alles verantwortlich machen, was nach seinen negativen handlungen kam.

    ich finde diese erfahrung eigentümlich, da ich eigentlich versuchen wollte, sowas wie eine begleichung offener rechnungen zu fordern. fast denke ich, dass manchmal leute, die oft skrupellos agieren, auch trauer darüber empfinden, dass sie nicht anders konnten, dass sie nicht eine grössere bandbreite an verhalten zur verfügung haben. es geht ja immer um kontrolle und angst bei sowas (sehr wenige werden "von natur aus" böse sein), im speziellen fall auch irgendwie erklärbar, da derjenige eine ganz andere kindheit hatte - und natürlich bspw. ängste vor armut mitschleppt. solche hypotheken hatte ich nie, sodass ich mir von haus aus mehr verhaltensweisen vorstellen konnte und es wohl auch leichter war, rücksichten auf andere zu nehmen.

    in gewisser weise handelt es sich um jemanden, dem ich zeitweise sogar das etikett "todfeind" verpasst hätte - schätze mal, wenn es da dialog geben kann, dann müssten es schüssel und gusi auch auf die reihe kriegen (immerhin geht der spruch ja so: freund - feind - parteifreund :)
     
  2. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Hallo,

    was willst du hier zur Diskussion stellen?

    Wenn jemand in der Politik nach Oben kommt, nämlich ganz nach Oben, muss er ein Killer sein. Das soll jetzt keinen schlecht machen, es ist einfach notwendig, sonst schafft man das nicht. Es gibt bis ganz nach Oben enorm viele Kämpfe, es ist immer Durchsetzung gefragt und bloß keine Fehler machen oder Schwächen zeigen. Das ist nicht jedermanns Sache, das ist ein eigener Menschenschlag. Es kann zB auch nicht jeder Pfarrer werden.

    Wie glaubst du würde das ein Esoteriker lösen?
     
  3. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.718
    Ort:
    Witzenhausen/Hessen in BRD
    @indigomädchen,

    ein mensch, der sich intensiv mit esoterik beschäftigt geht nich in die poltik! (d selber hast auf deine farge indirekt antwort gegeben)

    shalom,

    shimon1938
     
  4. ancient

    ancient Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juni 2006
    Beiträge:
    396
    politik ist unsympathisch,politiker ebenso,
    leute die nach macht streben sind wiederlich und sollten allesamt zum mond geschossen werden,am besten noch diejenigen dazu, die sie wählen gehen..hehe
     
  5. Frater 543

    Frater 543 Guest


    Ja, oder auch die gar nicht wählen gehen, und so den wenigen Stimmen derer, die rechtsextrem wählen, mehr Gewicht verleihen..hehe
     
  6. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

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    21. September 2005
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    Wien
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    Hallo,

    Politiker sind unbedingt notwendig für den Zusammenhalt einer Gesellschaft - sonst haben wir Anarchie, fände ich weniger lustig.

    Bevor man auf die Politik im allgemeinen hinhackt, sollte man sich mal überlegen, wie durch die Politik unser Zusammenleben erst möglich gemacht wird. Dass immer wieder welche für den Mond dabei sind, ist klar - das ist aber in jedem Beruf oder in jeder Gruppe so.

    Und warum können Esoteriker keine Politiker sein???
     
  7. ancient

    ancient Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juni 2006
    Beiträge:
    396
    ja,dann hat man zumindest den teufel mit dem belzeebub ausgetrieben..:banane:
    aber wohlmöglich hast du recht,am ende ist es doch sinnvoll
    auch wenn das leben auf dieser welt nicht meinem ideal entspricht
     
  8. Frater 543

    Frater 543 Guest

    Das ist ja wieder was anderes. :) Daran kann man dann selbst arbeiten.

    Ich bin auch kein Fan der politischen Ordnung, aber ganz ohne geht es momentan nunmal nicht. :D
     
  9. ancient

    ancient Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juni 2006
    Beiträge:
    396
    zusammenhalt der gesellschaft ?,du meinst eher wohl schicksalsgenossenschaft..hehe,ich denke nicht das die gesellschaft eine gemeinschaft ist die irgendeine basis besitzt -die ist rein unwillkürlich entstanden -alle gesellschaften dieser welt sind durch reine unterwerfung entstanden,eine gesellschaft ist niemals zu vergleichen mit einem stamm oder einer horde,übrigens verstehe ich unter der basis einer gemeinschaft
    begriffe wie freundschaft,im weiteren sinne verwandschaft,das ist beispielsweise bei 80 mio menschen nicht gegeben-auch wenn man noch so sehr von kultur und sprache daherredet,eben dieser umstand der weltweiten überbevölkerung -die wohl schon zur jungsteinzeit anfing-
    hat unsere lebenweise verdreht und resultiert heutzutage in der völlig unnatürliche lebensweise der gesellschaft,
    "anarchie" würde natürlich in unserer gegenwart zum chaos führen,niemand will das,aber die idee der "anarchie" ist auch nur aus politischen konzepten geboren -politik ist ein konstrukt der kultur-nicht des instinktes -desshalb wird "politik" auch niemals die wahre natur des menschen berücksichtigen können -es ist eine erfindung von und für patriarchal unterworfene gesellschaftsmenschen -die kleinfamilär geprägt sind,
    es hätte immer regeln gegeben -aber regeln die in der natur ihre begründung finden,diese regeln hätten nur einen sinn im kleinen rahmen von horden und stämmen -in einer solchen lebensweise würden menschen gemeinsam aufwachsen ,die vorrausetzung dafür wären kindergruppen,denn dadurch würden diese kinder ein vollkommen anderes sozialverhalten erlernen,- in der gesellschaft ist dies alles nicht der fall,dort ist jeder dem nächsten ein fremder,und gesundes sozialverhalten seltenheit,unser verhalten stammt aus der "kleinfamilie",und in der lernt man vordergründig nur was unterwerfung bedeutet,neurotische abhängigkeit zwischen erwachsenen,und egoismus
    das ist die ungünstigste prägung mit der man auf eine gesellschaft losgelassen werden kann wie die unserer überbevölkerten welt

    meiner meinung nach lebt der heutige mensch in einem irrsinnigen teufelskreis,belege dafür das es mal anders lief gibt es,aber ein intelligenter mensch müsste eigentlich bemerken,das unsere vorfahren psychisch gesünder gewesen sein müssen und >sozialer,sonst hätten sie wohlmöglich
    in der freien wildbahn nicht lange überlebt -und wären ausgestorben
    eine menschheit wie unsere kann sich nur noch mit technologischen und kulturellen krücken ins nächste jahrhundert retten (wenn sie sich nicht komplett zu gunsten der restlichen fauna und flora in die luft sprengt)
    aber nicht mit freundschaft,dazu sind wir zuviele und zu egoistisch
    ich bin kein anhänger einer art "rückkehr" zu alten lebensweisen -weil ist (fast) aussichtslos ist,ich denke zukünftige generationen werden sich ganz von selbst sozial wandeln,und zu natürlicheren lebensformen zurückfinden
    was sich bewährt hat kommt immer wieder zurück
    solange ich lebe muss ich mich wie allen anderen zwar anpassen,aber das hier alles nicht gut finden :D
     
  10. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

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    Eine Gesellschaft kann auch ganz gut ohne Politiker auskommen, solange sich die Menschen untereinander vertragen. Vertragen sie sich denn mit der Politik?
    Eher nein wenn ich mir die tägliche Gewaltbereitschaft ansehe, die es übrigens trotz - oder vielleicht gerade wegen - der Politiker gibt.

    @ Andastre

    Ich hatte mich auch politisch betätigt, es lief immer darauf hinaus das ich die Arbeit machte, andere sich profilierten und aufspielten und nach "Macht" geiferten. Dir sagt der Name leverkusener Kreis etwas? Ich hatte diesen Verein nach oben gebracht und wurde dafür mehrfach in den Arsch getreten - jedenfalls solange bis ich die Purschen habe fallen lassen, und nun sind sie wieder dort wo sie herkamen.

    In der Politik finden sich keine erleuchteten Menschen, nur solche die Spaß daran haben vermeindliche Macht zu empfinden. und natürlich ihren Besitz zu mehren, egal zu welchem Preis, solange sie ihn nicht (sofort) bezahlen müssen. ;)

    Etwas mehr Nächstenliebe währe nicht schlecht in der gesellschaftlichen Führung. Weisst du, Feuer reinigt, und ich denke das es langsam wieder Zeit für eine Reinigung wird - auch wenn es schmerzhaft sein wird... :(
     
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