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Es ist so mühsam!!!

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von abendsonne, 4. Oktober 2005.

  1. abendsonne

    abendsonne Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. März 2005
    Beiträge:
    982
    Ort:
    Österreich
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    hallo, es ist echt zum resignieren. je mehr ich mich abraffe, mein konto auf die reihe zu bekommen, umso mehr sehe ich, dass es noch weniger geht als vorher! ich lebe sowas von am limit momentan und tu wirklich schon gar nichts mehr. ich schneide mir die haare selber, kauf keine schwarzwälderwurst etc. weil zu teuer, fahre nicht mal mehr gerne wohin, weil selbst der benzin genug kostet etc.etc..
    je mehr ich mich abmühe, desto noch schlimmer wird es.
    dieses thema verfolgt mich, seit ich denken kann.
    selbst wenn ich geld haben müsste, hatte ich nie welches. ich kann mich ja noch glücklich schätzen anderen menschen gegenüber, die keine arbeit haben. trotzdem funktionierts sowas von gar nicht!! derzeit ist eine ausnahmesituation, ich bin im karenz für kinderbetreuung.
    meine partner entsprechen auch dem gleichen schema, nie geld. ich konnte nie eine unterstützung von ihnen erwarten, im gegenteil, ich musste mich auch um deren geschichte abmühen (schließlich betrifft es immer beide). es ist auch jetzt so.
    immer wieder überlege ich, welchen sinn dieser mangel haben könnte.
    mein ganzes leben verläuft schleppend, stockend. es geht immer alles gut aus, aber es ist absolut mühsam.
    leider kann ich nicht mal viel im forum sein, denn dann bekomm ich von meinem mann wieder eine rüge, zuviel von den MB zu verbrauchen. schließlich bezahlt er den beitrag fürs internet.
    ich versuche immer wieder loszulassen, aber es ist halt eine massive beeinträchtigung in sämtlichen bereichen. das einzige, was ich momentan tun kann, ist mit den kindern spazieren gehen. das kostet nichts.
    irgendwie hab ich jetzt mal ordentlich das gröbste abgelassen. ich lass das mal so stehen. vielleicht habt ihr selber schon ähnliche erfahrungen gemacht. oder wisst einfach, welche lernerfahrung dahinter steckt.
    durch beschränkung fehlende erfahrungswerte aufstocken???
    welchen spirituellen hintergrund hat für euch geldmangel??
    lg chira (ein wenig entmutigt)
     
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  2. HerrHundi

    HerrHundi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. April 2005
    Beiträge:
    1.336
    Ort:
    Zwinger
    Keinen.
    Entweder will man das nötige Geld nicht verdienen oder kann man nicht oder man kann mit dem Geld nicht umgehen.
    Was ist bei Dir der Fall? ;)
     
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  3. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    15.828
    Ort:
    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    Ach, ich kann Dir das nachfühlen, wir waren auch noch nie gut betucht. Aber mit dem Geld ist das sehr sonderbar, je mehr Gedanken man sich darüber macht, desto weniger und knapper wird es.Komisch, aber es vermehrt sich, je mehr man davon hat.
    Es klingt zwar unwahrscheinlich, aber mein Gefühl sagt mir, dass es mit Blockaden zu tun hat. Du blockierst Dich selbst. Ich bin auch gerade im erziehungsurlaub und weiß noch gar nicht, wie ich Weihnachten finanziere, aber durch einen glücklichen Zufall kommt ausgerechnet im Dezember etwas geld ins Haus.
    Vielleicht hilft Dir auch Feng Shui oder der feste Glauben daran, dass es immer reichen wird.
    Die Energien müssen fliessen.
    Mehr kann ich leider auch nicht dazu sagen.
     
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  4. Route666

    Route666 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2004
    Beiträge:
    830
    Hinter deinem Problem steht die Annahme, dass mehr Geld dich glücklicher machen würde.

    route666
     
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  5. Shanna1

    Shanna1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. März 2005
    Beiträge:
    1.527
    Ort:
    Graz
    Huhu,

    hast du so eine Art Haushaltsplan, wo du alle Einnahmen und Ausgaben mitschreibst? Das ist sehr hilfreich, um die "Geldfresser" zu finden und vielleicht auch zu verkleinern.
    Da reicht eine Aufteilung in "Auto", "Miete", "Strom", "sonstige Betriebskosten", "Nahrung", "Medikamente", "Telefon",... usw.

    Falls du dabei Hilfe brauchst, dann meld dich per PN.

    Lg

    Shanna
     
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  6. Shanna1

    Shanna1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. März 2005
    Beiträge:
    1.527
    Ort:
    Graz
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    Naja, wenn man sich gerade mal mit Müh und Not das Leben "leisten" kann, dann hilft es bedeutend, wenn man nur ein bisschen mehr hat und sich damit nicht unbedingt sorgen muss, warum am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist...

    Lg

    Shanna
     
  7. Route666

    Route666 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2004
    Beiträge:
    830
    Ich glaube jeder versteht das sehr gut und ich würde mir vielleicht noch viel grössere Sorgen machen als du.

    Aber nützt dieses Verständis ? Oder hält dieses Verständnis die Haltung: wenn ich mehr Geld hätte wäre ich glücklicher , aufrecht, obwohl diese Haltung genau das ist, was deinem Glück möglicherweise im Wege steht ?
     
  8. Reinfried

    Reinfried Guest

    Liebe Chira!

    Lass Dich mal gaaanz fest drücken! :umarmen:

    Das klingt ja gar nicht gut.... Mir gings nach meiner Scheidung vor einigen Jahren auch ziemlich daneben... Ich musste aus dem gemeinsamen Haus raus, hab ziemliche Schulden für ein neues (ur-altes) Haus aufgenommen, damit wir (meine drei Kinder und ich) ein Dach über dem Kopf hatten.

    Mein Tag hatte 48 Stunden, ich hab gejobbt und nächtens gestemmt, Leitungen und Böden verlegt, Wasserrohre selbst repariert, ausgemalt... und die ewige Sorge ums Geld.

    Als mir dann auch im tiefsten Winter der Ofen fast explodierte und ich (es war genau zu Silvester), statt wie alle anderen fein zu feiern und teuren Sekt zu trinken, mit Gummistiefel (der Nothahn hatte sich geöffnet und der Keller stand unter Wasser) und einer Schaufel bewaffnet die halbe Nacht lang weiß-glühende Kohlen aus dem donnernden Ofenkessel schaufelte, war der Punkt erreicht, wo ich am liebsten alles hingeschmissen hätte (einen Tag vorher hatte ich einen Wasserrohrbruch, vorher ging das WC kaputt...).

    Ich stand im Keller und schüttelte wie verrückt den Kopf. Nein, nein, nein, DAS wollte ich wirklich nicht. Irgendwann wurde mir die Komik dieser Situation bewusst (in Morgenmantel und Stiefel mit Schaufel, völlig schwarz vom Kohlenstaub und das zu Silvester) und ich bekam einen Lachanfall. Der war echt befreiend. Und ich hab mir damals geschworen, mich NICHT unterkriegen zu lassen...

    DAS hab ich aus diesen Situationen gelernt, dass ich viel stärker sein kann, als ich je dachte.

    Mein Sprücheklopfer kommt nun wieder durch: "Wer schon auf dem Meeresgrund war, fürchtet sich nicht mehr vor Pfützen.."

    Ich hab in dieser Zeit soo viel gelernt, meine Mädels, die bei allen Dingen mithalfen und ich haben in dieser Zeit so einen Zusammenhalt, einen Teamgeist gespürt wie vorher und später niemals.

    Es hat uns zusammengeschweißt, diese schlimmen zwei Jahre (dann war das ärgste überstanden) und ich möchte, so anstrengend das auch war, diese Zeit nie wieder "hergeben" müssen....

    Das ist die eine Sache, die ich Dir sagen wollte. Die andere ist: Mach Dich stark, schau, wie Du zu mehr Geld kommen kannst, wenn es gar nicht mehr geht.

    Ich kenne Deine Situation nicht, vielleicht gibt es irgendwelche Möglichkeiten?

    Alles Liebe!
    Reinfriede
     
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  9. Maud

    Maud Guest

    Auch mein Geheimnis möchte ich euch hir und jetzt veraten.

    Der stand meiner Finanzen ist der Grund meines sooooo enormen Wunsches von mir in
    Indien, ein Guru zu sein nur im Stoff gehüllt. Unter einen Baum zu sitzen, und

    von vorbeikommenden Gleubigern nahrung zu bekommen.

    Diese Vorstellung vom Leben macht mich Frölich.

    Alles Liebe Maud

    Hei Reinfriede Danke für den Grünen
     
  10. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
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    Meine liebe Chira,

    das erinnert mich an unsre 7 Jahre der Armut. Mein Mann war arbeitslos, aber ich hatte meine Anstellung. Zum Glück im selbstgewählten Beruf. Doch was ich verdiente, lag unter dem offiziellen Sozialhilfesatz. Wir haben die abgetragene Kleidung von Verwandten angezogen, Wohngeld vom Staat bekommen, Urlaub bei Oma und Opa gemacht... Ich kann mich aber nicht daran erinnern in das Gefühl des Leidens gekommen zu sein. Denn ich konnte MEINEN Beruf machen und mein Mann hat sich liebevoll um die Kleinkinder und die Küche zu Hause gekümmert. Na gut, er hatte es nicht ganz so leicht, weil er bei seinen Bewerbungen eine Absage nach der andren wegstecken musste. Ich erinnere mich aber dran, dass ich täglich dankbar war, dass wir ein Dach überm Kopf haben, dass wir gesund sind, dass Liebe da ist, dass wir nicht hunger leiden. Ich hatte volles Vertrauen und fühlte mich seelisch frei.
    Diese Zeit liegt nun 10 Jahre zurück. Wir haben nun ein eigenes Haus (schon abbezahlt) und alles was wir brauchen reichlich. Die Beharrlichkeit und das Vertrauen und das Einverstandensein mit der Schicksalsaufgabe hat uns den Übergang zum Wohlstand schaffen lassen.
    Also mein Tipp. Einverstanden sein und offen sein für bessere Zeiten. Könntest dich ja z.B. in ein bewusstes Bettelmönchschicksal reindenken, fällt mir gerade ein. Die Lebenskunst rausfinden, wie man mit fast nichts glücklich sein kann. Mich beruhigt es, dass ich die Bequemlichkeit des Wohlstands genießen kann, aber auch sicher bin, mit wenig auskommen zu können. (Spirituell gesehen geht es bei der Armut glaub ich gerade darum ins Einverständnis zu kommen.)
    Hoffe, das bringt dich auf gute Gedanken.
    :kiss4: Kalihan
     
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