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Es ist schön!

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von LoneWolf, 2. Juli 2007.

  1. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
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    Meine sehr geehrten Damen und Herren!

    Oder soll ich anders anfangen? Ist das zu schleimig? Dient es dem Leser gleich von vorn herein zur Verwirrung? Was geht vor, im Leser? Zieht er allein aus der Anrede Rückschlüsse auf den Schreiber und dessen Charakter? Zieht er kommunikationspsychologische - gibts das wort überhaupt? -Methoden heran, bereits vom Angfang an, bereits beim Lesen der Anrede?

    Das ist mir zwar nicht egal, aber ich bleib mal dabei.

    Meine sehr verehrten Damen und Herren!

    Es ist schön ...

    CRUX NOCH MAL! Jetzt hab ich vergessen, was ich sagen wollte.

    Ich schreib weiter, wenns mir wieder einfällt. Sie müssen wissen, meine Damen und Herren, ich werde hier unter Tags auch häufig angeredet, muss zwischendurch auch andere Dinge machen, soll einigermaßen freundlich Rede und Antwort stehen und will auch dem Denkprozess in mir selber ein wenig Beachtung schenken, da ich daraus in der Vergangenheit und Gegenwart schon des öfteren persönliche Gewinne ziehen konnte. Das sage ich hier, um meine Zerissenheit zu erklären.

    Ich rede vom DEM Denkprozess IN MIR, nicht von MEINEN Gedanken. Ich für mich sehe hier einen kleinen, aber nicht unwesentlichen Unterschied. Wie der Leser das sieht und verarbeitet, darauf habe ich keinen großen Einfluss. Und ob er nun Rückschlüsse auf den Schreiber bzw. auf des Schreibers Charakter zieht, oder - wie dieser selbst - projektionsfrei einen Denkprozess verfolgt, bleibt auch ihm überlassen.

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    Es ist schön! Langsam wird mir klarer, worum es mir geht, wenn ich hier schreibe. Nicht nur hier, in Aufgeschrieben sondern meine ganze Forenbeteiligung betreffend. Nach und nach kristallisiert sich ein Motiv vor meinen Augen und ich erhalte hier mitunter Hilfen, die im Gegensatz zu den Hilfen, die ich im Realleben bekomme, keine Zwangsbeglückungen sind, sondern echte Hilfen, weil es mir hier, auf dieser virtuellen Ebene und schreibender Weise eben leichter gelingt, eine gesunde Distanz zu finden ohne mich dabei zu verschließen.

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    Es ist schön! Das Wetter draussen und eigentlich auch in mir, im Moment. eigentlich sollte ich hinaus und ich hätte viel zu tun, aber auch dieser Denkprozess ist mir wichtig. Ich spüre nur, dass er mir wichtig ist, ich weiß es nicht. Ich ahne nur, das der Tod mir sagt, was wichtig ist und was nicht wichtig ist für mich. Der Tod ist eine Realität für mich, der ich ins angesicht blicke, von der ich mich nicht zermürben lassen darf, aber über die ich auch nicht sinn und grundlos in spottender Weise lachen darf, weil ich mich sonst um mein eigenes Leben betrüge. Der Tod ist für mich das Maß aller Dinge. Hier auf dieser Erde. Doch ich begegne ihm "weitgehend Angstbefreit" und möge Gott mir die Kraft geben, diesen Zustand bis zum letzten Atemzug aufrecht zu erhalten.

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    Jetzt zum eigentlichen, warum ich eigentlich heute zu schreiben begonnen habe.

    Inspiriert von anderen, parallelen Unterhaltungen im Realleben und auch in der PN Box wird mir langsam klar, dass auch ich an einem Projekt arbeite, die ganze Zeit schon und ohne es zu wissen, ohne Vorsatz. Ich bin also nicht wirklich Projektlos. Vielleicht bin ich gar ein Künstler und weiß es nicht. Hmmmm .... alles ist möglich.

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    In mir keimt eine Schrift, ein Buch, die Arbeit an einem Buch, das in etwa den Titel tragen könnte: "Das verdorbene Wesen und seine Heilung!" oder "Wie kommt der Verbrecher zu Gott ohne dabei die Menschen zu vergessen, an denen er sich im Laufe seines Lebens vergangen hat!" oder eben einfach: "Die Heilung des verdorbenen Charakters". Aber mir ist es nicht mehr wichtig, dieses Buch fertigzustellen. Ich weiß nur, dass das mein Projekt ist, an dem ich arbeite. Mittlerweile nicht mehr verbissen und verkrampft, sondern gelöst und entspannt. Diese Forum hat mir dabei sehr geholfen.

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    Die Arbeit ist nicht immer leicht. Der verdorbene Charakter muss während langer, immerwährender Einkehr lernen, gleichzeitig auch nach Außen zu gehen, sich den Menschen zu öffnen, den Menschen zu sagen, wer er ist ohne sich in irreführenden Details zu verlieren und gerade dieser Teil der Arbeit gestaltet sich sehr schwierig, denn im außen erkennen manchen Menschen zwar seinen guten Willen, doch wenn er beginnt, von dem Verderben zu erzählen, das in seinem Inneren ist, beginnen sich viele zu fürchten und versuchen ihn zu heilen, in dem sie sagen: "Ach geh, so schlimm bist du doch gar nicht", "Ach geh, das ist doch Vergangenheit, schau nach vorn!" "Ach geh, du musst lernen, auch deine schattenseiten zu lieben!" "Ach geh, du bist behaftet und befangen von Schuldgefühlen".

    Sie wissen ja nicht, dass er bereits viele Gespräche mit Gott hinter sich hat und Vergebung erhalten hat, soweit zumindest, dass er sich nun frei bewegen kann und ohne permanentes und erdrückendes Schuldgefühl, das er natürlich auch kennt, aus der Vergangenheit. Sie wissen ja nicht, dass er von Gott selbst in einem leisen, immerwährenden Zwiegespäch den Auftrag erhalten hat, wieder umzukehren und auf die Menschen zuzugehen, durch ihre oft gutgemeinten Projektionen hindurch nach zwei Seiten gleichzeitig zu gehen, nach Innen und Außen gleichermaßen, um diese beiden Teile des Daseins wieder in sich selbst zusammenzufügen zu einem großen Ganzen. Und an seinem Projekt zu arbeiten: "DIE HEILUNG DES VERDORBENEN CHARAKTERS" an einem Buch, dass vielleicht nie geschrieben und gedruckt wird. Aber das ist nicht wichtig. Das Projekt ist wichtig.

    Und sie wissen nicht, dass ihm alles gesagt wird. Wann er sich auf Gott berufen darf und wann er von Gott zu schweigen hat.

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    Ich habe einen Freund, das ist ein Mensch den ich sehr schätze und trotzdem hab ich so manches Problem in der Verständigung, aber das soll nicht mein Text sein, jetzt und hier. Dieser Mensch ist künstlerisch aktiv arbeitet gerne mit einem bestimmten Material und versucht auch, in seinem Umfeld Begeisterung zu wecken für dieses Material. Mit teilweisem aber eher mäßigem Erfolg, wie mir scheint. Ich selbst könnte mich bisher in erster Linie für seine Betgeisterung begeistern, denn ich bin hindurchgegangen, durch dieses Material und das hat sich schwer genug gestaltet. Es handelt sich im weiteren Sinn um Erde und manchmal nennt er es auch Gatsch. Klar sehe ich ein paar verspielte Möglichkeiten, die sich aus der Formbarkeit des Materials ergeben, aber mein Freund versucht eben Projekte um das Thema zu gestalten und arbeitet recht intensiv daran, wie ich meine. Und ich nehme seine Arbeit ernst. Er mag spielerisch an die Dinge herangehen, aber ich sehe, dass er an das Material glaubt und an den Wert seiner Verwertbarkeit im sozialen, gesellschaftlichem Sinn und zur Gestaltung einer menschenfreundlichen Welt.

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    Aber Egoist, der ich bin, geht es mir nicht darum, seine Ideen zu bewerben. Das muss er selbst machen. Und gierig wie ich bin, habe ich insofern profitiert, dass ich nach und nach dahinter gekommen bin, dass auch ich ein Material habe, in das ich zwar nicht verliebt bin, aber das mir nun mal zu Teil wurde, gegeben vom Leben um damit zu arbeiten und im Grunde arbeitete ich schon immer an einem Projekt, wenn ich mir auch nicht bewusst war. Mein Material, mit dem ich arbeite und große Erfahrungen gesammelt habe ist "das Böse" und mein Hauptprojekt befasst sich damit: wie kommt es in die Welt, wie kommt es in den Menschen, in den Körper, also auch in den Lehm, wie bekomm ich es raus aus dem Menschen, aus der Welt und aus dem Leb`n, weils zwar manchmal lustig erscheint, ein bissel bös zu sein, aber dem Leben im Ganzen nicht wirklich gut tut. Und mein Ausgangspunkt für die notwendigen Recherchen bin zunächst mal ich selber gewesen, also mein verdorbener Charakter und im weiteren die Erkenntnis des Selbigen und eine Menge Beobachtungen in meinem näheren und weiteren Umfeld.

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    Mein Material is also das Böse nd mein Projekt hab ich jetzt beschrieben, aber nicht weil ich so naiv bin und denk, ich könnt vielleicht irgend jemanden begeistern, an meinem Projekt mitzuarbeiten oder es gar zu fördern. Ich will niemanden zwangsbeglücken mit meinen Projektgedanken und all zu große Beteiligung würde nur meine Konzentration stören, die ich bei dieser Arbeit brauche. man kann mit diesem Material nur arbeiten, wenn man gute Verbindungen hat, die ich hier jetz mal namentlich nicht nenne. Die Arbeit ist mitunter nicht einfach und ganz harmlos, wie auch die Arbeit mit Erde nicht immer ganz einfach ist. Ich hab mal auf einem Friedhof gearbeitet als Hilfsgärtner, auf einem vom Regen aufgeweichten Tujenfeld, da bin ich fast bis zum Schritt eingesunken und hab gespürt, wie das klebt und bindet und einen nicht mehr losläßt. Aber die Erde ist gut. ein gutes Material. Man muss wahrscheinlich immer ein bisserl drüber schweben, wenn man gestaltend und formgebend mit der Lehmerde arbeitet und baut. Lieber als Beton und Asphalt is mir die Erde als Material allemal.

    Aber es ist nicht meine Arbeit, mich darum zu kümmern, welchem Material man den Vorzug gibt, bei der weiteren Gestaltung der Erde. Das ist Sache der Erdexperten, Architekten und Baumeister. Das Material mit dem Ich arbeite ist "das Böse" und mein hauptprojekt ist der verdorbene Charakter und seine Heilung und betrifft als solches auch nicht nur mich und meinen eigenen Schwanz, denn ich weiß, ich habe es gesehen, mit eigenen augen gesehen - das ich nicht der einzige verdorbene Charakter BIN auf dieser Erde. Und Teil meines Projektes ist auch nicht, das Verderben des Charakters einzuteilen in harmlosem kleinere Verderbnisse oder in schwere Charakterfäulnis, sondern einen Weg zu finden, es als ganzes hinaus zu bekommen, aus dem Körper, also aus dem Lehm. Denn der Lehm selbst ist ein gutes, formbares Material.

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    Aber wie gesagt; es ist nicht meine Sache, die welt zu gestalten. Ich wollte nur Dank sagen für die Unterstützung, das ich endlich mein Projekt gefunden habe und dem Kind einen Namen geben kann. Ich arbeite am ICH, denn in dem ICH ist das Böse und das ist mein Material. Und wer mein Projekt finanziert, darum mache ich mir im Moment keine Sorgen. Es gibt einen großen und mehrere kleine Gönner, die großes Interesse an meinem Projekt gezeigt haben. Und sie sind nicht immer zufrieden mit meiner Arbeit, ich bin auch oft sehr nachlässig, aber es wird besser. Alles wird besser.

    Danke für die Geduld beim lesen.
     
  2. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

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    Wer aber diskutieren will mit mir über die sinnhaftigkeit meines Projekts, der hat etwas falsch verstanden.

    Es ist MEIN Projekt und MIR ist es scheissegal, ob es zum Scheitern verurteilt ist. Ich WILL das Böse aus dem Körper haben, aus dem Lehm. Ich sage wie mein Freund bezüglich seines Materials oft sagt: Ich habe das Know How dazu und ich arbeite daran. Und ob Teilprojekte zum Scheitern verurteilt sind oder nicht ist mir, dem Wiener Wurschtel sowas von wurscht, das es der rein Vernünftig-Rationale Denker nie verstehen wird können. Ich fürchte mich nicht vor meinem Material. Beides ist in mir selber zu finden. Das Böse und der Lehm, aus dem dieser Körper gemacht wurde, während ich tief geschlafen habe.

    Den Lehm zu formen, mit der Kraft meiner lehmigen Hände und meines freien Geistes, dass soll irgendwann ein Folgeprojekt werden. so weit bin ich noch nicht. Erst muss das Böse aus dem Leb`n und aus dem verdorbenen ICH.
     
  3. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

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    :kuesse: :blume:
     
  4. aphoris

    aphoris Mitglied

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    402
    Es ist schön.
     
  5. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

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    Jetzt, nachdem ich ja mein Projekt gefunden habe und Dank gesagt habe für die Hilfe beim finden, werd ich ja hoffentlich dieses Forum nicht mehr in der gewohnten Weise mit meinen Schreibwütigen Anfällen quälen. Ich würde mir ja selbst wünschen, endlich fern der Öffentlichkeit, im stillen Kämmerlein sozusagen, an meinem Projekt weiterzuarbeiten, an diesem Buch über den verdorbenen Charakter und seine Heilung, denn es liegt mir wirklich fern, andere Menschen in mein Projekt zu ziehen.

    Ein verdorbener Charakter kann keine Heilung finden, aus persönlichem Wünschen und Wollen, weil das wünschende und wollende ICH selbst es ist, das verdorben ist. Immer wenn gesunde Teile dieses ICH versuchen kranke Teile zu heilen, werden sie früher oder später auch krank, weil das gesunde ICH im Normalfall keine Teile hat sondern eine unteilbare Ganzheit darstellt, die ich aufgehoben und nicht getrennt sehe in einer noch größeren Ganzheit, die ich persönlich gerne Gott nenne. Und ist der Charakter mal verdorben wird früher oder später das ganze ICH krank, in der Abwendung von dieser größeren Ganzheit.

    Zur Heilung eines verdorbenen Charakters braucht es die Hinwendung zu einem Nicht-ICH, zu einem vollkommen unverdorbenen DU, dass nicht menschlich-bekannter Herkunft ist. Zumal dem verdorbenen Charakter noch kein Mensch begegnet ist, dessen ICH nicht Zeichen von leichtem Verderben aufwies, wenngleich es dem Verdorbenen auch nicht Anliegen ist, über das Verderben seines Bruders zu richten, da er genug Verdorbenes in sich selber weiß. Doch zunächst ist der verdorbene charakter auch voller Mißtrauen gegen die Menschen, weil er immer von sich auf andere schließt und so braucht der Verdorbene die Hinwendung zu Gott, der großen Ganzheit, wohl mehr als der Unverdorbene, den ich in seiner reinsten Form persönlich noch nicht kennen gelernt habe.

    Einige wenige soll es geben und so sagt man auch dem Menschen Jesus von Nazareth - ich hoffe, ich hab das richtig geschrieben - nach, er wäre völlig frei von Verderben geworden oder gar so geboren. In eine Diskussion darüber will ich mich nicht verlieren, denn lieber will ich einfach daran glauben.

    Ein Motiv zum Erkennen des eigenen, verdorbenen Charakters ist mir nicht bekannt.

    Es scheint mir einzig das gierige Auge selbst zu sein, das in der Welt herumirrt und nicht weiß, wonach es sucht, sich unmotiviert mal hierhin dann dahin wendet, alles will was es sieht und niemals genug bekommt von einem Stück sondern überall 100 oder 1000 Stück braucht. Dieses gerige Auge der Person mit dem verdorbenen Charakter also, dessen ewig und gierig suchender Blick (ich sage hier nicht, das Suche an sich gierig ist, ich rede von einem verdorbenen Charakter und auch von mir selbst. Nur zur Erinnerung!) sich eines Tages und wie zufällig auf das Verderben im eigenen Inneren richtet und nicht mehr davon loskommt und zunächst vielleicht auch hier in gewohnter Weise tiefer und tiefer sinkt, in sich selbst versinkt, bis es eines Tages vor Leid und Schmerz schreiend wie ein krankes Tier nach einem Ausweg sucht, wieder mit der gewohnten Gier im Blick nach einer Lösung und Erlösung von dem inneren Leid ....

    .... und eines Tages, nach langer Suche in das geöffnete Auge Gottes blickt, aus dem einzig es Heilung erfahren kann, für sein verdorbenes Sein.

    :dontknow: So oder ähnlich könnte ich es mal angehen, doch ich weiß es noch nicht. Ich muss mich eben jetzt erst mal zurückziehen und in der Stille an meinem Projekt weiterarbeiten, wie es ja viele andere auch tun.

    Alles Liebe, und vielleicht betet ja irgendwer für mich, auf dass mich die dumme Geschwätzigkeit endlich verlasse :weihna1
     
  6. veggie

    veggie Neues Mitglied

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  7. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

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    Ja.

    Ich hab es schon mal versucht, auf Fleisch zu vergessen. Aber zu sehr vom Kopf her. Und nach ca. 4 jahren hab ich wieder begonnen, Fleisch zu essen. Ab da ging es auch wieder Berg ab mit mir. Manchmal würd ich am liebsten Heulen ... aber es ist wie es ist.
     
  8. MorningSun

    MorningSun Sehr aktives Mitglied

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    wo die Wirren irren ...
    [​IMG]

    also ich habe mir schon die augen aus dem kopf geweint, ganze seen habe ich vollgeweint.

    dabei ist mir dann irgendwann aufgefallen, dass weinen und lachen
    eigentlich das gleiche sind, nur umgekehrt...
    ich finde menschen die nicht weinen können sehr suspekt...
    ich bin mir sicher , dass dem dalei lama auch oft die tränen laufen,
    wenn er sich freut...
    und so bin ich in der lage, dieses tiefempfunde leiden zu fühlen...
    ach... heule auch wenn ich mich freue, bin halt wassermann-frau...bei mir
    fliesst es oft.
    Alice
     
  9. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

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    Wie ist es mit einem Apfel, wenn er mal angeschlagen ist?

    Ich habe von versuchen mit Pyramiden gehört, die Fäulnis verhindern, aber ich weiß nichts darüber.

    In der Regel ists doch so, dass die Fäulnis, hat sie mal begonnen, ja kaum noch etwas aufhalten oder gar umkehren kann, oder? Da hilft doch meist nur eines. Das Beste von dem Apfel, nicht seine schöne Form und Schale, sondern seinen Geschmack zu retten, ein Messer zu nehmen, die fauligen Teile wegzuschneiden und den guten Rest zu essen.

    So soll mir sein wie diesem Apfel da, solange noch eine Spur von Geschmack in mir ist.
     
  10. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

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    ICH BIN EIN KRIEGER
    STARKES MANN
    ICH HEULE NUR
    IN DER DUNKELKAM

    :weihna1
     

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