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Erziehungs-"urlaub"

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Silesia, 8. Oktober 2005.

  1. Silesia

    Silesia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2004
    Beiträge:
    4.226
    Ort:
    IRELAND - am Ende des Regenbogens, wo ein Kobold w
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    Ich möchte diesen Thread eröffnen,weil ich nicht verstehen kann, dass viele moderne Eltern ihre Kinder schon früh in fremde Hände geben.
    Gemeint sind nicht die Mütter,die alleinerziehend und in finanziellen Nöten sind, sondern Erfolgs-Tiere, die alibimäßig Erben in die Welt setzen.
    Sehr viele planen schon bevor sie erst schwanger werden, dass sie weiterhin arbeiten, gleich nach der Entbindung wieder ins Büro sprinten - Papi oder Omi ist ja da! Stillen leider nicht möglich, die Brüste befinden sich an der Business-Frau der die Milch ungelegen kommt.

    Eine BBC-Studie hat gezeigt dass Kinder, die sehr früh in Kita´s oder dergleichen kommen, aggressiver sind weil sie unter dem Massendruck leiden. Kinder, die ihre Kindheit bei Mama zuhause verbrachten, waren ausgeglichener und selbstsicherer!

    Was treibt also Frauen dazu, gleich nachdem unsere wertvollsten Geschenke auf der Welt sind, wieder aus dem Haus zu rennen und der Karriere nachzueifern?
    Mich persönlich hat man so schwer von meiner damals neugeborenen Tochter getrennt, dass ich nicht mal alleine duschen wollte!
    Jetzt ist sie 1,5Jahre jung und hat mich auch weiterhin wann immer sie mich braucht. Meiner "Karriere" laufe ich nur im Fernstudium nach, alles andere würde mir persönlich das Mutterherz brechen.

    Wie habt ihr, Mamas und Papas, das gehandhabt?
     
  2. brinisan

    brinisan Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Mai 2005
    Beiträge:
    388
    Ort:
    hamburg
    hi silesia!

    das ist für mich auch völlig unverständlich: da stellen sich z.b. promis hin (jedenfalls oftmals leute, die geld wie heu haben) und sagen: 'ich möchte noch soooo viele kinder haben, kinder sind einfach das ultimative!'

    ja, schon, kinder sind was wunderbares! ich habe eine 9-einhalb jährige tochter. ich habe mich zur scheidung durchgerungen, weil mein 1. mann durch zunehmenden alkoholismus für uns beide untragbar war.

    gott sei dank habe ich dann einen mega-tollen mann kennengelernt, mit dem ich nun in 2. ehe verheiratet bin und den meine tochter sehr, sehr liebt und auch 'papa' zu ihm sagt.

    liebe grüße,:kiss3:
    brinisan
     
  3. Schwarze Witwe

    Schwarze Witwe Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2005
    Beiträge:
    778
    Ort:
    darmstadt
    hallo silesia,
    ich denke mal das die meisten frauen zu hause bleiben,zumindestens die erste 2-3 J.:banane:
    bei den karieren frauen denke ich, das es da zwei unterschiedliche sorten gibt.
    wenn FRAU sich mühevoll die leiter hochgearbeitet hat, und dann nur weil sie in mutterschutz geht, ihren guten posten verlieren wird, wird sie sich überlegen wie es machbar wird beides gebacken zu bekommen!
    und dann die anderen die denken ohne sie geht nix.....oder wollen sich einfach selbst beweisen das sie so toll sind, beides unter einen hut zu bekommen...

    :schaukel:
     
    east of the sun gefällt das.
  4. brinisan

    brinisan Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Mai 2005
    Beiträge:
    388
    Ort:
    hamburg
    ...ich vergaß leider das wichtigste:

    ich kann promis (und dergleichen leute mit dieser leider dort sehr verbreiteten meinung) nicht verstehen! nannies und dergleichen anheuern hat doch nichts mehr mit 'seine kinder erziehen und aufwachsen sehen' zu tun...
     
  5. brinisan

    brinisan Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. Mai 2005
    Beiträge:
    388
    Ort:
    hamburg
    boah, bin ich heute vergesslich. ich hoffe, ihr nehmt es mir nicht krumm...

    ich habe auch 3 jahre erziehungsurlaub in anspruch genommen. aber in dem 3. jahr habe ich 2 tageskinder gehabt.

    das war ein guter deal zwischen dazu verdienen und trotzdem mein kind nicht 'abgeben' zu müssen...

    liebe grüße,
    brinisan
     
  6. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
    Beiträge:
    15.754
    Ort:
    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
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    Hallo,
    ich bin mit 6 Monaten in die Krippe gekommen und nicht aggressiv.

    bei beiden Kindern blieb und bleibe ich jeweils 2 Jahre Zuhause, aber ehrlich gesagt freue ich mich schon auf meine Arbeit, endlich mal wieder eine bestätigung meiner Arbeit, wieder einemal zeigen was icg drauf habe und mal wieder unter erwachsene Menschen kommen. Nennt mich egoistisch, von mir aus, aber ich habe auch meine Bedürfnisse und Träume.
    Ich habe eher das gefühl, dass Kinder die immer nur bei Mama Zuhause waren mehr Probleme in der Schule haben.(ich meine nicht die schulischen Leistungen, sondern sich in die Ordnung einzugliedern).

    Außerdem gibt es viele Frauen, die ihren Job verlieren würden, wenn sie lange daheim bleiben.
     
  7. Hamied

    Hamied Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Februar 2005
    Beiträge:
    11.580
    Ort:
    Uguc
    Hm, also ich war lange in einer Kindertagesstätte tätig, in der nun auch eine Kinderkrippe integriert wird.

    Ich für meinen Teil würde mein Kind nicht freiwillig in eine Krippe geben.
    Die ersten Jahre möchte ich zusammen mit meinem Kind/Kindern (ich krieg a angeblich Zwillinge *lach*) verbringen. Vorallem ist dies auch für das Kind sehr wichtig. Das erste Lebensjahr des Kindes ist sehr prägend und entscheidend für sein ganzes weiteres Leben. Eine fehlende Bindung zur Mutter kann daher fatale Folgen haben.

    Ich möchte die Entwicklung meines Kindes zusammen mit ihm erleben. Seine ersten Schritte, seine ersten Worte, ich als Mutter möchte dabei sein und vorallem für das Kind da sein. Mit ihm zusammen die Welt entdecken und ergründen.
    Ich hatte eine Kollegin die zwei Kinder hatte, das Mädchen war 4 der Junge 1 1/2Jahre. Gut man muss sagen, sie war jung die Kinder waren nicht ganz gewollt, aber das hats sie ihnen auch zu spüren gegeben.
    Sie hat sich nie wirklich um ihre Kinder gekümmert, ging abends weg und am Wochenende war sie auch nie da. Die große war den ganzen Tag in der Tagestätte. Den Kleinen sah ich immer nur mit der Tagesmutter. Diese Frau hat im Prinzip all das dem Kind gegeben, was die Mutter hätte tun sollen, sie hat ihm die Welt erklärt und durfte an seinen ersten Erfolgen teilhaben. Ich konnte das nicht verstehen, mir würde das in der Seele wehtun.
    Ich versteh es, wenn man keine andere Möglichkeit hat, beispielsweise wenn man alleinerziehend ist und aus anderen Gründen auf seinen Beruf und das Geld angewiesen wird. Jedoch einfach so ein Kind abzugeben, ich weiß nicht......ich möchte über niemanden urteilen, ich für meinen Teil könnte es nicht un dich würde es nicht tun.

    Liebe Grüße
    Hamied:kiss4:

     
  8. Naivchen

    Naivchen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    18. September 2005
    Beiträge:
    725
    Ort:
    Thüringen / Deutschland
    hallo silesia, ich selbst wurde mit 6 wochen jung in eine Wochenkrippe gesteckt, ich bin nicht aggressiv, hatte aber jede menge anderer psychischen Probleme (viele jahre später)
    Seit meinem ersten Sohn, vor knapp 18 Jahren bin ich zu Hause, wegen der Kinder (knapp 18, 14, 12, 1,7Jahre)
    Und ich habe es nicht bereut, auch wenn das Geld meist knapp ist.
    Meine Kinder sind ausgeglichen, trotz keinem Reichtum zufrieden und ich würde es nie anders machen.
    Allerdings sollten sie spätestens 2 Jahre vor Schulbeginn in den Kindergarten gehen, um den Umgang mit Gleichaltrigen zu lernen.
    Mein Jüngster ist wiedermal das beste beispiel.
    Mit seinen großen Brüdern und deren Freunden versteht er sich gut, aber wenn er auf Gleichaltrige trifft, weiß er mit denen nichts anzufangen.
    Guckt, als ob es Außerirdische sind und hat irgentwie Angst vor ihnen.
    Deshalb muß er es vor der Schule lernen, denn dann gibt es kein Zurück mehr.
    Liebe Grüße Naivchen
     
  9. Hamied

    Hamied Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    11.580
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    Uguc
    Es gibt heut zu tage ja sogar schon integrierte kindergrippen innerhalb bedeutender firmen. das heißt die mutter gibt zu geschäftsbeginn dort ihr kind ab und holt es wieder ab, wenn sie feierabend hat*lach* dazwischen wird sie allerdings auch mal von ihrer arbeit abgehalten, nämlich dann, wenn das baby gestillt werden muss.
    man könnte nun sagen, auf der einen seite ein tolles angebot: so kann die karriere-powerfrau auch weiterhin in ihrem beruf fußfassen und bestehen bleiben........und sogar noch ihr berufsleben mit dem kind und der mutterrolle vereinbaren.
    ich für meinen teil finde es eher ein druckmittel. entweder sie bleiben oder die stelle ist futsch, karriere byebye......gut aber damit muss ich eben rechnen. was ist mir also wichtiger?
     
  10. Naivchen

    Naivchen Aktives Mitglied

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    18. September 2005
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    Thüringen / Deutschland
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    Sorry hamied, ich weiß nicht, wo der Aal wohnt *g*
    deshalb weiß ich auch nicht, aus welchem land du kommst, wegen der Gesetzesregelungen,
    aber für mich gibt es nur ein ENTWEDER / ODER
    Ich entscheide mich für Karriere oder für Kinder
    Weil, wenn ich mich für die Karriere entscheide, dann sind für mich die Kinder bloß ein muß, so, wie Ätsch, ich hab auch was für die Altersvorsoge getan, wie die dann aufwachsen is mir "Bockwurst"
    Oder, ich entscheide mich für Kinder, ohne Rücksicht auf Konsequensen
    liebe Grüße Naivchen
     

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