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Erlebnisbericht einer verstorbenen Seele (Teil 1)

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Murmelpanda, 5. Oktober 2004.

  1. Murmelpanda

    Murmelpanda Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. Oktober 2004
    Beiträge:
    10
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    Gott zum Gruß! Liebe Geschwister, ich heiße E l i s a b e t h , ich will euch erklären,, auf welche Art und Weise ich zum Geistesglauben gekommen bin und wie er mir in der göttlichen Welt geholfen hat.
    Ich lebte in Österreich, ich hatte dort eine Schulfreundin. Unsere Wege trennten sich dann, als meine Freundin die Heimat verließ, da sie einen Mann geheiratet hatte, der in den Kolonien tätig war. Ich hatte eine sehr fromme Mutter. Ich war im katholischen Glauben erzogen worden, und ich hatte drei Brüder. Sie und mein Vater — also die ganze Familie — waren religiös, doch zeichnete sich ganz besonders meine Mutter durch ihre Strenggläubigkeit aus. So wollte sie immer Bescheid darüber wissen, ob ich auch wirklich zur Beichte gegangen wäre, und hielt mich so zur Frömmigkeit an. Diese Art aber hatte mich schon frühzeitig abgestoßen; denn ich empfand diese als eine aufdringliche Frömmigkeit, die meine Mutter hatte. Ich war auch fromm in meinem Herzen, und ich hatte meine ganz besondere Verbindung zu Christus und zu den Heiligen, zu welchen wir ja beteten. Aber diese aufdringliche Frömmigkeit meiner Mutter hatte für mich etwas Abstoßendes.
    Ich blieb aber unverheiratet bei den Eltern bis sie starben, während meine Brüder ihren eigenen Hausstand gegründet hatten. Meine Freundin war weggezogen, wie ich es euch gesagt habe. Wir haben uns dann aber viel geschrieben. Sie hatte mir auch von sonderbaren Zusammenkünften berichtet, die sie in Afrika erlebte. So schrieb sie mir, daß sie jeweils mit Leuten in der Nachbarschaft zusammenkäme, und daß da eine Frau ein Medium sei, mit dem sie sich immer am selben Wochentagabend treffen würden. Dann bildeten sie einen Kreis um diese Frau und reichten (wie es früher noch üblich war) einander die Hände, dann würde diese Frau in Trance zu ihnen sprechen.
    Für mich war das etwas ganz Neues. Sie beschrieb mir Einzelheiten davon, denn sie wollte mich überzeugen — und überzeugte mich auch. Sie schrieb mir, daß jeweils diese Person den Anwesenden Anweisungen gebe und gleichsam eine Vorschau in ihr Leben hätte. Sie hätte das anfangs auch skeptisch betrachtet, aber dann sei sie recht bald auch davon überzeugt worden, weil sich diese Dinge immer genau ereignet hätten, welche diese mediale Person vorausgesagt hatte. Voll und ganz überzeugt wurde sie dann davon, als das durch diese Frau sprechende Geistwesen erklärte, daß ihre Schwiegermutter schwer erkrankt sei und nur noch zwei, drei Tage zu leben hätte. Meine Freundin war davon überrascht und betrübt. Es sollte für sie ein Beweis sein, ob es wirklich so war. Die Nachrichtenübermittlung ging zu jener Zeit — sie liegt ungefähr 90 Jahre zurück nicht so schnell wie heute. Und so mußte sie warten, bis sie die Bestätigung bekam. Nach einigen Tagen bekam sie dann die Nachricht, daß ihre Schwiegermutter gestorben war. Sie war also zu jenem Zeitpunkt schwer krank gewesen; meine Freundin aber wurde erst benachrichtigt, als sie schon gestorben war. *
    So hatte sie einen persönlichen Beweis erhalten, und dieser festigte sie immer mehr im Glauben an diese Verbindung zu einer geistigen Welt. Und dieses alles schrieb sie mir. Ich mußte natürlich darüber staunen und wollte immer mehr wissen. So pflegten wir einen eifrigen Briefwechsel. Sie konnte mir nicht genug darüber schreiben. Ich war sehr neugierig ob alledem, was mir da berichtet wurde. Ganz ausführlich schrieb sie mir, daß es reine Wahrheit sei, daß es wirklich ein Weiterleben nach dem Tode gebe, und daß die Möglichkeit bestehe, daß ein Geist sich durch einen Menschen kundtun und durch ihn sprechen könne. Sie schrieb mir aber auch, daß dies nicht etwas Alltägliches sei. Sie machte mich auch auf gewisse Gefahren aufmerksam, die damit verbunden sind. Daß man sehr vorsichtig sein müsse und in ihrem Kreise eigentlich nur solche Menschen aufgenommen würden, die einen ganz festen Charakter hätten, die auch in einem tiefen Glauben an Gottes Gerechtigkeit lebten. So schrieb sie mir über diese Dinge, und ich machte mir selbstverständlich auch Gedanken darüber. Das Leben ging also nach dem Tode weiter. Und sie schrieb mir Dinge, die gar nicht mit meinem Glauben übereinstimmten. Das sagte ich auch meiner Mutter. Denn ihre Aufdringlichkeit in bezug auf ihre Glaubensrichtung war für mich abstoßend. So verbot mir Mutter, die Verbindung mit meiner Freundin weiter zu pflegen. Sie sagte, das alles wäre nur vom Teufel.
    Ich aber konnte dem nicht zustimmen, denn meine Freundin kannte ich viel zu gut. Sie war eine aufrichtige, gute Seele. Und all diese Dinge, die sie mir berichtete, konnten niemals vom Teufel sein. Soviel Urteilsvermögen hatte ich selbst, und so wußte ich aber genau, daß dieses meiner Mutter nicht paßte, denn sie fand darin keine Übereinstimmung mit ihrem Glauben und überhaupt mit ihrem Wesen. So war dann unser Verhältnis nicht mehr gerade das beste. Denn ich beharrte nun auf meinem neuen Glauben und meinen neuen Erkenntnissen, die ich durch meine Freundin erlangt hatte.
    Meine Mutter wurde mir deshalb sehr böse. Ich ließ mich aber nicht mehr von diesem Glauben abbringen, und so versuchte ich auch dementsprechend zu leben, so wie es meine Freundin mir schrieb, wie es notwendig ist. Denn sie bekamen dort so viele Hinweise auf das jenseitige Leben, wie man sich auf Erden ausrichten müsse, um einst im Himmelreiche Verdienste vorweisen zu können. Und so lernte ich das wahre geistige, fromme Leben kennen, das natürlich nicht übereinstimmte mit dem Glaubensleben meiner Mutter.
    Dann kam die Zeit, wo meine Freundin mir eine traurige Nachricht übermitteln mußte. -Ihr Mann war so schwer erkrankt, daß er sterben mußte. Nun kam sie ganz allein zurück, denn sie war kinderlos geblieben. Ihr Mann wurde dort beerdigt. Einerseits kam sie traurig zurück, anderseits sagte sie mir bei unserer ersten Begegnung: "Weißt du, eigentlich kann ich nicht traurig sein. Nach all meinen Erkenntnissen, nach allem, was ich heute weiß, habe ich keine Ursache traurig zu sein. Ich vermisse wohl meinen Mann, es ist wohl schwer für mich, von jetzt an allein zu sein. Aber ich weiß, daß es ihm gut geht. Er war ein guter Mensch. Und ich hatte ihn auch beeinflußt und glaube, daß er nichts zu befürchten hat in seiner neuen Welt. Und von Vorteil ist: ich kann ja für ihn beten und versuchen, mit ihm in geistige Verbindung zu kommen."
    Sie blieb in der Nähe, wo ich wohnte. Wir trafen uns dann auch zeitweise. Da es nicht möglich war, sie in meinem Hause aufzunehmen wegen meiner Mutter, ging ich zu ihr. Sie wurde von ihren Eltern, die noch lebten, liebevoll aufgenommen, und so konnte sie später das Haus ihrer Eltern übernehmen und bewohnen. So hatte ich immer Gelegenheit, mit ihr zusammenzukommen. Dann saßen wir jeweils an Abenden zusammen, machten uns ein kleines Lichtlein und fingen an zu beten. Wir beteten in erster Linie einmal für ihren verstorbenen Mann. Und dann lehrte sie mich es so, wie sie es in ihrem Kreise gelernt hatte. Wir hatten keinen medialen Menschen, der uns zur Verfügung gestanden hätte. Wir waren einfach beisammen und sangen zusammen, wie sie es dort im größeren Kreise zusammen getan hatten. Dann beteten wir wieder und lasen zwischendurch im Neuen Testament, und wir fanden darin immer wieder Beweise und die Bestätigung, daß unser Glaube richtig war.
    So waren wir viel zusammen. Zwischendurch aber erkrankten meine Eltern. Zuerst verstarb mein Vater, dann nicht allzulange darauf meine Mutter. Nun war niemand mehr da, der mir in dieser aufdringlichen Weise religiöse Belehrungen beizubringen versuchte. Ich war ganz frei geworden. Meine Freundin und mich aber verband ein wunderbares Verhältnis. Nun hatten wir ja noch mehr Gelegenheit, für unsere Verstorbenen zu beten, sie in unser Gebet einzuschließen. Wir hatten es nie aufgegeben, sondern jede Woche einen oder zwei Tage dafür bestimmt, und wir saßen schon früh abends beisammen. Und wenn wir so zusammen beteten und sangen, hatten wir das Gefühl, daß jene, für die wir beteten, auch zeitweise unter uns waren. Wir fühlten nur, daß sie anwesend waren. Wir konnten sie nicht vernehmen, wir hatten keine mediale Veranlagung, und wir beide waren ganz nüchterne Menschen. Wir bildeten uns nicht ein, etwas zu hören. Wir waren auch sehr kritisch eingestellt.
    So waren wir aber doch glücklich und zufrieden, zu wissen, daß es ein Leben nach dem irdischen Tode gibt. Und wir waren glücklich darüber, zu wissen, daß man nicht sein ganzes Sinnen und seine ganze Kraft an diese vergängliche Welt hingeben darf. Wir hatten die Kraft, Unangenehmes viel besser zu tragen. Es konnte eigentlich kein Leid mehr an uns herankommen. Wir konnten all das verstehen und überwinden. Wir wollten uns dieser Welt nicht voll und ganz verkaufen, sondern wir lebten für die zukünftige Welt.
    Dieses Wissen blieb für uns beide sozusagen unser Geheimnis. Wir erzählten in unserer Umgebung gar nichts von dieser Verbindung, die wir da pflegten, weil wir die Menschen unserer Umgebung kannten ob ihrer fanatischen religiösen Einstellung. So wollten wir ihnen nicht zum Ärgernis werden, und wir behielten unsere Erkenntnis als großes Geheimnis für uns. Manchmal wurden wir beide bewundert, daß wir mit all den Unannehmlichkeiten, die auch auf uns zukamen, so leicht fertig wurden. Wir konnten diesen Äußerlichkeiten einfach nicht diese Bedeutung zumessen, wie es andere taten. Sondern wir freuten uns über das Wissen, das wir von der geistigen Welt hatten, und wir freuten uns, daß auch wir einst in diese Welt eingehen durften. Wir waren auch eifrig bemüht, unser Leben so zu gestalten, um dadurch recht viele geistige Verdienste zu erwerben.
    Wir hatten in der Zeit, wo wir lebten, genug Möglichkeiten, bedrängten und kranken Menschen beizustehen und ihnen zu helfen, so gut es uns möglich war. Denn es gab zu jener Zeit recht viele arme Leute, notleidende Menschen, die an Leib und Seele krank waren. So hatten wir immer Verständnis für sie, und wir konnten ihnen auch etwas geben, sie erbauen und ihnen immer wieder neuen Trost spenden. Dieses Leben machte uns glücklich. Wir beide lebten ganz bescheiden.
    Nebenbei bemerkt: wenn wir die Möglichkeit haben, euch, liebe Geschwister, in eurem Wohlstand und in euren Bequemlichkeiten zu sehen, so habt ihr ja im Verhältnis zu dem, was wir einst besaßen, schon ein Paradies, in dem ihr lebt. Aber ich möchte es nicht unterlassen, dazu zu bemerken: dieses ist ein vergängliches Paradies, und ihr sollt euch nicht mit all eurer Kraft und vollem Interesse diesem eurem 'Paradiese' hingeben und euch darin so ausleben. Es wird auch zu euch eine Zeit kommen, wo ihr reuig sein werdet, daß ihr nicht zu einer höheren Erkenntnis gekommen seid. Dies nur so eine Bemerkung nebenbei.
     
  2. Murmelpanda

    Murmelpanda Neues Mitglied

    Registriert seit:
    5. Oktober 2004
    Beiträge:
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    Jetzt aber möchte ich doch weiterfahren und von meinem Eingang in die geistige Welt berichten. Als ich in dieser neuen Welt erwachte, wurde ich von schönen Wesen begrüßt. Ich kannte sie nicht, aber doch erschienen sie mir nicht fremd. Denn mein ganzes Wollen und Denken war erfüllt von dem Himmel, in den ich eingehen durfte. Wohl waren mir diese Wesen unbekannt, aber fremd waren sie mir auch nicht. Es waren Engel des Himmels, und der Himmel war noch viel, viel schöner, als wir ihn mit unserem menschlichen Denken ausgemalt hatten. So war ich überrascht von all dieser Schönheit, die ich in diesem Himmel antraf.
    Nun, bei meinem Eintritt in diese neue Welt, war auch meine Mutter mit Vater und anderen Verwandten und Bekannten herbeigekommen. Aber als ich gerade meine Augen geöffnet hatte, hatte ich mich noch nicht zurechtgefunden. Es war auch erst in einer Vorstufe zu meinem Himmel, von dem ich soeben sprach. In dieser Vorstufe oder Vorebene zu meinem Himmel war ich erwacht, und dort hatten meine Angehörigen auf mich gewartet, Mutter und Vater. Nun, mein Vater sprach nicht viel, und recht bald sah ich ihn nicht mehr. Meine Mutter hingegen flehte mich an, ich möchte ihr doch beistehen und helfen. Dann machte sie mir zugleich Vorwürfe, warum ich, wenn ich schon den rechten Glauben gekannt, ihr nicht energischer zugeredet hätte; ich hätte viel mehr für sie tun können, als wir noch zusammen auf Erden lebten.
    Ich antwortete ihr: "Liebe Mutter, es war mir ja nicht möglich, dich zu überzeugen." Sie hörte nicht auf meine Worte, die ich ihr jetzt zu sagen vermochte, aber sie drängte sich ganz an mich und zog an meinem geistigen Gewand. Dabei war ich mir noch gar nicht recht bewußt, was um mich vorging. Der Begleiter, der mir zur Seite stand, mußte nun meine Mutter ermahnen: "Sieh doch, deine Tochter muß sich zuerst einmal zurechtfinden; laß es geschehen, daß sie sich zuerst einmal stärkt, ich will ihr gleich einen Trunk geben, und auch dir will ich davon geben.
    So hatte uns dieses schöne Wesen aus einem wunderbaren Gefäß einen geistigen Trank dargereicht. Ich fühlte mich hernach gestärkt und froh. Gleich wurde es mir auch klar: jetzt habe ich meinen irdischen Leib abgelegt. Aber ich war natürlich voller Neugierde. Ich schaute umher, indes meine Mutter immer mehr auf mich eindrang, obwohl auch sie von diesem Trank zu sich nehmen durfte, der ihr Kraft und Erfrischung hätte geben müssen. Sie machte mir Vorwürfe: "Warum hast du, wenn du doch um diese Wahrheit wußtest, nicht energischer auf mich eingesprochen?"
    Ich hatte keine Antwort darauf. Mein Begleiter, der Geist Gottes, er mußte es ihr sagen: "Es hätte nichts genützt, du hast deine Tochter ja nur abgewiesen; sie bedurfte der Kraft, daß sie ihren Glauben und ihre Überzeugung bewahren konnte. D u wolltest sie ja von ihrem Glauben abbringen." Dann flehte mich Mutter an, ich möchte doch bei ihr bleiben. Da schaute ich fragend auf den Heiligen des Himmels, der mir zur Seite stand: "Was soll ich tun? Ich bin ja fremd hier und weiß nicht Bescheid."
    Darauf entgegnete er: "Nein, ihr könnt nicht zusammenbleiben." Und zu meiner Mutter gewendet sprach er: "Das ist gar nicht möglich, deine Tochter lebt mit uns, während du noch viel zu lernen und wiedergutzumachen hast. Aber das könnt ihr, einander treffen." Und der Engel wandte sich an mich und sprach: "Du kannst, wenn es dir beliebt, deine Mutter jeweils aufsuchen und sie selber belehren; du kannst sie benachrichtigen lassen und ihr dann von deiner Welt erzählen, wie sie aussieht, die du angetroffen hast."
    Ja, ich war gern damit einverstanden, ich wollte meiner Mutter doch helfen. Aber der Engel führte mich dann hinweg in diesen schönen Himmel hinein, den ich nicht genug bewundern konnte. Zuerst durfte ich mich ausruhen, als Gast bei den Heiligen des Himmels. Sie hatten mir ihr Haus geöffnet, in dem es immer viele Einladungen gab. Ich durfte jeweils die Gäste empfangen und mich ihnen vorstellen und mich mit ihnen unterhalten. Die Heiligen, bei denen ich wohnte, offenbarten mir alsdann, daß ich für die Gäste keine Fremde wäre, daß sie ja jeweils auch in unserem Freundeskreise anwesend waren, mich im Leben begleiteten und mir Kraft spendeten. Sie waren es, die mich unterstützten in meinem Tun und die mir immer wieder Kraft zum Glauben gaben.
    Nun durfte ich erfahren, daß diese Geistfreunde schon mit mir in Verbindung standen zu meinen Lebzeiten. Also kannten mich alle diese heiligen Geister, und so verband uns eine wunderbare Freundschaft. Mich interessierte natürlich auch zu erfahren, welches die Beschäftigung all unserer Gäste war. Und so erzählten sie mir abwechslungsweise davon, was sie alles tun müßten, von ihren Aufgaben, und daß auch ich schließlich nicht immer nur Gast in diesem Hause sein könnte. Sondern ich müßte dann eben auch eine Aufgabe übernehmen. Aber zuerst sollte ich mich dieser neuen Welt anpassen. Ich sollte hinausgehen und die geistige Umgebung betrachten, ich sollte mit ändern ins Gespräch kommen und mich ihnen vorstellen. So würde ich mich bald heimisch fühlen, dann würde man mir eine Aufgabe übergeben.
    Ich interessierte mich natürlich um das Wohl meiner Eltern, und so ging ich sie auch besuchen. Mein Vater hatte sich eher zurechtgefunden. Ihm brauchte ich nicht beizustehen. Er freute sich, wenn ich ihn besuchte, aber ich brauchte mich seiner nicht besonders anzunehmen. Meine Mutter hingegen war sehr enttäuscht über die Lebensbedingungen, die sie antraf, weil diese nicht ihren Erwartungen entsprachen, die sie im Leben hatte. Außerdem mußte sie arbeiten, und diese Tätigkeit gefiel ihr gar nicht. Zu Lebzeiten hatte sie sich den Himmel ganz anders vorgestellt. Sie war überzeugt gewesen, daß man nach dem Erwachen im Himmel geruhsam herumsitzen oder sich frei da und dort hinbewegen könne und sich immer nur vergnügen. An eine Tätigkeit hatte sie gar nie gedacht.
    Um so größer war dann die Enttäuschung, als ihr gesagt wurde: "Du mußt arbeiten. Alle hier in deiner Ebene müssen arbeiten, und je nach ihren Fähigkeiten werden sie an Aufgaben herangeführt. Und je nach ihren geistigen Verdiensten nehmen sie einen schöneren oder weniger schönen Platz im Himmelreich ein. Als man sie dann nach ihren geistigen Verdiensten fragte, glaubte sie viele davon aufzählen zu können. Der Engel Gottes aber schien ihre vielen Worte einfach zu überhören oder nicht zu verstehen, daß sie solches als geistige Verdienste erachtete.
    So mußte meine Mutter es schließlich einsehen, daß bei ihr noch etwas im argen war. Sie wurde dann in ihrer geistigen Ebene als Botin eingesetzt. Nun war sie immer unterwegs, von Haus zu Haus, von Arbeitsstätte zu Arbeitsstätte. Bald hatte sie von einem Ort zum ändern eine Nachricht zu überbringen, bald waren es (geistige) Gegenstände. Sie war immer unterwegs. In der Weise hatte sie sich den Himmel nicht vorgestellt. Sie hatte viel mehr erwartet, daß sie sich im Himmel ausruhen und sonnen könne, dann wieder singen und beten. Jetzt war sie eine Botin und mußte spüren, daß ihr gar kein besonderer Respekt und keine besondere Achtung zukam, daß sie unscheinbar in der großen Masse unterging.
    Das war für meine Mutter eine große Enttäuschung, glaubte sie doch durch ihre Art von Frömmigkeit im Leben Schöneres verdient zu haben. Sie hatte erwartet, ein besonderes Anrecht im Himmel zu haben, und nun hatte sie dieses nicht. Die gleiche Tätigkeit übten noch viele andere aus. Sie unterschied sich also nicht von den ändern in dieser Geistesebene, sie war also nur eine Mitläuferin im großen Getue dieser geistigen Ebene. Sie fand, daß hier besonders viel und hart gearbeitet werden müßte. So beklagte sie sich bei mir. Als ich sie besuchte, bat sie mich, ich möchte doch dafür besorgt sein, daß sie von dieser Tätigkeit befreit würde. Ich mußte ihr aber sagen, daß ich da nichts für sie tun könne und ja auch ich eine Aufgabe erfüllte. Ich erzählte ihr, daß ich lange Gast sein durfte bei himmlischen Wesen, daß ich es wirklich schön hatte bei ihnen, ich hätte mit ihnen singen und beten dürfen. Nun aber sei die Zeit gekommen, wo auch ich eine Tätigkeit ausüben müßte. Und ich erzählte ihr von meiner Arbeit, welcher Art und für wen sie war.
    Aber zwischen meiner und ihrer Tätigkeit bestand ein großer Unterschied, und sie hätte so gerne das getan, was ich tun durfte, glaubte sie doch dieselbe Fähigkeit zu haben. Ich durfte mich in meinem Himmel mit den Blumen beschäftigen; denn für die himmlischen Feste galt es die herrlichsten Blumenarrangements herzurichten. Ich stellte allein aus den kleinsten Blümchen große Teppiche her. Dann wurden sie zur Ausschmückung himmlischer Tempel hingetragen, wenn hohe Fürsten des Himmels sie besuchten, um gemeinsam mit den dort verweilenden Geschwistern Gott zu loben und zu preisen. Dort knieten sie auch auf diesen herrlichen Blumenteppichen, um dem König der Geisterwelt zu huldigen.
    Das also war meine schöne Arbeit, und ich erfüllte sie mit großer Freude. So aber glaubte meine Mutter, daß sie dies auch tun könnte. Wahrlich, auch sie hätte die Fähigkeit gehabt, aber ich mußte ihr sagen: "Schau einmal deine Hände an! Deine Hände sind noch so grob, daß du damit nicht fähig wärest, diese zarten Blümchen zu halten, Teppiche daraus zu flechten oder auch nur Gebinde daraus zu machen."
    Mit der Zeit verstand sie, daß sie nicht dafür ausersehen war. Sie ergab sich dann in ihre Tätigkeit. Ich versprach ihr, für sie zu bitten, und ich gelangte dann auch an Engel Gottes mit der Bitte, sie möchten doch für meine Mutter ein Einsehen haben. Man gab mir aber den Bescheid, daß sie noch eine bestimmte Zeit ihre bisherige Tätigkeit ausüben müßte, daß sie schließlich nur langsam, schrittweise vorwärtskommen könne; wenn sie dann diese für sie etwas schwere, vorbestimmte Zeit überstanden hätte, würde sie dann auch eine angenehmere Arbeit ausüben dürfen.
    So ging ich wieder zu ihr, tröstete sie und sagte: "Schau, liebe Mutter, du mußt nun einfach diese Arbeit ausführen, doch kommt die Zeit auch für dich, wo du eine schönere Tätigkeit ausüben darfst." Und dann erinnerte ich sie an ihre eigenen Worte 4ie sie jeweils im menschlichen Leben an mich richtete. Sie hatte mich jeweils auf das große Opfer aufmerksam gemacht, das Christus für uns alle brachte. . "Du weißt doch noch", sagte ich, "was du mir jeweils von Christus sagtest; nun mußt auch du um der Gerechtigkeit willen deine Aufgabe erfüllen, so wie sie für dich bestimmt ist."
    So durfte ich sie von Zeit zu Zeit besuchen, und das beglückte sie. Denn dann und wann brachte ich ihr von meinen für sie unbekannten, seltsamen Blumen aus meinem Himmelreich. Die Freude darüber gab ihr wieder Kraft, ihre Aufgabe zu erfüllen und nach Höherem zu streben. Ich hatte die Möglichkeit, sie zu beeinflussen, und ich konnte ihr erklären, welchen Weg sie einschlagen, wie sie denken und handeln müsse. Und so geschah es, daß sie schrittweise weiter emporkam.
    Nun noch ein kleiner Hinweis auf meine Freundin. Auch für sie war die Zeit der geistigen Heimkehr bestimmt, und ich durfte sie holen. Auch sie durfte zunächst Gast sein bei den Engeln des Himmels, und später wechselte sie in meine Wohnung hinüber. So hatten wir dann gemeinsam dieselbe Tätigkeit auszuüben, und so freuen wir uns über unsere schöne Aufgabe im Himmelreich. Aber wir mußten auch noch über vieles unterrichtet werden, was die Ordnung und Gesetzmäßigkeit Gottes betrifft. Wir begleiteten auch zeitweise zusammen Engel des Himmels auf ihrer Suche nach Menschen, die so ohne Glauben dahinleben. Wir näherten uns ihnen und versuchten ihr Gewissen wachzurütteln, obwohl wir fast mit Sicherheit wußten, daß es uns nicht gelingen würde, sie zu überzeugen. Ihr eigener Geist aber sah uns, und er, der ja wach war, sollte sich wenigstens später in der Jenseitswelt nicht beklagen dürfen, daß ihn während seines menschlichen Lebens niemand über die Wahrheit orientiert hätte.
    So führte unser Weg uns das einemal zu diesen unseligen, ungläubigen Menschen, dann wieder in unsere Welt, zu jenen hilfesuchenden Geistgeschwistern, um sie zu trösten und ihnen zu sagen:
    "Die Zeit deiner Bedrängnis geht auch vorüber; du mußt ausharren, und es wird besser werden um dich."
    Wir dürfen diese Unseligen trösten und ihnen sagen: "Deine Bedrängnis geht vorüber, du bist nicht in alle Ewigkeit verdammt, du wirst nicht ewig unglücklich sein, doch du mußt Buße tun. Aber die Zeit geht vorbei, und wie schneller du deine Gesinnung änderst, desto schneller kann diese schwere Zeit für dich vorübergehen." So durften wir da und dort Trost bringen in Begleitung der Heiligen des Himmels. Und ganz besonders während den Erinnerungsfeiern an Jesus Christus, sein Wirken und Sterben, brachten wir diesen Unseligen manchmal auch eine Erlabung mit. Für den einen ein heilsames geistiges öl, für den ändern einen Trank, und sie nahmen sie mit Freuden an; denn es war Balsam für sie, auf diese oder jene Weise.
    Und so bin ich im Himmelreich tätig und sehr zufrieden. Das alles aber habe ich wohl auch meiner Freundin zu verdanken, die mich auf diesen Glauben an das Weiterleben und an die geistige Welt aufmerksam gemacht hat. Meine Freundin hatte es fertiggebracht, mich zu überzeugen. Ich hatte mich darauf abgekehrt vom anderen, ich blieb standhaft und wurde dann belohnt für meinen festen Glauben. Dementsprechend hatte ich ja auch mein Leben ausgerichtet. Ich hatte nicht für die vergängliche Welt gelebt, ich hatte immer die geistige Zukunft vor Augen, und das hat mir die Tür zum Himmelreich geöffnet.
    So, liebe Geschwister, habe ich euch von meinem Leben erzählt, wie ich zu diesem Glauben gekommen bin, und von meinem Eingang in die göttliche Welt. So soll es doch auch euch dereinst ergehen. Auch ihr sollt durch euren Glauben die himmlische Welt gewinnen können. Und so ist es gut, wenn ihr nicht eure ganze Kraft an diese vergängliche Welt verwendet. Haltet euch die Zukunft vor Augen — die göttliche Zukunft, das geistige Leben, es ist die Ewigkeit.
    Nun, liebe Geschwister, kehre ich wieder zurück, denn ich habe viel zu tun. So möge Gott euch segnen. Gott zum Gruß!
     
  3. Murmelpanda

    Murmelpanda Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    10
    hmm, von den ca 100 Leuten, die diesen Bericht bisher gelesen haben, hat keiner eine Meinung?
     
  4. iXmugl

    iXmugl Guest

    Hallo Murmelpanda,

    Du bist im Profil männlich, im Text heißt Du Elisabeth, wie soll das zusammenpassen? Ist dieser Text etwa zitiert?

    Der Text erweckt den Eindruck einer etwas ungeschickten Missionierung.

    Alles ist gut.
    iXmugl
     
  5. menschin

    menschin Guest

    tja, es ist eine schöne geschichte.

    ich weiß nicht, ob diese seele wirklich das alles erlebt (hat) oder nicht.

    ich werde es erst wissen, wenn ich selber gestorben bin. ist vielleicht auch gut so....

    lg
    menschin
     
  6. Necronomicon

    Necronomicon Neues Mitglied

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    einen aufsatz voller schwachsinn wird sich eben kaum einer der 100 hits angetan haben
     
  7. Murmelpanda

    Murmelpanda Neues Mitglied

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    5. Oktober 2004
    Beiträge:
    10
    Schade dass mehr negative als positive Resonanz auf diese geistige Durchgabe durch ein Medium besteht...
     
  8. RAHYA

    RAHYA Mitglied

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    Hallo Murmelpanda,

    Du hast Dir sehr viel Mühe gemacht und ich habe Deine Geschichte gerne gelesen.Ich finde diese Geschichte toll und vor allem ist es gut, dass sie verdeutlicht, dass man sich nicht an das Irdische klammern sollte, da es nicht gut für uns ist. Nicht jetzt und nicht im Himmel- leider ist es für mich sehr schwierig, mich daran zu erinnern, dass meine Ängste und Befürchtungen nur halb so schlimm sind und nunmal zum Erdenleben dazugehören. Du sagst, dass Du dieses Erlebnis durch ein Medium übermittelt bekommen hast. Da ich mich mit Channeln nicht auskenne, weiß ich nicht inwiefern es sich mit demr Wahrheitsgehalt solcher Übermittlungen verhält. In der Bibel las ich einmal ein Gleichnis, in dem auch ein Verstorbener und nunmehr Bewohner des Himmels seinen Angehörigen erklären wollte, wie wichtig es sei, dass sie sich ändern, da es tatsächlich ein Leben nach dem Tod gäbe und dieses irdische Leben bewertet werden würde. Im Himmel wurde ihm verboten, den Angehörigen bescheid zu sagen. Deswegen musste ich stark überlegen, wie ich diese Geschichte nun einordnen soll, da sich das nun irgendwie widerspricht. Vielleicht hast Du Lust mehr darüber zu schreiben, wie Du channelst und wie Du dazu gekommen bist? Wie sich das Medium bei Dir meldet, wie Du es erkennst usw. Ich meine, wenn es wirklich stimmt, was in der Bibel stimmt, dass es den Himmelsbewohnern verboten ist, darüber zu informieren, warum tut dieses Medium das dann trotzdem? Vielleicht möchte das Medium auch nur eine Art Gleichnis erzählen, etwas, was für die Menschen verständlich ist, da die richtige Realität für uns Menschen in diesem Bewusstsein nicht verständlich wäre? Ist es nun verboten, ist es das nicht? Wenn ja, dann hält sich der Himmelsbewohner nicht an die Regeln. Oder wurde dieses Gleichnis in der Bibel von Menschen erfunden? Ich habe nicht das Wissen, das zu ergründen. Murmelpanda, trotzdem danke ich Dir sehr für das was Du geschrieben hast. Es ist eine wunderschöne Geschichte- diese Geschichte wäre klasse, um damit ein Buch zu füllen. Vielleicht hast Du ja bald eine Sammlung zusammen :buch: . Sicher erinnert dann das Gelesene im Alltag wieder an das, an das wir uns wirklich halten sollten. Für Kinder ließe sich Deine Geschichte bestimmt wunderbar vereinfachen, so dass man schon jungen Menschen erklären könnte, wie es sich im "wahren" Leben so verhält. :danke:

    Gruß *Rahya*
     
  9. SepherEen

    SepherEen Mitglied

    Registriert seit:
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    299
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    Karlsruhe
    Ich finde die Geschichte auch toll. Aber ich kann sie auch nur wie bei Frabato zu den Geschichten mit einem Korn Wahrheit einordnen.

    Es ist natürlich schön daran erinnert zu werden, dass wir auch im Himmel arbeiten werden müssen. Allerdings kenne ich andere Geschichten vom Leben nach dem Tod, denen ich mehr "vertrauen" schenke.

    Gibt es denn nicht die Astralebene als erste Ebene nach dem Tod (die ja bekanntlich wirklich existiert). Kann schon seid das man dort alltäglichen arbeiten anchkommen musst (mir aber noch nicht aufgefallen). Und, sollte dann nicht irgendwann der Abyss kommen, den man durchschreiten muss (große Finsternis) und dann in den höheren Astralen Ebenen landet die sich teilweise so schnell bewegen das ein ungeübter Mensch / Yogi / Astralkörper fast schon zu zerspringen droht? (Aussagen dieser Himmelsvorstellung treffen sich auch ganz gut mit vielen Schilderungen von Astralreisen UND Buddistischen Meditationsberichten).

    Ganz besonders würde mich aber nochmal interessieren ob es nicht doch eine Art Abyss/Abgrund kommt durch den man "hindurch" muss, bis man sich in der Erdgürtelzone befindet. Kann natürlich auch sein das dies im Moment das Übergangs Leben/Tod stanttfindet und einem nur eine Ewigkeit erscheint.



    Grüße, Zyrkon
     
  10. WyrmCaya

    WyrmCaya Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Ort:
    Caya und Wyrm wohnen in Wien
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    eine sache bei channels..

    die gehen immer durch die filter der channelnden person, sind also sehr symbolisch.
     
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