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Eris

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von sternja, 9. August 2015.

  1. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    5.195
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    Hallo @Nadida,

    ich habe mir die Geschichte um Eris mal angesehen. Meine Recherche ergab, dass Eris der Grund war, warum Pluto degradiert wurde und dies wiederum der Grund warum der Kleinplanet von Xena in Eris umgetauft wurde. Eris ist so groß oder größer als Pluto.
    Und somit denke ich du hast recht, dass man Eris auch wie Pluto behandeln sollte.

    Davon abgesehen, wie ich das nun finde, dass Eris meinem Pluto genau gegenübersteht^^ weiß ich natürlich, dass beide extrem langsam sind und das Thema somit eine ganze Menge Leute betreffen dürfte...

    Weißt du mehr über Eris? Magst du erzählen? Von deinen Erfahrungen, Meinungen dazu?
    Vielleicht können wir ja hier was zusammentragen. :)

    LG
    Stern
     
    blissful but not content gefällt das.
  2. Nadida

    Nadida Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Bayern
    Hallo Stenja...

    Ist ja super, dass Du die Eris aufgreifst...zu der es unendlich viel zu sagen gibt von meiner Seite ...und Gott sei Dank habe ich Urlaub...sodass ...das unendlich viel...evtl. auf ein anregendes " Etwas " schrumpft , was ich über Eris als kollektive Frage der Wirkweise schreiben kann.

    Für mich ist sie ein hochphilosophischer Anreiz...und ganz konkret in unserer politischen Welt als dunkler unbewusster Faktor innerhalb des global Plays zu finden.

    Im inneren unsers Gemütes..ist sie stark am zänkerischen Aspekt unseres Über -Ichs gebunden.

    Und wie schon gesagt ihre Wirkweise ist eng verknüpft mit der in uns waltenden thymotischen Leidenschaft....

    Wie ich zu solchen Analogien komme...möchte ich hier nun im LAufe etwas aufdröseln.

    Als perönlicher Horoskopfaktor spielt sie bei mir noch eine sehr geringe Rolle...weil erst ihre Psychologie herausgeschält werden muss...deswegen macht sie sich auch noch immer erst dann bemerkbar wenn Personen zueinander in Beziehung stehen...Gruppen, Gesellschaften...etc....Sie ist nämlich schlicht weg der Vergleich untereinander..sich mit anderen oder etwas zu vergleichen....zu messen...

    Zudem...sie läuft fast doppelt so langsam wie Pluto durch die Radix...das ist für mich ein Indiz ihre Wirksamkeit vorerst nur innerhalb von kollektiven Prozessen erkennen zu können.

    Interessant ist , dass sie durch den Vergleich mit Pluto ihren Namen erhielt,.... eine bemerkenswerte intuitive Leistung der Astronomen...ihren Namen deswegen von Xena in Eris umzuändern.

    Interessant auch woher der Name Xena stammt:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Xena_–_Die_Kriegerprinzessin

    Eine US - Fernsehserie...sehr bezeichnend , was mit dieser Serie verknüpft ist :

    Das heißt Eris weitreichenden Einfluss auf uns zu umfassen, erfordert letzendlich eine dermaßen geschickte didaktische Wurftechnik wie technisch mit Xenas bevorzugter Waffe dem Chakram umgehen zu können, gerade weil Eris als Symbolträgerin ,kulturell und historisch eng mit global mythologisch und religiösen Wissen verbunden ist. Auch ist die Xena eng verknüpft mit dem heraklischen Weg...den sollte man etwas kennen...um zu wissen was der Unterschied zwischen Individualität ( eine westlich narzistische Fixierung ) und Individuation ist ( ein ernsthaft beschrittener innerer Transformationsweg)...um Eris zu entmachten...oder zu erlösen...

    Denn Eris stammt nicht unsonst vom Chaos und der Nyx ab.

    Hier ein gute Grundlage zum zusammenarbeiten am Thema:

    http://www.top-astro.de/astrologie-eris.htm
     
  3. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. Oktober 2006
    Beiträge:
    5.195
    Hallo @Nadida,

    nach diesem Artikel ist Eris das "Konkurrenzdenken", welches dazu verleitet besser sein zu müssen als der andere, was 2 Seiten hat, einmal die anspornende, dass man sich wirklich darum bemüht besser zu sein als andere, was ja durchaus schöne Früchte (im Sinne von wirklichen Verbesserungen) tragen kann und in zweiter Weise indem man versucht die Konkurrenz zu schwächen, was natürlich der unschönere Umgang damit ist. Die eigentliche Aufgabe bei Eris wäre dann eigentlich sein ganz eigenes "Ziel" oder die ganz eigene "Motivation" zu finden und durchzusetzen ohne auf die anderen zu schielen, also ohne jemand anderen zu erhöhen oder zu erniedrigen. Mein ganz eigenes inneres Potential zu leben und zu entfalten, anstatt mich irgendwo "dran zu hängen".

    Ich kenne die Serie "Xena", selbstbewusste, kriegerische Frauen sind ja schon immer mein Faible.^^
    Es ist der weise Umgang mit der eigenen Kraft/Macht und die Notwendigkeit die eigene wahre Motivation in seinem Inneren zu finden und nicht durch den Vergleich mit anderen.

    Eris steht bei mir in Opposition zu Waage-Pluto und im Sextil zur Wassermann-Venus. Den Ehrgeiz besser als andere sein zu müssen habe ich nicht, da ich Wassermann (Venus)-typisch (im Quadrat zu Herrscher Uranus in 10) sowieso mein eigenes Ding mache. Ich reagiere aber sehr empfindlich, wenn jemand versucht, sich über mich zu stellen und dann kommt das zum Tragen, was auch in dem Artikel erwähnt wird, eine gute Selbstbehauptung und Wehrhaftigkeit. Nur... da kann es mir durchaus passieren, dass ich übertreibe und die Gäule mit mir durchgehen.^^ Allerdings mag ich es ebenso wenig, wenn jemand versucht mich zu "erhöhen", da dies immer mit dem Gefühl verbunden ist, irgendwelche Erwartungen erfüllen zu müssen.

    Es ist tatsächlich wie eine innere Waage und mein persönlicher Kampf darum, diese in der Mitte halten zu müssen, so oder so.

    Ja... und um genau diese Mitte geht es vermutlich auch kollektiv betrachtet.
    Gemeinsam an Verbesserungen arbeiten anstatt über Konkurrenzdenken.

    LG
    Stern
     
  4. Nadida

    Nadida Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juli 2014
    Beiträge:
    321
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    Bayern
    Ja...darum wird es wohl letztendlich gehen...aber wie die gesellschaftlichen Verhältnisse zeigen sind wir meilenweit davon entfernt...deswegen habe ich mir das Eris - Thema mal etwas vertiefter angeschaut.

    Es ist nicht nur der Konkurrenzkampf...sondern das gegenseitige ausspielen, was letztendlich die Bühne der Eris ausmacht...und zutiefst was wir selbst gegeneinander ausspielen können in unserem Inneren...wie auch im Äußeren, ist die Subjekt / Objekt Spaltung.

    Wir sind global soweit...dass wir das Objektive , alles was messbar ist...gegenüber dem Subjektiven ...alles was ins empfinden hinein geht...den absoluten Vorrang geben...aus dem Grund wird das Subjektive als Verdrängtes...durch die Hintertür wieder hineinkommen...was dann wieder zum Liliththema wird...

    Es geht aber darum die Frage zu stellen...warum wir das machen...warum eine scheinbare Objektivität gegenüber dem Subjektiven eine solch große verdrängerische Vormachtstellung gewonnen hat?

    Warum gerät unser Gemüt in solche Spaltungen hinein?

    Thymos (altgriechisch»Lebenskraft«) ist ein Ausdruck für die Gemütsanlage eines Menschen.
    Thymos ist das emotionale Bedürfnis eines jeden Menschen nach Anerkennung durch andere. Megalothymia ist der Wunsch, von anderen als überlegen anerkannt zu werden, während Isothymia' das Bedürfnis anderen gegenüber als gleich anerkannt zu werden darstellt.

    Diese Form von Gleichmut ging einfach abhanden...und für mich als kleines Faultier ist es schon immer schwierig , mich nur im Kontext daran messen zu " müssen ", was als anerkannte Leistungsbereitschaft der Norm behandelt wird....

    Diese Leistungsnorm...die aus " Neid und Selbswertmangel " ansproren soll, sich zu bessern...ist ein altbekannte Hut, dass schon von Hesiod 700 J.v Christus in seinem Lehrepos " Werke und Tage " behandelt wurde.

    http://www.gottwein.de/Grie/hes/ergde.php

    Da heisst es :

    Ein uralter Hut...sowieso...müssen wir uns damit abfinden? Der Stärkere siegt...ist gar nicht darwinistisch selektiv im evolutioären Sinne gemeint...sondern dieses Prinzip wurde nur wieder von Eris okkupiert; denn
    Eris verkörpert eine ganz andere Macht...als Pluto oder sonstige astrologische Machtfaktoren...den zutiefst menschlichen Trieb eines Fuggers...eines Händlers...

    Es gibt immer irgendwo einen bzw mehrere Fugger, welche große kalkulierende Intelligenz besitzen…und eine weitscheifige Ökonomie anstreben.

    Es wäre unsinnig, solchen Menschen , die Motivation der reinen Habsucht zu unterstellen…dazu verleihen sie zuviel Geld….auch selbst dann wenn sie keine Zinsen dafür aushandeln, oder gar damit rechnen müssen, die große Summe als solche abzuschreiben…so ist dennoch ihr Begehr mehr Einfluss zu gewinnen , um weiter zu expandieren.

    Mehr Einfluss bedeutet eine andere Form von Macht, Ermächtigung, als jetzt die Macht , der das geliehene Geld zukommt, um ihre Kriege damit zu finanzieren.

    Der Fugger war da leidenschaftslos,…er war kein Kriegstreiber…nur ein Händler, der für seine Form von Genialität im vorrausschauenden Geschäfte machen einen expandierenden Raum gesichert haben will.

    Das geht uns mit unseren „Genialitäten“ ebenso...ob das nun die Formuliermacht eines Goethe ist…oder eines Organisationstalents eines Windows-Apple-Facebook Erfinders in den Gedanken einbezieht....oder usw…wir wollen unsere Gaben vermehren, um mehr Einfluss zu gewinnen und zu expandieren.

    Politische Wirklichkeit…also Realpolitik setzt für mich da an …wo dieses tiefe Begehr als echte Begebenheit berücksichtigt wird…und auf Grund dessen Regelungen stattfinden.

    Spirituelle Ausrichtung beginnt für mich da, wo jeder mit dieser inneren Begebenheit anfängt an sich zu arbeiten…um sich diesem Thema im inneren Milieu zu stellen …

    ..und philosophische Betrachtung beginnt für mich da, wo innerhalb der historischen Entwicklung unseres Menschseins, Gedanken formuliert werden, Klarheit über diese Strebungen zu gewinnen.

    Wenn wir über diesen Vorgang nach Erklärungen suchen wollen, müssen wir über das animalische einer tierischen Aggression hinausgehen...und können auch nicht mehr beim Menschen als Herdentier, mit instinktiven Gruppenverhalten ansetzten, sondern müssen von einer eminenten, herausgehobenen Stellung , beim Menschen als Bewusstseinstier ausgehen.

    Bewusstsein hat einen gebrochenen Weltbezug zur Folge. Das Bewusstsein lässt den Menschen in die Zeit stürzen: in eine Vergangenheit, die ihn bedrängt, weil er sie nicht vergessen kann, und selbst im Verdrängen noch gegenwärtig bleibt; in eine Gegenwart die sich entzieht; in eine Zukunft , die zur Drohkulisse werden kann und die Sorge wachruft.

    Es wäre sicherlich alles einfacher, wenn das Bewusstsein nur bewusstes Sein wäre. Aber es reißt sich los, wird frei für einen Horizont von Möglichkeiten. Das Bewusstsein kann die gegebene Wirklichkeit transzendieren und dabei ein schwindelerregendes Nichts entdecken oder einen Gott, in dem alles zur Ruhe kommt, Und…es wird den Verdacht nicht los, dass dieses Nichts und Gott vielleicht doch ein und dasselbe sind.

    Eine Bewusstseins - Tier , das „ Nein „ sagen und das Nichts erfahren kann, vermag auch die Vernichtung zu wählen, womöglich aus Gründen des „ horror vacui“.
    In den philosophischen Traditionen wird daher in Bezug auf diese prekäre Situation des Menschen von einem „ Mangel am Sein „ gesprochen. Der Mensch als bewusstes Wesen hat seine Geborgenheit im Hier und Jetzt verloren..

    Von nichts anderem spricht der Sündenfall, als Geburtsstunde der Sorge.

    Nicht die Sicherung für diesen Augenblick zählt...nein!---man muss sich um die Zukunft sorgen, von der viele Gefahren drohen; Unbeständigkeit, von den anderen Menschen und von der übermächtigen Natur.

    Der Horizont der Zeit lockt---und droht!

    Und nur weil es diese Bedrohung gibt, entsteht das Verlangen nach Macht, denn diese soll die Zukunft sichern.

    Da es also letztlich darum geht , die unbegrenzte Zukunft in Schach zu halten, und da es die anderen gibt, die ebenso aus denselben Gründen nach Macht streben, muss auch die Macht unbegrenzt wachsen. Sie muss dynamisch werden. Macht will mehr Macht. Nur in der Akkumulation und Steigerung hat sie Bestand. Macht lebt von der Bemächtigung, Gewalt von der Überwältigung. Macht wird zu einem rastlosen Verlangen.

    Damit aus dieser Verfeindungsenergie kein Krieg aller gegen alle wird , wird im kulturellen Prozess die individuelle Gewalt der Selbstbehauptung abgeschöpft und in Gesetze, Rituale und Institutionen eingebunden und vergesellschaftet. Daraus wird schließlich das staatliche Gewaltmonopol. Es macht die vielen Einzelnen unter dem Aspekt des Gewaltverzichtes und des damit verbundenen Souveränitätsverlustes zu Gleichen.

    Doch es bleibt ein dramatischer Widerspruch…nämlich aus dem elementaren Bedürfnis eines Selbstbewusstseins, und der Fähigkeit sich selbst mit anderen zu vergleichen, muss das Selbst, um ein Selbst zusein, anders sein als die anderen.
    Allerdings mit dem Unterschied allein kann man noch nicht zufrieden sein…es muss ein Unterscheid zu meinen Gunsten sein…nur daraus erwächst das Selbstgefühl, indem man sich hervortut. Es kommt auf den Rang an…der Mensch genießt dadurch, indem er sich von anderen abhebt..

    Das leidenschaftliche Verlangen nach Differenz hatte Platon „ Thymos „ genannt. Eine Seelenkraft , die sich in mutigen Handeln äußert, mit dem der Einzelne sich überlegen zeigen und auszeichnen will….welche aber eben auch in den Willen zur Gewalt und Überwältigung kippen kann.. Diese Seelenkraft ist nicht bloße Selbsterhaltung , sie will Selbststeigerung…und ist sogar dafür bereit , dass gewöhnliche Leben aufs Spiel zusetzten…auch das eigene.

    Für Hegel ist dieser Kampf um Anerkennung auf Leben und Tod die Triebkraft der Geschichte…und ist als Dynamik nicht der wilden Natur des Menschen, sondern des Geistes geschuldet.

    Deswegen lautet die Frage: Wie lässt sich die thymotische Energie als Produktivkraft organisieren ?

    Gebändigt gibt sie einer Gesellschaft Dynamik. Entfesselt aber---und sie strebt stets nach Entfesselung—löst sie die Gesellschaft in Anarchie der Gewalt auf. Zweifellos ist die Konkurrenz...wirtschaftlich, politisch, sportlich- eine bewährtes Mittel, die thymotische Leidenschaft auf gezähmte Weise auszuleben. Jedoch---wenn solche Zähmung im Inneren unzureichend gelingt, so bleibt , wie der Blick in die Geschichte lehrt, immer noch der wenig erfreuliche Ausweg, den Kampf um Unterschiede und Anerkennung nach außen zu verlagern, an die Grenzen der Gesellschaft, wo die Welt der Fremden beginnt, die dann zu Feinden erklärt werden.

    Fakt ist…wir stehen schon immer in zerreißenden und verfeindeten Gegensätzen…auch ganz in unserem Inneren konkurrieren die starken gegen die schwachen Anteile...wir sind in diesen Widerspruch hineingeboren, das gehört zur Daseinskontingenz…

    Aus dem Grund gibt es auch keine einfachen Lösungen, denn der Geist ist komplex...so wie dieser Widerspruch in uns.

    Das Gedächtnis der Mythen und die Arbeit des Denkens stoßen regelmäßig auf die elementaren Verhältnisse der Verfeindungen…man geht ins Anfängliche zurück, um den Augenblick der Einheit zu ergreifen, aber er weicht zurück, wie der Horizont auf den man zugeht.

    Platon ist schon damit zufrieden die Möglichkeitsbedingungen einer befriedeten Zone inmitten einer feindlichen Welt aufzuweisen. Friede ist jene Unmöglichkeit, von der aber das Denken und Wünschen nicht ablassen kann. Doch jedes Friedensprojekt , das verwirklicht werden soll, wird im Streit der Parteien selbst zur Partei.

    Und so ist es nicht verwunderlich, dass es von Jesus heißt, er sei nicht gekommen, den Frieden zu bringen, sondern das Schwert ( Matthäus 10, 34) und er werde Feuer und Spaltung auf die Erde werfen. Zu Pflugscharen werden die Schwerter erst, wenn sie ihre Arbeit verrichtet haben.

    Bedenken wir also, wenn wir „ Populisten „ zuhören...allgemein jede politische Verführung hin zu bedingslosem …. , Gerechtigkeit , und Friedensappelle…So aus der Ferne gesehen...läßt es sich..angesichts im Vorblick unserer globalen Probleme … leicht von „wir“ Als „die Menschheit „ reden und davon welche Aufgabe WIR haben , wo UNSERE Versäumnisse liegen…

    Wir sagen dann wir und meinen die ganze Menschheit, als ob wir diesem überdehnten Wir als kollektives Subjekt, EINE Handlungsweise zuweisen könnten. Jedoch ! ---nur in dieser Art „ Super-Visionen“ gibt es den handlungsfähigen Singular „ Menschheit“, in Wirklichkeit aber gibt es Menschen nur im Plural!
    Es widerspricht allen geschichtlichen Erfahrungen anzunehmen, dass sich aus dem Gewimmel der Menschen ein Handlungssubjekt „Menschheit“ herausbilden könnte.

    Hinter einer Macht, die sich als Menschheit in Aktion aufspielt, wird immer eine partikulare Macht stecken, die sich mit diesem Manöver in der Konkurrenz mit anderen Mächten Vorteile zu verschaffen sucht. Carl Schmitt hat mit dem Ausspruch“ Wer Menschheit sagt, lügt“ nicht unrecht…finde ich…vorausgesetzt man unterstellt solcher Lüge nicht in jedem Fall die böse Absicht.

    Denn es charakterisiert die „ Menschheitspolitik“, dass sie in der Regel gut gemeint ist…im Sinne demokratischer Prozesse....

    aber sich dennoch immer wieder vor Eris Karren spannen läßt...

    ...und die Welt geht daran allmählich zugrunde!
     
  5. sternja

    sternja Sehr aktives Mitglied

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    19. Oktober 2006
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    Eine andere Sichtweise zu Eris:

    http://www.artedea.net/eris-initiationsgottin/

    Auszüge:
    Eigentlich ist Eris eine Fruchtbarkeits- und Initiationsgöttin. Sie ist die Tochter der Nyx, jener Göttin, die aus dem Urchaos die wichtigsten Dinge geschaffen hat.

    Eris ist damit eine der weisen Initiationsgöttinnen, die jungen Frauen (und allen, die ihren Ratschlag und ihr uraltes Wissen sonst noch dringend benötigen) nicht nur viel über selbstbestimmte, lustvolle Sexualität weiter geben können.


    Da sie auch die Göttin des Chaos und der Unordnung ist, sitzt sie vermutlich auf der Bettkante jedes Brautgemachs und beruhigt die junge Frau schon einmal ganz generell:
    «Du hattest bis jetzt dein Leben ganz gut im Griff — deine Bücherregale, Badezimmerschränke und Küchenkastln, deine Gedanken und Gefühle waren soweit geordnet, dass du dich gut in deinem Leben zurecht gefunden hast. Das, meine Süße, schmink dir gleich einmal ab. Ab jetzt segelst du durch Chaos und Unordnung. Multitasking-Fähigkeiten und eine große Portion Gelassenheit sind in jeder Ehe gefragt. Aber keine Bange: Ich bin bei dir. Und glaub ja nicht an die Geschichte mit dem Zankapfel, ich habe aus meiner Geschichte gelernt. Ich unterstütze dich dabei, dass du von den machtstrategischen Ideen von Männern nicht instrumentalisiert wirst.»
     
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