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Erinnerung an eine Begegnung eines letzten Lebens?

Dieses Thema im Forum "Seelenverwandtschaft" wurde erstellt von kjara, 2. April 2007.

  1. kjara

    kjara Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. April 2007
    Beiträge:
    5
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    Es handelt sich um eine Begebenheit, die ich mit einem mir sehr nahen Freund vor Kurzem gemacht habe, und seitdem versuche ich, eine Antwort oder plausible Erklärungen dafür zu finden. Mein mir sehr naher Freund meinte, er würde mich von einem früheren Leben kennen; ich hätte mich damals einer religiösen Gruppe angeschlossen, er glaube, wir wären ein Liebespaar gewesen oder verheiratet. Auf jeden Fall hätte ich ihn verlassen, weil ich mich dieser religiösen Gruppe angeschlossen hatte.
    Vor nicht allzu langer Zeit war mein Freund, den ich A. bezeichne, bei mir. Aufgrund eines Vorfalls, den ich nicht näher erläutern möchte, fühlte sich A. sehr sehr traurig. Schon einmal hatte ich erlebt, dass A. in einem Zustand großer Traurigkeit ein Verhalten zeigte, das mir Angst gemacht hatte, das ich nicht einordnen konnte. So auch an diesem Tag. Er fühlte sich traurig und ich wollte zunächst nichts sagen, ihn nicht zum Sprechen auffordern, ihm Zeit geben und warten, bis er von sich aus sich ev. erklären wollte. Wir lagen im Bett, und er begann am ganzen Körper zu zittern. Ich umarmte ihn, wollte ihn beruhigen. Dann fragte ich ihn, warum er denn so zittern würde, und als ich in sein Gesicht blickte, sah ich, dass er mit einem starrenden Blick an die Decke schaute, sein Blick war ganz anders, die Augen ganz weit geöffnet, er blickte im Raum herum mit einem Ausdruck, der mir fremd war. Ich dachte, so könnte es aussehen, wenn ein Geist von jemandem Besitz ergreift, der sich dann durch die Augen des menschlichen Körpers hindurch umsieht. Panik überkam mich. Ich sprach A. an, fragte, wie es ihm gehen würde. Er reagierte kaum. Gab nur Laute von sich. Hie und da sagte er "Ja" , oder "Gut". Ich machte mir große Sorgen. Dann versuchte ich, ihn zu fragen,was er gestern gemacht hatte, um herauszufinden, ob es A. war, mit dem ich sprach oder doch ein Geistwesen. Er reagierte nicht darauf.
    Dann setzte ich ihn auf, lehnte ihn mit dem Rücken an die Wand, berührte seinen Oberkörper, in der Hoffnung, ihn zu erden, ihn wachzurütteln. Wir sahen uns lange Zeit in die Augen, obwohl er ein seltsames Verhalten zeigte, war er offen mir gegenüber, er erwiderte meine Berührungen. Doch von sich aus blieb er regungslos. Dann schaute er mich mit großer Traurigkeit an und sagte nur "Warum Du?". Mir stiegen Tränen in die Augen. Dann begann er wieder zu zittern, als das Zittern beendet war, lehnte er nur regungslos an der Wand mit geschlossenen Augen. Er wirkte wie tod. Ich rüttelte an ihm, und er öffnete die Augen. Er meinte, er könnte sich an das, was geschehen ist, nicht erinnern. Überhaupt nicht.
    Das war das zweite Mal dass ich ihn in so einem Zustand erlebt hatte. Beim ersten Mal war es so gewesen, dass er sich auszugsweise an seine Wahrnehmungen erinnern konnte. Nach seiner Beschreibung meinte er, dass er zur Hälfte in einem anderen Leben gewesen war, die andere Hälfte sei in diesem Leben gewesen. Und jedesmal, als er in einem anderen Leben gewesen war, hatte er Sequenzen empfangen von Situationen, in denen ich ihn im Stich gelassen hatte, eben wegen meiner Zugehörigkeit zu einer nicht seriösen religiösen Gruppe. Und dann war sein Blick mir gegenüber voll von Misstrauen und Angst (als er in diesem Zustand war).

    Ich weiss nun nicht wie ich all diese Begebenheiten einordnen soll, ob es ein Geistwesen ist, das von ihm hie und da Besitz ergreift, oder konnte er sich wirklich in ein anderes Leben zurückversetzen? Könnte mir da vielleicht jemand weiterhelfen? Hat jemand etwas Ähnliches schon mal erlebt bzw. davon gehört? Ich wäre für jedes Feedback dankbar,

    alles Liebe,

    Kjara
     
  2. Fingal

    Fingal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2005
    Beiträge:
    3.501
    halli hallo,

    medizinischen rat scheinst Du ja hier nicht zu suchen, ist ja kein medizin-forum oder sowas...also lass ich das mal weg.

    ich weiss auch keine wirkliche antwort auf Deine frage, aber ich stell ganz gerne (teilweise wirre) theorien auf, was aber nicht heissen muss, dass ich selbst an diese glaube. ABER vielleicht regt es ja eine diskussion an bzw. holt mal ein paar leute hier in den threat, die Dir vielleicht helfen koennen.

    (leider fehlt etwas mehr information, ueber die Du aber scheinbar nicht sprechen willst, aber ok)

    fingal's theorie 1:

    Dein guter, Dir sehr nahestehender freund liebt Dich ueber alles und hat imense angst, Dich zu verlieren. ausserdem vertraut er Dir aus gewissen gruenden nicht 100%ig. er spielt Dir mysterioese sachen vor und denkt sich geschichten aus, um Dein mitleid zu erregen, um es Dir moeglichst schwer zu machen abstand von ihm zu gewinnen (sofern Du das denn manchmal moechtest, evtl. glaubt er aber, dass Du Dich von ihm "entfernen" willst).

    theorie 2:

    Dein guter, Dir sehr nahestehender freund erinnert sich tatsaechlich an ein voriges leben mit Dir. man sagt, dass seelen die sich sehr nahestehen immerwieder zueinander finden, auch in den vielen anderen leben. es muss wohl situationen oder ereignisse zwischen Euch geben, die durch/wegen ihrer itensitaet und aehnlichkeit an das vorige leben eine erinnerung in ihm ausloesen. ebenfalls muss es ihn "damals" sehr hart und emotional getroffen haben, was zwischen Euch vorgefallen ist, sonst wuerde er ja nicht so intensiv reagieren.
    wenn Du ihn nun wirklich liebst und ihm helfen willst diese erinnerungen zu verdauen, dann mach naechstes mal nicht an ihm rum, sondern sei einfach da. lehn Dich an ihn und lass ihn spueren dass Du da bist und ihn nicht wie im vorigen leben im stich laesst (so hat er das empfunden sagtest Du). lass seinen koerper spueren, wenn er geistig gerade woanders ist, dass Du bei ihm bist und er sich keine sorgen machen muss, dass Du weg gehst.

    ich kann mir schon gut vorstellen, dass die erinnerungen die einen einst praegten in ein anderes leben "verfolgen". es sind ja alles erfahrungen, die man sammelt und die seele laesst nichts zurueck, nimmt alles mit....


    liebe gruesse -fingal-
     
  3. blackpink

    blackpink Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. August 2005
    Beiträge:
    5.588
    Ort:
    In your heart, my dear !...J.S.K
    Hallo !

    Da stimme ich Fingal ganz voll zu.

    Es gibt diese 2 Möglichkeiten.


    Lg, blackpink
     
  4. kjara

    kjara Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. April 2007
    Beiträge:
    5
    Hallo Ihr!

    Ich danke Euch vielmals für Euer Feedback! Hat mir gutgetan!

    Alles Liebe, Kjara
     
  5. Diddi

    Diddi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Februar 2005
    Beiträge:
    1.583
    Ort:
    Köln
    Liebe Kjara,

    es ist mit Sicherheit eine völlig reale Verbindung zu einem anderen Leben, die dein Freund erlebt.
    Und warum erlebt er das?
    Weil es um eine Lebenslektion geht, die aus dem damaligen Leben noch offen ist, und die nun gelernt werden möchte.
    Wir sind nun mal auf dieser Welt, um zu wachsen, und um zu "Werden", das zu werden,
    was eigentlich tief verborgen in uns ruht und was göttlicher Natur ist.

    Und die Lebenslektion, um die es geht, ist mir auch bestens bekannt - es geht um das Wiederfinden des
    eigenen Selbst, der eigenen Kraft und Lebensfreude.
    In vielen Leben haben wir uns von anderen klein machen lassen, bis wir uns so unbedeutend vorkamen,
    dass wir dachten, wir könnten nur noch leben, wenn jemand bei uns ist, der uns mit seiner Liebe am Leben hält.

    Und um aus diesem Zustand wieder heraus zu kommen, um wieder zu lernen, wieviel Liebe in uns selbst ist,
    haben wir uns Lebensumstände kreiert, die uns zu uns selbst zurückführen sollten.
    Allerdings ist das eine schwere Aufgabe, und wir haben sie wahrscheinlich schon in einigen Leben nicht geschafft
    zu meistern.

    Ein Weg zu uns Selbst führt durch die Einsamkeit.
    Wenn wir der Meinung sind, dass uns niemand mehr lieben würde, dann fallen wir in ein tiefes Tal der Angst,
    der Verzweiflung und der Traurigkeit.
    Und wenn wir lange genug in diesem Tal waren, dann werden wir dort vielleicht auf die Liebe in uns selbst,
    die Liebe zu uns selbst stoßen, und sie wird den Weg zum ICH, den Weg aus dem Tal öffnen,
    und wir werden nach und nach zu dem Gipfel aufsteigen können, wo sich unsere wirkliche Kraft und Freude
    wiederfindet.

    Vielleicht kannst du ihm helfen, sich Selbst wiederzufinden, ohne dass du ihm die seelische Nahrung wegnimmst,
    die du ihm mit deiner Liebe gibst.
    Das Selbst hat sehr viel mit dem Inneren Kind zu tun.
    Dem Inneren Kind Aufmerksamkeit widmen, seine Kreativität erwecken und es lieben kann schon sehr viel
    auf dem Weg zum ICH, zu dem strahlenden Wesen in uns ausmachen.

    Liebe Grüße,
    Diddi :kiss4:
     
  6. kjara

    kjara Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. April 2007
    Beiträge:
    5
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    Hallo lieber Diddi,

    ich bin Dir sehr dankbar für Deine Antwort, die mich nun ebenso inspiriert! Ja, ich denke auch, dass es darum geht, sich von Leben zu Leben zu vervollkommnen, und das Schlüsselwort dafür lautet "Liebe". Das ist das Wunderbare am Leben, dass jede Situation, sei sie noch so hart und schmerzhaft, einen weiterbringen kann, wenn man es gelernt hat, damit umzugehen, das Leid richtig zu verstehen, um zum eigenen Selbst bzw. Seelenkern, der eben göttlich ist, durchzudringen. Da kann die Einsamkeit wirklich Wunder wirken und unglaublich heilsam sein.
    Ich werde Deinen Rat ernstnehmen, meinem Seelenfreund weiterhin meine bedingungslose Liebe zu schenken, geben, denn ich spürte auch sofort in dem Moment, als ich Deinen Beitrag las, dass das ein Weg ist, der gut ist, und mich deshalb so inspiriert und mir Kraft gibt! Ich danke Dir für den Gedankenanstoß!

    Alles Liebe, Kjara
     
  7. Diddi

    Diddi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Februar 2005
    Beiträge:
    1.583
    Ort:
    Köln
    Es war ein Tag für mich, dessen Schwere meine Seele völlig niederdrückte.
    Mein halbes Leben hatte ich in der Geborgenheit des Klosters verbracht, hier in der kraftvollen Stille
    der grünen Hochebene, umgeben von den majestätischen Bergen, deren Weiß auch im Sommer noch wie
    eine würdevolle Kopfbedeckung die Gipfel bedeckte.
    Ich kannte kaum etwas anderes, als die liebevolle Gemeinschaft der Menschen in der lichtvollen
    Energie dieser schützenden Mauern, hier war ich gewachsen, hatte gelernt was man lernen kann,
    auf dem Weg zu mir Selbst.
    Und nun war er da, der Tag, der für jeden einmal kommt, wenn er auf seinem Weg soweit ist, sich der
    Meisterschaft des ICH zu nähern.
    Ich zog das schwere Holztor hinter mir zu und folgte dem Pfad durch das Tal, den ich schon so oft gegangen war,
    nur würde es diesmal keinen Weg zurück geben.
    Ich wusste nicht, was vor mir lag, wie ich es schaffen sollte, wohin ich kommen würde,
    ich wusste nur, dass es ein Weg der Einsamkeit werden würde.
    Aber ich hatte es ja so gewählt, niemand kannte einen anderen Weg, das letzte Stück hin zu sich Selbst
    in dieser Welt zu finden.


    Ja, so erging mir das damals, und es hatte ein Trauma hinterlassen, das ich auch in diesem Leben noch
    in mir spürte, diese Angst vor dem Schritt in die Einsamkeit, vielleicht auch eine Angst vor der inneren Göttlichkeit.

    Es gibt in dieser dualen Welt immer mindestens zwei Wege, einen männlichen und einen weiblichen.
    Aber leider ist uns diese Wahrheit in den tausenden von Jahren des Patriarchats entglitten,
    es war uns fast immer nur der männliche Weg, der harte Weg bewusst.

    Es ist Zeit, sich auch wieder an den Weg der Liebe, den weiblichen Weg zu erinnern und in diesem Leben
    neue Pfade zu treten, die noch niemand gegangen ist.
    Wir sind dabei dies zu tun, und vor allem diejenigen von uns, die sich für ihren Lebensweg mit einem Seelengefährten
    verabredet haben, erschaffen mit diese neuen Wege.
    Deshalb können wir oft nicht erkennen, wohin wir eigentlich gehen, denn der Weg entsteht erst unter unseren Füßen,
    aber wir erschaffen viele ähnliche Pfade in der gleichen Richtung und je größer wir unsere Wahrnehmung werden lassen,
    um so mehr fühlen wir die Gemeinschaft, in der wir uns bewegen.

    Liebe Grüße,
    Diddi :kiss4:
     
  8. Fingal

    Fingal Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. September 2005
    Beiträge:
    3.501
    Hi Diddi,

    sehr schoene beitraege, manchmal wuensche ich mir das bewertungssystem zurueck, gegen das wir damals schliesslich erfolgreich "angestunken" haben :D

    nein wirklich, echt tolle beitraege!

    gruss -fingal-
     
  9. kjara

    kjara Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. April 2007
    Beiträge:
    5
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    Hallo Diddi,

    die Angst vor dem Weg in die Einsamkeit ist mir ebenso wohlbekannt; es erfordert Mut und Kraft, diesen Weg zu gehen. Doch letztendlich konnte ich oft gar nicht anders als diese Richtung in gewissen Situationen einzuschlagen, es war so, als würde mich meine Seele direkt in diese Richtung ziehen, unabhängig davon was gerade "angenehmer" oder "einfacher" gewesen wäre. Manchmal kommt mir diese Richtung wie eine Kraftprobe vor, der ich mich immer wieder erneut stellen muss, die Angst zu überwinden und Liebe sich einstellen lassen, niemand kann einem dabei behilflich sein. Ich danke Dir für die schöne Beschreibung Deiner Erlebnisse,

    alles Liebe, Kjara
     
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