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Er bleibt sich gleich

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Lobkowitz, 10. Juli 2007.

  1. Lobkowitz

    Lobkowitz Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juni 2003
    Beiträge:
    3.278
    Ort:
    Wien
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    benedikt xvi erfüllt alle befürchtungen..

    "Kirche" und "kirchliche Gemeinschaften"
    Auszüge aus dem Vatikan-Dokument über das Kirchenverständnis.
    Der Vatikan hat erneut den protestantischen Glaubensgemeinschaften den Kirchenstatus abgesprochen. Auszüge aus dem Text "Antworten auf Fragen zu einigen Aspekten bezüglich der Lehre über die Kirche":

    "Einleitung (...)

    Das Zweite Vatikanische Konzil hat (...) maßgeblich zur Erneuerung der katholischen Ekklesiologie beigetragen. (...)

    Der Umfang der Fragestellung und die Neuheit vieler Themen fordern das theologische Nachdenken beständig heraus und führen fortwährend zu neuen Beiträgen, die nicht immer frei sind von irrigen Interpretationen. Diese erwecken Verwirrung und Zweifel, von denen einige der Kongregation für die Glaubenslehre unterbreitet worden sind. (...) Unter Voraussetzung der gesamten katholischen Lehre über die Kirche möchte die Kongregation darauf antworten (...)

    Antworten auf die Fragen

    1. Frage: Hat das Zweite Vatikanische Konzil die vorhergehende Lehre über die Kirche verändert?

    Antwort: Das Zweite Vatikanische Konzil wollte diese Lehre nicht verändern und hat sie auch nicht verändert, es wollte sie vielmehr entfalten, vertiefen und ausführlicher darlegen. (...)

    2. Frage: Wie muss die Aussage verstanden werden, gemäß der die Kirche Christi in der katholischen Kirche subsistiert?

    Antwort: Christus hat eine einzige Kirche 'hier auf Erden (...) verfasst' (...) Diese ist die einzige Kirche Christi, die wir im Glaubensbekenntnis als die eine, heilige, katholische und apostolische bekennen (...) Diese Kirche, in dieser Welt als Gesellschaft verfasst und geordnet, subsistiert in der katholischen Kirche, die vom Nachfolger des Petrus und von den Bischöfen in Gemeinschaft mit ihm geleitet wird. (...)

    5. Frage: Warum schreiben die Texte des Konzils und des nachfolgenden Lehramts den Gemeinschaften, die aus der Reformation des 16. Jahrhunderts hervorgegangen sind, den Titel 'Kirche' nicht zu?

    Antwort: Weil diese Gemeinschaften nach katholischer Lehre die apostolische Sukzession im Weihesakrament nicht besitzen und ihnen deshalb ein wesentliches konstitutives Element des Kircheseins fehlt. Die genannten kirchlichen Gemeinschaften, die vor allem wegen des Fehlens des sakramentalen Priestertums die ursprüngliche und vollständige Wirklichkeit des eucharistischen Mysteriums nicht bewahrt haben, können nach katholischer Lehre nicht "Kirchen" im eigentlichen Sinn genannt werden. (...)

    Kommentar (...)

    In der fünften Frage geht es darum, weshalb den kirchlichen Gemeinschaften, die aus der Reformation hervorgegangen sind, der Titel 'Kirche' nicht zugeschrieben wird.

    Dazu muss man sagen: 'Die Wunde ist allerdings noch viel tiefer bei den kirchlichen Gemeinschaften, die die apostolische Sukzession und die gültige Eucharistie nicht bewahrt haben.' Deshalb sind sie 'nicht Kirchen im eigentlichen Sinn', sondern 'kirchliche Gemeinschaften', wie die Konzils- und Nachkonzilslehre bezeugt. Auch wenn diese klaren Aussagen bei den betroffenen Gemeinschaften und auch in katholischen Kreisen Unbehagen verursacht haben, ist nicht ersichtlich, wie man diesen Gemeinschaften den Titel 'Kirche' zuschreiben könnte. Denn sie nehmen den theologischen Begriff von Kirche im katholischen Sinn nicht an; ihnen fehlen Elemente, die von der katholischen Kirche als wesentlich betrachtet werden.

    Man muss aber daran erinnern, dass diese Gemeinschaften selbst wegen der verschiedenen Elemente der Heiligung und der Wahrheit, die in ihnen wirklich vorhanden sind zweifellos einen kirchlichen Charakter und einen daraus folgenden Heilswert haben.

    Das neue Dokument der Kongregation für die Glaubenslehre, das im Wesentlichen die Konzilslehre und das Nachkonzilslehramt aufgreift, ruft mit Klarheit die katholische Lehre über die Kirche in Erinnerung. Es weist unannehmbare Auffassungen zurück, die immer noch verbreitet sind, selbst in katholischen Kreisen, und es bietet wertvolle Hinweise für die Fortführung des ökumenischen Dialogs, der immer eine der Prioritäten der katholischen Kirche bleibt, wie Benedikt XVI. schon in seiner ersten Botschaft an die Kirche (20. April 2005) und bei vielen anderen Gelegenheiten bekräftigt hat, besonders bei seiner Apostolischen Reise in die Türkei (28. November 1. Dezember 2006).

    Damit der Dialog aber wirklich konstruktiv sein kann, bedarf es neben der Offenheit für die Gesprächspartner der Treue zur Identität des katholischen Glaubens. Nur auf diese Weise kann man zur Einheit aller Christen in der einen Herde und dem einen Hirten (vgl. Joh. 10,16) gelangen und so jene Wunde heilen, welche die katholische Kirche immer noch an der vollen Verwirklichung ihrer Universalität in der Geschichte hindert. (...)"


    aber wie sagte jemand kürzlich: gott behüte uns vor der einheit der christen:))))
     
  2. Ayla

    Ayla Mitglied

    Registriert seit:
    27. Februar 2006
    Beiträge:
    309
    Da fragt man sich doch, ob der Papst ein Copyright auf das Wort hat. Und ich meine mal: Sollte es die anderen Kirchen interessieren, was die katholische Kirche über sie denkt?

    Tschü :)
     
  3. Sitanka

    Sitanka Guest

    sorry lobkowitz,

    ich habe den eingangsthread nicht verstanden, was heißt

    er bliebt sich gleich?

    irgendwie kapier ich das nicht ganz, mir fehlt der zusammenhang :confused:
     
  4. Lobkowitz

    Lobkowitz Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juni 2003
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    3.278
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    Wien
    daß er sich nicht mehr ändern wird, auch wenn einge apologeten das behauptet haben, als er paüst wurde.. da wurde davon geredet, daß er auif einmal offen und lieberal wird...
     
  5. Sitanka

    Sitanka Guest

    meinst du damit er bleibt sich treu, oder einfach er bleibt gleich.


    dann könnten wir den eingangsthread ändern, denn die überschrift ist kein deutscher satz, drum tu ich mir da ein wenig schwer.
     
  6. Lobkowitz

    Lobkowitz Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juni 2003
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    3.278
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    Wien
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    er belibt wie er war das ist schon deutsch:)) das aagt man so-:))
     
  7. NichtsSagend

    NichtsSagend Guest

    als ich das gestern in den nachrichten hörte, dachte ich nur: "tjaja des kommt davon, wenn man einen bayern zum papst macht..."
    sorry, liebe bayern, seids net persönlich g`meint. :liebe1:

    ich meine damit, daß es mir schnurz piepe egal ist, was der papst sagt. :)
     
  8. Galahad

    Galahad Guest

    Wie gut das ich kein Christ bin.

    Mich juckt es herzlich wenig Wer denn nun die einzig wahre christliche Kirche hat, oder ob die Anderen überhaupt im besitz einer Kirche sind.
     
  9. wolky

    wolky Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2005
    Beiträge:
    4.149
    Hi,
    Das Papst Benedikt XVI sich in seinem Alter nicht mehr ändern wird, lag doch eher auf der Hand. Er ist in der konservativen Linie gross geworden, warum sollte er da eine Änderung vollziehen?
    Auch der Weg der lateinischen Messe mit Rücken zum Volk zeigen, wie volkfremd die Führungschicht ist.
    Und den "Tick" wir sind die einzige wahre Religion, ist einfach nur intollerant.
    (mit diesem Tick könnten sich die Grosreligionen alle genau genommen die Hand geben, denn da sind sich einig :D)

    wolky
     
  10. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.051
    Ort:
    burgenland.at
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    moment.

    Lobkowitz hat folgendes geschrieben:

    wir sind auf dieser "öffentlichen eben" noch lange nicht beim eigentlichen thema, was die inhalte betrifft.
    das steht dann auf einem anderem blatt. :)

    ausnahmsweise muss ich aber zugeben, eine charakteristik allein der christlichen religionen, das ist ein schritt in die richtige richtung.
    obwohl uns nicht ganz verborgen bleiben darf, sooo eine riesige religionsgemeinschaft, wie wir sie da und dort antreffen, die rangelt mit ganz anderen problemen der gegenwart. betrachten wir etwa den petersdom in rom, den ich unlängst in klagenfurter minimundus in kleinformat bewundern durfte, obwohl ich dabei die londoner tower-bridge vergeblich gesucht habe, dann müssen wir festhalten, hier geht es eigentlich nicht um den wert der liegenschaften, oder um die erworbenen steuerlichen begünstigungen, nein, sondern allein die betriebskosten solcher einrichtungen lassen einige nicht zur ruhe kommen, und wenn dabei der sogenannte firmenwert in frage gestellt ist, tut sich ein abgrund auf.
    fast scheint es so, als sei die vertragsbrüchigkeit ein grösseres übel
    als die gezeichneten qualen der hölle. wie wahr.
    nach der überschwänglichen tendenz "alle menschen sind gleich" und irgendwo im hintergrund lungern ein paar wirtschaftlich orientierte fachkräfte herum, die sich ganz locker mit solchen nebensächlichen problemen befassen und das meisterlich managen, eine wohltuende änderung.

    aber wohlgemerkt, alles nur für die positive gemeinschaftsbildung.

    eine strategie muss also her, die entweder jeden auf die eigene linie einschwört,
    oder in einem vergleich die eigenen einbussen in erträglichen rahmen halten könnte.

    nun ja, genau das haben wir soeben erhalten.

    würde ich nun aus der position des reinen evolutionsgläubingen atheisten mit dem kreativen göttlichen design auf dem nachtkästchen gleich neben dem guten-morgen-wecker agieren, ja dann müsste ich ich sofort die unzulänglichkeiten in der idiologischen struktur aufzeigen.

    aber weil ich das in meiner person leider nicht vorfinde,
    oder im übermass eine andere position einnehme,
    kann ich das jetzt nicht machen.

    und ein :weihna2
     
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