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Entwicklungsdiskrepanz zwischen Technik und Beziehungsverhalten / Spiritualität ???

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Gawyrd, 7. Juni 2006.

  1. Gawyrd

    Gawyrd Guest

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    An sich ist es völlig banal - aber gleichzeitig unfassbar :

    Wenn man vergleicht, wie sehr die Menschheit in tausenden von Jahren ihre Technik weiterentwickelt hat und wie minimal der Fortschritt im Beziehungsbereich und in der Spiritualität ist.

    Wie kann man sich das erklären - wo doch der Beziehungsbereich der Wichtigste für ein gutes Leben ist ???

    Von der Erfindung des Rades bis zu heutigen Hightech-Produkten (was für ein Fortschritt !) - aber wie die Beziehung zwischen Mann und Frau befriedigend sein kann, zwischen Eltern und Kindern, zwischen Andersdenkenden, zwischen Völkern, zwischen Mensch und Natur - da stehen wir noch immer ganz am Anfang.

    Wie erklärt Ihr Euch diese Diskrepanz ???

    Liebe Grüße, Reinhard

    (Ich hoffe, dass ich mich in der Kürze verständlich machen konnte.)
     
  2. *arianrhod*

    *arianrhod* Guest

    Hallo und Guten Morgen, Reinhard!

    Soso, Du bist auch ein Frühauf...

    Technik ist verhältnismäßig einfach, mathematisch berechenbar und das läßt sich immer lösen.

    In menschlichen Beziehungen ist 1 + 1 halt nicht automatisch 2. Manchmal sind es 1 3/4, manchmal 2 5/7.

    Und mal ehrlich: Macht das nicht gerade die Sache so spannend? Stell' Dir vor, Menschliches wäre berechenbar! Wir würden sterben vor Langweile ;-)

    Schönen Tag noch Dir und allen, die 'reinschauen!
     
  3. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Moin, moin !

    Spannend kann's ruhig sein. Das ist mir nicht das Problem (ganz im Gegenteil).

    Aber wenn man bedenkt, dass wir in Mitteleuropa vor 100 Jahren wieder langsam entdeckt haben, dass Sex auch ein bisserl Freude machen darf, dass wir vor 50 Jahren entdeckt haben, dass Kinder-verprügeln doch nicht ganz das Gelbe vom Ei ist. Auf den Punkt gebracht - dass Tötung, Versklavung, Ausbeutung von Menschen nach wie vor selbstverständlich sind. Dass PartnerIn noch immer als Besitz betrachtet wird etc. etc. Wie gibt's das, dass wir es noch nicht weiter gebracht haben ???

    Liebe Grüße, Reinhard
     
  4. Anakra

    Anakra Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2005
    Beiträge:
    1.855
    Ort:
    Braunschweig
    Hi Walter R.,

    Wie bist du dir so sicher das wir es nicht weiter gebracht haben, nicht alle sehen ihre Frau als Besitz an. (z.B.)
    Wer sagt dir, das du Entwicklung nur nicht siehst?

    Ich habe grade gestern Abend erst ein Zitat gelesen....

    "Die großartige Entwicklung von Wissenschaft und Technik wird auf der anderen Seite Aufgewogen durch einen erschreckenden Mangel an Weisheit und Introspektion."
    C.G. Jung

    Ich glaube darin steckt auch die Antwort auf deine Frage, denn eine Beziehung zu / mit jemanden hat immer etwas mit einem Selbst zu tun.
    Wir lassen uns auf die Menschen ein, die eine Projektionsfläche für uns Bilden, auf sie Projezieren wir unser Bild von uns Selbst welches wir in uns Selbst nicht annehmen können / wollen.
    Jede Begegnung ist eine Begegnung mit uns Selbst, wir können gar nicht sehen was tatsächlich in dieser Person steckt, wie die Person wirklich ist, weil wir immer nur uns Selbst sehen.

    Wenn wir mit dem teil, den wir nach außen Projeziert haben in irgendeiner Weise umgehen können, dann ist wohl auch ein friedliches Miteinander möglich, aber auch da wird es irgendwann mal zu einem Streit kommen.

    Liebe Grüße,
    Anakra
     
  5. Gawyrd

    Gawyrd Guest

    Ja - eh klar. Manche von uns leben sicher in einer elitären Idylle.

    Aber wenn Du dran denkst, was vor 60 Jahren bei uns war, vor wenigen Jahren am Balkan, im Irak etc. etc.

    Gibt's dort, wo Du wohnst, keine Paare, die sich das Leben zur Hölle machen, keinen Menschenhandel mit Prostituierten, keine Waren im Supermarkt aus Armutsgebieten, keine Teppiche, die in Kinderarbeit geknüpft worden sind, kein Erdöl/Benzin aus Ländern, wo Menschenrechte kaum was zählen ???

    KZ's gab es in der Steinzeit eher nicht, oder ?

    LG, Reinhard
     
  6. Indie

    Indie Guest

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    Hallo,

    naja, andere Verteilung der Ressourcen, andere Schwerpunkte legen.

    Vielleicht wäre die Erfindung der Telefons überflüssig gewesen, hätten sich die Menschen der telepatischen Fähigkeiten erinnert, und diese besser ausgebaut ?

    Technik, Wohlstand ist sichtbar, das andere nicht.

    Das Verhalten dem anderen gegenüber in der Art, verleiht "Macht" , das jetzt alles umzudrehen, würde bedeuten, dass viele auf einiges verzichten lernen müssten, oder teilen, Bescheidenheit und Demut. Ich meine damit nicht in Sack und Asche laufen, sondern etwas ganz anderes.

    Interessant fand ich einen langen Bericht, der von der Wende des Mondglaubens zum Sonnenglauben ging. Diese Wende hätte eine ausgwogene Gesellschaftsform aus den Angeln gehoben.

    Es stimmt schon, es gibt eine Menge die mich teilweise einfach nur sprachlos werden lässt.

    Grüße
    Indie

    PS Anakra, ich glaube schon das auch ein wichtiger Teil der Streitkultur verloren geht, gleich wird zum Anwalt gerannt, es werden Streitbegutachter gesucht unter dem Motte, "Gell ich habe Recht oder", keiner fährt mal richtig ab und lässt es danach wieder gut sein, vertragen, nein, mitlerweile kosten Schimpfwörter Geld, und wenns mal Scheppert, dann meist in der Art, das nicht viel stehen bleibt, ich denke nicht, dass jede Begegnung ausschließlich man selbst ist, es ist eben jeder einfach ein Mensch *g ....und ich gebe die Hoffnung nur selten auf ....*g
     
  7. @Walter

    Ich denke das hat einfach damit zu tun, dass die Menschen irgendwann angefangen haben alles zu "kultivieren".
    Es gibt auch was die Beziehungen zwischen Menschen angeht eine Entwicklung. Nur geht die anscheinend immer mehr rückwärts, je mehr die "Technik" nach vorn rennt ;-)
    Biologisch gesehen hat das was mit dem Gehirnvolumen zu tun.
    Ist auch schon immer meine Rede gewesen ... je mehr rumgehirnt wird um so weniger sieht man das Wesentliche.

    Lieben Gruß Elvira
     
  8. LEGENDA

    LEGENDA Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. März 2006
    Beiträge:
    1.066
    Hallo Walter :liebe1:

    Die Beobachtung mache ich schon seit langem in meinem kurzen Leben.

    Das Problem ist eine Maschiene nährt nicht die Seele des Menschen. Die ganze Technik, die wir haben, ist primitiv. Das ist nicht mit der lebenden Technik der Schöpfung zu vergleichen(zB Pflanze oder Tier).

    Wenn der Mensch seine Energie in die lebendige Technik investieren würde, wie er seine Energie in die tote Technik invistiert, würde auch die Menschlichkeit wachsen. Lebendige Technik gibt eine umgewandelte Energie an den Menschen zurück, damit der Mensch sich körperlich geistig und seelisch entwickeln kann. Wenn der Mensch sich entwickelt, dann sieht er die Notwendigkeit seine Energie in das Leben zu investieren, sodass sich auch die lebendige Technik automatisch entwickel.

    Technik, die wir heute anbeten, nimmt Energie! Wenn ich ein Auto habe, muss ich immer meine Energie in Form von Sorge in diese tote Materie investieren. (hoffentlich kein Kratzer; hoffentlich funktioniert der Motor, hoffentlich muss mein Auto nicht in die Werkstatt etc.) So etwas raubt jede Menge Energie, und gibt Nichts zurûck. Die Menschen werden gefühlstot, oder die Menschlichkeit stirbt.

    Das ist doch logisch, auch für rationale Menschen.

    Frûher wurde ein bestimmtes Volk 40 Jahre durch die Wüste geschoben. Da wo nichts wâchst, da wo kein Leben zu sehen ist. Heute wählt man die Technikwüste, um genau das selbe auszurichten. Manipulation des Menschen ist heute noch gross geschrieben. Vorallem kann man sehen was die Technik mit den Kindernund Jugendlichen anrischtet. Amoklauf, Selbstmord, Aggressivität, Hyperaktivität, oder totale Zerbrechlichkeit. So nach dem Motto: Das übel bei der Wurzel ausreissen.


    Ich wohne in Bruxelles in einem grünen Stadtteil. Alles ist FRiede, Freude, Eierkuchen. Wenn man in ein anteres Stadtteil kommt, wo vielleicht nur ein Baum auf 100m wächst und Nur Plattenbauten und Fabriken, nn einem Wort nur Steine zu sehen sind, ist auch höhere Kriminalität vorhanden.

    Nehmen wir Spanien...

    Die Jungen sind mit den Alten (anders ist es für Spanier nicht vortellbar) Aber guck euch mal die junge Generation jetzt an, die Alten stehen plötzlich im Wege (Ich bin mit einem Spanier verheiratet, ich kann mir ein Bild machen).
    Die Jungen wählen das scheinbar leichtes Leben, dass ihnen die Industrie verspricht. Dafür muss man aber die Menschliche Seite opfern.

    Es liegt jedem Selbst überlassen, welcher Weg zu gehen ist.
    Ich will nur nicht diese stândige Lûge im Ohr haben, dass die Menschheit sich entwickelt hat. Es ist eindeitig eine Degradation des Menschen. Aber um das zu verschleiern, wird gesagt, dass der Mensch einst ein dummer, barbarischer Affe war. (Ich kann das nicht genug wiederholen.) Von dieser Sicht aus, sieht unsere menschliche Entwicklung positiv aus.

    Wir verhalten uns mit dem Märchen der zukünftigen technisierten besseren Welt(Kapitalismus), wie damals das Volk einem sehr guten Märchenerzähler in Deutschland(Nazismus) oder in Russland(Kommunismus) blind gefolgt ist.

    Ich bitte darum ein bisschen aufzuwachen. Und ein bisschen unser von Fernseher und Computerspielen, träumen von Autos und Geld, essen tote vergiftete Nahrung, eingeschlafenes Gehirn zu nutzen.

    Mir hat mal eine Werbung auf einem Nachritensender gut gefallen:
    USA investiert 1.000.000$ und 1 volles Jahr an Forschung, um ein Kugelschreiber zu entwickel, bei dem die in der Schwerelosigkeit die Tinte nicht ausläuft. Die Russen lösten das Problem, indem sie ein Bleistift im All benutzten.

    Heute verhalten wir uns wie die USA in diesem Spot.

    :liebe1:
     
  9. Cipher

    Cipher Mitglied

    Registriert seit:
    1. Mai 2005
    Beiträge:
    971
    Ort:
    Ireland
    Hallo ;)

    Wer sagt denn, dass wir uns nicht weiter entwickelt haben in der Spiritualität?
    Lässt sich das so festmachen, wie der Grad der Technik?
    - Ich denke nicht!

    Vergleichen wir doch mal:
    "Früher" waren die Menschen damit zufrieden mehrere Götter anzubeten.
    Dann war es ein Gott, den die Menschen anbeteten.

    Heute befassen sich viel mehr Menschen mit ihrem "wo will ich hin und kam ich her", es reicht Menschen nicht mehr, nur blind an einen Gott oder mehreren Göttern zu glauben.

    Ich denke schon, dass man daher von einer großen Entwicklung innerhalb der Spiritualität sprechen kann, Menschen sind viel aufgeschlossener für die Spiritualität, auch für neue Beziehungsformen, dass althergebrachte heiraten, Kinder kriegen etc, wird von vielen nicht mehr als "DIE NORM" schlechthin empfunden, die Menschheit ist vielfältiger geworden und ich finde schon, dass man hier ebenfalls von einem großen Fortschritt sprechen kann, der die Erfindung des "Rades" durchaus Konkurenz bereitet, sofern man dies überhaupt vergleichen kann ;)

    Denn Technische Entwicklung ohne Menschliche Entwicklung hätte schon längst zum Untergang geführt, würde ich mal behaupten!

    Gruss,
    Cipher
     
  10. LEGENDA

    LEGENDA Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. März 2006
    Beiträge:
    1.066
    Werbung:
    :liebe1:

    Ich sehe nicht die Menschliche Entwicklung, die uns vor dem Untergang bewart, sondern ein Rest der Menschlichkeit. Das ist ein Unterschied!

    Ich finde wir waren (oder villeicht sind wir noch?) kurz davor uns endgültig zu vernichten (siehe Konflikt mit Iran, wobei ich denke, dass der Höhepunkt des Konflikts schon hinten liegt und das Schlimmste nicht eintreffen wird).

    Jetzt müssen wir uns entwickeln, indem wir endlich der Macht unseres Handelns bewusst werden, und die Verantwortung übernehmen. Weniger ist mehr für alles und jeden.

    :liebe1:
     
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