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Entscheidungshilfe für Jobsuche

Dieses Thema im Forum "Gesellschaft und Politik" wurde erstellt von LoneWolf, 22. Oktober 2006.

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Schädlingsbekämpfer, Ratten und Tauben vergiften ....

  1. Ja, würd ich machen, wenn ich nix gscheiters find

    5 Stimme(n)
    55,6%
  2. Nein, würd ich niemals machen

    4 Stimme(n)
    44,4%
  1. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
    Ort:
    Wien
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    Das klingt vielleicht wie ein Fake, isses aber nicht. Ich bin ein primitiver Hilfsarbeiter, seit drei Jahren arbeitslos - abgesehen von geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen - im Gesicht ein wenig zermürbt, im Gemüt ein wenig betrübt - angesichts meines existenziellen Niedergangs würde aber gern wieder in das aktive Arbeitsleben einsteigen. Aufgrund mangelhafter Qualifikation sind meine Möglichkeiten etwas eingeschränkt und ich bin auf Arbeiten unterster Qualifikationsebene angewiesen, die eben der erste Arbeitsmarkt so anbietet.

    Jetzt hätte ich vielleicht die Gelegenheit als Schädlingsbekämpfer einen Job zu kriegen; da gehts drum Tauben und Ratten zu verfolgen und umzubringen. Und weiß nicht was ich machen soll. Ich töte nicht gerne was ich nicht esse und soviele Ratten und Tauben kann ich nicht essen. Und dann macht mir diese buddhistische Regel da zu schaffen;


    1. Die erste Regel: Nicht töten. Kein Leben eines fühlenden Wesens zerstören. Allen Lebewesen ist der Tod Leiden. Wer diese Regel beachtet, nährt sein Mitgefühl und sein Verständnis.

    Natürlich; jetzt kann ich wieder sagen, die Ratten und Tauben übertragen ihrerseits den Bazillus des Todes, aber sie wissen ja auch nix von dieser Regel und zeigen ja manchmal auch an, wie ungesund die Stadtluft ist. Entscheidungsschwach und Unentschlossen wie ich in manchem nun mal bin suche ich nun wieder mal Rat und Hilfe. Das ich mich selbst entscheiden muss, dass weiß ich schon. Die Umfrage soll lauten:

    A: Ja, so einen Job würd ich auch machen wenn ich nix gscheiteres glernt hätt. (oder eben auf die schnelle bessere Möglichkeiten hätt)​

    B: Nein, niemals würd ich sowas machen! ​

    Sorry .... hätt wohl nicht in Gesellschaft und Politik sollen .... eher Allgemeines .... aber es geht ja auch um die Arbeitslosigkeit und die Bereitschaft zu arbeiten. Das wollen, das Müssen und das Können .... und so weiter und so fort.
     
  2. matrix84

    matrix84 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Dezember 2005
    Beiträge:
    4.184
    Ort:
    Wien
    Ich würde es nicht machen, denn ich würde es niemals über das Herz bringen, für das Töten von Lebewesen bezahlt zu werden.

    Dass es Leute gibt, die dafür bezahlt werden Tauben zu töten (ein Friedenssymbol!) wusste ich gar nicht. Traurig. :(
     
  3. Hi matrix84,

    schon mal 'ne Taubenplage erlebt oder mal einen Dachboden gesehen, wo die freilebenden Tauben zuhauf hausen? Das ist nicht lustig und gefährlich obendrein.

    Ich werde das nie vergessen: komme ursprünglich aus der DDR - und meine Verwandtschaft wohnte noch bis anfang der 90er in Plattenbauten aus den 70ern, die dann nach der Wende saniert wurden. Was da in den Schächten auftauchte, war Wahnsinn. Taubendreck und Zecken - unglaublich. Echter Horror. Und Schädlingsbekämpfer haben sehr wohl ihre Berechtigung.
    Ich hab ganz und gar nix gegen Tauben und Ratten - aber dort, wo sie sich der menschlichen Zivilisation anpassen, werden sie zur Plage - und zur Gefahr.
    Wer's nicht glaubt: Vögel allgemein können auf den Menschen tödliche Krankheiten übertragen (Lunge), die nicht heilbar sind.
    Wenn man in einem Haus wohnt, in dem sich soviel Tauben eingenistet habe - von Ratten ganz zu schweigen - dem glaub ich nicht - egal wie lieb er Tiere hat, dass er sich nicht die Hilfe von Profis holt. Privates Abknallen ist zumindest in Deutschland verboten.

    Insofern: ein Job mit Berechtigung - wenn auch für denjenigen durch die Gifte, die er selber verspritzt, nicht weniger ungefährlich.

    LG, v-p
     
  4. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
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    10.922
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    Sorry. Tut leid. Nicht traurig sein .... ich muss zur Entschärfung gleich mal sagen, dass ich nicht genau weiß, ob Tauben auch noch vergiftet werden. Es gibt hier auch den Einsatz von Taubenvergrämungsanlagen, gespannten Netzen, Elektro und Seilsystemen die den Anflug verhindern ectr.
     
  5. FIST

    FIST Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2004
    Beiträge:
    25.988
    hmm... jetzt hab ich zwar angeklickt, dass ich es machen würde... aber dann habe ich mich an meine Liebe Ratte zurückerinnert die ich mal hatte und auch andie witzien erlebnisse mit Stadttauben und Stadtratten (einmal wollt ich eine Ratte jagen und bin, mittem in Winter in den See gefallen *gg*) und habs mir anders überlegt... nein, ich würd es nicht tun

    mfg

    FIST
     
  6. LeBaron

    LeBaron Neues Mitglied

    Registriert seit:
    29. Mai 2005
    Beiträge:
    2.903
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    Rheinland
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    Hi Karthasix.
    Ich verstehe nicht genau.

    Schädlingsbekämpfer ist kein unqualifizierter Job, sondern ein
    Ausbildungsberuf!

    Das bedingt doch allein schon der Umgang mit teils hochgiftigen
    Substanzen, der gelernt sein will.

    Und das Töten dieser Sch**ss-Ratten ist nicht-trivial. Da sind
    sogar oft behördlich beauftragte Biologen mit am Werk.

    Diese Mistviecher sind nämlich sowas von renitent und noch schlau
    dazu. Oft packen sie einen Giftköder nicht an oder sind gegen das
    Gift resistent geworden. Unfassbar, wie sie das machen. Der
    Metabolismus von Ratten ist ganz erstaunlich.

    Na, jedenfalls:

    Du solltest den Job annehmen, wenn du ihn angeboten bekommst.

    Gruss
    LB
     
  7. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
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    Wien
    ja. Da ist auch von einer ausbildungsphase die Rede die im Rahmen einer Impacementstiftung vom AMS gefördert wird.
     
  8. Jovannah

    Jovannah Sehr aktives Mitglied

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    2. November 2005
    Beiträge:
    2.609
    Was mich dazu interessiert...was würde passieren, wenn niemand die Tauben und Ratten entfernt.....
    Und welche Abwehr- und Tötungsarten kannst du bei Gefahr für Menschen noch vertreten und wo glaubst du, wärs sehr schwer für dich ?


    Ich sehe das nicht als entscheidungsschwach. Du hast hier eben noch ! keinen Standpunkt der klar genug ist, um diese Frage beantworten zu können. Das habe ich auch zu vielem nicht, weil es noch nicht relevant war so.
    Und jetzt holst du dir die nötigen Informationen dazu.

    :) Jo
     
  9. LoneWolf

    LoneWolf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Februar 2006
    Beiträge:
    10.922
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    Wien
    ja, was würde passieren, das frag ich mich auch manchmal. Schließlich lebe ich ja hier in der stadt, obs mir gefällt oder nicht. Ich glaub vor allem in den urbanen Systemen is die Seuchengefahr recht groß, und bei uns am Dachboden schauts wirklich nicht lustig aus - und ob nun ich Ratten töte oder ein anderer ist im Grunde egal. Sag ich mal. Für die Ratte machts nicht viel um. doch zeigt mir die maßlose Vermehrung der sogenannten Schädlinge nicht auch an, das etwas nicht stimmt, im Stoffwechsel einer Gesellschaft? Tauben lieben Dachböden - denen kann man aber wie gesagt auch mit anderen Mitteln beikommen; ohne sie zu vergiften.

    Landesverteidigung wär sehr schwer für mich. Im Falle eines echten Überfalls - rein fiktiv - würde ich ... ich weiß es jetzt nicht. Ich kann mich in diese situation nicht hineinversetzen - will es auch gar nicht. Ich bin zu ausgelaugt und verbraucht um zu effektiv zu kämpfen und Krieg zu führen. Ich würde wohl als einer der ersten fallen. Ich will den Krieg verhindern nicht beenden. Ich will ihn im Keim ersticken.

    Ein Problem bei der ganzen Geschichte: Esoterik, Weisheitslehren, Philosophisch ethisches Gedankengut, christliche Nächstenliebe und Buddhismus - alle wollen m.E. das Selbe: Indikatoren liefern für eine humane, ethisch vertretbare Lebensweise in der Gemeinschaft zwischen Mensch und Mensch und Mensch und Tier und aus den Philosophien kristallisieren sich eben Regeln heraus. Grundregeln, wie etwa die erwähnte:

    1. Die erste Regel: Nicht töten. Kein Leben eines fühlenden Wesens zerstören. Allen Lebewesen ist der Tod Leiden. Wer diese Regel beachtet, nährt sein Mitgefühl und sein Verständnis. (Hab ich unlängst erst wieder gelesen)

    Wie aber bringe ich diese Regel und die dahinterliegende Philosophie in Einklang mit meinem Leben? Und zwar voll und ganz? wie heb ich den Widerspruch zu den für "notwendig Erklärten" Maßnahmen auf, die dem Gemeinwohl dienen, wie eben Schädlingsbekämpfung oder auch Massentierhaltung und Tierversuch ectr.

    Indem ich mein Denken den Gegebenheiten angleiche, unterordne oder lieber nach einem Weg suche, Gegebenheiten zu schaffen, die aus diesem meinem SO Denken kommen und diesem nicht mehr widersprechen. Das ich entsprechend meiner bisherigen Lebensweise nicht von heute auf morgen auf das töten von Tieren verzichten kann, scheint mir einleuchtend. aber löst sich der gute Gedanke der buddhistischen Lehre deswegen auf oder soll er mich anregen, mich in die entsprechende Richtung zu bewegen und zunächst mal ein bisserl weniger töten, wenn es sich vermeiden läßt. Und soll ich vielleicht auch mal den Grund für eine Plage nicht in der Plage selbst suchen sondern in mir? Bin ich vielleicht selbst der verursacher dieser Plage? Dieser Rattenplage? Durch die Art und Weise wie ich lebe? Also nicht ich .... ich hab ja noch keine Rattenplage .... die Gesellschaft, Gemeinschaft oder wie auch immer man das nennt, wenn mehrere zusammen leben unter einem Dach :liebe1:

    So, genug rumgealbert und theoretisiert :clown: Zeit ist Geld und die Zeit drängt und ich muss mich entscheiden. Morgen hab ich zwei Termine. Vormitttag um die Stelle als Reinigungskraft auf dem Schulschiff bewerben, 30 Stunden die Woche, Kollektivlohn, Hungertuch ..... nachmittag 1 Stündige Infoveranstaltung über den Job als Rattenkiller und Taubenvergrämer :clown:

    Ich hab schon fast Angst ich könnte es zum aktuellen Zeitpunkt des Geschehens vertreten, Rattenköder auszulegen. Hoffentlich muss ich nicht wieder saufen, um nicht zuviel drüber zu sinnieren. Es is nicht immer leicht in der urbanen Gemeinde.

    L.G.K.
     
  10. Sitanka

    Sitanka Guest

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    also ich würds nicht machen, egal ob ratten oder sonst welche tiere, lebewesen ist lebewesen und wenn sie überhand nehmen, sind auch meist wir menschen dran schuld.

    ich frage mich ohnehin, wer der größte schädling auf der erde ist :(
     
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