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Entitäten, Entitäten, Entitäten... oder 'Die große Kette des Seins'

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft und Spiritualität" wurde erstellt von fhedor, 2. November 2014.

  1. fhedor

    fhedor Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. März 2007
    Beiträge:
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    Alles Sein ist eingebunden in einer ‚Großen Kette des Seins’ (Ken WILBER),
    oder in immer umfassenderen Überganzen, bzw. Metasystemen.

    Und wenn man nach esoterischer Lesart davon ausgeht, dass ein Planet
    eigentlich nur das physische Ausdrucksinstrument einer sich in Entwicklung
    befindenden bewussten Entität – einem planetarischem Logos ist,
    der auch als ‚Himmlischer Mensch’ bezeichnet wird...

    ...und dass ein Sonnensystem aus dieser Sicht nur der physische Körper einer
    noch größeren sich in Entwicklung befindenden bewussten Entität ist – einem Sonnen-Logos,
    so sind wir dem sogenannten Hylozoismus (Urstoff-Beseeltheit, bzw.
    „entifizierte“ Natur = mit Entitäten oder Wesenheiten beseelte Substanz) schon ganz nahe.

    Der Mensch als mikrokosmische Entität ist nach dieser Lesart ein Abbild der Entität des Sonnensystems,
    bzw. des makrokosmischen Sonnen-Logos.

    Vielleicht mag das Diagramm ‚Evolution eines Sonnenlsystems’ aus dem Werk
    'Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer' S. 414 von Alice Bailey diese Sicht
    schön veranschaulichen.
    --> Diagramm V - Evolution eines Sonnensystems

    Noch vertiefen ließe sich diese Sicht auch mittels der pdf-Datei über die einleitenden Bemerkungen
    von ALICE A. BAILEY und Meister DJWHAL KHUL zu der 'Abhandlung über Kosmisches Feuer'.

    pdf-Datei: I. FEUER IM MAKROKOSMOS / II. FEUER IM MIKROKOSMOS / III. FEUER IN DER MANIFESTATION

    .
     
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  2. Dhiran

    Dhiran Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2013
    Beiträge:
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    Ort:
    Oberösterreich
    Ken Wilber? Der gefällt mir auch.
     
  3. fhedor

    fhedor Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. März 2007
    Beiträge:
    940
    Ort:
    München >< Ingolstadt
    Ja, Wilber ist sehr integrativ – wer ihn noch nicht kennt, dem kann ich zur Einführung das Buch von Edith Zundel empfehlen, welches eine schöne Zusammenfassung eines Großteiles des Gesamtwerkes von Ken WILBER ist.
    --> WILBER; Ken: Vom Tier zu den Göttern. Die große Kette des Seins. Herausgeberin: Edith ZUNDEL.

    Was mir für meinen beruflichen Bereich sehr geholfen hat, ist sein Buch:
    WILBER, Ken: Integrale Psychologie. Geist, Bewußtsein, Psychologie, Therapie.

    Als Extrakt daraus stellte ich mal eine kompakte tabellarische Zusammenfassung seiner Bewusst -Seins-Entwicklungsstufen zusammen, die ich hier schon öfters reingestellt habe.
    --> Diagramm über die Stufen des Selbst in Anlehnung an Ken WILBERs Integraler Psychologie
    (hier auch als W0rd-Datei)

    Was mir immer wieder gut gefällt an diesem Schaubild der Ich-Entwicklungsstufen nebst möglichen Pathologien nach Ken WILBER, ist, dass man die Unangemessenheit des Schlechtmachens des Ego-Prinzips gut nachvollziehen kann.

    In der Bailey-Literatur wird der Begriff „Ego“, bzw. „egoisch“ sowieso auch ganz anders gebraucht als es sonst umgangssprachlich der Fall ist:

    Wenn Geist mit Materie in Beziehung tritt, entsteht daraus der „Sohn“. Dieses Beziehungsverhältnis der Polaritäten des SEINs bringt das Spezifische einer jeden Sache hervor, so wie im atomaren Bereich das Verhältnis von positiven zu negativen Teilchen das jeweilig Spezifische eines Elementes ausmacht.
    Insofern kann man diesen Aspekt auch als das Individualitätsprinzip bezeichnen.
    Dieses Individualitätsprinzip, dieses SELBST, diese SEELE; diese ICH-HEIT... eben dieses EGO... wird umgangssprachlich wohl deshalb als so negativ gesehen, weil es ja in der Inkarnation – in der Einkleidung mit seinem dreifachen Ausdrucksinstrument... seiner Persönlichkeit (Denk-, Fühl- und Körpernatur)... erst durch Erfahrungssammlung nach dem Versuch- und Irrtumslernen „ins Vaterhaus zurückkehren muss“.
    Die Verurteilung für die jeweilige Entwicklungs-Unreife ist genau so töricht, wie wenn ich das Kindergarten-Kind für seine Erwachsenen-Unreife verurteilen würde!!!

    Was nun ‚Die Große Kette des Seins’ in der Bailey-Literatur (hier besonders ‚Eine Abhandlung über Kosmisches Feuer’) betrifft, finde ich besonders faszinierend, dass dort aufgezeigt wird, dass diese Kette des Sein einen okkulten Hintergrund hat, nämlich insofern, dass die existierenden, sichtbare Formen (ein Atom, ein Mensch, ein Planet, ein Sonnensystem) nicht einfach nur (tote) Materie sind, sondern Formen, die aus hierarchisch strukturierte Lebewesen aufgebaut sind, die dann wiederum von weiterentwickelten Entitäten „bewohnt“ werden - angefangen von kleinen Devas (Bauleute; Sanskrit = „Gott dienende“ Götter) bis hin zu den großen Logoi.

    Hier mal einige Zitate aus: Eine Abhandlung über kosmisches Feuer :

    S. 574

    S. 574
    S. 1020
    S. 1022
     
  4. taftan

    taftan Sehr aktives Mitglied

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    Hessen
    Ihr könnt nicht über Gott nachdenken, weil ER es ist der denkt .:p
    K.W.
     
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  5. Dhiran

    Dhiran Sehr aktives Mitglied

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    @fhedor: Ich habe von ihm das Buch "Integrale Spiritualität"
    @taftan: Ich denke, dass wir schon über ihn nachdenken können, weil ich nicht denke, dass ihn interessiert was wir denken, sondern dass er das was er denkt auch denken würde, wenn wir nicht über ihn nachdenken.
     
  6. taftan

    taftan Sehr aktives Mitglied

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    Ken Wilber: Du kannst nicht über Gott nachdenken, weil ER es ist der denkt.

    Ich finds auch gut was der so sagt, nur geht mir manchmal seine Überheblichkeit auf die Nerven, wenn er von den "Flachländers "und andere überheblichkeiten zeigt.....er ist halt ein typischer Denker.....*find
     
  7. Dhiran

    Dhiran Sehr aktives Mitglied

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    Oberösterreich
    Ich finde ihn nicht überheblich
     
  8. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Im Grunde wohl richtig. Man muss da aber vorsichtig mit dem Begriff "Gott" sein. Ich bin pantheistisch Gott (oder eine Instanz Gottes) aber damit gehen nicht die Attribute zusammen, die man ihm im Monotheismus gibt, oder nur sehr eingeschränkt.

    Das Subjekt (nicht als Individuum , sondern als Erlebnisraum), ist primär, und was primär ist, ist nicht erschaffen, also insofern "Gott".

    LG PsiSnake
     

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