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Enthüllung des Göttlichen - Ende der Religionen?

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Sacred, 31. Dezember 2008.

  1. Sacred

    Sacred Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. März 2008
    Beiträge:
    394
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    "Die Religion existiert wegen der Verhüllung des Schöpfers und sobald Er allen enthüllt wird - was in unseren Tagen geschehen wird - wird die Religion enden!" link

    In frühen Tagen war es den Priestern vorbehalten, dass sich ihnen das Göttliche enthüllte und sie nahmen die Position des Vermittlers ein.
    Die Evolution der Menschheit geht aber dahin, dass sich in einem nächsten Schritt das Göttliche in jedem von uns enthüllen wird.

    Bedeutet das das Ende der Religionen? so diese sich nicht an die neue Zeit anpassen?
     
  2. SpiderWoman

    SpiderWoman Guest


    Das wollen wir doch sehr hoffen und daran arbeiten wir. :D
     
  3. Inti

    Inti Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2004
    Beiträge:
    12.236
    Ort:
    Nordhessen
    Sacred
    am Beginn der Zeit weilten die Götter noch unter den Menschen will heißen - die Menschen waren noch Teil der Götterwelt und teil der Erdenwelt. Dann begann der Prozess der Individualisation - es gab einzelne, die besonders gut den "Draht" nach oben halten konnen man nannte sie Schamanen - dann entstand eine zeit in der man nicht mehr einfach in diese Götterwelt einblick hatte, man musste es lernen siehe Schülerschaft Priesterschulen. Es wurden immer weniger die den vollen Durchblick hatten - dann kamen nur noch einzelne hier auf erden an, diese begründeten dann die "Gründerreligionen" Organisationen, die ein gewisses Weltbild weitertrugen aber nicht in der Lage waren das Können und Wissen direkt zu vermitteln - ich bin sicher wir sind an der Schwelle, diese Kontakte wieder zu schaffen. Auf verschiedenen Ebenen entdecken Menschen wieder ihre spirituellen Wurzeln wenn auch manchmal auf verkorkste Art und Weise wie bei den fundamentalen Religiösen. Allerdings sehe ich das als langsamen Prozess - es wird sicher noch einige Jahrhunderte dauern, bis sich in der gesamten Menschheit ein solches spirituelles Wissen und Können bemerkbar macht im Alltag.

    LGInti
     
  4. Rosy

    Rosy Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2007
    Beiträge:
    924
    Ich finde es auch etwas gewagt von 'was in unseren Tagen geschehen wird' zu sprechen.

    Damit ist wohl gemeint, dass es nur während der Inkarnation geschehen kann und nicht wenn wir mit schlafendem Bewusstsein im Tod 'ruhen', dass wir wieder den bewussten Kontakt zu unserer Seele herstellen können.
     
  5. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.061
    Ort:
    burgenland.at
    Das was Religion und Glaubensgemeinschaft bedeutet zeigt uns sehr schön der ägyptische Vergangenheitskult.

    War der Herrscher der Dominierende, dann wurde er groß dargestellt und die Götter klein, wie etwa in Abu Simbel die Gestalt von Ramses II und im Gegensatz dazu Horus.
    Ganz anders in Karnak, als die Priester das Vorherrschende gewesen sind, sogar auf dem Weg zum Tempel ist der Widdergott Chnum grandioser dargestellt, und der Pharao dagegen in seiner Obhut ganz klein.

    Solche Statuen sind bestimmt keine Kleinigkeit und verursachen gar nicht so geringe Kosten.
    Darum meine ich, kann man das nicht genug oft betonen.

    Aber das sind nur die Struktur und die Wirkung in unserem weltlichen Erscheinungsbild.
    Es steckt doch wesentlich mehr dahinter, wenn wir von Religionen sprechen.
    Oft ist es der letzte Strohalm oder das letzte Schilfrohr an dem man sich klammern möchte.
    Dann wenn alle anderen Stricke gerissen sind.

    Eine Scheinwelt dürfte besser sein, als gar keine Welt,
    und wenn man keine andere besitzt, dann nimmt man eben diese.

    Wiederholt man aber immer wieder wie beim lernen eines Theatertextes eine Aussage, dann wird sie dadurch nicht an Wahrheit gewinnen. Ein Roman in Prosa oder Lyrik, bleibt Phantasie. Selbst dann wenn mehrer daran gehen von einem ursprünglichen Text verschiedene Versionen im Umlauf bringen, und erneut mit den Wiederholungen beginnen, ändert das nichts an der falschen Struktur, der Wert verbessert sich nicht dadurch.

    Das liegt aber an der Trennung und Entwicklung der Persönlichkeitsstruktur im menschlichen Wesen selbst. War einst noch in der Lebensform sowohl das weibliche als auch das männliche Element in einem Körper enthalten, wie wir es heute noch bei einigen Baumarten finden, so haben wir heute diese Isolierung. In der einige Suchende sogar den Kern der Vollkommenheit zu finden hoffen. Es ist doch schön Frau zu sein, und es ist herrlich ein Mann zu sein, wie müsste das sein, wenn sich beide für immer vereinen, so wie es gewesen ist …

    Das ist aber nur die Illusion in unserer Umwelt, in unserem Denken. Verursacht von „Programmen“ die sich immer weiterentwickeln und steigern.

    Darin besteht nun die eigentliche Schwierigkeit, nicht in ein vergangenes Denken zurückzufallen, und dennoch die einende menschliche Gemeinsamkeit zu erkennen und danach zu handeln. Dazu gehört dann auch nicht das grobe und einfache Eliminieren von bestehenden Werten, sondern diese behutsam aufzunehmen und weiter zu erhalten, bis sich eventuell ein entsprechender vollwertiger Ersatz dafür gefunden hat.

    Denn es ist einfacher eine bestehende falsche Gestaltung in eine richtige umzuformen,
    als eine brachliegende Befindlichkeit zu mobilisieren und auf dieser Basis dann die entsprechenden Werte greifen zu lassen.

    Darum meine ich, man sollte alle Religionen zusammenfassen, auf einer weiterentwickelten menschlichen Basis gestellt, und im Einzelfall sollte man es tunlichst vermeiden religiöse Grundwerte einfach zu streichen, ohne dabei nicht gleichzeitig ein entsprechendes Ersatzangebot anzubieten, dem sich der Betreffende aber offen und verständlich zeigen sollte, sonst wird das nichts mit der menschlichen Gemeinschaft in einer sehr langen Distanz gerechnet.

    Also ich neige da eher in die wissenschaftlich unterstützte Richtung.


    und ein :weihna2
     
  6. ELi7

    ELi7 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    28. November 2007
    Beiträge:
    2.906
    Ort:
    Las Terrenas, Dom.Rep.
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    Es ist nicht das Göttliche, das sich verändert, es ist der Mensch, der mehr und mehr fähig wird, das Göttliche in sich zu schauen.

    Es ist, wie es die Kabbala zeigt. Der Vorhang ist solange verschlossen und verhüllt das Göttliche, bis der Mensch fähig wird, es in sich zu sehen.
     
  7. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.061
    Ort:
    burgenland.at
    Nun heißt es gut aufpassen und genau lesen.

    Im Text von Jesaja:


    Im Neuen Testament vom Nazaräner gesprochen bei Johannes:



    Beim Nazaräner müsste man dann noch genauer ausführen,
    wenn wir die Bibel wörtlich verstanden wissen wollen,
    dass ein Lehrsatz etwa so lautet:

    „Ich bin das enge Tor, wer durch mich eingeht wird leben.“

    An einer anderen Stelle kommt dann etwa dieser Text, der genau umgekehrt ausgerichtet ist:

    „Ich klopfe an das Tor und wer mir öffnet mit dem werde ich das Mahl halten.“

    Es handelt sich dabei um drei gegensätzliche Aussagen.
    Einmal bietet er an zu ihm zu kommen und im Leben mit ihm verknüpft zu werden,
    wenn man selbst alle Hoffnung des Lebens scheinbar verloren hat im Tode.
    Dann wieder bietet er an selbst im seelischen Zustand diese kommende Rolle zu übernehmen,
    und sich mit einem männlichen Menschen zu verknüpfen.
    Schließlich aber – im Kasten -. ist davon die Rede,
    dass bei seinem Tod keines dieser beiden Möglichkeiten der Fall sein werde.

    Hätte er sich nun dazu durchgerungen aus irgendeinem schwer erklärlichen Grund sein Leben so einfach, mir nichts – dir nichts, aufs Spiel zu setzen und zu opfern, dann erübrigen sich die Aussagen: kommt zu mir – ich komme zu dir. Auch wenn das System grundsätzlich auf der männlichen Seite so funktioniert.

    Am Ende, hier am Anfang, kommt dann doch noch die allerletzte Meldung wie das unmittelbar sein werde, was schon lange davor in einer Vision vermittelt wurde. Nämlich eine andere, die andere Verknüpfung der Seele beim Übergang des Todes.

    Daraus schöpft man auch die Hoffnung: keine der Seinen sind ihm verloren gegangen.
    Oder: wie lange muss ich noch bei euch verweilen?
    Aber auch: Geben ist seeliger, als Nehmen.

    Daraus folgt wohl der logische Schluss:

    Wenn Du glaubst, Du hast ihn,
    dann hüpft er aus dem Kasten.



    Während Jesaja in der jüdischen Tradition bei seinen Söhnen und Töchtern zu suchen ist.

    Jaja, da hat man, und hat doch aber schon so gar keine Ahnung …

    Kompetenzlosigkeit, Kompetenzlosigkeit, Kompetenzlosigkeit wohin mein Auge auch blickt.

    Ganz nebenbei disqualifiziert sich in der Bibel die Auferstehungslehre damit selbst.

    Wenn jemand von einer Hilfestellung für andere Seelen beim Sterben spricht,
    dann aber eine Weiterentwicklung in Aussicht stellt,
    um schließlich vorerst eine solche Hilfestellung selbst in Anspruch zu nehmen.

    Was eine "Ablenkung" in Form einer Auferstehung so alles bewirken kann?!
    Das Naheliegendste wird "übersehen", und fantastische Perfektionsgedanken werden angeregt.


    und ein :weihna1
     
  8. mina11

    mina11 Mitglied

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    ungefähr im südöstlichen österreich
    ich glaube, dass es das ende der religionen bedeutet- so wie wir sie jetzt kennen.
    weil ich glaube, dass eine neue art von "religion" entstehen wird und zwar eine einheitliche (hoffe ich zumindest...)
     
  9. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

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    hear(hier)
    die texte der heiligen bücher waren- sind doch eh hinweise auf eine göttliche welt ,die von priestern verwaltet wurde....
    es wurde viel zu wenig auf die praktische anwendung dabei gelegt wie ein jeder diese welten betreten kann.insofern ist es ein natürlicher evolutinioärer fortschritt, wenn es demnächst normal ist ,dass jeder seine religion in dem sinne selber gründet -als er eigene erleuchteúngserlebnisse vorweisen kann und die welten der heiligen bücher selbst bereist...:)
     
  10. Einstein1978

    Einstein1978 Mitglied

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    eine Weltreligion wäre zu begrüßen, aber glaube ich nicht Die verschiedenen Glaubensrichtungen werden aber in Frieden zusammen leben. Es mag sogar sein, dass heutige Religionen, wie der Bhuddismus und vl. auch die christliche Kirche weiter existierem. Die Karten werden auf jeden Fall neu gemischt.
     
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