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Engelwesen und Glaubenssätze

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von maria45, 20. Juli 2010.

  1. maria45

    maria45 Guest

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    Liebes Engelwesen,

    du hast mir da etwas geschrieben:

    WAS für ein GLAUBENSSATZ

    das möchte ich gerne von dir wissen, wie du das meinst.
    Eingeladen sind natürlich alle, die sich beteiligen wollen.
     
  2. DiaBowLow

    DiaBowLow Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. September 2009
    Beiträge:
    11.534
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    Zuhause
    Um welchen Satz geht es denn?
     
  3. maria45

    maria45 Guest

    um mehrere. Deshalb wollte ich das Thema allgemein halten.
    aber vielleicht ist ja eine von den so bezeichneten Äußerungen von mir als Beispiel hilfreich:

    maria45: "ich" weiss, dass in mir, das ist in meiner normalen Natur, in diesem normalen "ego", nichts Gutes ist...

    dazu schrieb Engelwesen: WAS für ein GLAUBENSSATZ
     
  4. DiaBowLow

    DiaBowLow Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. September 2009
    Beiträge:
    11.534
    Ort:
    Zuhause

    Stimmt. Halte ich auch nichts von - von diesem Glaubenssatz, den Du Dir zum Mantra oder Affirmation machst.

    Welches unschuldige Kind unserer Spezie kommt mit sich selber UNGUT oder BÖSE in die Existenz?
     
  5. maria45

    maria45 Guest

    was meinst du damit, Glaubenssatz, DiaBowLow?
     
  6. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
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    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
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    Du kannst sagen, keines, du kannst sagen, jedes. Oder dich fragen, warum?

    Wenn wir in dieser Form hier sind, um etwas zu bearbeiten, ein (Lebens-)thema haben (ob dem ein karmisches oder Schuldkonzept oder was immer zugrundeliegt ist eher sekundär) dann haben wir auch eine Vorgeschichte dazu.

    Sonst, wenn wir unschuldig, "rein" wären, wären wir vermutlich nicht hier gelandet. Und selsbt, wenn wir so unschuldig, wie du sagst, hier landen, so sind wir das nach ein paar Jahren ziemlich sicher nicht mehr. Da können wir uns noch so bemühen, es wird uns nicht gelingen. Nicht in dem Kontext dessen, was hier, um und mit uns geschieht. Und was wir selbst dazu beitragen.

    Also kommen wir dieser Schuld, Last, wie immer, kaum aus. Und wie bei einer Therapie ist der erste Schritt die Annahme, Akzeptanz dessen, was ist.

    Verstehe zumindest ich so.
     
  7. Sayalla

    Sayalla Guest

    Das ist in Foren oft so, dass etwas Gegenteiliges nicht respektiert wird. Es wird dann unterstellt, projeziert, manipuliert und wenn das alles nichts nützt, eingeschnappt.
    Mich wundert nur, falls das wen wundert.

    Lustig ist dann manchmal irgendwo noch, das Gegenteil von dem zu behaupten, was man denkt. Entweder beginnt dann das eigenständige Nachdenken oder es ist eh alles vergebens.

    :)
     
  8. Faydit

    Faydit Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2009
    Beiträge:
    12.206
    Ort:
    zu südlich, zu östlich von dort wo mein Herz ist
    Der Satz ist nunmal weder inhaltlich sehr angenehm, noch so leicht zu verstehen, schon gar nicht einfach fällt es, ihn so anzunehmen.

    Die Rückprojektion mit den Würmern zeigt ja, dass da eine Wunde berührt wurde, die sofort einen Abwehr- und Schutzmechanismus aktivierte.

    Und als stereotypes negativ-christlich-katholisch aufgeladenes Konzept ist der Satz ja auch durchaus ein Glaubenssatz. Allerdings glaube ich nicht, dass du in diesem speziellen Fall den Inhalt in diesem Kontext meintest. Dein Gegenüber vermutlich schon.

    Dass dahinter allerdings doch noch mehr ist, muss ich dir nicht sagen. Das kannst, könntest du ohnehin besser erläutern als ich.

    Und um jetzt ein wenig genereller zu werden: Der Streit um Glaubenssätze, also "absolute" oder zumindest für den Betreffenden " vermeintlich absolute" Grundannahmen ist, meiner Erfahrung nach dann am heftigsten, wenn solche eigenen Glaubenssätze ins Wanken kommen und sich neue, vermeintlich bessere noch nicht genügend gefestigt haben. Man verteidigt also ein Terrain, das einem selbst noch ziemlich fremd ist, ist dabei unsicher und auch verletzbar.

    Im konkreten Fall stünde also der Glaubenssatz "in normalen Ego steckt nichts gutes" dem Glaubenssatz "Wenn ich bedingungslose Liebe, oder das, was ich dafür halte, erleben kann, kann ich nicht ganz schlecht sein." gegenüber.

    Der Glaubenssatz dahinter wäre dann wohl: "Wenn ich in bedingungsloser Liebe bin, dann bin, dann muss ich gut sein. Wenn ich da drin bleibe, dann liebt Gott, oder jemand anderer, mich (doch)." Paradoxerweise eigentlich die Flucht vor dem eigenen Ego in diese Liebe. Warum wohl? Wenn es doch ohnehin so gut ist?

    Noch eine Stufe dahinter ist es dann ganz einfach: "Bitte, lieber Gott, oder jemand anderer, hab mich lieb. Ich mache doch eh alles richtig."

    Und das eigene Ego ist man immer noch nicht los. Ganz im Gegenteil, das macht dann die anderen zu Würmern, um wenigstens ein wenig eigene Selbstachtung zu bewahren, um zu überleben. (Empfindungsmäßig ist es so. Das Ego fühlt sich massivst bedroht.)

    Mein Ego macht das übrigens ganz gleich, nur schickt das dann keine Würmer zurück sondern gleich Satan und Konsorten. Weshalb ich über diesen Spiegel heute Engelwesen wirklich dankbar bin.

    Auch wenn's schlimm ist, was man da über sich selbst erfährt, so ist es doch auch heilsam. Ein wenig.
     
  9. DiaBowLow

    DiaBowLow Aktives Mitglied

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    27. September 2009
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    11.534
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    Zuhause


    Die absolut gesunde Wesensnatur ist nunmal göttlich, weil ganzheitlich heil meint und sich eins vollkommen damit unverfehlt weiß.

    Du meinst wahrscheinlich mit normaler Natur, die gesellschaftlich verordnete - also genormte, gestutzte und geistig zu klein als auch zu kurz gekommene sich fühlende -, die zur Brechung von aufgerichtetem Sein und dem geistigen Rückgrat und damit eigen-sinnigem Wollen führt.

    Führst Du es auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zurück, kommst Du zum Neugeborenen, das sich im subtilen oder unterschwelligen oder allerfeinsten Gefühl noch nicht selber fehlt und genau weiß, an was es ihm physisch und psychisch fehlt, was es leibhaftig und persönlich über sich selber hinaus wachsen lässt, groß und stark macht.

    Wenn Du also Dich selber ungut glaubst, kann das nichts Gescheites werden.
    Weil das definitiv nicht gesund ist, so ein Vor- als Merk-Satz.

    Bist du als schlechter Mensch in die Existenz gekommen? Was hat dir also seit Kindheit auf den Magen geschlagen, dass du dich im Geiste wie eine Faust verkrampft fühlst und dir dein eigener Menschenfeind bist? (Ganz allgemein gefragt und nicht Dich, maria45, persönlich damit gemeint.)

    Welches Kind will sich WEHE anstatt wohl fühlen? Weh- und schwermütig anstatt wohlgemut und aller Sinne lebensfroh?
     
  10. DiaBowLow

    DiaBowLow Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. September 2009
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    Was genau meinst Du jetzt?
     

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