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Engelsgeschichten

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von Alyson, 12. August 2005.

  1. Alyson

    Alyson Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2005
    Beiträge:
    429
    Ort:
    Hamburg
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    Zwei reisende Engel machten Halt, um die Nacht im Hause einer wohlhabenden Familie zu verbringen. Die Familie war unhöflich und verweigerte den Engeln, im Gästezimmer des Haupthauses auszuruhen. Anstelle dessen bekamen sie einen kleinen Platz im kalten Keller. Als sie sich auf dem harten Boden ausstreckten, sah der ältere Engel ein Loch in der Wand und reparierte es. Als der jüngere Engel fragte, warum, antwortete der ältere Engel: "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen." In der nächsten Nacht rasteten die beiden im Haus eines sehr armen, aber gastfreundlichen Bauern und seiner Frau. Nachdem sie das wenige Essen, das sie hatten, mit ihnen geteilt hatten, ließen sie die Engel in ihrem Bett schlafen, wo sie gut schliefen. Als die Sonne am nächsten Tag den Himmel erklomm, fanden die Engel den Bauern und seine Frau in Tränen. Ihre einzige Kuh, deren Milch ihr alleiniges
    Einkommen gewesen war, lag tot auf dem Feld. Der jüngere Engel wurde wütend und fragte den älteren Engel, wie er das habe geschehen lassen können? "Der erste Mann hatte alles, trotzdem halfst du ihm", meinte er anklagend. Die zweite Familie hatte wenig, und du ließest die Kuh sterben. "Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen", sagte der ältere Engel. "Als wir im kalten Keller des Haupthauses ruhten, bemerkte ich, dass Gold in diesem Loch in der Wand steckte. Weil der Eigentümer so von Gier besessen war und sein glückliches Schicksal nicht teilen wollte, versiegelte ich die Wand, so dass er es nicht finden konnte. Als wir dann in der letzten Nacht im Bett des Bauern schliefen, kam der Engel des Todes, um seine Frau zu holen. Ich gab ihm die Kuh anstatt dessen. Die Dinge sind nicht immer das, was sie zu sein scheinen."
    Manchmal ist das genau das, was passiert, wenn die Dinge sich nicht als das entpuppen, was sie sollten. Wenn du Vertrauen hast, musst du dich bloß darauf verlassen, dass jedes Ergebnis zu deinem Vorteil ist. Du magst es nicht bemerken, bevor ein bisschen Zeit vergangen ist...

    Alyson
     
  2. Alyson

    Alyson Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2005
    Beiträge:
    429
    Ort:
    Hamburg
    Ein Engel beschloss Gutes zu tun. Da er aber ein realtiv unerfahrender
    Engel war, wusste er nicht genau, wie er Gutes vollbringen konnte.

    Er schwebte zu Erde hinab und betrachtete, wie sich ein leerer Bus in
    den Morgenstunden seinen Weg durch die Straßen der erwachenden Stadt
    bahnte. Er beschloss, den drei Insassen des Fahrzeuges Gutes zu tun. Er
    flog in den Bus und sprach zu den Fahrer und den zwei Passagieren, dass er
    ihnen je einen Wunsch erfüllen würde. Die drei Menschen wirkten
    natürlich höchst überrascht.

    Der Busfahrer wünschte sich eine Millionen Mark. Der Engel sagte nichts
    und übergab ihn kommentarlos ein Sparbuch, auf den Namen des Busfahrers
    ausgestellt, mit dem Betrag von einer Millionen Mark.

    Der 1. Fahrgast, ein schüchterner und hässlicher und vor allem dicker
    Knabe wünschte sich eine attraktive Figur, damit er endlich auch mal eine
    Frau abbekommen würde. Der Engel schaute zwar verwirrt, aber im
    nächsten Augenblick war der hässliche Knabe einen durchweg schönen, sportlichen
    jungen Mann gewichen.

    Der letzte im Bunde sagte mit fester Stimme: "Ich möchte niemals
    geboren worden sein." Der Engel starrte bestürzt den Fahrgast in die Augen.
    "Sind Dir die Konsequenzen bewusst? Und ist das wirklich Dein Wunsch?"
    Der Fahrgast lächelte erwiderte ruhig: "Werde ich nicht geboren,
    existiere ich nicht und ich werde mich sofort in Nichts auflösen. Da ich
    aber nicht gelebt habe, wird sich niemand an mich erinnern und so werde
    ich niemanden mit meinen Tod Schmerzen zufügen." Der Engel erfüllte
    ihn den Wunsch.
    Sofort löste sich der Fahrgast in seine Atome auf.

    Jahre später wollte der Engel wissen, was mit den anderen Beiden
    passiert ist.
    Der Busfahrer lebte von Sozialhilfe in einer kleinen engen Wohnung. Als
    er den Engel erblickte, flehte er ihn um Geld an. Sein Geld hatte er in
    Spielhallen und Bordellen in Taiwan gelassen. Als der Engel geschockt
    gehen wollte, stieß der Busfahrer ihn üble Beleidigungen gegenüber aus.

    Angewidert flatterte der Engel zu dem 1.Fahrgast.
    Dieser lebte mit einer hübschen Frau zusammen. Als er den Engel
    erblickte, flehte er ihn um Geld an.
    Seine Frau betrug ihn mit anderen Männer und nahm ihn aus wie eine
    Weihnachtsgans, denn der Mann hat immer noch seinen schüchternen und
    verängstigten Charakter beigehalten. Er beleidigte den Engel, als er wieder
    abflog.

    Oben im Himmel dachte der Engel lange nach. Er verstand jetzt, warum
    niemand der anderen Engel mehr den Menschen Wünsche erfüllte.

    Und er konnte endlich den Wunsch des letzten Fahrgast verstehen.

    Alyson
     
  3. ~Cornelia~

    ~Cornelia~ Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2005
    Beiträge:
    430
    Ort:
    grüne Insel
    die erste geschichte finde ich besonders schön!!!!

    auch wenn man es eben nicht immer versteht! alles hat seinen sinn*gerührtbin*
    :kiss4:
     
  4. Alyson

    Alyson Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2005
    Beiträge:
    429
    Ort:
    Hamburg
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    Der kleine Engel

    "Was machst du hier?"
    fragte der kleine Engel
    den alten Mann,
    dessen Leben
    von Krieg und Bomben
    gekennzeichnet war.
    "Ich warte,"
    sagte der alte Mann.
    "Worauf?"
    "Auf den Tod."
    "Und dann?"
    fragte der kleine Engel.
    Doch er bekam keine Antwort.
    Traurig ging er weg.

    "Was machst du hier?"
    fragte der kleine Engel
    die alte Frau,
    deren Leben
    nur noch an Schläuchen
    und Maschinen hing.
    "Ich warte,"
    sagte die alte Frau.
    "Worauf?"
    "Auf den Tod."
    "Und dann?"
    fragte der kleine Engel.
    Doch er bekam keine Antwort.
    Traurig ging er weg.

    "Was machst du hier?"
    fragte der kleine Engel
    den betrunkenen Mann,
    dessen Geist
    bereits in der Flasche
    ertrunken ist.
    "Ich warte,"
    sagte der betrunkene Mann.
    "Worauf?"
    "Auf den Tod."
    "Und dann?"
    fragte der kleine Engel.
    Doch er bekam keine Antwort.
    Traurig ging er weg.

    "Was machst du hier?"
    fragte der kleine Engel
    die schwangere Frau,
    dessen Pulsadern
    Blut überströmt waren.
    "Ich warte,"
    sagte die schwangere Frau.
    "Worauf?"
    "Auf den Tod."
    "Und dann?"
    fragte der kleine Engel.
    Doch er bekam keine Antwort.
    Traurig ging er weg.

    "Was machst du hier?"
    fragte der kleine Engel
    den kranken Jungen,
    dessen Leben
    an Tabletten
    und Medikamenten hing.
    "Ich warte,"
    sagte der kranke Junge.
    "Worauf?"
    "Auf den Tod."
    "Und dann?"
    fragte der kleine Engel.
    Doch er bekam keine Antwort.
    Traurig ging er weg.

    "Was machst du hier?"
    fragte der kleine Engel
    das kleine Mädchen,
    dessen rechter Arm gebrochen
    und das Auge geschwollen war.
    "Ich warte,"
    sagte das kleine Mädchen
    mit zitternder Stimme.
    "Worauf?"
    "Auf Gott."
    Der kleine Engel strahlte,
    nahm das kleine Mädchen
    und brachte es nach "Hause"

    Alyson
     

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