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energie spar glühbirnen

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von gilla, 16. März 2013.

  1. gilla

    gilla Mitglied

    Registriert seit:
    8. Februar 2011
    Beiträge:
    438
    Ort:
    frankfurt
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    wußte ihr das wenn die kaputt gehen man sofort 15 bis 30 min das fenster auf machen soll den es entstehen giftige gase und können sehr heftige auswirkungen haben,

    lieben gruß gilla
     
  2. Loop

    Loop Überaus aktives Mitglied Mitarbeiter

    Registriert seit:
    10. Oktober 2008
    Beiträge:
    28.881
    Ort:
    Wien

    Ja, wenn sie runterfallen und zerbrechen, dann tritt das Quecksilber aus.
     
  3. Musikuss

    Musikuss Guest

    Ja, die sind hoch giftig. Kaufe mir deshalb keine mehr, denn sie sind das Gegenteil von umweltfreundlich!
    Da sieht man mal wie in der Politik gepfuscht wird! Eigentlich skandalös. Brauchst nur kleine Kinder zu Hause haben und eine Energiesparlampe zerbricht und die denken sich nichts dabei, das kann sehr übel ausgehen.

    Denke lieber an LED-Lampen.


    http://www.youtube.com/watch?v=x4RCDRkp-5k
     
  4. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    6.880
    Hochgiftig ist schon ein bisschen gar dramatisch.

    Alte Leuchtstofflampen hatten noch um einiges mehr an Quecksilber, etwa 30 mg (noch immer weit unter dem Grenzwert für eine akute Vergiftung, übrigens), moderne Leuchtstofflampen haben zwischen 1 und 3 mg und sind damit unbedenklich, solang man nicht jede Woche eins von den Dingern zerhaut. Lüften sollte man natürlich, um die Belastung so gering wie möglich zu halten, aber wenn man nicht lüftet fällt man auch nicht tot um oder so ähnlich. In den nächsten Jahren werden Energiesparlampen auf den Markt kommen, die noch um einiges weniger Quecksilber benötigen, bis zu einem Faktor 1000 weniger, also im Mikrogrammbereich.

    Fun fact: Wenn man die Mengen an Quecksilber berechnet, die durch Kohleverstromung in die Umwelt gelangen, dann verursacht eine herkömmliche Glühbirne etwa das drei- bis achtfache der Quecksilberbelastung einer herkömmlichen modernen Energiesparlampe.
     
  5. Feuerglompf

    Feuerglompf Mitglied

    Registriert seit:
    6. Mai 2011
    Beiträge:
    780
    "hochgiftig" ist das falsche Wort, um von denen vergiftet zu werden müsstest du sie schon auslecken, denn abgesehen davon das Quecksilber kaum über die Atmung aufgenommen werden kann ist der Quecksilber anteil dazu noch sehr gering.
     
  6. Lifthrasir

    Lifthrasir Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Juli 2009
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Nanhai, Foshan, PR China
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    Zuerst wurde Australiens Verfahrensweise annähernd kopiert, weil Energie gespart werden muss, sollten keine normalen Wolfram Glühfaden Leuchtmittel verwendet werden. Die hochgepriesenen Energiesparleuchtmittel boten Abhilfe. Mit etwa achtfacher Lebensdauer und hoher Energiesparquote...

    ...hatten diese Leuchtmittel nur ein paar Nachteile. Hohe Anschaffungskosten, bis zu 2 Minuten verzögerte volle Helligkeit und häufiges Ein/Ausschalten reduzierte die Lebensdauer enorm. War dann noch der Quecksilberanteil und der hohe Energieverbrauch bei der Herstellung plus die Beseitigung durch Sondermüll, entpuppte sich diese hochgelobte Variante mehr als ein Flopp.

    Jetzt nachdem die Lager der Leuchtenlieferanten durch Abverkauf frei von diesem Sondermüll sind, muss der Verkauf der neuen Ware schnellstens angekurbelt werden. Was ist da besser, als zu verbreiten das Energiesparleuchtmittel nach neuesten Studien (erst nach dem Abverkauf bekannt gegeben) giftige Dämpfe ausgasen sollen. Der besorgte Bürger entsorgt natürlich sofort die erst kürzlich teuer erworbenen Leuchtmittel und greift jetzt zu den neuesten LED Leuchtmitteln.

    LED Leuchtmittel sind nach meiner Ansicht wirkliche Energiesparer. Ihre Herstellung benötigt lange nicht so viel Energie wie die der vorherigen giftigen Quacksalber - äh Quecksilber verseuchten Leuchtmitteln. Auch macht einer LED häufiges Ein/Ausschalten nichts aus und wenn sie eingeschaltet wird, ist die volle Helligkeit ohne Verzögerung vorhanden. Ein herkömmlicher Wolframfaden verwandelte 99% der zugeführten Energie in Wärme und 1% in Licht um. Bei LED's ist das Verhältnis immer noch nicht goldig, doch wesentlich besser, denn hier werden 5% der zugeführten Energie in sichtbares Licht gewandelt.

    Die Angaben der Lebensdauer ist etwas irritierend. Üblicherweise wird die Lebensdauer einer LED bis zu dem Zeitpunkt bemessen, an dem sie noch 80% ihrer Leuchtkraft hergibt, doch schwarze Schafe warten auch schon mal bis auf eine Halbierung der Leuchtkraft.
    50.000 Stunden sollen manche LED's unser Heim beleuchten, ich halte 20.000 Stunden für ein reales Maß. Bei einer Benutzung von durchschnittlich 2-3 Stunden pro Tag, kommt eine Jahresdurchschnittsdauer von etwa 1000 Stunden zusammen, also wer nach 20 Jahren seinen Einkaufszettel noch findet um dann ein defektes LED Leuchtmittel umzutauschen, der hat eine vorbildliche Haushalts-Buchführung, nur läuft die Garantieleistung nach 2 Jahren ab.

    LED Leuchtmittel haben auch so ihre Tücken, die nicht nur der Laie kaum erkennen kann, sondern auch der Fachmann. Die Helligkeit und Lebensdauer einer LED hängt von der Güte der LED selber und dem Vorschaltgerät, dem sogenannten LED Treiber, ab.
    LED's werden in verschiedenen Ländern mit unterschiedlichster Qualität hergestellt. Die besten LED Chips werden zurzeit von deutschen Firmen wie Phillips und von japanischen Firmen wie Sharp hergestellt. Danach folgen viele taiwanesische Firmen. Schlechte Qualität liefern meistens chinesische Firmen.
    Im Unterschied zu einem bisherigen Leuchtmittel, bei dem die richtige Spannung wichtig war, ist für die Effizienz einer LED die Stromstärke der entscheidenste Faktor, erst danach wird auf die Spannung geachtet. Gute LED Treiber halten den Strom stets konstant und auch die Spannung. Schlechte LED Treiber halten es mit dem Strom nicht ganz so genau.

    LED Leuchtmittel gibt es auch in dimmbaren Variationen. Ein wichtiger Kaufentscheid können die Prüfzeichen sein, die auf einem ordentlich geprüften Leuchtmittel aufgedruckt sein sollten. CE - ist eigentlich nur eine Erklärung des Herstellers, das er sich an bestehende Normen gehalten hat. Ein TÜV-GS Zeichen ist jedoch ein Beweis dessen. Die Rohstoffverordnung RoHS zeigt an, das bestimmte chemische Substanzen, wie zum Beispiel Blei in Lötmitteln und Weichmacher in Kunststoffteilen bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten.

    Noch ein Wort zum Ersatz durch LED Leuchtmittel. Es gibt die alten Edisongewinde E27 und E14, für die es schon ordentliche Leuchtmittel gibt, GU10, sogenannte Hochvolt Halogen Reflektor oder Strahlerleuchtmittel benötigen keinen Transformator, auch hier gibt es ordentliche Austausch Leuchtmittel mit meistens zwischen 3 - 6 Watt Leistung durch High Power LED's oder sogenannte SMD LED's, die dann wie kleine gelbe Rechtecke aussehen. LED's mit herkömmlichen Glaskörper, sogenannte 2-Pin LED's sind nicht zu empfehlen, sie sind recht kurzweilig und geben schnell den Geist auf.
    Für G9 Hochvolthalogen Leuchtmittel (die Steckbirnchen meistens 40W oder 25W) sind schon gute Ansätze in der Entwicklung und lassen bestimmt nicht lange auf sich warten.

    Bei den Niedervolt (12V) Steckbirnchen G4 gibt es auch Ersatz mittels LED, doch hier ist Vorsicht geboten. Niedervoltleuchten wurden früher mit schweren Kupferdraht gewickelten Transformatoren ausgestattet, bei solchen Leuchtentypen ist ein Austausch durch LED problemlos.
    Doch die neueren Generationen werden mit elektronischen Transformatoren bestückt. Deren Nachteil ist es, das sie eine Mindestlast benötigen, damit sie ihre Arbeit aufnehmen. So zum Beispiel gibt es Trafos, die zwischen 20W-60W oder 35W-210W arbeiten, drunter läuft nichts, drüber läuft nur der Defekt. Normale G4 Halogenbirnchen haben 5W, 10W oder 20W, werden diese durch LED G4 Leuchtmittel ersetzt, reicht die Last der LED's meistens nicht aus.
    Beispiel: 3x20W G4 macht einen elektronischen Transformator der zwischen 20W-60W arbeitet. G4 LED Leuchtmittel haben bisher nicht mehr als 2W - 3x2W sind deutlich weniger als die benötigten 20W Mindestleistung - der Effekt - die Bude bleibt dunkel, trotz moderner LED's.

    Zu bedenken gebe ich noch zum Schluß, dass der Anteil der Beleuchtungsenergie etwa 5-10% des gesamten Strombedarfs in einem Haushalt ausmacht, daher ist mein Fazit, vielleicht erst den Kühlschrank gegen ein Gerät der Energieeffizeinzstuffe A oder A+ austauschen, ehe an die bis jetzt noch teuren LED Leuchtmittel gedacht wird.
     
  7. Sadivila

    Sadivila Guest


    Und wenn man das dann auf Millionen Birnen aufrechnet?
     
  8. Tarbagan

    Tarbagan Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2010
    Beiträge:
    6.880
    Nicht mal dann. Über den Magen wird Quecksilber kaum aufgenommen (nur das wenige, das über die Magensäure zu nem Salz konvertiert wird), eingeatmet werden kanns aber tatsächlich schon. Aber selbst wenn man sich über ne kaputte Lampe setzt und stundenlang inhaliert, reicht das kaum - das müsste man wohl 10-20 mal hintereinander machen, um merkbare Effekte zu erzielen.
     
  9. Feuerglompf

    Feuerglompf Mitglied

    Registriert seit:
    6. Mai 2011
    Beiträge:
    780
    klar, wenn man den Inhalt von millionen Birnen aufnimmt ist man tot, aber wie tarbagan schon sagte, die Herstellung von einer Normalen Glühbirne setzt bedeutend mehr Quecksilber frei, als das Zerstören einer Energiesparbirne, deren Produktion außer dem Quecksilber im inneren keinerlei Quecksilber benötigt
     
  10. Hedonnisma

    Hedonnisma Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juli 2010
    Beiträge:
    16.880
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    Echt? Sind die so gefährlich?

    Ich habe neulich meine erste Energiesparleuchte (Warmlicht) gekauft
    und finde allein den funzeligen Orangeton eine Beleidigung an die Ästhetik!

    Total billig das Licht, keine Wärme, kein Leben: nüscht.

    Wer sowas designed gehört eingesperrt!
     
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