1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Endlose Aufgabe - Paniktraum

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von skyhigh, 7. August 2011.

  1. skyhigh

    skyhigh Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2011
    Beiträge:
    3
    Werbung:
    Hallo, also ich habe eine spezielle Art von Traum den ich immer wieder in verschiedenen Formen haben seit ich etwa 4 oder 5 war.
    Es geht darum das ich eine unendliche Aufgabe zu bewältigen habe. Ich kann mich selten daran erinnern was für eine es genau war. Als ich etwa 12 war stand ich plötzlich in mittem einem riesigen Elefantenkrieg und musste das Elefantenbaby darin suchen und heil rausbringen. Oft muss ich auch rechnen, 1 + 2 + 3 + 4 +... bis ins unendliche. Ganz abartig war eine Hallte voller Schrime, diese wurden zu Waffen wenn sie sich öffneten. Also war meine Aufgabe die zuschliessen, leider sprangen sie nach ein paar Sekunden wieder auf, dass ich niemals die Change gehabt hätte alle zu schliessen.

    Ich wache nach einer bestimmten Zeit automatisch auf. Mit rasendem Herz und voller Panik. Zudem kann ich generel sagen, dass in allen meiner Träume alles immer sehr wirr ist. Ich sehe keine Gesichter, weisst aber immer wer die Person ist - aber ich habe auch im richtigen Leben ein absolut schlechtes Gesichtergedächnis. Die Personen, die Orte und Handlungen wechseln von einer Sekunde auf die Andere und mein Traum fährt halt ganz anders weiter. Ich kann mich durch diese Verwirrungen oft gar nicht, oder nur an Teilstücke erinnern.

    Früher konnte ich damit nicht umgehen und habe den Rest der Nacht nicht mehr geschlafen. Die Art vom Traum war schlimmer als alle anderen Alpträume, die ich je hatte. Heute kann ich mich selbst beruhigen und wieder runter kommen. Trotzdem hätte ich gerne eure Deutung/Meinung dazu..
    Dankeschön
     
  2. Terrara

    Terrara Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juni 2011
    Beiträge:
    305
    Ort:
    Ulm
    Hallo skyhigh,

    kann es sein, dass du im Realleben zu viel von dir verlangst? Und dein Traum spiegelt dir deine Ansprüche an dich selbst bis ins Absurde?

    Liebe Grüße
    Terrara
     
  3. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.544
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Werbung:
    Liebe Skyhigh,

    es wäre nicht schlecht gewesen, wenn Du dazu einen aktuellen Traum geschildert hättest. Jedes Alter hat so seine ganz spezifischen Träume, welche die alltäglichen Stimmungen und Erfahrungen widerspiegeln. Ein Albtraum eines kleinen Kindes hat deshalb eine andere Qualität, wie die Albträume eines Erwachsenen. Es scheint aber, daß sich hier ein grundsätzliches Problem mit Deinem Selbstwertgefühl eingeschlichen hat.

    Das wird gerade mit der Sache mit den fehlenden Gesichtern deutlich. Eigentlich umschreiben Personen ohne Gesicht, daß Du einen Deiner Seelenaspekt nicht verstehen kannst. Das hängt damit zusammen, daß wir über die Mimik und des Ausdruckes wesentliche Signale der Empathie empfangen, die für unser soziales Verhalten extrem wichtig ist.

    Personen ohne Gesichter kommen in den Träumen häufig vor, nur kommt bei Dir noch ein weiterer Faktor hinzu. Wir stellen uns ständig und unbewußt in ein Verhältnis zu anderen Menschen und Dingen, um die richtige Lösungsmöglichkeit für ein Problem oder Situation abschätzen zu können. Du weißt nun von Dir, daß Du eine ganz reale Schwäche mit dem Erkennen von Gesichtern hast.

    Aus der Verbindung dieser beiden Faktoren wird in Dir eine bedrohliche Stimmung der Unzulänglichkeit generiert. Jedesmal wenn Du also in Deinem Leben einer Unzulänglichkeit von Dir begegnest, wird ein solcher Traum generiert. Eine Sache, die dann irgendwann zu einem Traummuster wird, das eine gewisse Eigendynamik entwickelt.

    Ich könnte mir vorstellen, daß man an Dich in Deiner Kindheit ein hohes Maß an Perfektionismus gestellt hat. Ein Level, das dann Du für Dich selbst übernommen hast. Wie das meist mit solchen Dingen ist, wird dabei die eigene Meßlatte so hoch gesteckt, daß Du sie selbst niemals erreichen kannst.

    Das Fatale dabei ist, daß Du diese Meßlatte dann in das Verhältnis Deiner tatsächlichen Fähigkeiten stellst. Ein solcher Perfektionismus kann zum Beispiel durch die Erfahrung entstehen, wenn Du in Deiner Kindheit mit irgendwelchen Leistungen immer besonders gedrückt und gelobt wurdest. Dadurch entsteht dann die Prägung Leistung = Liebe und Zuwendung.

    Das Fatale einer solchen Prägung ist, daß man eine Situation, in der man den eigenen Anforderungen nicht gerecht werden kann, unbewußt mit dem Liebesentzug verbindet. Eine Situation, für den sozial orientierten Menschen, die ihm bedrohlich erscheint, denn er weiß ganz tief in seinem archaischen Inneren, daß er außerhalb der Gemeinschaft nicht überleben kann. In ferner Vergangenheit war der Ausschluß aus der Gemeinschaft die schlimmste Strafe und bedeutete den sicheren Tod.

    Das Verstehen dieser Zusammenhänge und die Beschäftigung mit Deinen aktuellen Träumen wird auf subtile Weise auch Deine Seelenwelt und damit Deine Träume verändern. Denke aber daran, daß Seelendinge ihre Zeit für Veränderungen brauchen.

    Merlin :zauberer2

    P.S. Wie ich eben noch sehe, hatte Tarrara auch diesen Gedanken von den Anforderungen an sich selbst.
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen