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Empathie

Dieses Thema im Forum "Sensitivität und Empathie" wurde erstellt von ChaliceQueen, 30. Mai 2005.

  1. ChaliceQueen

    ChaliceQueen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2004
    Beiträge:
    433
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    Hallo,

    sorry, ich weiß nicht recht, wo ich das hier hereinstellen soll - bei Bedarf verschieben.

    Ist es möglich, dass man Gefühle von Nahestehenden übernimmt, die dem anderen unbewusst sind?? Das ist meine Frage...

    Viele Grüße,

    ChaliceQueen :koenig:
     
  2. muka

    muka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2005
    Beiträge:
    1.870
    Ort:
    D
    natürlich ist dies der fall und es kommt sogar sehr oft vor.

    in unserer gesellschaft lernt man seine gefühle weitesgehend zu verdrängen oder gar nicht erst war zu nehmen. trifft so eine person auf jemanden, der sensibler ist oder sagen wir mal einen besseren empfang hat, geschiet es oft, dass man die gefühle spürt.

    :kiss4:
     
  3. ChaliceQueen

    ChaliceQueen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2004
    Beiträge:
    433
    Das heißt also, ich könnte wahrnehmen, dass jemand mich z.B. nicht leiden kann oder nervös ist... und dann könnte ich fragen: liegt es an meinen Gesundheitslatschen oder meinen Selbstgesprächen :reden: oder an was sonst, dass du mich nicht leiden kannst und zurück kommt bloß ein verständnisloses "hää?"

    (Nein, ich werde nicht in Verfolgungswahn verfallen :daisy: )

    ich mach mir bloß zur Zeit viele Gedanken über das Thema (hab schon oft gesagt bekommen, ich sei besonders - sensibel .. und müsse mich schützen...)

    Alles Liebe und :danke: für jedes Wort..

    Chalice
     
  4. muka

    muka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. April 2005
    Beiträge:
    1.870
    Ort:
    D
    ja so ungefähr könnte es sein, meistens liegt das unbehagen jedoch nicht an dir, denke ich. weil du wahrscheinlich ein mensch bist, der sich keine maske aufsetzt, haben manche menschen (mit maske) angst oder eben unbehagen dir gegenüber.
    :) hat ja niemand behauptet und wer doch, haftet an vorurteilen :)

    ja besonders drauf achten ist wichtig, schnell können auch negative enrgien in dich eindringen.

    also immer gut drauf achten, auf welche 'aura' du dich einlässt, wenn da eine ist, die du nicht oder nicht gerne vernimmst, vertreib sie aus deinem bereich.

    :)
     
  5. ChaliceQueen

    ChaliceQueen Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. November 2004
    Beiträge:
    433
    Hallo m.k.,

    dank dir vielmals.


    Und woraus schließt du, dass ich keine Maske aufsetze?

    Ich bin im Moment (nicht wegen dir!) völlig verwirrt. Worauf ich mich einlassen soll und worauf nicht. Es wird mir alles zu viel.
    Wie auch immer, auf welche Aura heißt also, auf welche Leute?

    Liebe Grüße,
    Chalice
     
  6. FairyTale

    FairyTale Mitglied

    Registriert seit:
    20. Mai 2005
    Beiträge:
    69
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    hallo ChaliceQueen,

    ja gefühle von anderen übernehmen das kann man schon, aber ich hab da mal eine frage: wie merkst du das du sie übernimmst, ich mein wie bist du genau darauf gekommen zu denken, dass die gefühle jetzt nicht von dir sind?

    ich glaub ich verstehe deine verwirrung und hätte auch gerne ein paar antworten auf so was...

    ehm übrigens eine möglichkeit ist: so wenig wie möglich außer haus zu gehen, aber da leidet dann halt die sozialisation darunter, muss man abwägen was wichtiger ist...

    und ich hab da auch noch eine allgemeine frage: tut das jeder oder machen das nur bestimmte menschen? kann das jeder oder hat das etwas mit (über)sensibilität zu tun?

    leider ist der letzte empathie-treat irgendwo im nirgendwo verlaufen...

    wäre über ein paar antworten dankbar

    alles liebe

    :flower2:
     
  7. Romaschka

    Romaschka Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2005
    Beiträge:
    5.096
    Ort:
    D
    Liebe ChaliceQueen,
    Empathie heißt, sich in jemanden einfühlen können.
    Das ist eine wunderbare Eigenschaft, die nicht jeder hat. In sozialen Berufen sehr erforderlich und hilfreich bei der Arbeit mit Menschen...

    Beim Einfühlen kann es sehr gut passieren, dass man Fremdes übernimmt. Es bedarf etwas Übung, das zu erkennen.
    Aber damit ist es noch nicht zu Ende - nach dem Erkennen sollte man noch schaffen, sich gegen solche Übernahme zu schützen oder vielleicht besser ausgedrückt: Man muss lernen, sich abzugrenzen.

    Anfangs half mir dabei eine Visualisierung. Ich stellte eine gedachte Hülle um mich herum, stand sozusagen im virtuellen Luftballon. Zu mir herein kam nur, was ich erlaubte.
    Nachdem ich mir das bildlich verinnerlicht hatte, lernte ich im Umgang mit anderen immer besser zu differenzieren, was meins ist und was vom anderen. Was ich nicht hereinlasse, unter meine Haut lasse, kann mich auch nicht verletzen, beeinflussen oder verwirren...

    Hoffe, mich verständlich ausgedrückt zu haben... nicht so einfach...
    LG, Romaschka
     
    Nadja2711 gefällt das.
  8. Gathering

    Gathering Guest

    Halo Chalice,

    genau, dass machst Du, wenn Du bereits drauf gekommen bist, daß Du emphatisch veranlagt bist. Empathie, die Fähigkeit sich in andere Leute hineinzuversetzen und deren Gefühle wahrzunehmen; das geht manchmal bis zu Schmerzen mitfühlen. Dies gilt wohl, wenn man in unmittelbaren Kontakt mit den Leuten zusammensteht; also zusammensitzt, telefoniert oder gar im Chat, wenns arg ist. :). Geht mir allerdings bei wenige nahestehende Personen auch ohne daß sie in meiner Nähe sind. Die klinken sich dann einfach mit ein.

    Viele, die nicht wissen dass sie empathisch veranlagt sind, neigen zu Depressionen, igeln sich gerne zu Hause ein und kann bis zur Sozialphobie gehen. Sie geben sich oft selbst die Schuld durch ihre Sensibilität und damit zusammenhängend starker Stimmungsschwankungen von äußere Einflüsse.

    Wer in der Arbeit viel mit Menschen zu tun hat, womöglich noch in ärztlichen oder sozialen Berufen arbeitet und nicht bemerkt das er empathisch ist, kann (muss nicht) irgendwann schnell mal beim Burn-Out und Psychologen landen, weil er sich der Ursache nicht bewusst ist.

    Wichtig finde ich, dass Empathie frühzeitig an sich erkannt wird, damit man damit positiv arbeitet und sich zu schützen lernt. Fortrennen bringt nämlich nichts. Das Mitfühlen und z.T. unbewusste Reinversetzen und Beobachten will gelernt sein, damit es nicht in Mitleid und neg. Gedankenchaos und falsche Schuldeingeständnisse im Selbst endet. Die Leute mit positive Gefühle und guter Gedankenkraft erkennt man nämlich meist nicht, wenn man ihre Gefühle abbekommt, weil man unbewusst durch sie mithochgezogen wird und meint: "was sind wir heut alle doch so gut drauf...."

    Besondere Probleme - hab ich bemerkt - bekommt man, wenn man sich mit dem Thema Verurteilung und Beurteilung befaßt. Möchte man lernen, die Leute nicht mehr zu verurteilen und nimmt ein neg. Gefühl einer anderen Person wahr, kommt man schnell ins Dilemma mit sich selbst und neigt wiedermal, alles zu verdrängen.

    Viel Glück beim erforschen und damit umgehen....ist nicht immer eine tolle Sache, wenn die Freundin/Freund mies, traurig oder am Boden zerstört ist und das empathische Gegenüber nicht stark genug ist, in einer innerern Ausgeglichenheit zu verbleiben....
     
  9. Gathering

    Gathering Guest

    loll, das versuch ich mal demnächst. Ich vertreibe die Aura meiner Freundin aus dem Haus und lass den Körper mal da sitzen. Man soll ja kein Versuch auslassen, gell?

    Masken werden sich die meisten Empathen wohl in Laufe ihres Lebens genügend verschiedene zugelegt haben, wohl aus ihrem inneren Schutzbedürfnis hinaus. Es ist wohl eher so, dass der Empath sein Gegenüber hinter dessen Maske erkennt, aber leider das Gegenüber nicht mitbekommt, dass sein Gefühl die Maske des Empath durchdringt....
     
  10. FairyTale

    FairyTale Mitglied

    Registriert seit:
    20. Mai 2005
    Beiträge:
    69
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    hallo,

    ich hab noch eine frage, vielleicht kann mir jemand von euch aushelfen:
    wie weiß ich eigentlich ob ich empathisch bin - oder einfach nur nervös, hysterisch und schwierig?

    ich finde das ein bissi schwierig herauszufinden, weil die einen sagen: "ach hast du viel mitgefühl" und die anderen "was bist du für ein übersensibelchen"

    es gibt da ja schließlich nicht nur die empathie sondern auch eine pathologische komponente und dann gibts noch das "wieviel-ist-normal"?

    und wenn ich empathisch bin wie kann ich es kontrollieren lernen? ein paar tipps?
    es ist schließlich ja möglich seine gefühle und die des anderen ganz klar zu trennen, aber wie kann man das so kontrollieren, dass diese klare trennung immer möglich ist?

    @Romaschka: die sache mit dem gedanklichen kreis mach ich schon eine ganze weile, aber ich habe das gefühl das hilft nur bedingt

    ich freue mich auf weitere antworten :kiss4:
     
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