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Emotionale Klarheit nach xtc Konsum

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Powerof47, 15. Februar 2009.

  1. Powerof47

    Powerof47 Mitglied

    Registriert seit:
    11. Februar 2009
    Beiträge:
    247
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    So also ich habe hier mal eine wie ich finde sehr interressante Frage
    Im vorraus möchte ich schon mal sagen
    dass sich meine Frage auf folgende fakten bezieht:

    Bei Affen, denen acht (auf diese Tierart abgestimmte) MDMA-Dosen über vier Tage hinweg verabreicht wurden, waren die geschädigten oder zerstörten Serotonin-Nervenzellen im Gehirn selbst nach sieben Jahren entweder gar nicht oder nur teilweise regeneriert (Ricaurte et al, 1988). In anderen Gehirnregionen wiederum kam es zu exzessiven Wucherungen neuer Nervenzellen. Langzeitexperimente dieser Art zeigen deutlich, dass Ecstasy-Dauerkonsumenten ein hohes Risiko irreversibler Gehirnschädigungen tragen.

    Nun ist es bei der emotionalen Klarheit die durch den Weg der besonderen Einsicht in der Meditation hervorgerufen wird aber nun Mal so dass sie das selbe Gefühl wie so eine Droge hervorruft.
    Nur eben auf natürliche Weise.
    Das ist für die Psyche logisch ,denn sie kennt nur diesen einen Weg um sich glücklich zu fühlen.
    In beiden Fällen werden nämlich Glückshormone ausgeschüttet.
    Wenn diese Neurotransmitter aber nun mal dauerhaft geschädigt sind ,was macht man dann wenn man den Weg der Herzens gehen möchte ?

    Glaubt ihr dass man , wenn die Blockaden und der Schmerz des Lebens nach langer harter Arbeit an sich selbst von einem gefallen sind
    dass man dann dennoch höchstes Glück erfahren kann ?

    Denn das höchste und reinste ist ja schließlich das Ideal.

    Wie sollte es anders sein als dass man es dennoch erreichen kann ?

    Andererseits wenn die Gehirnzellen nicht genügend Serotonin ausschütten KÖNNEN
    Wie soll das dann möglich sein ???

    Ich freue mich schon auf eure Meinungen dazu.

    lg

    47
     
  2. Nightbird

    Nightbird Guest

    Ich weiß nicht wie wahrscheinlich es ist, dass das Gehirn, wenn es einen gewissen Schaden von etwaigem Drogenkonsum davongetragen hat, in der Lage ist, neue Nervenverbindungen herzustellen.
    Jene, die notwendig wären um eben ein bestimmtes Maß an Glückshormonen ausschütten können, damit der Geist sich glücklich fühlen kann.
    Die Sache ist aber denke ich, dass man niemals nie sagen sollte, egal in welcher Angelegenheit.
    Es haben schon Leute wieder Laufen gelernt, die im Rollstuhl saßen.
    Die Verbindungen im Rückenmark haben sich wieder erneuert.

    Zu Blockaden und Schmerz kann ich nur aus Erfahrung sagen, sie gehen mit der Zeit, auch wenn es zeitweise wie ein Ding der Unmöglichkeit erscheint.
    Es gibt immer einen Weg der Besserung. Immer.
    Manchmal muss man eben Pionier sein und Hartnäckigkeit wird belohnt.

    Depressionen und andere psychische Störungen können zu einer Unterentwicklung bestimmter Hirnregionen durch Unterstimulation führen.
    Wie zum Beispiel das Belohnungszentrum, welches bei Depressiven oft unteraktiv ist.
    Dies kann wieder rückgängig trainiert werden.

    Gruß

    ever
     
  3. Schooko

    Schooko Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. Oktober 2008
    Beiträge:
    6.822
    Ort:
    DonauCity
    es geht immer darum womit man vergleicht, womit das Gehirn vergleicht
    wenn du schon in jungen Jahren die große Liebe, Wohlstand, schöne Dinge erlebt hast, könnte es sein dass deine Glücksgefühllatte sehr hoch liegt - du also anspruchsvoller bist
    Ich habe Menschen in slumähnlichen furchtbaren Bedingungen leben sehen und sie schienen relativ zufrieden zu sein. mir wäre ähnliches nicht (mehr) möglich

    Man könnte gezielte Meditations(übungen) auch als nicht-natürlich bezeichnen. ich bezeichne es so. Es ist (fast) ein Gewaltakt an nichts zu denken zu versuchen obwohl man denken will, ruhig zu sitzen bis man es schaffft; es gibt extreme Meditationsformen. eigentlich sind die meisten extrem.

    Das Gehirn verändert sich fortlaufend. Durch jede einzelne Erfahrung. Es gibt Wissenschaften die lokalisieren jedes einzelne Trauma, jede Schockerfahrung, jede starke Emotion im Gehirn. Das mag (für dich) etwas bedeuten oder nicht.
    Für mich bedeutet es nicht viel, weil ich damit nicht arbeiten kann; es passiert sowieso. Umgebung formt. Vielleicht beginnt man sich irgendwann seine Freunde besser auszusuchen (was ist besser?), oder positiv zu denken. Im Grunde funktioniert das alles nicht. (Manchmal scheint es doch zu funktionieren. Also warum nicht, wenn du es möchtest.)

    Was eine Gehirn'schädigung' ist und was nicht... wer soll das sagen. Vielleicht erzählen sie uns morgen schon dass die Gehirnschädigung von gestern eine Weiterentwicklung war.


    Eine empfundene 'emotionale Klarheit' ist eine vorübergehende Beruhigung der (unangenehmeren) Gedanken - so könnte man sagen. Was kommt geht auch wieder. Die (scheinbare) Klarheit von gestern ist die Verwirrung von heute; Morgen werden wir eine neue/weitere grandiose Einsicht haben (die uns übermorgen schon wieder schal und grau erscheinen wird).

    Neurotransmitter nutzen sich ab. Und ein Reiz muss (wie bei allen Dingen) immer weiter gesteigert werden um noch empfunden zu werden.
    Deshalb ist ja der (Glücks)Sucher/Esoteriker/jemand der sich selbst sucht/sich selbst verbessern will/sich glücklicher machen will irgendwann in der Sackgasse. Das ist unvermeidlich; das Glücksgefühl kann nicht unendlich gesteigert werden. (das wäre auch nicht gesund)

    Dennoch hört die Hoffnung auf Glück, nach fortdauernden Glücksgefühlen (offensichtlich) nicht auf. Auch mit diesem Verstehen. nicht wahr

    Es werden in einiger Zeit Drogen zur Verfügung stehen, die dieses Glück legal erzeugen. Ob sie uns glücklicher machen werden bezweifle ich. Aber jeder kann versehen dass sie genommen werden.

    Life is hard. Und es wird nicht besser je härter wir an uns arbeiten. Eher schlechter
     
  4. Yoyo

    Yoyo Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2007
    Beiträge:
    125
    Ort:
    Wien
    Hallo 47!

    Deine Darstellung basiert zu sehr auf den Regeln der Logik. Mit Logik (und Fakten) alleine wirst du immer auf solche und ähnliche Widersprüche stoßen, ohne sie jemals lösen zu können. Das ist ein Leichtes.
    Wenn du also schreibst: "Nur eben auf natürliche Weise", so ist dieses "Nur" keine vernachlässigbare Größe, sondern hier liegt der wesenhafte Unterschied!

    Ich habe mich eine lange Zeit mit Wissenschaftstheorie befaßt und immer, wenn ich wo lese "das ist ja nur…" oder "das ist nichts anderes…" und dergleichen, bin ich auf der Hut. Das wissenschaftliche Denkmodell ist nun einmal reduktionistisch. Hinter den grobstofflichen Abläufen steckt immer auch etwas Feinstoffliches, das mit wissenschaftlichen Methoden nicht faßbar ist. Aber es ist da, unzweifelhaft – und es ist das Wesentliche!

    Mein Rat: Verlaß dich mehr auf deine Intuition!
    (Deine innere Stimme kann dir sagen, wo es lang geht...)

    LG,
    Yoyo
     
  5. opti

    opti Guest

    Nenne doch einmal einen konkreten Fall. Beruhen deine Überlegungen auf Wissen oder Vermutungen?
     
  6. Powerof47

    Powerof47 Mitglied

    Registriert seit:
    11. Februar 2009
    Beiträge:
    247
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    Ok ich stimme dir zu
    ich meinte das aus folgendem Grund
    Ich schäme mich nicht zu sagen dass ich selbst Ecstasy konsumiert habe
    und deshalb möchte ich dir anhand meiner Erfahrungen erklären worauf ich mich mit diesem "nur" beziehe.
    Beim Konsum von xtc ist es so,dass man nach der erwünschten Wirkung
    ein unangenehmen xtc Kater bekommt.
    Das Gefühl das dabei entsteht ist ein Schmerz im dem 2, 3. und 4.
    Energiezentrum.
    Da ich momentan eine Läuterung meines Herzens durchmache
    weiß ich , dass es 1:1 das selbe Gefühl ist wie beim runterkommen von xtc.
    Mir ist daher ein Prinzip aufgefallen.
    Bei einem xtc-rausch hat man erst das gute Gefühl dann das Schlechte.
    Bei der Läuterung des Herzens hat man erst das schlechte Gefühl und dann das Gute.
    Deshalb habe ich gesagt dass dieser Weg eben die natürliche Weise ist.
    Während der Weg der Droge eine unnatürliche Weise wäre.
    Abschließend könnte man also sagen ein gutes Gefühl muss immer gegen ein schlechtes getauscht werden , egal ob vorher oder nachher.
    Wie es aus wissenschaftlicher Sicht ist ist mir auch ma ehrlich soo egal :D
    Ich begründe mich stets auf eigene Erfahrungen^^
    Aber du hast aufjedenfall recht weil ich mir das Ganze im Kopf nur auf feinstofflicher Basis erkläre und meistens auch die ganzen körperlichen Fakten nicht beachte.

    lg
    47
     
  7. Empyrium

    Empyrium Mitglied

    Registriert seit:
    22. September 2004
    Beiträge:
    713

    Es gibt nicht eine einzige Meditationsübung in der gesagt wird "unterdrücke die Gedanken bis sie aufhören". Wenn du auch nur einmal in deinem Leben meditiert hättest, wüsstest du auch aus Erfahrung, dass so eine "Meditationstechnik" nie funktionieren würde.

    Die bekannteste Meditation ist Konzentration auf den Atem. Nichts weiter. Kein gewaltsames Unterdrücken/Abstellen von irgendwas.
    Bei der Meditation, auf die du hier anspielst, beobachtet man seine Gedanken, wie sie an einem vorbeiziehen, ohne dass man an ihnen festhält. Ohne, dass man gewaltsam einen gedankenlosen Zustand erzielen will.

    Wieso postest du in diesem Meditations-Forum, wenn du überhaupt nichts davon verstehst, nichtmal die absoluten Grundlagen.
    Du ziehst etwas in den Dreck was du nicht kennst und von dem du keine Ahnung hast. Aus welchem Grund?
     
  8. Empyrium

    Empyrium Mitglied

    Registriert seit:
    22. September 2004
    Beiträge:
    713
    Der Sinn der Meditation ist nicht, durch Ausschüttung von körpereigenen Drogen einen glückseligen Dauerrausch zu erleben. Es geht darum, sich zwischen Glück und Leid zu bewegen und beides hinter sich zu lassen.
     
  9. cloned

    cloned Mitglied

    Registriert seit:
    6. März 2008
    Beiträge:
    203
    Ort:
    wien
    danke für diese aussage empyrium.

    also powerof47,

    was dich da verwirrt ist deine identifizierung.
    bei der meditation geht es nicht um kontrolle.
    du lernst zwar dass du viel einfluss auf deine eigenen körperfunktionen hast (dazu gehört auch die ausschüttung von serotonin) aber das ziel ist nicht sein eigener drogenhändler zu werden.
    das würde nur die abhängikeit zur identifikation mit dem körper steigern.
    beobachte es ohne zu werten und lerne daraus das es nicht du bist.
    solange man sein glück im "wechselnden" sucht wird man es nur temporär finden.

    lg
     
  10. Powerof47

    Powerof47 Mitglied

    Registriert seit:
    11. Februar 2009
    Beiträge:
    247
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    Naja auf solche was du so sagst ist falsch und so und so Sachen gehe ich nicht mehr ein.
    Ich weiß auch selbst was die Absichten sind und was nicht OK?
    Wenn ihr meine Frage nicht unter dem sowieso schon klarem Grundwissen ,was Meditation ist und was ihr Sinn ist betrachten könnt .
    Dann erzählt mir doch hier mal bitte nicht Sowas - . -
     
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