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Eltern des Nachbarsmädls sind tödlich verunglückt

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von hexchen1000, 18. April 2008.

  1. hexchen1000

    hexchen1000 Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juli 2006
    Beiträge:
    286
    Ort:
    Bayern
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    Hallo ihr Lieben,

    heute Nacht hatte ich einen schrecklichen Traum, der mich nicht losläßt. Ich erzähl einfach mal und wäre Euch sehr dankbar, wenn ihr mir helfen könnt ihn zu verstehen. Ich hab Angst, daß es Wahrheit werden könnte, zumal ich selbst Mama eines 9-jährigen supersüßen Mädls bin....

    Bei mir im Haus gibts eine Familie, Mama, Papa, ne süße 4-jährige und ihren kleinen 1-jährigen Bruder. Im Traum hab ich bei ihnen geklingelt, die Oma hat mir völlig aufgelöst die Tür geöffnet und gesagt, daß die Eltern und die 4-jährige schon vor einigen Tagen bei einem Autounfall tödlich verunglückt sind. Der kleine Bruder lebt, er war zu diesem Zeitpunkt bei der Oma....dann bin ich aufgewacht. Mich beschäftigt dieser Traum, bitte könnte ihr mir helfen, was soll das bedeuten?

    Ganz lieben Dank schon mal :liebe1:
     
  2. VanTast

    VanTast Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2007
    Beiträge:
    1.290
    Ort:
    Am Zürichsee
    Was für einen Zusammenhang gibt es zwischen dem Nachbarkind und dem eigenen?
    Da kannst Du bei jeder Zeitungsmeldung Deine Ängste entwickeln, so was ist ungesund sowohl für Dich als für Dein Kind.

    Klingel / klingeln
    Psychologisch: Klingel versteht man als Signal, das Aufmerksamkeit verlangt,- oft deutet sie auf Veränderungen des Lebens hin, sagt aber nichts über deren Ergebnis aus. Wer an einer Klingel läutet, möchte im bewußten Leben vielleicht jemanden auf sich aufmerksam machen.

    Volkstümlich:(europ.) :.... * selbst eine läuten: man wird jemandem unbewußt eine Freude machen....

    Großmutter
    Psychologisch: Ein Symbol für 'vergangene Geborgenheit' und eine beschützte Lebensphase. ... (der weitere Text stimmt nicht zu diesem Traum)

    Auto
    Assoziation: - persönliche Macht,- Ego.
    Fragestellung: - Werde ich ankommen? Wer bin ich?
    Psychologisch: Träume vom Autofahren oder vom Auto selbst sind Symbole für den Rausch der Freiheit, für Unabhängigkeit, Energie, Antriebe und Potenz. ....

    Unfall

    Assoziation: - unerwartete Veränderung,- Aufregung.
    Fragestellung: - Wo widersetze ich mich der Veränderung?

    Psychologisch:
    Der Unfall hat im Traum zwei Bedeutungen:
    Einerseits kann von einem Unfall geträumt werden, wenn in der Realität tatsächlich ein solcher passiert ist und der Träumende ihn nun auch psychisch verarbeitet.
    Anderseits ist der Unfall auch ein Traumhinweis auf Probleme, denen er sich nicht gewachsen fühlt.
    Der Träumende inszeniert im Traum einen Unfall, um sich seinen Problemen nicht mehr stellen zu müssen.

    Normalerweise wird der Träumende gewarnt, vorsichtig zu sein oder sich eine verborgene Aggression bewußt zu machen - sei es seine eigene oder die von anderen Person.
    Unfall enthält eine Warnung, die sich oft auch auf eigenen Leichtsinn bezieht,- man muß das Leben umsichtiger und überlegter gestalten, sonst kommt man zu Schaden.
    Worauf sich das konkret bezieht, ergibt sich aus den persönlichen Lebensumständen. Oft weist er lediglich auf eine Nachlässigkeit im Wachleben hin, die das Unbewußte als Unfall bezeichnet, den man nicht so wichtig zu nehmen braucht.
    Solche Träume rücken Ängste ins Blickfeld, die etwas mit Sicherheit oder Unvorsichtigkeit oder mit der Angst vor Verantwortung zu tun haben.
    Die daran beteiligten Personen können ausschlaggebend sein. Mischen sie sich in Ihr Leben ein oder blockieren sie Ihr Vorankommen? ...

    Hast Du den Eindruck, dass Deine Nachbarn sich in Deine Angelegenheiten mischen?
    Da wäre eine mögliche Reaktion, sie weg zu wünschen.

    Spirituell:
    Da es in der spirituellen Begrifflichkeit keinen Unfall gibt, bedeutet dieses Traumsymbol göttliche Intervention oder Einmischung von einer respekteinflößenden Quelle. (Ende Deutungstext aus .ww.traumdeuter.com)

    Ich denke, das bedeutet, dass Du den Eindruck hast, dass Du Dich in einigen Angelegenheiten, welche nicht Deine Hauptinteressen sind (sondern eben nur Nachbarn Deiner Hauptinteressen) selbst überschätzt.
    Die Nachbarn stehen für Deine bekannten aber nicht allzu vertrauten Persönlichkeitsanteile, welche da auch ein kleines Projekt laufen haben, das allerdings allem Anschein nach gestorben ist.
    Also irgend etwas, das Du nebenbei unternimmst scheint nicht mehr weiter zu kommen und Du kannst Deine Anstrengungen in dieser Richtung einsparen, vielleicht tut es auch weh, weil Du jene Sache gemocht hast.

    Das kann ein Hobby sein, eine Nebeneinkunft oder auch eine Bekanntschaft, von der Du Dir noch irgend etwas versprochen hast: Die entsprechenden Leute kannst Du vergessen.

    Mit Deiner eigenen Tochter hat der Traum ja nicht zu tun, Du kannst insofern sogar stolz sagen, dass Du sie 9 Jahre durchgebracht und hoffentlich gefördert hast.
    Ein anderes Nebenprojekt das Du auch noch hast wird davon nicht berührt und ist in Sicherheit und in traditioneller Obhut (=Oma)

    Das Einzig Schreckliche an der Aussage des Traums ist, dass Du Dich von den Umtrieben mit einer weniger interessanten Nebenbeschäftigung befreit sehen kannst.
    Dabei dürften allerdings auch die Kontakte verloren gehen z.B. zu dem Handballtrainer, sofern Du ein wenig Handball gespielt hast und das aufgibst, oder zur Anleiterin im Strickkurs, sofern Du angefangen hast kursmäßig Stricken zu üben, oder eben zum Leiter der Freizeitkurse zur Computerbewältigung, sofern Du da einen Kurs absolvierst und natürlich auch zu allen Klassenkamerad/inn/en, sofern Du ihre Adressen nicht notiert hast.
    Vielleicht ist auch der hübsche junge Mann, welchen Du irgendwann mal als nächstes Beziehungsopfer ins Auge gefasst haben könntest bereits liiert und wird demnächst heiraten. Das wäre ein Autounfall für Deine Beziehungsabsichten.

    Also bitte, das sind alles lauter beispiele, reine Fantasie n.f.U wenn etwas zutrifft.... :escape:
     
  3. hexchen1000

    hexchen1000 Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juli 2006
    Beiträge:
    286
    Ort:
    Bayern
    Hallo VanTast,

    vielen, vielen Dank für Deine ausführliche Antwort und die Zeit, die Du dafür aufgebracht hast. Du hast ne Menge geschrieben, ich glaub, das muß ich erst noch ein paar Mal lesen..... *grins* - schreib Dir aber auf jeden Fall die Tage nochmal (bin grad auf`m Sprung, sorry).

    Dickes Daaaanke erstmal & noch ein schönes, restliches WE für Dich vom Hexchen :liebe1:
     
  4. hexchen1000

    hexchen1000 Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juli 2006
    Beiträge:
    286
    Ort:
    Bayern
    Hallo VanTast,

    so, jetzt hab ich alles noch ein paar Mal gelesen....und langsam kann ich es auch zuordnen. Da steckt sehr viel Wahres drinnen, trifft doch einiges auf meine Situ. zu, allerdings hat die mit dieser Nachbarsfamilie absolut nix zu tun, sondern mit einem andrem Nachbarn, der ist 76. Iich war, seit seine Frau Anfang Dez. verstorben ist, jeden Abend bei ihm gesessen, hab ihm zugehört, all seinen Papierkrams erledigt, seinen Umzug ins Seniorenheim organisiert und noch vieles, vieles mehr. Das war schon ne ziemlich Belastung, wenn ich ehrlich bin. Ich geh ja auch den ganzen Tag arbeiten und bin alleinerz. Mama, mein Tag ist also auf jeden Fall recht ausgefüllt. Inzwischen ist er ins Seniorenheim umgezogen, die täglichen Gespräche am Abend gehören der Vergangenheit an, was für mich selbstverständlich ein Erleichterung ist, ich fühle mich endlich wieder frei und unabhängig, brauch nicht mehr pünktlich jeden Abend um die gleiche Uhrzeit bei ihm zu klingeln. Das war schon ne Geschichte, auch seine seelischen Tiefs, mit denen ich manchmal auch überfordert war. Also, alles in allem ein Ende dieser Situ. - jetzt besuche ich ihn 1x die Woche im Seniorenheim, das mach ich gerne. Aber das vorher war schon eine Last, ich hab 4 Monate jeden Abend, mit nur ganz wenigen Ausnahmen, nach ihm geschaut. Ich weiß, selber schuld, hätte ich ja nicht müssen, aber ich konnte nicht anders. Er hat mir halt leid getan, keine Familie, niemand war da für ihn, da konnte ich doch nicht einfach so die Tür vor der Nase zuknallen, das hätt ich nie übers Herz gebracht. Alles in allem hab ich daraus auch ne ganze Menge mitgenommen und gelernt. Ich konnte einem Menschen, der sehr traurig war, wieder dabei helfen ins Leben zurückzukehren, einem Menschen dabei behilflich sein, sein Lachen wieder zu finden und noch vieles mehr.....das ist ein sehr, sehr schönes Gefühl.

    Vielen herzlichen Dank nochmals für die Deutung, da wär ich selber niemals drauf gekommen.

    Alles Liebe vom Hexchen :liebe1:
     
  5. VanTast

    VanTast Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    1.290
    Ort:
    Am Zürichsee
    Freut mich wirklich für Dich, dass ich Dir die scheinbar richtigen Stellen her kopiert habe.
    Manchmal bin ich auch recht überrascht, was sich aus einem einfachen Satz oft für lange Deutungstexte ergeben, selbst wenn ich noch alles was sicher nicht dazu gehört weg kürze (überall wo drei ... Punkte sind).

    Wenn jemand traurig ist, hilft es oft einfach nur da zu sein, man muss gar nichts tun, nur dem anderen zeigen dass er nicht allein ist.
     
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    Für mich ist die Sache klar: Das war nur ein Traum und nichts weiter..
     
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