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einziger freilebender Bär in D zum Abschuss freigegeben.

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Elli, 22. Mai 2006.

  1. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
    Ort:
    im Wald
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    Traurig, aber wenn der Schafe reisst und sich in der Nähe von Hühnerställen rumtreibt, war das ja abzusehen. Nichts und niemand darf die Oberhoheit von menschlichem Besitztum gefährden.

    Mich macht das sehr traurig *seufz*

    http://www.diepresse.com/Artikel.aspx?channel=c&ressort=c&id=560472
    http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/117308/index.do

    Ist ja nicht so, als würde die Welt ausschliesslich den Menschen gehören. Sicher könnte man das Tier noch einfangen und an einem günstigeren Ort als ausgerechnet Bayern wieder aussetzen.
     
  2. JimmyVoice

    JimmyVoice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. November 2004
    Beiträge:
    44.000
    Ort:
    Berlin und Wien sowas wie zweite Heimat
    Dieser Bär kommt ja nicht aus Deutschland, sondern ist illegal eingewandert und schadet ja den einheimischen Bewohnern. Erschiessen ist eben einfacher als einfangen und abschieben :D
     
  3. Martadada

    Martadada Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2005
    Beiträge:
    943
    Bär, geh wo du herkommst!!!:nudelwalk

    Ja, ist wirklich traurig. Aber auch Menschen haben halt ihr Territorialverhalten... Wenn er die Hühner gefährdet...

    Vor einigen Jahren wurde mein Kater von einem Katzenhasser brutal umgebracht. Der Spinner hatte Angst um seine Hühner.
     
  4. Sitanka

    Sitanka Guest

    das tut mir leid, ich hoffe sie werden den bären nie erwischen.

    bei uns hat man sich mittlerweile sehr gut damit abgefunden. in österreich ist es ja auch so, dass wieder vermehrt bären gesichtet werden, sie vermehren sich auch wieder, nachdem man sie vor einigen jahren wieder ausgewildert hat. aber derzeit ist es noch friedlich, obwohl natürlich auch schon einige schafe gerissen wurden.

    es wird diese menschen leider immer geben, die sich über diese dinge aufregen und versuchen dagegen was zu unternehmen, das sind menschen, die nicht an tieren interessiert sind, sondern nur an profit, denn wenn sie die henne oder das schaf selbst töten, bekommen sie geld, wenn es der bär für sein überleben tut, dann ist das was anderes.
    das ist die zivilisierte gesellschaft und so lange eskein umdenken gibt, wird das wohl noch weiter so sein, traurig aber wahr :(
     
  5. Branwen

    Branwen Mitglied

    Registriert seit:
    24. November 2004
    Beiträge:
    132
    Ort:
    Graz
    leider hat man sich bei uns in österreich doch nicht so gut damit abgefunden wie's scheint, hab grad gelesen, dass der bär jetzt auch in tirol zum abschuss freigegeben wurde :mad:
     
  6. Sitanka

    Sitanka Guest

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    oh sorry, ich kann leider nur für oö sprechen, da sieht es ein wenig anders aus.

    übrigens meine lieben, ich muss den thread leider in allgmeine diskussionen verschieben, er hat mit schamanismus nichts zu tun.
     
  7. voice

    voice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2005
    Beiträge:
    3.015
    Ort:
    Munich
    Stellt sich die Frage was ihr denn mit dem Bären tun würdet?
    Mal provokant gefragt was denkt ihr wie der Bär reagiert wenn ihm
    jemand sein Fressen nehmen will?

    Ich denke da eine gute Lösung zu finden ist gar nicht so leicht. Würdet ihr einen Bären in der Nachbarschaft haben wollen von dem ihr wisst er reisst entweder eure eigenen Tiere oder die der Nachbarn?
    Der Braunbär ist ein Raubtier. Wie sollte das nebeneinander heutzutage funktionieren, mal ganz nüchtern und ohne verharmlosende Brille?
     
  8. Sitanka

    Sitanka Guest

    tja hätte der bär genug grundlage im wald, denn ihm ja die jäger wegschiessen, dann käme er nicht auf die idee, so weit zu den menschen heranzugehen. er würde im wald bleiben und dort auf nahrungssuche gehen. wir menschen haben dem bären die grundlage genommen, nicht umgekehrt.

    daher müssen wir menschen jetzt auch wieder die sorge tragen, dass wenn schon ein bär frei lebt, genug hat um überleben zu können, ohne sich ins gebiet der menschen zu wagen.

    wir menschen werden ja auch nicht abgeknallt, weil wir essen stehlen gehn oder? ach ja ich vergass, ein tier ist ja nicht so viel wert wie ein mensch.

    und ein braunbär ist nur in seltesten fällen ein raubtier. er frisst meist vegetarisch, beeren, kräuter, fisch usw.... nur wenn er gar keine grundlage hat, dann erst fängt er an, tiere zu reissen. wer sich schon mal mit dem bären auseinandergesetzt hat oder dokus darüber gesehen hat weiß das.

    ich habe schon dokus gesehen, wo menschen selbst ihre schafe bestialisch zerfetzt haben und einfach sagten es war ein bär, obwohl es nicht stimmte. sie wollten einfach nicht, dass sie ausgewildert werden, also haben sie selbst für dieses chaos gesorgt. das ist aber erst 2 jahre nachdem der bär schon tot war, herausgekommen.
     
  9. voice

    voice Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. November 2005
    Beiträge:
    3.015
    Ort:
    Munich
    tja das würde aber letztlich bedeuten das man den bären versetzen müsste / sollte in ein Gebiet das von Menschen gänzlich unberührt ist...incl. genug Nahrung...denn sonst würde der Bär den Teufel tun und sich mühe machen zu jagen wenn er einfach irgendwo ein schaf aus einem gehege zerren kann..

    bleibt noch die frage ob es auf dauer möglich wäre das bär und mensch incl seiner viehzucht sich nicht ins gehege kommen..wenn man bedenkt das ein einzelner bär ein jagdgebiet von 30KM² - 700KM² ja nach wildbestand hat ist das eine ganze menge platz..für einen Bären

    grundsätzlich gebe ich dir recht das der Mensch den Bären verdrängt hat.
    Die Frage ist was wäre wenn es umgekehrt wäre, wenn wir Menschen in der Unterzahl wären und die Bären immer mehr Platz brauchen würden um zu jagen sich zu vermehren zu "siedeln". Denkst Du der Bär würde zögern einen Menschen zu töten der ihm im Wege steht?

    Letztlich glaube ich, so traurig das sein mag, das das leben für Raubtiere, Wölfe, Bären, Berglöwen was weiß ich alles nur noch in abgetrennten Nationalparks möglich ist. Ich finde der Bär sollte in einen Nationalpark gebracht werden wo er sich zumindest relativ frei bewegen kann.
     
  10. RitaMaria

    RitaMaria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Oktober 2004
    Beiträge:
    3.876
    Ort:
    Am Rhein
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    Leben lassen. Hebt das eine Recht auf Leben das andere auf??
    Stehen menschliche Interessen über allen anderen??

    :stickout2 Genau so wie der Mensch, wenn man ihm sein Futter ( Hühner und Schafe ) wegnehmen will. Hat da einer mehr Recht als der andere?

    Wenn er in der Nachbarschaft nichts zu fressen findet, wird er sich dahin trollen, wo er wohl was findet....
    Der Mensch bietet ein Überangebot, mehr, als er jemals verzehren kann. Mensch hätte die Hühner und Schafe auch getotet, in vollem Bewusstsein von: "Das macht man so!"
    Machts der Bär, regt man sich auf... [​IMG]

    Der Mensch auch. Na und?

    Jeder Bär ist harmloser als der Mensch, der seine "Rechte" gefährdet sieht:clown:
    Erst nehmen wir ihnen ihre natürlichen Lebensbedingen und dann schreien wir Mordio, wenn sie trotzdem weiterleben und frecherweise auch noch was fressen wollen..
    Teilen wir doch einfach. Wir haben genug.:zauberer1

    Und nu man keine nassoforschen Belehrungen von wegen Gefährlichkeit für Menschen [​IMG]

    Klar ist er das. Sind andere Tiere auch. Ebenso wie wir.
    Ich erinnere mich heute noch mit Schrecken daran, wie ich mal den zu Deckungszwecken frisch eingekarrten Eber im Schweinestall füttern musste und der mich fast alle gemacht hat...
    Oder wie ich mal geschlagene 5 Stunden lang im Wald auf einem Baum saß, weil unten eine wütende Bache ihre Jungen meinte verteidigen zu müssen und dabei den Baum fast umwarf.
    Ich habs überlebt - ebenso wie diverse Stiere auf der Weide, die ich erst zu spät als solche einschätzte.
    Wenn nicht, wär´s eine Zeitlang für einige Leute sicher tragisch gewesen, aber das Leben wäre dennoch weitergegangen.
    Wir nehmen uns und unsere Interessen einfach zu wichtig. Das Lebensrecht gilt nicht nur für uns.

    Gruß von Rita
     
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