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Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Licht-Hauch, 22. Mai 2006.

  1. Licht-Hauch

    Licht-Hauch Mitglied

    Registriert seit:
    30. August 2004
    Beiträge:
    184
    Ort:
    Oberbayern
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    heute gehe ich auf einen Rosenkranz und morgen auf eine beerdigung, da ein sehr lieber mensch aus meiner Familie verstorben ist.

    ich mache mir gerade gedanken über das was heute auf mich zu kommt, und mir kommt auch das Thema Kreuzzeichen in den Sinn.
    ich komme aus einer streng katholischen Familie, mache aber die ganzen rituale der Kirche nicht mit, denn ich halte die katholische kirche für begrenzt, und Gott ist für mich aber das unbegrenzte schlechthin.
    ich bin gespannt auf die reaktion meiner familie, wenn ich eben nicht mit mache, sondern nur anwesend bin. (habe bezüglich dessen schon ein paar schlechtere erfahrungen mit pfarrern gemacht.)

    ich bin auf die frage gestossen, kann man etwas tun (unabhänigig vom kreuzzeichen) das gott besonders ehrt?
    was denkt/fühlt ihr?
    ehrt man gott besonders, wenn man etwas "gutes" tut z.B. erlich, liebevoll, liebend ist?
    und wenn man etwas "böses" tut eben nicht?
    die folge daraus wäre:
    ---urteilt gott?


    meine persönliche meinung:
    ich bin ein teil gottes, und kann nichts tun, was nicht in seinem sinne wäre, denn Gott urteilt nicht.
    ich kann nirgends sein, wo sie nicht ist, denn sie ist überall.
    ich kann nichts tun, um irgendwann von ihm getrennt zu sein. denn es ist wie wenn man kinder hat. mein bruder und ich werden immer, die kinder meiner mutter sein. auch in tausend jahren noch.
    und auch in tausenden von jahren werde ich noch mit gott verbunden sein. denn ich bin ja auch seine tochter (ihr seid meine geschwister :) )

    egal was ich tue.
    ob ich ein katzen klo säubere, mit meinem partner streite, oder einen menschen in den tod begleite.
    ich bin eins mit ihm.


    wie seht ihr es?


    Sandra
     
  2. lilaengel1965

    lilaengel1965 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juni 2005
    Beiträge:
    3.606
    Ort:
    Wien
    hallo,

    die ehre, die ich gott gegenüber empfinde, trage ich tief in meinem herzen.
    denn jeder mensch hat einen funken gottes in sich, einen (an)teil, bei dem einen merkt man es mehr, beim anderen weniger.

    die einen leugnen es, die anderen leben es.

    ich denke nicht, dass gott urteilt, be-urteilen und ver-urteilen tun wir menschen ....

    ich besuche keine hl. messe, ich ehre gott, ich bete, ich glaube an gott und meine engel.

    ich mache sowohl das kreuzzeichen, als auch das "hände falten" und in die höhe nicken; falls du weißt, was ich meine.

    wenn zb ein kleines wunder passiert, wo ich spüre, das kam "von oben", dann falte ich meine hände, und sage auf dem weg DANKE nach oben.

    ich denke nicht, dass ich in tausend jahren noch immer das kind meiner mutter bin; aufgrund vieler reinkarnationen ist das in meinen augen nicht möglich.
    ich habe es mir in diesem leben ausgesucht, ihr kind zu sein!

    das ist meine subjektive meinung,
    gruß an dich,
    die lilaengel :engel:

    ps.: frage an dich: warum bist du anwesend? wenn du nicht mitmachen magst, heißt das für mich, du kannst dich damit nicht identifizieren. nimmst du nur deiner familie zuliebe teil? ICH würde dann eher gar nicht hingehen!
     
  3. Gabi

    Gabi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2006
    Beiträge:
    3.337
    Ort:
    Deutschland BW
    Hallo Licht-Hauch,

    das Kreuzzeichen hat für mich nichts mit Gott zu tun, nur mit der Kirche. Gott ist reine Liebe, nicht mehr und nicht weniger. Diese Liebe, die auch in Dir ist, "ehrst" Du, indem Du authentisch bist. Du bist das, was gerade sein will, was Du in Dir spürst, was gelebt werden will. Wenn Du gerade etwas Gutes für andere tun willst, dann tu es. Tu es, weil es etwas ist, was gerade in diesem Augenblick für Dich stimmt, und nicht, weil es erwartet wird, weil "Gutes tun" Christenpflicht ist usw. Es gibt viele Menschen, die nach außen hin freundlich und hilfbereit sind, und nicht erkennen, daß sie nur spielen und diese Taten nicht wirklich aufrichtig sind. Sie verdrängen ihr wahres Selbst und leben nach äußeren Vorgaben, die nicht wirklich dem enstprechen, was gerade sein will. Jeder ist ein Teil Gottes, der reinen Liebe, und wer sich selbst verleugnet, verleugnet auch diese wahre Liebe.

    Liebe Grüße
    Grüße
     
  4. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Licht-Hauch, ich seh das ganz ähnlich wie du. Was immer in mir ist, muß ich nicht äußerlich verehren. Trotzdem grüße ich gelegentlich mit den zusammengelegten Händen des Sawadee(oder Namaste)-Grußes die höhere Intelligenz - wenn sie wieder einmal offenbar am Werk war. Und Bilder von Erleuchteten grüße ich in dankbarer Erinnerung an das, was sie für uns getan und gelehrt haben.

    Das Kreuz hingegen habe ich nie gemacht, schon als Kind nicht.
     
  5. Himmelblau

    Himmelblau Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Januar 2005
    Beiträge:
    3.455
    Ort:
    Niederösterreich
    Habe vor kurzem gelesen, das schlimmste, was man Gott antun kann ist die Verachtung.
    Jetzt liegt es an dir Gott zu erkennen.
    Viele meinen er wäre ein Teil von dem was alles ist, sozusagen in allem enthalten.
    Freude ist, denke ich, eine Gabe die wieder allen zu Gute kommt.

    LG
    v
    Olga
     
  6. bergfee

    bergfee Mitglied

    Registriert seit:
    11. März 2006
    Beiträge:
    599
    Ort:
    hoch droben in den Nordalpen
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    Hallo Lichthauch, hier möchte ich dir etwas zitieren, ohne jemanden von diesem Forum angreifen zu wollen:
    Das Kreuz ( nicht das Kreuz, wo Christus starb) sondern das Kreuz aus 4 gleich langen Balken ist ca. eineinhalb Jahrtausende älter als das Christentum.
    Diese Kreuze besaßen NICHT den christlichen Symbolgehalt der Kreuzigung mit dem langen unteren Balken, das die Römer als FOLTERINSTRUMENT erfunden hatten.

    Die meisten Menschen wissen nicht, wenn sie ein Kreuz betrachten, bzw. anbeten, dass schon allein der NAME dieses zentralen christlichen Symbols seine Gewaltsamkeit widerspiegelt.
    Das Wort Kreuz leitet sich vom lateinischen " cruciare" ab, was nichts anderes heißt als " Quälen" oder " foltern".

    Kreuze mit gleichlangen Balken sind FRIEDLICHE Symbole. Die Ausgeglichenheit der senkrechten und waagrechten Komponenten bezeichnet das natürliche Einssein von männlich und weiblich. Allein schon wegen ihrer quadratischen Form wären sie unpraktisch für Kreuzigungszwecke.

    Liebe Grüße Bergfee
     
  7. Licht-Hauch

    Licht-Hauch Mitglied

    Registriert seit:
    30. August 2004
    Beiträge:
    184
    Ort:
    Oberbayern
    "ich denke nicht, dass gott urteilt, be-urteilen und ver-urteilen tun wir menschen ...."

    hallo lilaengel,
    sehe das genauso wie du, ich fühle das auch so, aber ich kann es mir nicht erklären. warum können wir etwas, das gott nicht tut? gibt es überhaupt etwas das gott nicht tut?
    die einzige erklärung die ich finden kann, ist die, dass das urteilen eine illusion sein muss. aber ist gott nicht auch in der illusion enthalten? denn er ist meiner meinung nach in allem. wie gabi sagte, die liebe in allem. also der baustoff des seins

    und gabi: ist es überhaupt möglich gott zu verleugnen? das würde doch nur möglich sein, wenn wir nicht mehr sind. denn alles seiende ist doch gott. und das ist uns nicht möglich, denn wir sind ja diese liebe. dieses ich bin.
    wenn es nichts anderes außerhalb von gott gibt und wir, wie ich weis (wäre fast in versuchung gekommen "glaube" zu schreiben :) )eins mit ihm sind, dann kann ihn nichts verleugnen, und nichts nicht wie er sein.


    bergfee:
    das mit dem kreuz fand ich auch schon immer als grausam. ich verehre nicht das sterben jesu, sondern sein leben. und wenn die christen schon von erlösung sprechen (wobei ich in der ursünde nur die fähigkeit zu "ur"teilen =baum der erkenntnis von gut und böse= sehe, und damit das scheinbare getrennt sein vom "Ur" zustand) dann nicht durch seinen tod, sondern weil er zur bedingungslosen liebe fähig war.


    p.s. ja ich ging zur kirche, weil es die kirche /glaube der verstorbenen war, die ich sehr liebe und respektiere. es war ihr sterben und somit auch ihre beerdigung. es ist für mich eine art von würdigung, egal, welcher überzeugung ich bin.
     
  8. martina weigt

    martina weigt Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2005
    Beiträge:
    1.215
    Ort:
    genau in Bremen
    Liebe Sandra,
    wenn alles eins ist, so dein thread hier, warum gibt es dann Gott und dich und uns als deine Geschwister.
    Gott ist Liebe und nimmt alles ein, umfaßt alles, macht alles eins, läßt alles eins sein.
    Damit ist es unwichtig, was du tust.
    Ich bin auch aus einem streng katholischen Elternhaus, mein Vater durfte mich schlagen und ging jeden Sonntag zur Kirche. Und meine Mutter schickte mich zur Beichte, damit ich bereute, dass ich lüge, dass ich meine Eltern nicht ehrte und dass ich nicht gehorchte. Ich hatte mich also schuldig gemacht. Und ich kann dir sagen, ich hatte dadurch mit der Kirche nicht viel am Hut, habe sogar Hausarrest riskiert, um nicht hin zu müssen. Es war mir egal.
    Heute bin ich dankbar dafür, dass ich diese Eltern hatte, ich liebe sie beide. Ich bin froh, dass ich sie mir ausgesucht habe, und damit meinen Weg gefunden habe, zur Erleuchtung usw. ..................
     
  9. Licht-Hauch

    Licht-Hauch Mitglied

    Registriert seit:
    30. August 2004
    Beiträge:
    184
    Ort:
    Oberbayern
    martina:
    "wenn alles eins ist, so dein thread hier, warum gibt es dann Gott und dich und uns als deine Geschwister"

    ich denke, das hast du doch selbst eine antwort oder? :)

    meine jedenfalls, ist die, dass wir die teile gottes sind, die im moment erfahrungen machen. also der erfahrende teil der liebe.
    sich als liebe erfahren kann man nur in einer welt, in der es scheint, dass es auch das gegenteil gibt. denn ich unterscheide wissen, und erfahren.
    wir kommen von gott, und gehen wieder zu ihm zurück, wenn das gegenteil als illusion erkannt wird. somit wandelt sich gott in sich selbst. immer und immer wieder, dass ist dann für mich ewigkeit.

    es stimmt, es ist wirklich unwichtig, was wir tun. war mir bisher noch nicht vollständig bewusst. danke martina

    aber ich werde als mensch trotzdem noch darauf achten, was ich tue, sonst macht das ganze ja nur halb so viel spaß. :)
     
  10. Atanua

    Atanua Mitglied

    Registriert seit:
    22. März 2003
    Beiträge:
    69
    Ort:
    Wolfsberg/Kärnten
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    Ja das mit dem Glauben ist immer so eine Sache. Ich denke "Glaube" ist reine Definitionssache. Manche brauchen einfach diese Rituale der Kirche um ihren Glauben ausdrücken zu können.
    Ich persönlich glaube an Gott, nicht aber an die Kirche. Denn auch ich denke, Gott ist in Allem und Jeden, er/sie/es braucht keine Gebäude, in dem er/sie/es eingeschlossen ist. Das ganze Leben ist ein Wunder das uns geschenkt wird und manchmal merkt man eben dass es doch irgendwie gelenkt wird. Wenn mir (manchmal) bewusst wird, dass ich geführt wurde, streck ich auch meinen Kopf gegen den Himmel und sag danke. Oder zünd eine Kerze an. Also ein paar dieser Rituale sind auch an meiner Kindheit nicht ganz spurlos vorüber gegangen.
    Ich find's toll, dass du den Glauben deiner Lieben einfach anerkannt hast und sie auf ihre weise damit geehrt hast... Ob es jetzt deine Art war oder nicht, ist dabei gar nicht wichtig, denk ich.

    Viel Licht an alle,
    Atanua
     
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