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Einiges und Uneiniges

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von VanTast, 28. Oktober 2007.

  1. VanTast

    VanTast Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2007
    Beiträge:
    1.290
    Ort:
    Am Zürichsee
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    Auf dieses Gedicht von Kurt Tucholsky konnte ich mir nicht verkneifen, eine Antwort zu verfassen.
    Ich hoffe, der gute Kurt (ich mag ihn sehr) nimmt mir das nicht übel.



    Ideal und Wirklichkeit Kurt Tucholsky


    In stiller Nacht und monogamen Betten
    denkst du dir aus, was dir am Leben fehlt.
    Die Nerven knistern. Wenn wir das doch hätten,
    was uns, weil es nicht da ist, leise quält.
    Du präparierst dir im Gedankengange
    das, was du willst – und nachher kriegst du’s nie...
    Man möchte immer eine große Lange,
    und dann bekommt man eine kleine Dicke –
    C’est la vie - !

    Sie muß sich wie in einem Kugellager
    in ihren Hüften biegen, groß und blond.
    Ein Pfund zuwenig – und sie wäre mager,
    wer je in diesen Haaren sich gesonnt.
    Nachher erliegst du dem verfluchten Hange,
    der Eile und der Phantasie.
    Man möchte immer eine große Lange,
    und dann bekommt man eine kleine Dicke –
    Ssälawih - !

    Man möchte eine helle Pfeife kaufen
    und kauft die dunkle – andere sind nicht da.
    Man möchte jeden Morgen dauerlaufen
    und tut es nicht. Beinah...beinah...
    Wir dachten unter kaiserlichem Zwange
    an eine Republik...und nun ists die!
    Man möchte immer eine große Lange,
    und dann bekommt man eine kleine Dicke –
    Ssälawih - !

    das stand auch noch dazu da
    der Erfolg ist dezente Provokanz: Wer die richtigen Fettnäpfe betritt hat immer was zu waschen.



    Antwort:

    Du hast so recht, nur leider muss ich sagen:
    Bist selber schuld wenn Du´s nicht ändern kannst
    was nützt es, durch die Foren hier zu klagen
    und Dich zu ärgern über Deiner Liebsten Wanst?
    Idee und Wirklichkeit die waren immer Gegner
    das schleicht erbittert durch die Weltkultur.
    Natur - Kultur abwechselnd Wild und Jäger
    als Therapie hilft Dir kein Schnaps auch wenn er pur.

    Nicht das Leben ist es nein, vielmehr der Mensch
    der sich stets durch die Enttäuschung motiviert
    und wenn Du das Zaubermittel kennsch
    behalt´s für Dich, sonst bist Du baldigst abserviert.
    Wer niemals wagt, der sicher nie gewinnt
    wagst Du zu viel, bist pleite Du sehr bald
    wenn jede Hoffnung nun im Schuldenberg zerrinnt
    wird Dir ums Herz und die Gamie ganz furchtbar kalt.

    Ich habe nicht das Mittel an zu bieten
    durch das die Wünsche wachsen wie sie einst erfüllt
    es werden sicher nicht Genies aus all den Nieten
    die unsre Weiber vor der jetzigen Schul gestillt
    doch ab und zu, trifft wie in der Antike
    man auf ´nen außerordentlich begabten Geist
    lässt man ihn wachsen mit dezent Kritike
    wird zum Gedeihen er vielleicht nicht allzu dreist.
     
  2. VanTast

    VanTast Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2007
    Beiträge:
    1.290
    Ort:
    Am Zürichsee
    aus meinen Spiegelreimen

    Von den Übeln

    Das schlimmste aller Übel
    ist stets das eigene
    Du kannst es also nimmer haben
    mög Deine Gripp noch so hoch traben
    ich bin nicht feige, ne
    auch wenn ich lange grübel.

    Da drüben auf dem Hügel
    da wachsen Kräuter viel
    ich will da mal nach Wurzeln graben
    und in der Apotheke fragen
    zum besten höchsten Ziel
    den Husten weg es bügel.

    Dein schlimmstes Übel im Moment
    ist nicht allein, Europa flennt
    in einer neuen Grippewelle
    die Schicksal zur Verfügung stelle
    Man geht besser heim und pennt
    statt dass man ins Verderben rennt.
     
  3. VanTast

    VanTast Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2007
    Beiträge:
    1.290
    Ort:
    Am Zürichsee
    Auch ein Spiegelvers:



    Herbst!

    die Blätter färbst
    und abgestürzt
    nachdem gegerbt
    das Laub am Boden
    raschelt beim Roden
    der jungen Wälder
    für Holz die Gelder
    es naht die kalte Jahreszeit
    alles bereit, alles bereit

    Das Feuer brennt ganz ungeheuer
    die Blätter wie sie leise fallen
    das Heizöl wird zum Winter teuer
    hältst Du am Sommer fest? Lass fallen!
    die Zeit hat nie wer angehalten
    versuchten es schon manch Gestalten
    sie mochten noch so viel bezahlen
    zu konservieren wildes Feuer
    und die die Milliarden stahlen
    machen den Rest der Welt bescheuert.

    Alles befreit, alles befreit
    von der Illusion der Zeit
    die Stoppelfelder
    die Heubehälter
    statt Bikini Loden
    gedenkt der Toten
    nachdem gefärbt
    und abgestürzt
    keinen beerbst

    Du Herbst

     
  4. VanTast

    VanTast Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2007
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    Ort:
    Am Zürichsee
    es spiegelt sich so schön!



    Man sollte nicht die Tiere durch einander bringen
    wenn Kater um der Katzen Gunst schön singen
    so lässt die Holde ohne großes Zögern
    sich von vielen Katern gerne ködern

    Wirft sie dann fünf Kleine Mietzekätzchen
    die schon Fauchen wenn sie ja noch blind
    tapsig fuchteln mit den kleinen Tätzchen
    und ganz klar von rund drei Katern sind,

    fragt man kaum mehr nach der Treue
    neue Gene der Katzenzucht
    S P I E G E L
    Katzenhalter sich erfreue
    erwünscht vielleicht, vielleicht verflucht.

    Bei Manchen ist das nicht so ganz dasselbe
    die einen sind sich treu, andere nicht
    manchmal erscheint im Zornesaug das Gelbe
    und wüste Wort entfliehen dem Gesicht

    Menschen und Katzen sind wohl ganz verschieden
    der Kater ist sehr bald still und zufrieden
    und singt an einer andren katze Fenster
    den treue Katzen sind höchstens Gespenster.

    (Das ist ein Katzenvers und ein Spiegelreim gleichzeitig.)​
     
  5. VanTast

    VanTast Aktives Mitglied

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    WWW-Idyll

    Üppig wallt die Gilde reifer Damen durchs Gefilde
    mancher Foren in den Netzen da die Informationen hetzen.
    Eichen stehen stur auf jeder Dame treuer Spur und
    lesen fleißig was da komme, ob es ihnen zu was fromme
    manches mal ist die Begegnung dieser Spezies eine Segnung
    manchmal eher ein Infekt, dann wird die Rede weg gesteckt.
     

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