1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Einige Gedichte von mir

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von vollmondtraene, 11. Januar 2005.

  1. vollmondtraene

    vollmondtraene Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juli 2003
    Beiträge:
    158
    Ort:
    Wiener Neustadt
    Werbung:
    Seelenverwandtschaft

    Du lässt mich allein in dieser Welt,
    in der ich innerlich verbrenn,
    oder in meinen Gefühlen ertrinke,
    wie ein hilfloses Boot versinke.

    Du hast gesagt, du kommst wieder,
    denn schließlich sind wir Seelenbrüder.
    Du hast versprochen, du würdest mich finden,
    denn abermals würden wir uns binden.

    Ich entschloss mich für neues Leben,
    ließ mich von dir überreden.
    Nun bin ich hier und warte auf dich,
    beobachte täglich, wie Sonnlicht erlischt
    und frage mich, wo du nur suchst,
    ob unser Zusammenfinden verflucht?

    So lang ist’s her, dass wir uns geküsst,
    zwei feste Körper, ich hab es vermisst.
    Drum sagte ich ja, dass ich bereit sei,
    wann wir uns finden, war mir einerlei.
    Wie lang ein kurzes Menschenleben ist,
    im ewigen Raum, man sehr schnell vergisst.

    Vor einiger Zeit, da traf ich ihn,
    verbundener Geist, ich wähnt mich am Ziel.
    Doch bald schon wusste ich, ich hab mich geirrt,
    die zehrende Sehnsucht hat Seele verwirrt.

    Nun werd ich den Sohn eines andren gebären,
    ich spüre, bald darauf muss ich wieder gehen.
    Das Kind werde ich nur kurz erleben dürfen,
    doch hab ich noch viel schlimmres zu befürchten.

    Wo bleibst du mein Freund, die Zeit bleibt nicht stehen,
    wir müssen uns finden, bald müssen wir uns sehen.
    Sonst sind wir füreinander verloren,
    niemals wieder für UNS geboren.

    Drum leg ich all meine letzte Kraft,
    in die Suche nach Seelenverwandtschaft.

    :danke:

    Nähe


    Das Rad, es dreht sich Tag um Tag,
    ob es sich ewig drehen mag?
    Hey Mensch, wach auf, was machst du da !
    Es wacht, wenn’s sein muss, blockt’s sogar.

    Die Nähe schenkt uns Zärtlichkeit,
    gewandet uns in Liebeskleid.
    Die Nähe schenkt uns Urvertrauen,
    hilft uns, den Schutzwall abzubauen.

    Das Rad, es dreht sich immer noch,
    ob es des Lebens Eintopf kocht?
    Hey Mensch, wach auf, jetzt halt mal still !
    Es beeinflusst Geist und Willen.

    Die Nähe schenkt uns Ewigkeit,
    die bis zum nächsten Male bleibt.
    Die Nähe schenkt uns Lebensfreude,
    formt unser inneres Gebäude.

    Das Rad, es dreht sich langsamer,
    ob ihm die Arbeit wird zu schwer?
    Hey Mensch, wach auf, hör in dich rein !
    Es entlarvt den inneren Schein.

    Die Nähe schenkt uns Sonnes lächeln,
    und wundervolle tiefe Nächte.
    Die Nähe schenkt uns einen Schatz,
    für unsere Freundschaft großen Platz.

    Das Rad, es dreht sich nimmermehr,
    ob es zu müd ist, sich zu wehren?
    Hey Mensch, wach auf, genieße es !
    Wenn’s passt, es uns in Ruhe lässt.

    :danke:

    Zeit

    Es ist Zeit, das Richtige zu tun,
    sich um erfülltes Leben zu bemühen.
    Zeit die Träume zu entfalten,
    Lebens Leinwand anzumalen.
    Zeit, Gefühle zuzulassen,
    uns an unseren Händen zu fassen.
    Zeit, dass wir gemeinsam sind,
    unserer Erde Menschenkind.

    Ich nehme mir Zeit, die Sterne zu betrachten,
    Zeit wieder mal im Freien zu übernachten.
    Ich nehme mir Zeit, einen Baum zu umarmen,
    Zeit, seine unbändige Kraft zu erahnen.
    Ich nehme mir Zeit, barfuss durch Wiesen zu laufen,
    Zeit, ein Wunder zu erhoffen.
    Ich nehme mir Zeit, den Wind zu erspüren,
    Zeit, einen anderen Mensch zu berühren.
    Ich nehme mir Zeit, mich der Liebe hinzugeben,
    Zeit, mich im Rhythmus der Welt zu bewegen.
    Ich nehme mir Zeit, meinem Traum nachzuhängen,
    Zeit, zum bewussten Erleben.
    Ich nehme mir Zeit, gestern und morgen zu vergessen,
    Zeit, das Hier und Jetzt zu genießen.

    Ich nehme mir Zeit, dies Gedicht zu verfassen,
    vielleicht hilft’s dir, nen Moment loszulassen.
     

Diese Seite empfehlen