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Einfluss der Trauer

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von silberstern, 2. Januar 2006.

  1. silberstern

    silberstern Mitglied

    Registriert seit:
    20. August 2005
    Beiträge:
    146
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    Hallo Forum,
    ich lese immer wieder, daß es nicht gut für den Verstorbenen ist, wenn man zu sehr über ihn trauert - es heißt, er kann dann nicht ins Licht weitergehen und bleibt in einer Zwischenwelt hängen.

    Ich finde das sehr eigenartig und zugleich beängstigend. Oder ist es vielleicht nur eine Empfehlung, damit es einem selber hier leichter fällt, mit dem Verlust umzugehen?

    Ich bin jedenfalls abgrundtief traurig über den Tod von meinem geliebten Vater. Und ich weiß, ich sollte mich zusammenreißen, aber es geht halt nicht, wenn ich traurig bin, dann bin ich halt mal untröstlich, gerade über die Feiertage war es schlimm. Und immer wieder sind da diese dunklen, leeren Momente. Aber ich kann nichts dagegen tun und finde daher diese Bemerkung, daß der Verstorbene dadurch irgendwo in einer Zwischenwelt hängt, auch nicht sehr tröstlich.

    :confused:
     
  2. MichaelaEngel

    MichaelaEngel Mitglied

    Registriert seit:
    11. April 2005
    Beiträge:
    601
    Hallo silberstern,
    im Großen und Ganzen ist genau das, was Du beschrieben hast, dass was ich erfahren habe:
    die Jenseitigen versuchen uns Licht zu senden, dabei spielt der Faktor des Loslassens von unserer Seite eine sehr grosse Rolle! Trauern wir ohne Ende, so blockieren wir unsere Lieben drüben mehr als uns bewusst ist:
    Liebe bedeutet innere Ausgeglichenheit und nicht Aufregung. Unsere übergrosse Trauer im Hier ist für sie eine Quelle von Schmerz. Schenkt ihnen Frieden und versucht nur mit dem Herzen zu sehen.
    Unser Körper verfällt, unsterblich ist der Geist und sobald man gelernt hat zu begreifen was uns wirklich ausmacht, verändert sich auch die Sichtweise vom Miteinander!
    Die Anwesenheit der Jenseitigen ist immer mit uns und in uns, lediglich durch festklammern blockieren wir sie mehr als gut ist und binden sie unbewusst an die Erde.
    Es ist wichtig, dass die Zurückgebliebenen dieses verstehen, auch wenn es nicht immer leicht ist und der Schmerz übermächtig!

    Leider ist dies leichter gesagt als getan - und ich weiß genau wovon ich rede, denn mein Sohn nahm sich 1999 das Leben!

    Wie lange soll/darf man trauern?
    3 Monate?
    3 Jahre?
    30 Jahre?

    Ich denke dazu gibt es einfach kein Patentrezept, Trauer über einen geliebten Menschen ist eigentlich ein Begleiter für den Rest unseres Lebens, auch wenn wir es nicht wollen.
    Ich kann Dir nur raten Dich damit nicht selber verrückt zu machen, Deine Trauer zuzulassen - es wird mit der Zeit besser.
    Versuch doch Abends, wenn Du Ruhe hast, mit Deinem Vater zu reden - sag ihm einfach wie es in Dir aussieht, was los ist - er wird Dich richtig verstehen und Deine Trauer wird ihm sicherlich auch nicht hinderlich sein.

    Liebe Grüße, Micha
     
  3. MaTrixx

    MaTrixx Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Februar 2005
    Beiträge:
    2.139
    Ort:
    Ganznah
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    Hallo silberstern

    dein Vater weiß um deine Trauer. Zeit zum Trauern brauchst du und dieses weiß dein Vater. Darum ist er dir noch sehr nah. Er hängt nicht in einer Zwischenwelt er ist nah bei dir durch deine Gedanken der Trauer hälst du ihn.
    Vielleicht habt ihr euch beide noch etwas zu sagen ? Achte auf Zeichen in deinen näheren Umfeld.
    Das kann z. B. ein zufällig ins Auge fallendes Buch sein welches er dir einmal geschenkt hat. Es ist sehr hilfreich nicht in Trauer stecken zu bleiben, einen Schritt weiterzukommen... durch die Phasen der Trauer.
    Achte auf Zeichen oder sprich mit ihm wenn du Kontakt haben möchtest.

    Liebe Grüße, Ute
     
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