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Einen Planeten sprengen

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von fckw, 17. Januar 2008.

  1. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
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    Angenommen, wir würden einen Planeten sprengen. Ihr könnt frei wählen, welchen ihr gerne loswerden würdet. Was hiesse das als Konsequenz? Würde dann die Astrologie noch funktionieren?

    Und angenommen, wir befänden uns weit in der Zukunft, sagen wir mal, im Jahr 2849. Es gäbe Kolonien auf dem Mond und dem Mars. Wie sähen die Horoskope für dort geborene Menschen aus? Welche Rolle würde die Erde im Horoskop einer auf dem Mond geborenen Person spielen?
     
  2. vergnuegt

    vergnuegt Mitglied

    Registriert seit:
    17. August 2006
    Beiträge:
    327
    Ort:
    im südwesten
    hallo,

    aaaalso ... viele fragen :weihna1

    zu der frage kolonien auf mars und mond: das duerfte nicht allzuschwer sein: da in der astrologie ja die erde als mittelpunkt angenommen wird, wuerde man halt den mond oder den mars oder was auch immer als zentrum nehmen (und ein schlaues programm programmieren, das das ganze errechnet :clown:).

    miit dem planeten sprengen: meinst du das aus astrologischer sicht? - ich weiss nicht, ich wuerde lieber einen planeten in meinem horoskop herumschubsen als ihn zu sprengen. :clown:

    :liebe1: stefan
     
  3. ManaaniWanderer

    ManaaniWanderer Mitglied

    Registriert seit:
    13. Dezember 2007
    Beiträge:
    46
    ... was bloß astronomisch tatsächlich passieren würde, würde man einen Planeten sprengen, sofern es sich um einen handelt, der mit den anderen gemäß dem Nizza-Modell in Resonanz steht. Und genau die werden ja in der Astrologie hauptsächlich verwendet.

    Mehr übers Nizza-Modell gibt es hier: http://www.astro.uu.se. Der haupsächliche Ansprechpartner dafür ist Prof. Hans Rickmann, der übrigens auch bei der Konferenz in Prag im Juli 2007 war, in dem Pluto zum Kleinplaneten "degradiert" wurde. Das Nizza-Modell wurde übrigens vor allem aufgrund der Erfahrungen mit Exoplaneten entwickelt. Leider würde es den Rahmen sprengen, es zu hier zu erklären.

    Resonanz kann man schon erklären: Die Umlaufzeiten mehrerer Planeten stehen im ganzzahligen Verhältnis zueinander, etwa 2:3 Resonanz oder 4:7 Resonanz. Sie kommen sich daher immer heliozentrisch gesehen an den selben Stellen ihrer Bahn nahe - poetisch formuliert sprechen sie also dort miteinander. Jupiter und Saturn sind z.B. in einer sehr exakten Resonanz, leider ist mir das Verhältnis entfallen.

    Eine mögliche These, was passiert, wenn man einen astrologisch wichtigen Planeten aus dem System entfernte, wäre, das sich die Energien dieses Planeten irgendwie auf die verbleibenden aufteilte. Das ist aber reine Science Fantasy

    Mond- und Marshoroskope: Zurzeit sind sie natürlich nicht möglich, dazu bedarf es astrologischer Beobachtungen auf diesen Himmelskörpern und dazu müssen erst zivilisatorische Ereignisse dort stattfinden. Damit sind Aussagen darüber im augenblick ebenfalls reine Science Fantasy. Am besten für entsprechende Spekulationen kann man verkaufen, daß auf dem Mond die Erde Herrscher des Krebses wäre, aber wenn man weiß, wie die 12 Archetypen, die die wichtigsten generellen mundanen Zeitqualitäten des Jahres beschreiben, entstanden sind, gibt das auch keinen Sinn mehr.

    LG, Kiith Manaan
     
  4. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Hm, die Idee, dass sich die Energien des gesprengten Planeten auf die restlichen aufteilen würden, das klingt eigentlich noch einleuchtend. Aber wie gesagt, das ist reine Spekulation.

    Aber bezüglich den Mondkolonien: Würde Saturn auf dem Mond die gleiche Bedeutung haben wie Saturn auf der Erde? Würde er dort also die gleichen astrologischen Qualitäten entfalten wie auf der Erde? Man könnte argumentieren, dies könne nicht vollends so sein, weil ja die Relation der Planeten zueinander von grosser Bedeutung für die Astrologie ist. Auf dem Mond wären die Relationen von Saturn ja andere als auf der Erde.

    Und die Frage, welche astrologische Qualität die Erde hätte - ist noch offen...
     
  5. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2003
    Beiträge:
    5.379
    Ort:
    Graz
    Ich erweitere die Frage noch ein Stückchen: Innerhalb eines endlichen Zeitrahmens wird die Sonne ausgebrannt sein und dann den Weg aller Sterne gehen. Welchen Sinn macht es angesichts dieser Vorläufigkeit noch, Astrologie zu betreiben?

    Was das Sprengen anlangt: Es sind ja umgekehrt auch die klassischen Planeten in gewisser Weise gesprengt worden, indem die neu entdeckten einen Teil des früheren Bezugsrahmens herausgeknabbert haben. Früher war für's Skorpionische der Mars ko-zuständig, heute ist es der per Abstimmung in seiner Planeteneigenschaft gesprengte Pluto...

    Die Frage nach den Mars-Geborenen ist spannend... und die Astrologie kein abgeschlossenes System, sondern so evolutionär wie Anderes auch. Einen ersten Ansatz zur Sprengfalle sehe ich schon: Ich kenne keine einzige vernünftige astrologische Deutung, die allein bei einem Prinzip aufgehängt ist, und schon Johannes Vehlow betonte, dass wesentliche Aussagen sich dadurch auszeichneten, dass sie mehrere "Anker" im Horoskop hätten. Der gesprengte Planet wäre bedeutsamer, wenn ich von einer unmittelbaren, physischen Wirkung von Planetenkonstellationen ausginge, ob nun "Strahlen" oder "Neutrinos" oder stofflich oder feinstofflich... da käme dann wohl Erklärungsnotstand auf, und vielleicht sterben dann neuerlich irgendwelche Saurier aus.

    Wo ich das "himmlische Bild" als Analogie, als Fraktal von Wirklichkeiten verstehe, wie sie auf anderen Ebenen wahrgenommen und be-deutet werden, wäre so ein markanter Punkt wie das Sprengen eines Planeten zweifellos in analogen Entsprechungen anzutreffen. Immerhin handelte es sich dann um eine Menschheit (oder um Cyborgs oder was weiß ich für fragwürdige Verkörperungen von technischem Know-how), die in Bezug auf heute sehr unterschiedliche Paradigmen in Bezug auf Ethik, wissenschaftliche Heuristik etc. entwickelt hätte - die hätten mit Sicherheit ihre spirituellen und divinatorischen Rahmen schon gebastelt, in denen das Ausknipsen eines Planeten seinen Platz hat. Was würde das eigentlich rein physikalisch für das Sonnensystem bedeuten, wenn jemand den - sagen wir - Saturn pulverisierte, weil er ihn nicht mag?

    Allles Liebe,
    Jake
     
  6. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
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    Naja, ich fragte ja nicht unbedingt nach dem Sinn oder der Legitimität der Astrologie, sondern eher danach, welche Bedeutung oder welchen Einfluss das auf die Astrologie hätte.

    Eben - wo würde der Einfluss des gesprengten Planeten hingehen? Wir können ja auch noch bisschen extremer sein und darüber nachdenken, wenn ein ganzes Sternbild, sagen wir mal: der Stier, verschwinden würde.

    Ich finde die Frage faszinierend. Es ist ungefähr so, wie wenn jemand beim Eile-mit-Weile-Spiel plötzlich entdeckt, dass es einen möglichen Zug gibt, der ihn aus dem Spielbrett hinaus katapultiert. Dann ist er draussen, und jetzt gelten plötzlich völlig neue, völlig unbekannte Regeln. Oder wie wenn jemand eine Zeitmaschine bauen könnte und sich plötzlich mit der Frage konfrontiert sähe, ob er, wenn er jetzt das Falsche tut, vielleicht gar nie geboren werden wird und darum den Grund vernichtet, dass er eine Zeitmaschine baut und sich ebendiese Frage stellt.
    Versteh ich das richtig, man hat dem Mars quasi ein Stück seiner Verantwortlichkeit weggenommen und sie neu dem Pluto gegeben? Also quasi Unterschiede feiner herausgearbeitet? Das würde dann für die These von ManaaniWanderer sprechen: Der Einfluss des verlorengegangenen Planeten würde sich einfach auf die anderen aufkummulieren.
    Ha! DAS ist ein guter Gedanke!
    Weiss ich auch nicht. Gibt's hier irgendeinen Astrophysiker, der uns das erläutern mag?
     
  7. Hallo fckw,

    bin kein Astrophysiker, weiß dennoch, dass zum Beispiel der Mond sich jedes Jahr einige wenige Zentimeter von der Erde entfernt. Uns Normalos fällt dies nicht auf den ersten Blick auf, angenommen, in ferner Zukunft hat sich der Mond so weit entfernt, dass die Auswirkungen auch für uns spürbar werden, als da sind: Änderung der Rotationsachse und und und andere "Tageslängen" etc.

    Nun ist der Mond ja klein gegenüber dem Saturn. Ich mag mir garnicht ausdenken, welche Wirkungen ein NICHT Vorhandensein des Saturns haben wird.

    Lieben Gruß

    Martin

    PS.: Bis dahin wird die Menschheit eh eleimienrt sein
     
  8. Reisender

    Reisender Neues Mitglied

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    20. Januar 2005
    Beiträge:
    4.085
    Das Gleichgewicht des Systhems wäre gestört.
    Ein neues Gleichgewicht würde sich einstellen,
    oder das Systhem würde kollabieren.
     
  9. Ayukas

    Ayukas Mitglied

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    Ich denke,dass,wenn man man auf dem Mond geboren wäre die Erde Herrscher des Krebs wäre.Im Universum ist die Erde meiner Meinung nach Hauptherrscher des Krebs.Mutter Erde,Wasserplanet,Heimat,Fruchtbarer Planet mit Leben.
    Die Erde hat 4 Jahreszeiten,4 Himmelsrichtungen.Krebs ist das 4te Zeichen.
    Vollmond,Neumond,zunehmender und abnehmender Mond.Ebenfalls 4.

    Die Erde und der Mond gehören zusammen wie Mutter und Kind.Interessanterweise ist mir oft aufgefallen,dass es Krebs-Aszendenten gibt,die 1.mütterlich,kraftvoll =Erde
    2.kindlich,sanft =Mond sind.

    Auf dem Mars wären natürlich seine Monde sehr wichtig.


    Lg Ayukas
     
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