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Eine persönliche Frage - auch wenn´s schon nervt...

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von afterlife, 24. April 2009.

  1. afterlife

    afterlife Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2008
    Beiträge:
    913
    Ort:
    Schleierwolke
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    ... hallo! Ich weiß, viele hier herinnen wollen nicht ständig mit irgendwelchen Problemen anderer Foris belästigt werden. Deshalb schreib ich auch nicht mehr so viel.
    Wen´s trotzdem freut:

    Ständig frage ich mich, wie es mit mir beruflich weitergehen soll und was ich erreichen kann.
    Gerne möchte ich gegen Ungerechtigkeiten und für eine bessere Welt was tun. Es gäbe sehr viel zu tun und ich habe sehr hohe Ideale. Leider fehlt mir das Selbstvertrauen, mich in mir wichtigen Sachen durchzusetzen. Ich wäre so gerne ein Kämpfer, jemand der auch wirklich Änderungen durchbringt. Also an Sturheit mangelt es mir nicht - wenn ich was wirklich will, dann lass ich nicht locker. Nur, mich gegen andere durchzusetzen, mir Feinde zu machen usw... das fällt mir schwer.
    Gibt es in meiner Radix ein Potenzial, das ich vielleicht anzapfen kann? Eine Power? Einen Teil, der auf das pfeift, was andere sagen? Was meint ihr?
    Ich wäre gerne jemand, der für eine gute Sache eintritt und dann geradewegs drauflossteuert - ohne mich abbringen zu lassen.

    Wäre für Anregungen dankbar.

    Geb. 2.6.1983 um 1:00 in Hallein, AUT

    Vielen lieben Dank!
    Afterlife
     
  2. Astrosonne

    Astrosonne Mitglied

    Registriert seit:
    25. Februar 2009
    Beiträge:
    40
    Hallo Afterlife,

    so abgelutscht sich das anhören mag....aber erreichen kannst Du alles was Du willst!! :banane:

    Hast Du schon eine Idee für einen Beruf, der Deine Ideale umsetzen könnte??

    ..fehlen Dir manchmal die Worte, um Dich durchzusetzen??
    Ich denke, dass Du Dich im Grunde schon durchsetzen kannst und das Potenzial hast. Machst Dich kleiner als Du bist.

    LG Astrosonne
     
  3. gerry

    gerry Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. April 2005
    Beiträge:
    1.238
    Ort:
    Wien
    Hallo afterlife :)

    Ja, die Power heißt Mond in Wassermann, am Aszendenten. Der will sich aber keine Feinde machen, weil in einer neuen, besseren Welt gibt es keine Feinde, sondern gleichberechtigte Menschen - die Unterschiede sind aufgehoben im Wassermann (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit).

    Mit Sonne/Mars-Konjunktion ist man prinzipiell schon eine Kämpfernatur, aber wo kämpft man, wenn man keine Feinde hat? In Haus 4 gegen sich selbst, den inneren Schweinehund. Gegen das sich Verbiegenlassen durch äußere Umstände, gegen die Anpassung.

    Aber genau das will wieder der Mond am Aszendenten.

    Mit dem Widerspruch an sich wird es sich aber trotzdem gut leben lassen, denn diese Form der Anpassung ist ja auch ein Schutz: das gute Gespür, was geeignet ist, um Ungerechtigkeiten aufzuheben, muss mit der Zeit gehen können.

    Die Freiheitsbewegungen heute sehen auch anders aus als vor 40 Jahren, und somit bewahrt der Mond auch vor festgefahrenen Strukturen, denn stur (sagen wir lieber: eigen-willig, also starker eigener Wille) bist du schon (Mars von Haus 2), und dieser Schutzmechanismus, die Form der Anpassung heißt: mit der Zeit gehen. Dem Bauch vertrauen, neu überdenken, ohne dabei opportunistisch zu sein.

    Mond hat ja auch mit dem Nächsten, dem individuellen Menschen zu tun. Also kannst du gut Individualität unterstützen. Sozusagen die Revolution von innen heraus führen.

    Nehmen wir einmal an, ein Land hätte eine Landessprache und eine Minderheit, die begehrt, dass auch ihre Sprache zu einer Amtssprache wird, um Gehör zu finden. Dann könnte man auf die Barrikaden treten und für zweisprachige Formulare plädieren (z.B. in den USA englisch-spanisch) oder auch dafür sorgen, dass möglichst viele die Landessprache erlernen und dafür auch ganz neuartige Wege gefunden werden, das umzusetzen (wenn in den USA alle englisch könnten, bräuchte man kein spanisches Formular mehr).

    Dann würde ich dich in der 2. Gruppe der Revolutionären sehen, afterlife - und das ist auch eine weit anspruchsvollere Aufgabe (jawohl, sonst könnten alle US-Bürger auch einwandfrei englisch) , der du mit Sonne/Mars (Tat-Kraft) als eine der wenigen gewachsen bist!

    Fazit: Über die Unterstützung einer Vielzahl konkreter Individuen wird der Fortschritt (die Revolution) lebendig gemacht, hier gibt es wohl ein breites Spektrum an möglichen Dienstleistungen, die dafür in Frage kommen - Hauptsache, der Mensch steht im Mittelpunkt.

    Alles Liebe
    Gerry
     
  4. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.768
    Wieso steht hier jetzt ne andere Geburtszeit?
    Sonst hiess es 1:15 Uhr.
    Geburtszeitkorrektur um 15 min (!) oder Tippfehler?
     
  5. afterlife

    afterlife Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Dezember 2008
    Beiträge:
    913
    Ort:
    Schleierwolke
    Mensch, ich bin so ein Dödel! Natürlich 1:15! Sorry, tut mir echt leid!

    Ja, Astrosonne. Du hast recht. Ich mache mich kleiner als ich bin. Bei Leuten, die geradeaus ihre Meinung sagen ohne sich den Kopf darüber zu zerbrechen, dass sie sich damit nicht gerade beliebt machen... da bleibt mir die Spucke weg. Aber meine Art ist es nicht - will andere nicht verletzen.
    Beruf? Nicht konkret. Ich studiere noch- Pädagogik. Passt schon ganz gut die Richtung!

    Hi Gerry!
    ALso meinen Mond am Aszendenten empfinde ich als Nachteil und zwar deswegen, weil ich niemandem irgendwas vormachen kann. Mir steht alles ins Gesicht geschrieben - vom Gefühl her.
    Mit Mond in Haus 12 habe ich doch schon Feinde, oder?
    Ja, mit mir selbst habe ich sehr zu kämpfen. Der Schweinehund - du hast es erfasst.
    Das mit der Anpassung ist echt zwiegespalten: Einerseits kann ich mich verdammt gut anpassen, andererseits mehr als mir gut tut (aber das war in einem anderen Thread schon mal Thema). Ich denke mir ziemlich oft meinen Teil und das wars dann. Manchmal hätte ich aber einfach Lust, etwas anzusprechen, was meiner Meinung nach menschlich nicht in Ordnung ist. Aber dann tu ich es nicht, weil jeder hat ja das Recht auf seine eigene Meinung usw...
    Individualität ist mir enorm wichtig. Manchmal frag ich mich einfach, warum die Menschen es sich so schwer machen, gegenseitig. Und warum man nicht mit weniger zufrieden sein kann, wenn es dafür allen gut ginge.
    Manches will mir einfach nicht in den Kopf: Warum sich z.B. einige Industrienationen in Afrika Agrarflächen kaufen, nur um für den Notfall dort ihre Nahrung anbauen zu können und nebenbei verhungern Millionen von Menschen. Das ist die perverseste Geschichte, die ich seit langem gelesen hab.
    Gerry, dein letzter Satz gefällt mir sehr gut. In den Menschen selbst was zu bewegen, damit die dann auch nach den Werten leben wollen, die verhindern, dass in ein paar Jahrzehnten so ziemlich das Gegenteil von dem herrscht, was Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit eigentlich meinen.
    Aber dazu muss man in die Öffentlichkeit oder?
    Ich wäre auch gerne Psychotherapeutin. Was meint ihr? Oder lieber nicht?

    Danke für Eure Antworten.
    Liebe Grüße
     
  6. gerry

    gerry Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    1.238
    Ort:
    Wien
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    Hallo afterlife :)

    Der letzte Satz steht doch recht schön für Mond am AC..."ins Gesicht geschrieben". Lebendige, unverwechselbare Gefühlswelten, die da hochkommen und sich zeigen wollen und sollen.

    Findest du nicht, dass es höchst vorteilhaft sein kann, was du als Nachteil anführst? Du kannst niemand was vormachen - das nennt man "Ehrlichkeit". Es ist kein Fremdgefühl, nichts Übernommenes. Es wird soviel gelogen, was bringts denn wirklich? Sich als Ferrari zu verkaufen mit einem Trabi-Motor unter der Haube? Die Finanzszene lebte lange so, doch das Ergebnis ist eine Finanzkrise. Das kann sowieso nicht die bessere Welt des Wassermanns sein.

    Es ist das, was dich wirklich bewegt, was diese Welt besser machen kann, und nicht das, was dich bewegen soll. Du wirst im Laufe der Zeit deine eigene Ehrlichkeit sehr zu schätzen wissen (Mond Trigon Saturn, dem Herrscher des Hauses, in dem Mond steht - und auch der traditionelle Herr von Wassermann). Ehrlich währt am längsten, aber es ist auch der mühsamere Weg als das Vorgaukeln. Aber fürs Einfache bist du nicht zuständig, denn bei Saturn steht auch Pluto, beide zum Mond.


    Frage mit Antwort - Ja, der innere Schweinehund ist ein unsichtbarer 12er-Feind, den sieht niemand außer dir. Wenn du dich ihm stellen willst, dann tu, wovor du Angst hast, z.B.:

    auch du hast das Recht auf deine eigene Meinung, wie dein Gegenüber. AC braucht DC, Uranus braucht Sonne, du hast die beiden in Opposition. In der Diskussion fällt die Entscheidung: Gleichgesinnte oder Andersdenkende, Freund oder Feind - jedenfalls nicht mehr verborgen, sondern offen. Saturn ist nicht nur Herr von 12, sondern auch von 11. Der ist Eigentümer zweier Häuser - in dem einen ist er dir vertraut, als stiller Baumeister, wie sieht es auf der anderen Baustelle, auf #11 aus?

    In die Öffentlichkeit musst du nicht unbedingt, zumindest nicht als Person im Rampenlicht eines Blitzlichtgewitters, mit Neptun in 10. Doch wenn du die Menschen erreichst, in ihnen etwas bewegen kannst, verändert sich auch das öffentliche Bild der Gesellschaft. Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin. Dann ist Frieden und keiner hat je einen Waffenstillstand vereinbart. Neptun in Reinkultur.

    Psychotherapie kann ein Weg sein, dieses Ziel zu erreichen (Saturn/Pluto in 8).

    Alles Liebe
    Gerry
     
  7. afterlife

    afterlife Aktives Mitglied

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    913
    Ort:
    Schleierwolke
    Bin ich deshalb manchmal so schüchtern? Das blöde ist - keiner glaubts mir oder merkts!
    Leider empfinde ich mich selbst gar nicht als so ehrlich anderen gegenüber. Nur mir selbst kann ich nichts vormachen, das stimmt. Es wird doch oft erwartet, dass man heuchelt, freundlich ist, sagt, was andere hören wollen - das nennt man höflich, angepasst, gut erzogen.
    Gut, ich sage nicht immer, was ich mir denke - ich sag einfach gar nix, hör zu und weigere mich somit zu lügen. Aber dieses nur-zuhören wird von anderen oft als Zustimmung verstanden - womit wir komischerweise beim 11. Haus wären... Freundschaften, die ich fast nur mit Leuten führe, die stärker sind als ich... also mit eher dominanten Menschen. Im Grunde fühle ich mich bei solchen Leuten ganz wohl. Nur manchmal bin ich innerlich im Konflikt mit ihnen. Und leider lasse ich mich nicht selten vereinnahmen - Problem erkannt, Problem gebannt (ich arbeite dran und setze Grenzen).
    Eigentlich weiß ich nicht, wer meine richtigen Freunde sind. Es gibt ein paar, da bin ich mir sicher. Bei einigen, weiß ich es nicht so recht. Je nach Freundeskreis, zeige ich andere Seiten von mir stärker und andere wieder gar nicht. Obwohl die anderen oft gar nicht so blöd sind und mich wahrscheinlich viel besser kennen, als ich glaube.

    Dass ich es mir nicht einfach mache und machen will, weiß ich schon länger. Im Gegensatz dazu bin ich ziemlich behütet aufgewachsen oder sagen wir so: meine Mutter hat versucht, mich zu beschützen wo es nur ging. Hatte zur Folge, dass ich mit 11 Jahren plötzlich in einer ganz anderen Welt aufgewacht bin.
    Das zu tun, wovor ich Angst habe ist ein guter Ratgeber - hör ich nicht zum 1. Mal! Wenn ich vor etwas/einer Situation keine Angst habe, dann bin ich meistens am falschen Ort.

    Die unsichtbare Macht im Hintergrund - ha, das gefällt mir. Mit wichtigen Leuten reden, verhandeln und in den Köpfen der Menschen was bewegen. So in die Richtung.

    Eine eigene Psychotherapie-Praxis wäre ein Traum von vielen!
    Die Frage ist, ob ich dem wirklich gewachsen bin d.h. mich abgrenzen kann. Das ist mein größter Zweifel!

    danke Gerry!
     
  8. Annie

    Annie Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    23.378
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    home sweet home
    Hi afterlife,

    mittlerweile geht mir das genauso. :rolleyes:
    Und ich hab das Gefühl, man lügt da doch irgendwie. Bzw. ist eher wie ne Form von Feigheit. Keine Stellung beziehen, also äusserlich. Innerlich weiss ich genau, was ich will und was nicht.
    Wie reagieren denn da die anderen darauf, wenn du nur zuhörst? Hast du da den Eindruck, dass sie es als Zustimmung deinerseits verstehen oder woran erkennst du das?

    lg :zauberer1
     
  9. afterlife

    afterlife Aktives Mitglied

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    Ort:
    Schleierwolke

    Ja Feigheit verpackt in eine Form von Diplomatie. Wenn jemand eine (scherzhafte) Äußerung macht, aus der z.B. eine extreme Intoleranz oder Ausländerfeindlichkeit herauszuhören ist, dann nicke ich nur oder sag: mhm. Das wars dann. Obwohl ich Intoleranz oder Ignoranz nicht ausstehen kann - hab ne Allergie dagegen. Wenn jemand sehr materialistisch ist - seine Sache - aber wenn es gegen andere Menschen geht, dann wäre eine klare Ansage angebracht.
    Leider passe ich mich oft zu sehr an und kann auch ganz gut zuhören. So nach der Rogers-Methode: zuhören, nicken, wiederholen was der andere gesagt hat usw. Also Zustimmung.
    Und grundsätzlich hat ja niemand ganz recht oder unrecht. Wer will schon Spaßverderber sein und eine differenziertere Betrachtungsweise bei anderen forcieren, die sich doch lieber mit einfachen Wahrheiten das Leben leicht machen (wogegen man ja nix sagen kann).
    Es kommt aber auch aufs Gegenüber an: diskussionsfreudigen Menschen kann ich alles sagen, was ich mir denke. Nur sture Schädeln, die andere Meinungen niederbügeln lass ich lieber in Ruhe - Selbstschutz meinerseits.

    Liebe Grüße
     
  10. Annie

    Annie Sehr aktives Mitglied

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    Wenn man da aber mal genau hinschaut, fängts doch eh beim Einzelnen an, und weitet sich dann auf die Umgebung und letztenendes auf die Gesellschaft aus. Einer ist materialistisch, entwickelt bestimmte Verhaltensweisen daraus, zB Güter ansammeln und alles festhalten was aufzutreiben ist, und wird anderen gegenüber missgünstig und neidisch. So entsteht Krieg, im Kleinen wie im Großen. Leider machen sich die wenigsten darüber ernsthaft Gedanken und TUN auch was.

    Du kannst dich höchstens in eine Lage versetzen, in der du dich fragst, unter welchen Umständen du eventuell genauso denken und handeln würdest wie diejenigen, deren Verhalten und Einstellung du verabscheust.
    Ich hab auch ne Abneigung gegen Menschen, die sich alles anscheinend so einfach machen und keine Verantwortung übernehmen, in erster Linie für sich. Allerdings halten die einem ja auch den Spiegel vor. Es gibt genug Situationen, wo ich mich auch noch vor Verantwortung scheue.

    Selbstschutz - du schützt dich vor dir selbst? :foto:
     
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